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Thema: Ken Jebsen

  1. #191
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    AW: Ken Jebsen

    KenFM über: amerikanische Geheimdienste



    Kann man den amerikanischen Geheimdiensten trauen?

    Rauchige Stimme aus dem Off:
    „Kann man den amerikanischen Geheimdiensten trauen?“

    Die Kamera fährt langsam das Ufer eines Sees ab. Zoom. Zwei Männer verladen einen teuer gekleideten Mann in den Kofferraum einer BMW-Limousine. Er scheint noch zu leben. Blut fließt ihm aus Mund und Nase.

    Close. Die Männer versuchen den Kofferraum zu schließen, doch eines der Beine des Mannes will sich nicht verstauen lassen.

    Die Männer sehen sich nervös um. Es wird langsam dunkel. Der Parkplatz am See liegt an einem Rundweg um das Gewässer. Die Kamera zeigt einen Mülleimer mit Plastiktüten für Hundehalter. Ein Kleber ist zu sehen: Shit Happens.

    Umschnitt. Ein junge Frau nähert sich in einem Van dem Parkplatz. Im Wagen streiten sich zwei Kinder im Alter von 7-9 Jahren, wer wohl den Hund der Familie um den See führen darf. Die Mutter versucht zu beschwichtigen. Der Labrador im Wagen bellt. Die Frau spricht ihn mit „Rocky“ an. „Is ja gut, Rocky, wir sind gleich da“, sagt sie, um dann über den Rückspiegel mit ihren Kindern zu schimpfen.

    „Hört auf euch zu streiten, sonst bleibt ihr im Wagen, während ich und Rocky Spass haben“.

    Die Frau macht während der Fahrt das Licht des Wagens an. Sucht nach einem Sender im Radio und verpasst dabei die Einfahrt zum Parkplatz. Die Kinder fangen an ihre Mutter zu veralbern:

    „Mami ist vorbeigefahrn, Mami ist vorbeigefahrn“.

    Die Mutter erkennt ihren Fehler. Blickt nach rechts und sieht wie zwei Männer den BMW über das abschüssige Ufer in den See schieben. Es kommt zum Augenkontakt. Die Kinder rufen weiter: „Mami ist vorbeigefahrn“.

    Die Frau ruft sichtlich irritiert und mit einem Ton, in dem Angst mitschwingt: „Jetzt seid doch mal leise, verdammt noch mal“.

    Sie nutzt die nächste Möglichkeit, um zu wenden. Bei einem U-Turn geraten die Vorderräder ihres Volvo-Kombi von der zu engen Straße ab. Einen Moment ist nicht klar, ob sie das Auto wieder auf den Asphalt bekommt. Sie drückt das Gaspedal durch und gräbt sich so aus dem glitschigen Untergrund. Kaum in der Gegenrichtung unterwegs, kommen ihr die Männer vom See mit ihrem Wagen entgegen. Es kommt erneut zum Augenkontakt. Die Frau fährt schneller. Der Hund bellt und die Kinder fragen die Mutter: „Warum fährst Du so schnell?“

    Die Kamera ist im Wagen der Männer. Beide sind sichtlich nervös. Der Beifahrer ruft dem Fahrer zu: „Ich glaub das sind sie, ich bin sicher das sind sie. Dreh um!“

    Rauchige Stimme aus dem Off:
    „Kann man den amerikanischen Geheimdiensten trauen?“

    Umschnitt. Der Parkplatz am See ist von der Polizei abgeriegelt. Überall wurden Scheinwerfer aufgestellt.

    Während eine dunkle Limousine aus dem Wasser gefischt wird, Froschmänner einen Kaffee gereicht bekommen, steht ein Volvo-Kombi bereits auf dem Bergungs-LKW. Am Boden schließt ein Polizist den einen von drei Kadaverbags. Der Reissverschluss hat sich mit dem Kleid des Opfers verklemmt. Das Gesicht eines Kindes ist zu sehen. Ein Polizist packt einen Kinderschuh in den Kadaverbag,.

    Dann schwenkt die Kamera auf das Heck des BMW. Man erkennt ein Bein, das aus dem Kofferraum hängt.

    Kamerafahrt auf zwei Rentner.

    Auf einer Parkbank direkt am See sitzt ein völlig aufgelöstes Ehepaar. Beide um die 80 Jahre. Weisses Haar. Sie streicheln ihren Beagle und den Labrador Rocky aus dem Volvo, den sie fest an einer Leine halten. Er bellt, winselt, als sich der Abschlepper mit dem Wagen seiner Halterin in Bewegung setzt. Man hört die Rentner, wie sie einem Kripo-Beamten die Situation erklären.

    „Und Sie sind sicher, dass außer dem Hund niemand in der Nähe war?“, fragt der Beamte.

