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Thema: Interessensvertreter oder auch neudeutsch Lobbying in Österreich

  1. #1
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    Interessensvertreter oder auch neudeutsch Lobbying in Österreich

    Wer kenn die Freunderlwirtschaft Hierzulande nicht.... Einige wenige bevorteilen sich Gegenseitig zum Nachteil von vielen anderen... Hier mal ein schönes Beispiel sammt einem sehr
    waisen Leserkommentar zum Artikel :

    Bodengesetz: Ungarn erteilt Österreich eine Abfuhr



    Bild: (c) EPA (CHRISTOPHE KARABA)



    Der ungarische Landwirtschaftsminister Sándor Fazekas sieht keine Notwendigkeit, sich mit Andrä Rupprechter zu treffen.
    (Die Presse)


    Budapest/Wien.
    Der ungarische Agrarminister, Sándor Fazekas, hat am Wochenende seinem österreichischen Amtskollegen, Andrä Rupprechter, eine Abfuhr erteilt. Er sähe keine Notwendigkeit, sich mit Rupprechter in der Angelegenheit der ungarisch-österreichischen Debatte über das neue Bodengesetz zu treffen.

    Fazekas wolle nicht mit einem Partner verhandeln, der mit seinen Äußerungen die Ungarn ständig beleidige. „Das Schicksal des ungarischen Bodenrechtes ist eine ungarische Frage, die Ungarn natürlich eigenständig klärt“, betonte Fazekas. Laut Gesetz hätten die österreichischen Nutzer ungarischen Bodens das Nutzungsrecht einst illegal erworben.
    Rupprechter stellte wie berichtet der Regierung Orbán die Rute ins Fenster. Für ihn handelt es sich um eine „Enteignung“ der österreichischen Bauern, „die nicht zu akzeptieren“ sei. (APA)
    Quelle : http://diepresse.com/home/wirtschaft...ch-eine-Abfuhr


    Und hier der Leserkommentar dazu :

    Zitat Zitat von jackson
    glaubt nicht alles was da steht... recherchiert lieber selbst!

    die bösen ungarn schaden unseren armen bauern und die meisten glauben diesen halbwahrheiten... diese bauern sind jedoch agrarkonzerne welche meist illegal billiges ackerland in ungarn gepachtet haben (dank orbans vorgängerregierung) und die erträge werden im ausland verkauft zum schaden der ungarischen wirtschaft. 80% der fläche ist in hand von großbetrieben! wer glaubt, dass es sich hier um kleinbauern handelt braucht nur nachrechnen... laut rupprechter geht es um 200 landwirte welche 200.000 hektar in ungarn gepachtet haben - das sind im schnitt 1000 hektar pro landwirt! laut statistik austria ist die durchschnittliche betriebsgröße in der landwirtschaft im jahr 2010 im haupterwerb(!)43,2 Hektar, bei personengesellschaften 62,9ha und bei juristischen personen(!) bei 362,1ha. jeder der betroffenen "landwirte" hat also eine fläche von 23 durchschnittlichen österr. betrieben gepachtet!
    es geht hier also hauptsächlich um profitgeile spekulanten.
    indem orban den verrat seiner vorgänger rückgängig macht und somit ackerland für die ungarische bevölkerung wieder zugängig macht, stärkt er die wirtschaft im land und das ist sein gutes recht!
    ein politiker der zu seinem volk steht ist natürlich nicht im sinne brüssels und daher bekommen wir in den westlichen gleichgeschalteten medien solche realitätsfremden und verfälschte berichte vorgesetzt, dabei sollte orban unseren politikern ein vorbild sein weil er eier in der hose hat und sich nicht der eu-diktarur unterwirft!
    Tja... Wen vertritt dieser Rubrechter noch gleich ?

    LG
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  2. #2
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    Lobbying mal anders

    Ich mach hier mal Lobbying für meine Landsleuts und mich inklusive .....

    Leute... Die Hypo-Geschichte ist für unser kleines feines Land eine Zerreissprobe.... Drum Bin ich der Meinung das jeder meiner Lobbyingpartner diese Petition unterstützen sollte :





    Umfassende Aufklärung des Hypo-Alpe-Adria-Finanzdebakels und Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses (10/PET)






    Status: Ausschuss für Petitionen und Bürgerinitiativen: auf Tagesordnung in der 2. Sitzung des Ausschusses
    Die Sitzung wurde am 18. März 2014 unterbrochen!

