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Thema: Ken Jebsen

  1. #211
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    Me, Myself and Media 33 - Du sollst Dir kein Feindbild machen



    Medien beschreiben nicht die Realität, sie erzeugen sie. Wir, die Konsumenten dieser Medien, sollten erkennen, dass das Internet uns die historische Chance bietet, endlich ein autonomes Denken zu entwickeln. Alles, was wir tun müssen, ist uns Inhalte selber zu suchen, statt uns berieseln zu lassen.

    Es hat längst eine Machtverschiebung stattgefunden. Vom Anbieter zum Nachfrager von Informationen und mit denen ist es wie mit dem Essen: Du bist, was du isst und wer nur Propaganda konsumiert, darf sich nicht wundern, wenn er übermorgen glaubt, Krieg sei alternativlos.

    Ein achtsamer und bewusster Medienkonsum ist die Grundbedingung, um als Mensch zu sich zu kommen. Zur Besinnung. Lernen wir, uns als Spezies zu verstehen. Wir sind Menschen, keine Gegner. Und Terroristen sind die Ausnahme, nicht die Regel, auch wenn Massenmedien inzwischen permanent Hysterie verbreiten. Diese Hysterie ist Vorsatz und hat das Ziel, uns gefügig zu machen.

    Wir sollen vor den Verhältnissen kuschen und uns fügen. Wir sollen gehorchen. Wir sollen Feindbilder übernehmen und sogar bei Opfern mit unserer Solidarität den Vorgaben der Massenmedien folgen.

    Als diese Sendung aufgezeichnet wurde, war der US-Militärschlag gegen Syrien noch nicht über die Ticker gegangen. Doch er passt ins Bild der Feindbild-Konstruktion. So schrieb die Bild-Zeitung unmittelbar nach dem Angriff: „Trump rächt Syriens vergaste Kinder“.

    Ist Rache nicht eine Form der Selbstjustiz und damit ein Armutszeugnis für jedes Land, das sich als Rechtsstaat versteht?

    Es gibt keinen Weg zum Frieden. Der Frieden ist der Weg. Wir, die Menschen aller Nationen, müssen diesen Weg gehen. Wir können den Frieden nicht der Politik oder der repräsentativen Demokratie überlassen. Es wird Zeit für eine globale echte Demokratie von unten.

    Für die Selbstermächtigung gibt es kein Formular. Und das ist auch gut so.
    Liebe Grüße
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  2. #212
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    KenFM im Gespräch mit: Dr. Christian Kreiß ("Geplanter Verschleiß")



    Es gab Zeiten, da herrschte der Mangel.

    Wer sich etwas anschaffen wollte, musste nicht nur lange sparen und dann bar bezahlen, er musste vor allem auf das jeweilige Produkt warten. Konsumgüter, die rar sind, haben einen höheren Wert.

    Auch emotional. Man verbindet mit ihnen auch das, was man Vorfreude nennt.

    Die Zeit der Vorfreude ist vorbei. Die Gegenwart hält nahezu alles im maximalen Überfluss für uns bereit. Man kauft in Raten und finanziert das meiste über Kredit.

    Diese schöne neue Hochglanzwelt hat den Nachteil, dass ab einem bestimmten Punkt Sättigung eintritt. Irgendwann hat auch jeder Single-Haushalt alles, was er benötigt, in doppelter Ausführung. Dann bricht das sich immer schneller drehende Konsumkartenhaus in sich zusammen.

    Hierin besteht die Achillesferse des Kapitalismus. Marktsättigung. Um dieser „Gefahr“ entgegenzuwirken, haben sich die großen Kapitalbesitzer und Produzenten schon vor sehr langer Zeit zu Kartellen zusammengeschlossen. Bei aller Konkurrenz erkannte man ein gemeinsames Ziel. Die hergestellten Waren hielten zu lange. Also verständigte man sich auf nahezu allen Gebieten auf eine Technik, die man Obsoleszenz nennt.

    Geplanten Verschleiß. Wer heute einen Drucker kauft, kennt das Problem. Kaum ist die Garantie abgelaufen, gibt das Gerät seinen Geist auf und kann nicht repariert werden. Oder aber, die Kosten hierfür stehen in keinen Verhältnis zu einem Neukauf.