    „Aber ja doch“ beginnt der Opa erneut zu beteuern. Seine Frau fällt ihm ins Wort: „ Da war nur dieser Hund! Unser Benny wollte mit ihm spielen, aber der hat sich nicht von der Stelle gerührt, sondern hat wie verrückt den See angebellt. Mein Mann sieht nicht mehr so gut, aber ich dachte ich würde da im Wasser Blasen aufsteigen sehen“. Als der Hund nicht aufhörte zu bellen haben wir den Sheriff angerufen. Mein Mann war früher selber bei der Polizei. Den Rest kennen sie ja. Sheriff Sanders hat dann gesagt, es sähe so aus als würde da etwas im Wasser liegen. Die Reifenspuren konnten wir nicht erkennen, es war doch schon zu dunkel, fast so wie jetzt…“

    „Verstehe“, sagt der Beamte, der das Protokoll aufnimmt.

    Umschnitt. Leichenschauhaus. Ein Stimme aus dem Off sagt...

    ...weiterlesen und alle Quellen auf unserer Homepage: www.kenfm.de

    lg

  2. #192
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    AW: Ken Jebsen

    KenFM im Gespräch mit: Peter Haisenko und Hubert von Brunn ("Die humane Marktwirtschaft")



    Die Bundesrepublik Deutschland verfolgte als Teil der kapitalistischen Wertegemeinschaft über Jahrzehnte einen Sonderweg.

    In der damaligen Bundeshauptstadt des damals noch geteilten Deutschlands, Bonn, versuchten alle Parteien über Jahrzehnte, die großen sozialen Verwerfungen der reinen Lehre von Angebot und Nachfrage dahingehend die Spitzen zu nehmen, indem der Staat mit flankierenden Maßnahmen immer wieder korrigierend eingriff. Die Bundesrepublik mischte mehr oder weniger zwei Konzepte. Kapitalismus und Sozialismus. Jeder sollte seines Glückes Schmied werden können, aber niemand sollte auf der Strecke bleiben, falls er vom Schicksal benachteiligt worden war.

    Die BRD nannte ihr Wirtschaftskonzept „Soziale Marktwirtschaft“. Ein Markt, dessen Kreativität gefördert wurde, dessen aggressivste Player dann aber in ihren Möglichkeiten, Schaden anzurichten, beschränkt wurden.

    Spätestens seit sich die BRD vollkommen der Neoliberalen Agenda unterworfen hat, seit sie das eigene Konzept mit der Agenda 2010 aufgab und sich von den „Märkten“ treiben lässt, steht der soziale Frieden in Deutschland auf der Kippe.

    27 Jahre nach Mauerfall hat sich Deutschland zu einer Nation entwickelt, in der die Einkommensschere immer weiter auseinander geht, in der der Niedriglohnsektor wächst, arm trotz Arbeit keine Seltenheit mehr darstellt, und in der vor allem immer mehr Menschen von Verelendung im Alter betroffen sein werden – und schon betroffen sind. Weder die Renten sind sicher, noch die Zukunft.

    Wie kann man dieses, auf einen Bürgerkrieg zulaufende Szenario abwenden? Wie findet dieses Land zu dem zurück, was man mal als Generationenvertrag vereinbart hatte? Ist es überhaupt realistisch, als Land, das fest eingebunden ist in die Globalisierungs-Diktatur, einen Sonderweg einzuschlagen?

    Neue Ideen wurden sehr oft von Außenseitern erdacht und in die Welt gesetzt. Technischer Fortschritt ging oft von Laien aus, die die Scheuklappen eines bestehenden Systems ignorieren konnten, da sie als freie Denker, gewissermaßen freie Radikale, jahrelang im Privaten über neuen Ideen brüten konnten. Etablierte Branchen erfuhren oft von Menschen, die bisher als Spinner galten, den entscheidenen, verjüngenden Impuls, der ihnen half, zu überleben.
    Die Konkurrenz des Guten ist das Bessere, und machmal ist das Beste eine Mischung aus Gegenwärtigem und Vergangenem. Wie kann es gelingen, die Soziale Marktwirtschaft so neu zu interpretieren, dass sie für die Zukunft taugt?

    Die Autoren Peter Haisenko und Hubert von Brunn haben sich mit dieser Frage beschäftigt und dazu ein gemeinsames Buch verfasst. Ein Idee auf Papier.

    Sie nennen diese Idee „Die humane Marktwirtschaft“. Simple, machbar, fair.

    KenFM gab dem Duo die Möglichkeit, ihr Konzept für eine mögliche und vor allem friedliche Zukunft vorzustellen. Kooperenz war der Begriff, der uns nach dem Gespräch in den Sinn kam.
    Kooperation und Konkurrenz in einem natürlichen Mischverhältnis.