    Schlagworte



    Petition

    Petition betreffend umfassende Aufklärung des Hypo-Alpe-Adria-Finanzdebakels und Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses (Abgeordnete zum Nationalrat Elmar Podgorschek, Mag. Werner Kogler, Ing. Robert Lugar und Dr. Rainer Hable)





    eine Petition überreichende(r) Abgeordnete(r): Elmar Podgorschek
    eine Petition überreichende(r) Abgeordnete(r): Mag. Werner Kogler
    eine Petition überreichende(r) Abgeordnete(r): Ing. Robert Lugar
    eine Petition überreichende(r) Abgeordnete(r): Dr. Rainer Hable
    Meldungen der Parlamentskorrespondenz



    Quelle : http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/...tab-Uebersicht

    Bitte macht mit Landsleuts... ich denk nicht nur ich bin es leid für andere zahlen zu müssen......... mit viel Glück und viel Druck wär die der erste Untersuchungsausschuss der die Wahrheit ans Licht bringt.... Denn am Geld hängt jede Partei.... an unserem Geld... und das wollen sie ja nicht verlieren ... oder ? ; )
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  3. #3
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    Weiter gehts !!!!



    Hunderttausend wollen U-Ausschuss zur Hypo Über 100.000 Bürger unterschrieben Petition. Auch Vorarlberger ÖVP macht zu Hause und in Wien Druck; Ablehnungsfront im Hohen Haus bröckelt.


    ....hier weiterlesen : http://kurier.at/politik/inland/aufk...ypo/57.825.979

    Quelle : http://kurier.at/politik/inland/aufk...ypo/57.825.979


    Macht bitte bei der Petition mit.... Der link ist eine Post über diesem : ) .... Das wirbelt so dermassen Staub auf oohhhhja...... die Korruptis müssen schön langsam vorsichtiger werden....
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  4. #4
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    Raiffeisen-Bank: 500 Millionen Euro Verlust wegen Ungarn und Ukraine

    Die österreichische Raiffeisenbank erwartet wegen der Ukraine Krise in diesem Jahr einen massiven Verlust. Die Bank ist in der Ukraine massiv engagiert. Auch die Geschäfte in Ungarn haben Raiffeisen massive Verluste beschert. Die Anleger sind skeptisch geworden: Die Aktie schmierte am Dienstag ab.

    Die Ukraine-Krise und anhaltende Verluste in Ungarn werfen die Wiener Raiffeisen Bank International aus der Bahn. Im laufenden Jahr erwartet die Osteuropa-Bank mit einem Minus von bis zu einer halben Milliarde Euro den ersten Verlust ihrer Geschichte. “Wir gehen davon aus, dass es sich um einen einmaligen Ausreißer handelt und wir im nächsten Jahr wieder Gewinne verzeichnen können”, sagte Bankchef Karl Sevelda am Dienstag.


    Doch auch 2015 dürfte die RBI noch nicht an die Erfolge vergangener Jahre anschließen können: Das stark in Russland und der Ukraine vertretene Institut erwartet einen Gewinn im mittleren dreistelligen Millionenbereich – und damit deutlich weniger als von Experten erhofft. An der Börse verlor die Raiffeisen-Aktie daraufhin bis zu zwölf Prozent an Wert.


    Für die Osteuropabank bedeutet der Verlust eine Zäsur. Selbst während der Finanzkrise hatte die Bank in keinem Jahr rote Zahlen geschrieben, wie Raiffeisen-Banker stets stolz betont hatten. Doch nun reicht auch das 600 Millionen schwere Kostensenkungsprogramm nicht mehr aus, um gegen die Probleme in einigen osteuropäischen Ländern anzusparen. Gleichwohl sieht das Institut keine Notwendigkeit für eine Kapitalerhöhung.


    Zu schaffen macht der Bank vor allem die Krise in der Ukraine, wo die RBI mit ihrer Tochter Aval eine der größten Banken besitzt. Weil viele Kunden vor allem im umkämpften Osten des Landes ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen können, erwartet Raiffeisen höhere Vorsorgen für faule Kredite: Sie dürften im laufenden Jahr konzernweit auf 1,5 bis 1,7 Milliarden Euro statt der zuvor in Aussicht gestellten 1,3 bis 1,4 Milliarden Euro steigen. Zudem droht der Bank in der Ukraine eine Abschreibung von 60 Millionen Euro.