    Geplanter Verschleiß ist der Motor der sogenannten Konsumgesellschaft. Wir kaufen für die Müllhalde, ohne dass wir uns über die Auswirkungen groß Gedanken machen. Das ist Teil der Technik, mit der der angebliche "König" Kunde im Hamsterrad gehalten wird. Der künstliche Verschleiß, dem heute alle Produkte unterliegen, wurde so „eingebaut“, dass er unter der Wahrnehmungsschwelle bleibt. Das geht vor allem daher, dass ein Durchnittshaushalt heute über rund 10.000 Produkte verfügt. Wer weiß da schon noch, wann er was gekauft und wie lange es tatsächlich gehalten hat.

    KenFM traf sich mit Dr. Christian Kreiß.

    Kreiß hat sich über Jahre immer wieder mit der geplanten Obsoleszenz auseinandergesetzt und kommt zu dem Schluss, dass unser Planet an dieser kapitalistischen Technik zugrunde geht.

    Wir, die Konsumenten in der Wegwerfgesellschaft, gehen mit diesem Planeten um, als hätte wir noch einen weiteren im Kofferraum. Der Ast, auf dem wir sitzen und an dem wir sägen, knarzt bereits.

    Inhaltsübersicht:

    00:05:07 Pro & Contra Investment-Banking. Wer profitiert vom Profit und wie funktioniert der Kreislauf des leistungslosen Einkommens?

    00:11:51 Ökonomischer Unsinn: Unnötige Arbeit und geplante Obsoleszenz. Welche Kriterien sind entscheidend? Historisches Beispiel aus der Automobilindustrie: Ford vs General Motors oder Qualität vs Lifestyle

    00:18:58 Geplante Inkompatibilität von Produkten und die Illusion vom „Smart Customer“: Wie der Informationsmangel die Kunden in die Irre führt (TCO)

    00:28:15 Kartellbildung: Wie die Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit der Glühbirne abgeschafft wurde (1926). Marketing, Wirtschaftswachstum und das Grundprinzip der Ökonomie: Profitmaximierung vs Kundenbedürfnisse

    00:38:30 Psychologische Obsoleszenz: Psychologie, Werbung & Marketing (Vance Packard, Sigmund Freud, Edward Bernays)

    00:49:58 Pharmaindustrie: Mehr Geld für Werbung als für Forschung und Entwicklung von Medikamenten

    00:51:21 Die Analysen von Karl Marx und die Idee vom Neoliberalismus. Kommunismus vs Marktkapitalismus: Silvio Gesell, Joseph Stieglitz, Niko Paech, Fritz Schuhmacher

    00:58:16 Milliarden für die Mülltonne: Wie die Obsoleszenzanfälligkeit Geld und Zeit kostet

    01:06:23 3.000 Werbebotschaften pro Tag: Lug und Trug beim ZAW e.V. und dem Deutschen Werberat. Wer braucht eigentlich noch Werbung?

    01:12:32 Eine Bannmeile für Lobbyisten im deutschen Bundestag: Sticko-Finanzierung durch die Pharmaindustrie. Demokratie, Post-Demokratie, Direkt-Demokratie

    01:18:54 Umgang und Reaktionen auf die Analysen zum „Geplanten Verschleiß“: Die Medien und die Wikipedia

    01:25:23 Was kann der Einzelne tun? Wählen, Entscheiden, Verzichten und die Vorteile von Qualität
    Liebe Grüße
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  3. #213
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    KenFM im Gespräch mit: Elias Davidsson (April 2017) --> 9/11



    Der Wadenbeißer.

    Elias Davidsson ist das, was man eine Nervensäge nennen könnte. Sein stark ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit lässt ihn seit Jahren den Finger in die politische Wunde legen. Vorsätzlich.

    Davidsson verbeißt sich in Missstände, anstatt über sie hinwegzusehen.

    Dieser Charakterzug prägt auch sein aktuelles Buch „Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung“.

    Im Gespräch mit KenFM kommt er zu dem Schluss, dass 15 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September weniger über die tatsächlichen Begebenheiten am Ground Zero bekannt ist, als zwei Wochen nach dem Untergang der Titanic. Nur ging die Titanic auf offener See unter, nachts, während die Terrorflüge zur Prime-Time in New York City live verfolgt werden konnten.

    Was sagt dieses "Nicht-wissen-wollen" über die sogenannte Informationsgesellschaft?

    Im Fall 9/11 wurde binnen 24 Stunden der halben Menschheit eine völlig aberwitzige Geschichte erzählt, die bis heute nicht hinterfragt werden darf, will man nicht als Verschwörungstheoretiker im Abseits landen. Die meisten etablierten Journalisten halten sich an diese vom Weißen Haus errichtete Tabuzone.