    Inhaltsübersicht:

    00:10:00 Die Geschichte des Geldes: Vom „fließenden Geld“ zum „ewigen Pfennig“

    00:19:14 Ungleichverteilung, Gier und Macht: 62 Menschen haben soviel wie die Hälfte der Menschheit

    00:25:40 Realwirtschaft und virtuelles Geld: 99% des Geldes im Umlauf sind nicht gedeckt

    00:28:54 Aufgabe und Funktion des Geldes: Kenntnis und Unkenntnis, Wertigkeit und Verfall des Geldes

    00:35:00 Das Modell „Humane Marktwirtschaft“: Wertspeicher, Umlageprinzip, Grundeinkommen

    00:48:35 Das System gleicht sich aus: Die Vorteile von „Weniger Staat“ und Wertspeicher

    00:59:15 Zinszahlungen und Kredite im Sinne des Gemeinwohls

    01:09:29 Geldscheine mit Verfallsdatum reduzieren Korruption und Ausbeutung

    01:13:10 Die humane Landwirtschaft: der Wert der Lebensmittel muss wieder sichtbar werden

    01:20:00 Die Balance von Gemeinsinn und Eigenverantwortung: Transparentes Regelwerk verhindert die Tyrannei des Stärkeren

    01:27:00 Eine demokratische Alternative, die allen nützt
    lg

  3. #193
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    AW: Ken Jebsen

    KenFM über: das Prinzip der Machtpyramide



    Die Spitze des Eisbergs ist eine Pyramide. Pyramiden kommen in der Natur nicht vor. Sie sind immer der Ausdruck einer Zivilisation. Eine Zivilisation zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es ihr gelingt die Macht des Einzelnen so zu bündeln, dass in der Zusammenarbeit ein Vorteil gegenüber den Mitbewerbern entsteht. In der Natur ist Wettbewerb ein Werkzeug der Evolution, um sich den ständig verändernden Umweltbedingungen besser anzupassen. Die Evolution setzt dabei auf eine Mischung aus Kooperation und Konkurrenz. Einen Begriff gibt es dafür nicht. Erfinden wir ihn einfach. Kooperenz
    Entscheidend für die Sprosse der evolutionären Karriereleiter ist bei Kooperenz, das Mischungsverhältnis von Kooperation und Konkurrenz.
    Die Spezies Mensch fährt- um mit einer Metapher aus dem Automobilsektor zu sprechen- immer ein Benzin-Diesel-Gemisch. Der Diesel-Motor ist deutlich effizienter als ein Benziner, doch er hat Probleme beim Starten, wenn es draußen sehr sehr frostig wird. Benzinmotoren lässt der Winter länger kalt. Sie laufen leiser und sind leichter als Dieselmaschinen, nur benötigen sie einen deutlich hochwertigeren Sprit und davon dann auch mehr. Superplus ist gegenüber Diesel auch superteuer.
    Wer grosse Lasten von A nach B transportiert, dabei lange Strecken zurücklegt und auf permanente Spitzengeschwindigkeit verzichten kann, wählt meist den Diesel. Kurzstreckenfahrer, die auf Sportlichkeit und eine seidenweiche Motorcharakteristik Wert legen entscheiden sich dann eher für den Benziner.
    Alte Diesel hatten im Winter, wie schon erwähnt, oft das Problem, dass sie schwer oder gar nicht ansprangen. Dieselkraftstoff verliert bei Temperaturen deutlich unter 20 Grad seine Fließfähigkeit. Dann gab man im Winter bis zu 10% Benzin zu, um morgens nicht genervt aus der Wäsche zu gucken. Diesel und Benzin wurden kooperativ gemischt.
    Dieses Prinzip des sich Ergänzens, wenn die Situation es erfordert, ist der wesentliche Grund warum die Spezies Mensch sich so erfolgreich über den gesamten Globus ausbreiten konnte. Der Mensch ist nur auf einem Gebiet ein Spezialist, er besitzt die Fähigkeit Kooperation und Konkurrenz, als Kernangebot der Natur, flexibel zu Kooperenz zu vermischen. Zudem ist er das einzige Wesen, das sehr grosse Gruppen unter einer gemeinsamen, oft abstrakten Idee zu synchronisieren vermag. Wenn Alle an das selbe Ziel glauben, spielt es keine Rolle, ob sie sich kennen oder je kennen lernen werden.
    Das Switchen von einer realen in eine abstrakte Welt, um einen gemeinsam Nenner zu schaffen, der die vielen Unterschiede innerhalb einer Gruppe überbrückt, macht den Menschen gegenüber anderen Lebewesen so erfolgreich. Geld z.B. wird auch von Menschen akzeptiert, die man nicht persönlich kennt. Die abstrakte Idee dahinter ist das verbindende Element.
    Genau wie der Motorenbau sich permanent weiterentwickelt ist auch die menschliche Gesellschaft ständig dabei neues auszuprobieren. Beide Felder sind vor allem von Effizienz getrieben, auch wenn Effizienz als oberste Maxime in einer Gesellschaft, die vor allem sozial sein sollte, eine kaum geeignete Maßeinheit darstellt. Trotzdem geht es heute eben nicht nur im Motorenbau, sondern vor allem bei zwischenmenschlichen Beziehungen um Effizienz. Die ständige Erreichbarkeit ist ein Ausdruck dieser Entwicklung.
    Wer im Geschäft bleiben will, muss für die Firma rund um die Uhr erreichbar bleiben. Maximale Leistung lässt sich nur realisieren, wenn man die Idee des Feierabends aufgibt. Nur wann soll der Mensch sich von seiner Arbeit erholen? Ist Leistungssteigerung nicht eine natürliche Grenze gesetzt? Selbstverständlich- nur hilft auch hier ein Sprung in den Motorenbau, um das Grundproblem eines Systems zu erkennen, das sich zuvor über viele Jahre bewährt hat. Es verliert seine innere Flexibilität.
    Auch hier ist der Motorenbau ein ideales Pendant, um diese Mechanik zu erkennen.
    Das Konzept des Verbrennungsmotors ist ausgereizt.
    (...) weiterlesen auf unserer Homepage: www.kenfm.de

    lg

  4. #194
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    AW: Ken Jebsen

    KenFM im Gespräch mit: Felix Domke ("Diesel-Gate")




    Veröffentlicht am 19.01.2017
    Das AUTO.