    Das zweite große Sorgenkind der Bank ist das Geschäft in Ungarn. Die dortige Regierung zwingt Finanzinstitute unter anderem dazu, rückwirkend Zinsen und Gebühren für Kredite zu senken. Im laufenden Jahr erwartet die RBI dadurch auf Basis neuer mit der ungarischen Zentralbank abgestimmter Berechnungen Kosten von bis zu 240 Millionen Euro und nicht wie zuletzt gedacht von bis zu 160 Millionen Euro. Einen Großteil davon will die Bank im zweiten Halbjahr verbuchen.


    Trotz der neuerlichen Sonderkosten zeigt sich Sevelda optimistisch für die dortige Tochter. Ungarische Regierungsmitglieder hätten ihm signalisiert, dass die Finanzinstitute das Schlimmste überstanden hätten. Ein Verkauf des Ungarn-Geschäfts stünde daher nicht auf der Tagesordnung. Bereits vor einigen Jahren mussten Banken in Ungarn hohe Verluste durch den Umtausch von Fremdwährungskrediten schultern.


    Auch für die kommenden Jahre haben sich die Ertragsaussichten für die Bank eingetrübt. Grund dafür seien neben dem kriselnden Ukraine-Geschäft auch die anhaltend niedrigen Zinsen, sagte Finanzchef Martin Grüll. Zudem könnte das wichtige Russland-Geschäft unter Sanktionen leiden und wegen steigender Vorsorgen für faule Kredite weniger Gewinn abwerfen. Mittelfristig erwartet die RBI daher nun eine Eigenkapital-Rendite (Return on Equity) vor Steuern von rund 14 Prozent statt der zuletzt in Aussicht gestellten rund 15 Prozent
    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...wegen-ukraine/

    Ja die grüne Maffia ähm "der grüne Riese" nur keine Angst,
    die Maisernte bügelt alles wieder aus!


    ...dazu passt der "Lagerhaus Reggae"



    LG

  5. #5
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    Steuerreform – Stifter auf den Barrikaden: "Schweiz und Liechtenstein sind gute Nachbarländer"

    Zwei Wochen vor der Präsentation der Steuerreform steigen die Privatstifter auf die Barrikaden, fürchten sie doch weitere Verschlechterungen. Schon jetzt sei die rechtliche Lage unsicher, Geld ein scheues Reh.

    "Schweiz und Liechtenstein sind gute Nachbarländer", meint Banker Heinrich Spängler. Wenngleich die Stifter, unter ihnen Industrielle, die viele Jobs stellten, nicht freiwillig abwanderten.


    "Keiner möchte Österreich verlassen", stellte Veit Sorger, Präsident des Verbands der Österreichischen Privatstiftungen (VÖP) und früher Chef der Industriellenvereinigung (IV), am Mittwoch bei einer Pressekonferenz klar. Aber wenn man die Wirtschaftsparameter der Schweiz mit jenen Österreichs vergleiche (Franken versus Euro, Staatsschulden), sei klar, welcher Standort besser abschneide.
    Sein Nachfolger bei der IV, Georg Kapsch, hatte vorige Woche öffentlich damit gedroht, seine eigene Stiftung mit Firmenanteilen ins Ausland zu verlagern, sollte das Stiftungsrecht neuerlich verschärft werden.




    Mehr Steuern auf Dividenden, Vererben und mehr Transparenz?
    Konkret wissen die Privatstifter freilich noch nicht, welche steuerlichen Belastungen auf sie zukommen könnten. Sie fürchten aber, dass die Abgabe auf Dividenden erhöht und das Vererben teurer werden könnte, so VÖP-Generalsekretär und Ex-Kathrein-Bank-Chef Christoph Kraus. Auch könnten Privatstiftungen womöglich zu mehr Transparenz "gezwungen" werden, sprich Privatvermögen offenzulegen.


    Auch Alfred Umdasch, Aufsichtsratschef des Ladenbau- und Schalungstechnikkonzerns Umdasch AG, ist "schwer verunsichert". Er habe seine Stiftung gegründet, um dafür zu sorgen, dass seine Kinder später einmal die Firmenanteile zusammenhalten. 1993 hätten zwei Sozialdemokraten, nämlich Bundeskanzler Franz Vranitzky und Finanzminister Ferdinand Lacina, ein Stiftungsgesetz verabschiedet, um Kapital nach Österreich zurückzuholen und Investitionen ins Land zu bringen. "Das hat Österreich eine Spitzenstellung in der EU eingebracht."