    Eindrucksvoll legt Davidsson dar, weshalb der von George W. Bush als „The Truth“ betitelte 9/11-Commisson-Report keinesfalls für die Wahrheit stehen kann. Davidsson zeigt, dass Terrorismus nach dem 11. September ganz bewusst hochgeschrieben wird. Die Technik, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen, ist Teil einer politischen Strategie.

    Fakt ist: verdeckter Staatsterrorismus untergräbt aktiv die letzten Reste der Demokratie. Das Völkerrecht wird seit dem 11.9.2001 im Schatten permanenter Bedrohung immer weiter ausgehöhlt. Wo endet das?

    Elias Davidsson wurde 1941 in Palästina geboren. Nachdem er einige Jahre in Frankreich gelebt hatte, zog es ihn mit 20 Jahren nach Island, wo er die Staatsbürgerschaft annahm. Inzwischen lebt der 76-jährige seit nunmehr neun Jahren bei Bonn. Die Vielseitigkeit seiner Persönlichkeit spiegelt sich auch in seiner beruflichen Laufbahn wider.

    Nach 20 Jahren als Programmierer bei IBM widmete sich der passionierte Musiker Davidsson seiner großen Leidenschaft und begann computergestützte avantgardistische Musik zu komponieren. Parallel veröffentlichte er als politischer Aktivist diverse Bücher.

    Wir erlebten in Elias Davidsson zum wiederholten Male einen Mann, der bereit ist, kritische Fragen auch dann zu stellen, wenn einen die schlüssigen Antworten ins Fadenkreuz der Mächtigen zerren. Hier weiter zu fragen, nicht auszuweichen, ist seine große Stärke. Dazu benötigt man Mut.

    Mut hat Davidsson reichlich.
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  4. #214
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    KenFM im Gespräch mit: Elliott C. Harris



    Elliott C. Harris lebt ein bewegtes Leben.

    Geboren auf den Bahamas, groß geworden in Trinidad & Tobago, zieht es ihn in jungen Jahren in das nicht ganz so sommerliche Deutschland. Bei dieser Entscheidung spielt neben seiner Liebe zur klassischen Musik, vor allem der Entschluss Wirtschaftswissenschaften zu studieren eine große Rolle. Das „Wirtschaftswunder BRD“, insbesondere die Koexistenz von wirtschaftlicher Leistung und sozialer Gleichheit möchte er aus nächster Nähe erleben.

    Nachdem Harris sein Studium in Kiel erfolgreich abgeschlossen und nebenbei „in der Kneipe“ ebenso erfolgreich Deutsch gelernt hat, beginnt er, 1988 für den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu arbeiten. Dort hält es ihn 25 Jahre lang, bevor er 2013 als Quereinsteiger bei der UNO anheuert. Zwei Jahre später wird er schließlich vom damaligen UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon zum Direktor des New Yorker Büros der UN-Umweltbehörde UNEP ernannt. Seine Rolle interpretiert er als die eines „Status Quo-Bewahrers“, der Probleme und Konfliktpotenziale so weit eindämmt, dass sie nicht in die Unlösbarkeit abrutschen.

    Geht es nach Harris, haben wir Globalisierung falsch verstanden. Es geht nicht darum, in einem globalen Wettkampf auf Teufel komm raus Gewinner und Verlierer zu produzieren, sondern um gemeinsames, problemorientiertes Denken. Die gigantischen Herausforderungen unserer Zeit werden einzelne lokale Politiker nicht alleine bewältigen. Wer etwa den Klimawandel besiegen möchte, muss außerhalb von Nationalstaaten denken.

    Unabhängigen Institutionen wie dem IWF und der UNO kommt dabei eine Vermittlerrolle zu – Vermittlung zwischen Kapitalismus und Umweltschutz, Wettbewerb und Menschenrechten. Es gibt sicher leichtere Aufgaben.

    Wir erlebten in Elliott Harris einen Mann mit ungebrochenen Optimismus, angetrieben von dem Gedanken, die Welt seiner Enkelkinder zu einem friedlicheren Ort zu machen.
    Liebe Grüße
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  5. #215
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    KenFM-Positionen 10: Trump - Chance oder Katastrophe für Europa?



    Donald Trump!

    Das schlichte Erwähnen dieses Namens reicht, um Menschen auf dem gesamten Globus in zwei Lager zu spalten. Entweder man steht Trump wohlwollend gegenüber, wartet ab, was er tun wird oder man verachtet ihn, unabhängig davon, wie er während seiner Amtszeit handelt.