    Volkswagen ist ein deutscher Automobilkonzern, der zu den größten PKW-Produzenten der Welt gehört und bisher einen soliden Ruf hatte. „Made in Germany“ stand für höchste Qualität und Zuverlässigkeit und das alles zu einem fairen Preis.

    VW produziert im wesentlichen Brot&Butter-Autos und überlässt das Luxussegment der Konkurrenz.

    Der VW-Käfer wurde das Symbol des Wirtschaftswunders, der Bully von den Hippies adoptiert und mit dem Golf schuf man in Wolfsburg eine weltweit nach ihm benannte Fahrzeugklasse. Die Golfklasse. Der größte Automarkt der Welt sind die USA. Hier gelten besonders harte Sicherheitsnormen und Abgasregeln.

    Um auf dem US-Markt verkaufen zu dürfen, stellen viele Hersteller, so auch VW, spezielle US-Varianten europäischer Modelle her. Wer alles richtig macht, kann in Amerika viel Geld mit PKWs verdienen.

    Jetzt wurde der VW-Konzern von der US-Justiz zu einer Strafe von 4,3 Milliarden Dollar verknackt. Nicht die erste große Summe, die von VW an die USA überwiesen werden muss.

    Aktuell geht es um die Abgasmanipulation, speziell bei Dieselfahrzeugen. VW hatte die Steuerungselektronik, sprich die Software, diverser Modelle so modifiziert, dass die Fahrzeuge selbstständig erkannten, wann sie auf einer Abgasprüfanlage auf ihren Ausstoß getestet wurden. Dann verbrannte der Motor den Kraftstoff deutlich sauberer, um so der US-Norm zu entsprechen. Im normalen Betrieb auf der Straße mutierten die VW-Diesel dann zu Dreckschleudern.

    VW musste hunderttausende Fahrzeuge in den USA nachrüsten und die Kunden mit entsprechenden Rückrufaktionen behelligen. Neue Kunden gewinnt man so nicht.

    KenFM sprach mit dem Software-Spezialisten Felix Domke über die Tricks, mit denen VW seine Steuerung manipuliert hatte. Im Gespräch wird klar, dass wir es in der Zukunft wohl noch häufiger mit solchen Tricks zu tun bekommen werden, da der Bereich Elektronik und Software schon heute in PKWs riesig ist und immer größer wird. Anders als bei einem mechanischen Bauteil, bei dem sich auf den ersten Blick erfassen lässt, ob es manipuliert wurde oder nicht, ist der Quellcode einer Software ein Dschungel, an dem sich eine ganze Crew über Wochen die Zähne ausbeißen kann, um programmierte Betrügereien zu finden.

    VW wurde erwischt. Was ist mit den anderen großen Diesel-Herstellern? Haben auch sie ihre Software für den Prüfstand „geimpft“?

    Das Gespräch mit Felix Domke dreht sich um abstrakte Softwarefragen, wurde aber so geführt, dass auch der Laie locker mit einsteigen kann. Stellt uns auf den journalistischen Prüfstand und testest das aus. Keine Tricks.

    KenFM. DAS Presseportal.

    Inhaltsübersicht:

    00:05:20 Der Abgas-Manipulation auf der Spur: Wie alles begann

    00:17:18 Abgasnormen: Wie sie eingehalten werden können

    00:29:45 Software-Ermittlung: Erkennungs-Funktion und Abgasrückführung

    00:36:15 Manipulation: Zufall oder Vorsatz?

    00:37:54 Mechanik oder Software: Welche Vorteile, welche Nachteile ergeben sich?

    00:42:47 Betrifft die Manipulation nur VW oder agiert die Konkurrenz ähnlich? Welche Bedeutung hat der Umweltgedanke?

    00:55:02 Big Data: Zukunftsperspektiven, Gefahren und Abhängigkeiten

    lg

  5. #195
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    AW: Ken Jebsen

    Me, Myself and Media 30 - Cheops, deine Zeit ist um!




    Cheops, deine Zeit ist um!

    Der Übergang von der Repräsentativen Demokratie in die nicht mehr durch die Eliten eingeschränkte Demokratie ist mit Schmerzen verbunden. Auf beiden Seiten.