    Davon sei aber nicht mehr viel über, sind sich die Stifter einig. Laut Heinrich Spängler, Aufsichtsratsvorsitzender des Bankhauses Carl Spängler, das nach Eigenangaben rund 200 Privatstiftungen betreut, wurden Stiftungen in den vergangenen 12 Jahren 14 mal "bestraft". "Kein Signal für Verlässlichkeit", meint Sorger. Noch immer nicht geklärt sei, so Spängler, die Beiratsfrage: Dürfen Begünstigte, oft die Kinder der Stifter bzw. Unternehmensgründer, bei der Bestellung des Stiftungsvorstands mitreden oder nicht? Zweimal habe das der Oberste Gerichtshof (OGH) verneint, zweimal bejaht. "Unsicherheit ist das Schlimmste", so der Banker, wenngleich es aus seiner Sicht von Vorteil wäre, wenn Familienmitglieder mitentscheiden dürften. "Sonst haben wir nur mehr Notare, die verwalten."


    Die unklare rechtliche Lage sei auch der Grund, warum in den vergangenen zwei Jahren kaum mehr Stiftungen gegründet worden seien. Es sei zwar "eine Illusion, dass wir von heute auf morgen gehen", aber es gehe auch um Neuinvestitionen in Österreich, argumentiert Christian Planegger, geschäftsführender Gesellschafter des steirischen Autozulieferers Ventrex. "Wo sind die neuen Ansiedlungen?"


    Derzeit sind laut VÖP rund 80 Mrd. Euro in Stiftungen geparkt, zwei Drittel davon in Form von Unternehmensbeteiligungen. In diesen Firmen arbeiteten etwa 400.000 Menschen. Stiftungen anstelle von Vermögen stärker zu besteuern, sei kontraproduktiv für den Standort Österreich.

    Auch, was die Besteuerung von Arbeit betrifft, sei Österreich auf dem Holzweg:
    Vor 15 Jahren habe ein Arbeitnehmer noch 58,4 Prozent vom Brutto herausbekommen, heute nur mehr 51,8 Prozent, so Alfred Heinzel, Chairman und CEO des Papierherstellers Heinzel Group. Gleichzeitig seien für Unternehmen die Arbeitskosten von 50.000 auf 70.000 Euro gestiegen. Profiteur sei also der Staat. Die Mitarbeiter sollten mehr vom Netto haben - "da bin ich auf der Seite der Gewerkschaft", so Heinzel.
    Quelle: http://wirtschaftsblatt.at/home/nach.../home/index.do

    LG

  6. #6
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    AW: Interessensvertreter oder auch neudeutsch Lobbying in Österreich

    Tetron-Prozess:
    Drei Jahre Haft für Mensdorff, eines für Fischer



    Alfons Mensdorff-Pouilly und Rudolf Fischer wurden am Montagabend in erster Instanz verurteilt: Drei Jahre Haft für Mensdorff, eines für Fischer, jeweils unbedingt.



    Die Urteile sind nicht rechtskräftig Wien – Am Montagabend wurden im Blaulichtfunkprozess schließlich doch noch Urteile verkündet, es waren Schuldsprüche: Der Ex-Telekom Austria-Festnetzvorstand Rudolf Fischer erhielt ein Jahr, der Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly fasste drei Jahre Haft aus – beide unbedingt. Verteidigung wie Staatsanwaltschaft erbaten sich drei Tage Bedenkzeit, wodurch das Urteil nicht rechtskräftig ist.

    Richter Michael Tolstiuk nannte die Verteidigungslinie der beiden Angeklagten in seiner Urteilsbegründung nicht nachvollziehbar. Die beiden Angeklagten nahmen das Urteil gefasst auf. Mildernd wertete der Richter, dass die beiden Angeklagten keine Vorstrafe haben. Mensdorff muss auch den Schaden aus der 1,1 Millionen Euro schweren Provision der Telekom an ihn begleichen.

