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Thema: Der russische Sündenbock

  1. #361
    Redakteur Avatar von Angeni
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    AW: Der russische Sündenbock

    Lawrow:
    Skripal-Gift laut Schweizer Labor nicht in Russland hergestellt, sondern in USA und UK


    Die Substanz, die gegen Sergej Skripal verwendet wurde, war nach Analysen eines Schweizer OPCW-Labors ein Giftstoff namens BZ. Das Gift sei nie in Russland produziert worden, sondern in den USA, Großbritannien und anderen NATO-Staaten im Einsatz gewesen.
    Sergej Skripal, ein ehemaliger russischer Doppelagent, und seine Tochter Julia seien mit einem untauglichen Toxin namens 3-Quinuclidinylbenzilat oder BZ vergiftet worden, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow unter Berufung auf die Ergebnisse der Untersuchung eines Schweizer Chemielabors, das mit den Proben arbeitete, die London der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) übergeben hatte. Der russische Außenminister Sergej Lawrow führte aus:
    Aufgrund der Untersuchungsergebnisse wurden in den Proben Spuren der giftigen Chemikalie BZ und ihrer Vorläufer gefunden, die sich auf chemische Waffen der zweiten Kategorie gemäß dem Übereinkommen über das Verbot chemischer Waffen beziehen. BZ ist ein Nervengas, das eine Person vorübergehend außer Gefecht setzt. Die Wirkung wird innerhalb von 30-50 Minuten erreicht und hält bis zu vier Tage an.

    Das Schweizer Zentrum schickte die Ergebnisse an die OPCW. Die UNO-Chemieaufsicht habe sich jedoch darauf beschränkt, in ihrem Schlussbericht die Formel der Substanz zu bestätigen, mit der die Skripals vergiftet wurden, ohne die anderen im Schweizer Dokument dargelegten Fakten zu erwähnen, fügte der russische Außenminister hinzu. Er fuhr fort, dass Moskau die OPCW nach den Beweggründen ihrer Entscheidung befragen werde, keine weiteren Informationen der Schweizer in ihren Bericht aufzunehmen.

    Wenn die OPCW natürlich die Erkenntnisse des Labors von Spiez ablehnt, wird es interessant sein, die Erklärungen dafür zu hören", sagte der Außenminister.
    Zuvor stellten Experten der OPCW fest, dass bei der Skripal-Vergiftung eine giftige Chemikalie von hoher Reinheit verwendet wurde, aber es wurde nicht erwähnt, wer hinter dem Vorfall stecken könnte.
    Lawrow betonte, dass Moskau versuche, sich im Skripal-Fall auf Fakten zu konzentrieren. Er stellte fest, dass die britischen Behörden die Fragen Moskaus zu diesem Thema nicht beantworteten.
    Sergej Skripal und seine Tochter wurden am 4. März bewusstlos auf einer Bank in der britischen Stadt Salisbury gefunden. London hat Moskau beschuldigt, den Angriff durchgeführt zu haben. Wenige Tage nach dem Vorfall wies London 23 russische Diplomaten aus. Über 25 Länder schlossen sich der britischen Entscheidung an, Russland ohne eine handfeste Beweisführung regelrecht diplomatisch zu bestrafen.
    Moskau hat die Vorwürfe im Fall Skripal als unbegründet zurückgewiesen und bietet Unterstützung bei der Untersuchung an.
    Quelle

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



    Die Wissenschaft hat die Ganzheit getrennt und je detaillierter man das Atom in seinem
    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
    - Angeni

  2. #362
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
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    AW: Der russische Sündenbock

    Washington wird neue antirussische Sanktionen am Montag verkünden – US-Medien


    Die USA werden die neuen antirussischen Sanktionen am Montag verkünden, sie sollen die russischen Unternehmen betreffen, die die Technologien für Chemiewaffen nach Syrien geliefert haben. Das teilte der US-Nachrichtensender CBS News am Sonntag unter Berufung auf die UN-Botschafterin der USA Nikki Haley mit.



    In einem Interview mit dem Nachrichtensender versprach Haley die Verschärfung der Sanktionen gegen Russland.

    „Der (amerikanische Finanz-)Minister Mnuchin wird das am Montag verkünden, wenn er das noch nicht getan hat. Diese Sanktionen werden direkt gegen die Unternehmen gerichtet werden, die die Ausrüstung und Technologien liefern, die im Zusammenhang mit dem Einsatz der Chemiewaffen durch (den syrischen Präsidenten) Assad stehen“, so Haley.

    Zuvor hatte der Westen Damaskus die Giftgasattacke in der Stadt Duma im syrischen Ost-Ghuta vorgeworfen. Moskau hatte die Informationen über eine Chlorbombe, die angeblich die syrischen Regierungstruppen abgeworfen hatten, dementiert. Das russische Außenministerium hatte erklärt, das Ziel der Desinformationen über einen angeblichen C-Waffen-Einsatz in Syrien sei es, die Terroristen reinzuwaschen und mögliche Militärschläge vom Außen zu rechtfertigen. weiter: https://de.sputniknews.com/politik/2...-chemiewaffen/
    Haben die USA-EU schon über die letzten Sanktionen schon einmal eine Kosten Nutzenrechnung erstellt?
    Alleine die Milliarden Verluste der europäischen Wirtschaft in den letzten Jahren! Die Letzten Sanktionen, vor allem gegen Oleg Deripaska, war sofort ein Schuss nach hinten, die auch der US-Wirtschaft Tausende Arbeitsplätze kosten! Da wird schon laut nachgedacht Fiat-Chrysler zu schließen und nur noch in Italien unter Lancia zu Bauen! Das Spiel mit den Aktienkursen ist jetzt auch vorbei! Dank der Sanktionen, die den Rubel 11% kosteten werden neue US-Investitionen in Russland abgelehnt!

    ...die Russen können über so viel Dummheit nur noch den Kopf schütteln!

    LG

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