    Die einen verlieren an Macht, die anderen müssen ein Feinbild aufgeben. Wer über Pyramidensysteme seit Jahrhunderten Macht auf die Massen ausübt, glaubt daran, dass es ohne ihn nicht geht. Für diese Menschen geht Machtverlust mit Entzugserscheinungen einher.
    Sie wehren sich. Mit allen Mitteln. Vor allem in den von ihnen nahezu vollständig kontrollierten Massenmedien. Wenn wir das Fernsehen einschalten oder eine große Tageszeitung kaufen, konsumieren wir streng genommen Eliten-Post.

    Völker, die sich von den Eliten lösen wollen, müssen bereit sein, selber Verantwortung zu übernehmen. Auch das geht nicht über neue Strukturen, neue Methoden der Führung. Nur, wer soll es machen? Und wie generiert man nicht nur neue Eliten?

    Der moderne Mensch in der Zivilisation steht vor einem Wendepunkt. Durch immer komplexer werdende Vernetzung untereinander fällt ein wesentliches Werkzeug des Machterhaltes weg. Geheimhaltung. Immer mehr Menschen machen sich an den Eliten vorbei auf der Überholspur schlau. Wissen ist Macht, und die verschiebt sich vom Anbieter zum Nachfrager von Information.

    Diesen Prozess, erst möglich durch das Netz, muss man als Revolution bezeichnen. Eine Revolution, die längst Folgen hat. Sie erklärt die Medienkrise, den enormen Vertrauensverlust in die Politik und die Unmöglichkeit, diese zukünftig auch nur ansatzweise vorauszusagen. Trump ist ein Abfallprodukt dieser Entwicklung. Die AfD ebenfalls.

    In der 30. Ausgabe von MMM entzaubern wir staatlich gelenkten Terrorismus, staatliche Anti-Propaganda und staatlich geförderte Netzpolizei, die uns alle davon abhalten soll, uns ein eigenes Bild der Gesamtsituation zu machen.

    Dafür ist es zu spät. Die Anästhesie hat längst aufgehört zu wirken. Wir liegen im Aufwachzimmer und haben begonnen, aus dem Bett zu klettern, um auf eigenen Füßen zu stehen. Am Ende des Tages werden wir uns selber aus dem Klinikum der Eliten entlassen haben. Wir lassen sie kollektiv zurück, die Parallelgesellschaft der Pyramidenspitze.

    Cheops, deine Zeit ist um. Du hättest es wissen müssen. Deine Pyramide wurde von Anfang an als Friedhof geplant. Sie ist bezugsfertig. R.I.P.

    Quellen und weiterführende Links in Kürze unter https://kenfm.de/me-myself-and-media-30/

    LG

  6. #196
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    AW: Ken Jebsen

    KenFM im Gespräch mit: Bernd Senf



    Zur Kasse, Schätzchen.

    Ab 2018 wird der 500 Euro-Schein von der Bildfläche verschwunden sein. Das beschloss vor geraumer Zeit und ganz nebenbei die EZB. Fragt man die warum, wird gerne das Argument vorgebracht, man wolle vor allem dem organisierten Verbrechen die Barmittel entziehen.

    Aha. Ist das organisierte Verbrechen wirklich auf den 500 Euro-Schein angewiesen? Jedes Kind weiß, dass dem nicht so ist. Es weiß auch, dass die Multimilliarden, die jedes Jahr organisiert ergaunert werden, auf das Konto der großen Finanzdienstleister gehen. Es ist das Giral-Geld, das digitale Geld, mit dem heute die großen Kapitalverbrechen begangen werden.

    Geld regiert die Welt, nur wer regiert das Geld?

    „Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht.“ - Mayer Amschel Rothschild.

    Banker und ihre Kartelle werden nicht demokratisch gewählt. Sie treffen sich in Hinterzimmern und hantieren jeden Tag mit Summen, die weit größer sind, als das Budget, das ganze Staaten in einem Jahr erwirtschaften. Banker sind längst die Herrscher der Welt. Sie schöpfen unser aller Girokonto-Geld aus dem Nichts und gehen damit global auf Einkaufstour. Sie finanzieren Kriege auf Pump. Alle Kriege sind Bankenkriege. Kriege um Macht, über den Hebel des virtuellen Geldes. Geld, das nur als Schuld existiert.

    An der Spitze der Fake-Money-Pyramide steht die amerikanische Notenbank FED. Die FED besteht aus einem kleinen Club privater Banken. Zusammen gibt man den Dollar als Weltwährung heraus. Die FED muss sich keiner staatlichen Instanz beugen und macht daraus auch keinen Hehl.

    So erklärte der langjährige Notenbank-Chef Allen Greenspan ganz offen:

    „Zunächst einmal ist die Federal Reserve eine unabhängige Agentur. Das bedeutet, dass es keine Regierungsagentur gibt, die unsere Aktionen außer Kraft setzen kann.“

    Das meiste Geld, das die FED erschafft und das als Weltreserve-Währung, den US-Dollar, mit fast allen anderen Währungen des Planeten zwangsverzahnt ist, entsteht nicht in Papierform, sondern virtuell. Girogeld. FIAT-Money.

    Girogeld ist kein Zahlungsmittel, für das im Falle einer Pleite die Bank oder der Staat haftet. Wenn eine Bank pleite geht, ist das das private Problem ihrer Kunden.