    Wofür diese gute Million geflossen war? Ein mit Spannung erwartetes Gutachten im sogenannten Tetron-Prozess rund um die Vergabe des Blaulichtfunks von Einsatzkräften konnte diese Frage am Montag nicht so genau beantworten. Es geht um 1,1 Millionen aus der Kassa der Telekom Austria, überwiesen an eine Firma des Lobbyisten Alfred Mensdorff-Pouil ly. Der Lobbyist mit ausgezeichneten Kontakten zu ÖVP-Kreisen habe die Telekom zur Zeit der schwarz-blauen Regierung "beraten", so rechtfertigen sich Erstangeklagter Mensdorff und Zweitangeklagter Rudolf Fischer, der dazumal Telekom-Vorstand war.

    Der Zuschlag für das Blaulichtfunkprojekt ging dann an ein Konsortium, an dem auch die Telekom beteiligt war. Welche Beratungen Mensdorffs dem Unternehmen nun konkret 1,1 Millionen Euro wert waren, darüber konnten beide Angeklagten nur vage – und widersprüchliche – Angaben machen. Sie beriefen sich darauf, dass neben dem Blaulichtfunk auch Osteuropa-Geschäfte der Telekom Gegenstand der Beratungen waren.

    Keine Spuren

    Der Sachverständige Georg Jeitler fand jedenfalls "keine Anhaltspunkte" auf etwaige von Mensdorff erbrachte Leistungen – keine schriftlichen Analysen, keine Risikoeinschätzungen, keine Briefings. Jeitler spricht gar von einem "amateurhaften Vorgehen" Mensdorffs und ortet einen Interessenskonflikt: Dieser habe nämlich auch für Telekom-Konkurrent Motorola gearbeitet, ohne dies offenzulegen – für einen Lobbyisten ein hochriskantes, weil image gefährdendes Vorgehen.

    Die Verteidiger sahen sich durch den engen Zeitplan in ihren Rechten beschnitten: Erst ein – für die Angeklagten belastendes – Gutachten, wenig später die Urteilsverkündung. Zu wenig Zeit, um das Gutachten zu studieren und an Fragen an den Sachverständigen zu tüfteln, befanden die Anwälte, die vom Gericht die Vertagung der Verhandlung verlangten. Der Schöffensenat unter Richter Michael Tolstiuk wies das ab, woraufhin die Verteidiger bemüht waren, das Gutachten zu relativieren.

    So verwies Fischers Anwalt Otto Dietrich auf die Aussage seines Mandanten, wonach jene Un terlagen, die Mensdorffs Arbeit dokumentierten, vernichtet worden seien. Ob der Gutachter also ausschließen könne, dass es eine Dokumentation gegeben habe? "Absolut nicht", so Jeitler, er könne nur mit dem Material arbeiten, das sich im Gerichtsakt befinde. Seiner Erfahrung nach gebe es aber neben vernichteten Akten üblicherweise auch andere Hinweise auf eine Leistung – etwa E-Mail-Korrespondenz, so Jeitler.

    Doch auch hier schien zu gelten: Wo Mensdorff hobelte, fielen keine Späne. Nach dem Urteil wurde Mensdorff-Pouilly von Journalisten gefragt, was er zum Strafausmaß sage. "Ein Urteil ist ein Urteil", sagte er. "Ich bin noch nie drei Jahre gesessen, ich weiß nicht, wie das ist." Der Sachverständige hatte sich auch der Frage gewidmet, inwieweit 1,1 Millionen Euro für die von Mensdorff und Fischer genannten Leistungen angemessen waren.

    Er kam zum Schluss, dass Mensdorff ungewöhnlich gut verdiente. 75.000 Euro wären "argumentierbar" gewesen.
    Quelle: http://derstandard.at/2000027507219/...s-fuer-Fischer
    1. Instanz! ...da fließt noch viel Wasser die Donau hinunter bis hier die endgüldige Entscheidung fällt!
    Man könnte darauf schon Wetten abschließen, dass keiner von ihnen einsitzen muss!

    LG
    Geändert von green energy (14.12.2015 um 23:23 Uhr)

  7. #7
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    AW: Interessensvertreter oder auch neudeutsch Lobbying in Österreich

    Erfolgreich gepokert: Heta-Gläubiger bekommen 90 Prozent


    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: Uhr

    Die Heta-Gläubiger haben erfolgreich gepokert: Sie werden 90 Prozent ihrer Forderungen von der Republik Österreich bekommen. Damit haben Banken wie die Commerzbank und Pimco ein gutes Geschäft gemacht, weil sie 50 Prozent bereits abgeschrieben haben. Für einige Hedge Fonds war der Deal besonders gut.