    Warum liegt ausgerechnet dem Staat soviel daran, die von ihm in Umlauf gebrachte Bargeldmenge zu reduzieren und ist der 500 Euro-Schein der Anfang vom Ende des Bargeldes? Der Verdacht liegt auf der Hand, auch wenn diese seit Jahren vorangetriebene Initiative vom Ende des Bargeldes kaum von den Staatsdienern selber stammen dürfte. Wer als Staat sein Recht aufgibt, Bargeld unters Volk zu bringen, überlässt seine Bevölkerung vollkommen der Macht privater Geldschöpfer. Nur sie hätten etwas davon.

    Fakt ist, der Staat ist längst von den Banken abhängig. Ohne die privaten Kredite dieser Finanzdienstleister könnte der Staat gar nicht mehr haushalten. Schulden hindern ihn daran. Schulden, bei eben diesen privaten Banken. Die fälligen Zinsen und Zinseszinsen steigen in diesem Schuldgeld-System permanent.

    Schon heute ist jedes Produkt auf dem sogenannten freien Markt mit durchschnittlich 40% Zinsen belastet, die an die Geldverleiher abgedrückt werden müssen. Der Staat ist gezwungen, sich immer mehr seiner sozialen Aufgaben zu sparen, um die Kredite bedienen zu können. Das alles geschieht, ohne dass es groß diskutiert würde.

    Über Geld spricht man nicht!

    Wenn Schäuble mit Blick auf den Staatshaushalt von einer schwarzen Null spricht, meint er damit, dass die BRD gegenüber den privaten Großbanken sämtlichen Zinsforderungen nachkommen konnte, indem sie auf den Konten der Nachkommen die Staatsschulden erhöhte. Von Tilgung der Schulden kann überhaupt keine Rede sein. Die Schuld in diesem verzinsten Geldsystem wächst Jahr für Jahr. Am Ende crasht jede Währung, die so konstruiert ist.

    Bis es soweit ist, wird der arbeitende Bürger immer geschickter ausgepresst. Durch Steuererhöhungen, Sonderabgaben, Inflation oder knallharte Enteignung, wie im europäischen Ausland längst geschehen. Dann werden die Giro-Konten der Bürger einfach kollektiv rasiert.

    Die einzige Möglichkeit, sich hier zumindest zur Wehr zu setzen, ist, am Bargeld festzuhalten.

    Bildung ist der Schlüssel!

    KenFM traf sich mit dem Volkswirt Bernd Senf, um über unser Geldsystem zu sprechen. Senf gehört seit Jahren zu den großen Kritiker des Geldsystems. Ein Aufklärer. Er hat diverse Bestseller zum Thema Geld geschrieben und damit das gelüftet, was man in Wahrheit unter Bankgeheimnis versteht. Das Geheimnis, wie Banken, seit sie dem Staat das Drucken des Geldes abgenommen haben, diesen in Wahrheit regieren.

    Solange es privaten Banken erlaubt ist, das Geld des Staates aus dem Nichts zu erzeugen, zu taxieren und den Staat über Schulden zu kontrollieren, kann von Demokratie nicht die Rede sein.

    Die Materie Geld ist komplexer, als die meisten Menschen ahnen. Das Gespräch mit Bernd Senf kommt daher um den ganz großen Bogen nicht herum.
    LG

  7. #197
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    AW: Ken Jebsen

    KenFM über: Tragödie und Hoffnung

    Tragödie und Hoffnung

    Donald Trump hat per Dekret sieben muslimischen Staaten bzw. deren Bürgern für 90 Tage die Einreise in die USA verboten und die Medienwelt regt sich auf. Wer sind die Länder, um die es geht, was ist das eigentliche Ziel der Aktion und warum, ist die Empörung mehr als bigott?

    lg

  8. #198
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    KenFM im Gespräch mit: Dr. Daniele Ganser ("Illegale Kriege")




    „Es gibt nur ein perspektivisches Sehen“

    Diese Erkenntnis von Friedrich Wilhelm Nietzsche hat Folgen, wenn man sie wirklich versteht. Nach Nietzsche existiert das, was man Objektivität nennt, überhaupt nicht. Objektivität ist immer abhängig vom Standpunkt des Betrachters. Objektivität ist immer das Resultat eines Prozesses, bei dem die eigene Position und Meinung massiv zu dem beiträgt, was man später DIE Wahrheit nennt.

    Wahrheit ist in Wirklichkeit immer auch Meinung und damit manipulativ. Das hat Folgen. Vor allem für die Presse, die stets beteuert, neutral zu sein, objektiv, und das oft auch glaubt.

    Schon die Auswahl eines Themas ist streng genommen eine Form der Beeinflussung. Wer fokussieren will, muss ausblenden. Er muss sich auf einen Standpunkt konzentrieren und damit gegen den Rest aller anderen Sichtweisen, die er theoretisch auch einnehmen könnte, entscheiden.

    Was uns die Tagespolitik als Realität, Wahrheit oder Ist-Zustand verkauft, ist nichts anderes als das Festlegen auf eine Meinung, die nur deshalb von der Masse nicht hinterfragt wird, da sie massiv publiziert wird. Wenn in allen Zeitungen, Radio- und TV-Sendern zu Person X die selben „Fakten“ veröffentlicht werden, nimmt der Bürger an, es gäbe nur diese Fakten und sie wären die ganze Wahrheit. So entsteht das, was man Meinungshoheit nennt und die wird von den Machthabern mit allen Mitteln verteidigt. Die herrschende Meinung ist immer die Meinung der Herrschenden. Überall. Wer in einer Machtpyramide der Spitze offen widerspricht, bekommt spätestens dann Gegenwind, wenn er allein durch seine Reichweite an Relevanz gewinnt. Das Netz bietet diese Möglichkeit auch Personen, die von der Mainstream-Presse bisher erfolgreich totgeschwiegen wurden.

    Speziell bei Presse, reagiert der sogenannte „freie“ Markt extrem aggressiv, wenn Abweichler es wagen, eigene Interpretationen in diesen Markt zu pumpen. Machterhalt ist ohne Manipulation der Massenmeinung ein viel zu kompliziertes Geschäft. Wer es versteht, die Information zu begrenzen, schränkt damit Denken ein und was nicht gedacht werden kann, kann auch nicht ausgesprochen werden. Gerade in einer Demokratie ist die Kontrolle dessen, was auf der Straße gesprochen wird, elementar. Abweichende Meinungen können sich dynamisch und damit kaum berechenbar gegen die Eliten entwickeln und schnell wahlentscheidend werden.

    Die Hauptaufgabe der Presse besteht weniger darin, diese Bevölkerung mit Informationen zu versorgen, auf das sich diese ihre Meinung selber bilden möge, vielmehr geht es darum für sämtliche relevante Geschehnisse einen Deutungsrahmen vorzugeben. Die Technik nennt man „FRAMING“.

    Wer es wagt, diesen Frame, diesen Deutungsrahmen zu hinterfragen, zu verlassen oder einen alternativen Deutungsrahmen anzubieten, wird an der Meinungsfront mit allen Mitteln bekämpft.
    Rufmord ist das Ziel.

    Dr. Daniele Ganser, Historiker und Friedensforscher aus der Schweiz, hat mit seinem aktuellen Bestseller „Illegale Kriege: Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren. Eine Chronik von Kuba bis Syrien“ einen alternativen Deutungsrahmen zur Geschichte vorgelegt.

    Ganser schlägt vor, die NATO-Brille beim Betrachten geschichtlicher Ereignisse abzusetzen und sie durch die Brille der UNO zu ersetzen. Völkerrecht statt das Recht des Stärkeren, sollte unser aller Standpunkt sein, wenn wir Geschichte bewerten. Früher nannte man Leute wie Ganser „Ketzer“ und verfrachtete sie auf den Scheiterhaufen. Scheiterhaufen gibt es immer noch, nur sind sie heute digital.

    Ganser hielt Anfang Dezember 2016 den Vortrag "Wie uns illegale Kriege schmackhaft gemacht werden - Sündenfall Kosovo 1999" im Berliner Kino Babylon. Hier der Link zum Vortrag: https://kenfm.de/daniele-ganser-illeg...

    lg

  9. #199
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    KenFM-Positionen 9: Wege aus der Krise




    Wege aus der Krise.

    «Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle, die das Alte überflüssig machen.» Buckminster Fuller

    Die Wegwerfgesellschaft ist am Ende. Wir stehen kurz davor, mit Motorschaden stehen zu bleiben. Jetzt heißt es: Runter von der Autobahn der Ignoranz. Ob wir es noch bis zur nächsten Raststätte schaffen, ist davon abhängig, ob wir endlich den Fuß vom Gas nehmen oder einfach weiter im roten Bereich fahren. Feststeht: Die Maschine ist hinüber, der Systemschaden nicht mehr aufzuhalten.

    Anstatt zu jammern, sollten wir uns jetzt an eine ehrliche Analyse wagen. Was ist schiefgelaufen und wie können wir den Totalschaden doch als Chance für die Zukunft nutzen?

    Die neunte Ausgabe von KenFM-Positionen kommt ganz bewusst ohne Frage in der Überschrift aus. Stattdessen wählten wir den Titel „Wege aus der Krise“.

    Unsere Gäste: Wolf Büntig, Bernd Senf, Andreas Maurer und Bernd Duschner, kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen und haben doch alle etwas gemeinsam: Für sie bedeutet Krise auch Chance. Scheitern auch Neuanfang.