    Die Republik Österreich und die Heta-Gläubiger haben sich auf einen Deal geeinigt. Mit diesem können die Gläubiger sehr zufrieden sein. Sie bekommen die geforderten 90 Prozent und haben der Bundesregierung gezeigt, dass das Pokern nicht die Sache von Politikern ist. Am kommenden Mittwoch soll ein MoU unterzeichnet werden. Die Gläubiger bekommen 75 Prozent ihrer Forderungen vom Kärntner Ausgleichszahlungsfonds (KAF) bezahlt.

    Alternativ zur Barzahlung können sie das Geld aber in eine unverzinste Bundesanleihe investieren, die eine Laufzeit von 13,5 Jahren hat. Entschiedend: Dieses Nullkuponpapier vom KAF verfügt über eine „ausdrückliche Garantie des Bundes“.

    Für die deutschen Banken und Vermögensverwalter wie die Commerzbank und Pimco ist der Deal sehr erfreulich: Sie hatten auf Anweisung der EZB bereits 50 Prozent abgeschrieben, kommen also mit einem satten Gewinn heraus. Noch besser ist der Deal für einige Hedgefonds, die erst später eingestiegen waren.

    Wer die zusätzlichen Mittel zur Verfügung stellen würde, war am Donnerstag zunächst unklar. Die Gläubiger drängen darauf, dass Kärnten notfalls Beteiligungen des Landes verkauft, um die Schulden zahlen zu können. Auch die österreichische Bundesregierung könnte einspringen.

    Die Kärntner Landesregierung, das Finanzministerium in Wien und Gläubigervertreter wollten sich nicht zu den Informationen äußern.
    ...hallo @Stone, hier hat unsere Regierung eine geniale Leistung erbracht! ... hast Du etwas gegen sie?
    Ich leider nichts Wirksames!

    LG

  8. #8
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    AW: Interessensvertreter oder auch neudeutsch Lobbying in Österreich

    red net von "unserer" Regierung @green energy .. Bohr lieber mal bei der Person Josef Pröll (schweeeeerkrank der Typ) nach ; ) oder such mal die Homepage vom Gusi ; )
    ..... Folge dem Sautrog und du wirst die fettesten Betrüger finden .... Bei Raiffeisen fühlen sich anscheinend Betrüger sehr wohl..,...
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  9. #9
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    AW: Interessensvertreter oder auch neudeutsch Lobbying in Österreich

    Zitat Zitat von Stone Beitrag anzeigen
    red net von "unserer" Regierung @green energy .. Bohr lieber mal bei der Person Josef Pröll (schweeeeerkrank der Typ) nach ; ) oder such mal die Homepage vom Gusi ; )
    ..... Folge dem Sautrog und du wirst die fettesten Betrüger finden .... Bei Raiffeisen fühlen sich anscheinend Betrüger sehr wohl..,...
    ...na gut @Stone, unsere "Ex"-Regierung, unser "Ex"-Minister, auch "Schottermitzi"! ...die der Gemeinde Gmunden Bauland bringt, da sind "versehentlich" ein paar fuhren Rollschotter im Traunsee abgerutscht! ...und fast alle die kommen und gehen, man findet immer eine Spur ins "Lagerhaus"! Jedoch alles EX! ...die von den Jetzigen sind noch nicht bekannt!
    Faymann bekommt vorab auch mal ein Jahresgehalt! ...lächerliche 300.000,00 €! ... bevor er ein neues Aufgabenfeld zugeteilt bekommt! Der Schwarze Kaiser "Pröll" findet auch immer einen Konsens mit dem Roten Bruder "Häupl", der will jetzt einen repräsentativen Weinkeller, "Klosterneuburg" als 24 Bezirk! ...da finden dann beide ein Gemütliches Plätzchen, wo sie Ihre Pension mit ihren Freunden und Kirchenbrüder versaufen! Nur der OÖ-Prinz Pühringer ärgert sich wieder weil er zu wenig beachtet wird! Fazit: >>>alles ein Riesen Sautrog ! <<<
    ...wenn Du rot und grün vermischt was für ein Farbe kommt heraus? ...braun? ... NEIN blau!

    LG

  10. #10
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    AW: Interessensvertreter oder auch neudeutsch Lobbying in Österreich

    Ob sich was ändern wird in der nächsten Zeit mit der Sautrogrally ? ............. Hmmm... heuer bin ich echt optimistisch.......
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