    Inhaltsübersicht:

    00:04:16 Krisenbewusstsein, Syrien, Flüchtlings-und Embargopolitik

    00:14:46 Russland und die Krim: Die Idee der Volksdiplomatie

    00:23:42 Wirtschaftskrieg, Geld-und Zinspolitik: Die Zerschlagung Jugoslawiens

    00:31:09 Krankheit und Schuld: persönliche Krisen aus therapeutischer Sicht

    00:37:48 Demokratieverständnis, Machtverteilung, individuelle und kollektive Verantwortung

    00:50:00 Syrien: Illegale Bombardements und westliche Konfrontationspolitik gegenüber Russland

    01:01:52 Kriege und das Weltfinanzsystem: Irak, Libyen und der Dollar als Leitwährung

    01:14:05 Militärpolitik versus kommunale Sparpolitik

    01:19:58 Geldsystem, Giralgeld, Geldschöpfung: eine Monetative im Sinne des Gemeinwohls

    01:24:39 Normopathie-gesteuerte Gesellschaft: Entfremdung von der menschlichen Natur unter dem Gebot der Normen

    01:40:10 Mehr Demokratie wagen: Protestkultur, direkte Demokratie, Mut und Verantwortung

    02:08:23 Monetative, Vollgeldsystem, Bankenrettung, Verschuldung

    02:22:36 Persönliche Krisenerfahrung: Wie man sie überwindet und gestärkt aus ihnen hervorgeht

    lg

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    AW: Ken Jebsen

    KenFM im Gespräch mit: Markus Fiedler ("Zensur")



    Wikipedia: Weltherrschaft statt Wahrheit



    Das Jahr 2001 hat die jüngste Geschichte entscheidend geprägt. Geopolitisch wurden mit dem 11. September die Weichen neu gestellt. Der sogenannte „Krieg gegen den Terror“ ist seither die Agenda, um völkerrechtswidrige Angriffskriege zu rechtfertigen.

    Die Meinungsfront ist dann aber mindestens so wichtig. Propaganda ist ein wesentlicher Teil, um Mord und Totschlag zuhause rechtfertigen zu können oder, wo immer es geht, unsichtbar zu machen. Seit dem Jahr 2001 existiert Wikipedia. Das offizielle Ziel dieses digitalen Nachschlagewerkes war freies Wissen für alle zur Verfügung zu stellen. Kostenlos.
    In Wahrheit verfolgten die Köpfe im Hintergrund einen völlig anderen Plan.

    Es ging darum ein Monopol auf die Wahrheit zu errichten. Ein Nachschlagewerk, mit dem man nach all jenen schlagen könnte, die es wagten, Propaganda als Propaganda zu enttarnen.

    Wikipedia hatte vor allem vor, sämtliche gedruckte Enzyklopädien zu ersetzen. Weltweit. Die Firma, deren Server in den USA stehen, ist so transparent und offen wie CIAentology .

    Wäre das Monopol auf das, was man Wahrheit nennt, erst einmal durchgesetzt, wäre der zweite Schritt die Wikipedia als Verleumdungsmaschine einzusetzen. Die Strukturen dazu wurden von Anfang an entsprechend gestaltet. Effizient, undemokratisch, strikten Hierarchien gehorchend. Treffen kann es jeden, der z.B den Preis der Globalisierung beim Namen nennt. Sei es als Historiker, Wissenschaftler, Journalist oder Whistleblower. Wer die Interessen von Oligarchen und Grossinvestoren offenlegt, wer die Mechanik der Macht, inszenierten Terror und Meinungsmanipulation aufdeckt, bricht ein Tabu und wird auf dem digitalen Scheiterhaufen der Wikipedia gegrillt.

    Die Enzyklopädie ist dabei nur das ausführende Organ einer Rufmordmaschine, die von sektenähnlich hörigen Playern im Hintergrund gesteuert wird. Transparent ist hier gar nichts. Im Gegenteil. Eine überschaubare Gruppe von digitalen Denunzianten hat über Jahre sämtliche Schlüsselpositionen bei Wikipedia besetzt, sperrt jeden User, der korrigieren will, aus und verstößt damit gegen die eigenen offiziellen Regeln. Wikipedia ist aber eben nur die Spitze des Eisberges. Wer im Hintergrund tatsächlich die Strippen zieht, Rufmord-Kampagnen organisiert und Suchmaschinen manipuliert und alles dafür tut, um das eigene Dogma, die eigene Ideologie als Fakten zu deklarieren, konnte in „Zensur“ dem neuen Film von Markus Fiedler und Frank-Michael Speer detailgetreu belegt werden.

    Die Lenker der Wikipedia, so der Film, bringen faschistische Pranger-Techniken hervor. Damit wird dieses Nachschlagewerk zu einer Gefahr für eine offene Gesellschaft.

    KenFM traf sich mit Markus Fiedler, um über die Erkenntnisse beim Entstehen der Dokumentation „Zensur“ zu sprechen.

    Was fangen wir mit dem Ermittlungsergebnis an?

    Der Film selber wird noch im Februar auf KenFM veröffentlicht, um hier, ähnlich wie sein Vorgänger „Die dunkle Seite der Wikipedia“, rund 500.000 Klicks und mehr zu generieren.

    Wikipedia ist keine neutrale Quelle mehr. Wikipedia ist zum Herrschaftsinstrument mutiert.

    Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.

    Kino-Premiere:

    18.02.17, 19:30 Uhr
    – Kino Babylon, Berlin
    (Mit anschließender Live-Diskussion mit dem Regisseur.)

    lg

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