    Die, die Trump verachten, halten ihn für einen hochgefährlichen, egozentrischen Wirrkopf. Den Dieter Bohlen der USA. Nur, dass Trump nicht als Kopf einer Casting-Show agiert, sondern über die Codes der US-Atombomben verfügt. Trump hat es ins Weiße Haus geschafft. Wie konnte das passieren und was bedeutet sein Wahlsieg speziell für das Schicksal Europas?

    Anders als die bekennenden Gegner Trumps sind diejenigen, die ihn schlicht als Nachfolger Obamas sehen, nicht automatisch seine Fans. Ihnen fällt nur auf, dass Trump vor allem von den Massenmedien des Westens so dargestellt wird, wie zuvor all jene politischen Führer, die sich nicht bedingungslos den Interessen des amerikanischen Geldadels unterordnen wollen. Trump, das liegt auf der Hand, gehört einer anderen Elite als seine Vorgänger an, was nicht zwingend bedeutet, dass amerikanische Außenpolitik mit ihm besser wird.

    Entscheidend für die Beobachter ist, die Zeit des politischen Schwarz-Weiß-Denkens ist vorbei, was auch mit dem Aufkommen alternativer Medien und der Dynamik sozialer Netzwerke zu tun hat.

    Immer mehr Menschen rund um den Globus bilden sich ein eigenes, unabhängiges Weltbild, das deutlich komplexer ist, als von Konzern-Medien bisher vorgegeben. Hier läuft ein Lernprozess, der das, was man politische Analyse nennt, dorthin outsourced, wo es in einer echten Demokratie hingehört: an die Basis. Die Zeit der medialen Bevormundung ist mit dem Netz vorbei und macht die Frage „Trump - Chance oder Katastrophe für Europa?“ erst sinnvoll.

    Die Antwort darauf muss nämlich komplex sein und darf sich nicht vom Schubladendenken der medialen Gatekeeper manipulieren lassen. In der zehnten Ausgabe von Positionen geht es um weit mehr als Trump. Es geht darum, ob wir, die Bürger, in der Lage sind, uns unserer eigenen Scheuklappen zu entledigen.

    Zu all diesen Fragen diskutierten im März diesen Jahres folgende Gäste miteinander:

    Hans-Christof von Sponeck - Diplomat der Vereinten Nationen von 1968-2000; tätig u.a. in Pakistan, Ghana, Botswana, Irak

    Andreas von Bülow - Mitglied des Deutschen Bundestages von 1969-1994 (SPD); Geheimdienstexperte und Sachbuchautor

    Florian Ernst Kirner - a.k.a. Prinz Chaos II; politischer Aktivist und Liedermacher

    Hannes Hofbauer - Journalist, Historiker und Verleger bei ProMedia
    Liebe Grüße
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  6. #216
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    nachdenKEN über: Gib deinem Nachbarn ein menschliches Gesicht!



    Von 1941 bis 1944 waren Deutsche auf der Krim. Sie kamen mit Kettenfahrzeugen und schlachteten alles ab, was nicht ihrem Rassenwahn entsprach. Die meisten Täter von damals waren jünger als 25 Jahre. Soldaten, denen man seit frühester Jugend das Gehirn mit Nazi-Propaganda gewaschen hatte. Diesen Job übernahmen damals wie heute die Medien. Damals war "Der Russe" der Feind Nr 1. Insgesamt starben allein auf russischer Seite 27 Millionen Menschen.

    "Nie wieder Krieg!" sollte daher das Motto künftiger Generationen lauten, nur hat sich das politische Klima nach dem Ende des Kalten Krieges immer mehr gewandelt. Spätestens seit dem mutwilligen Zerschlagen der Ukraine steht "Der Russe" wieder für "Das Böse" an sich. Die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wird, wie schon in der Nazi-Zeit, rund um die Uhr von den Massenmedien mit Propaganda begleitet, und aus dem Verteidigungsbündnis NATO ist ein Angriffsbündnis geworden, das ausgerechnet Deutschland auffordert, massiv in Aufrüstung zu investieren.

    Was tun?

    Wir, die erste Generation, die uns mit den sozialen Netzwerken an den Massenmedien vorbei informieren können, haben die einmalige Chance, uns dem verordneten Feindbild zu entziehen. "Lass dich nicht zu einem Täter machen!", lautet die Botschaft dieses nachdenKENs.

    Werde Friedensaktivist und stelle dich der neuen Kriegspropaganda entgegen. Besuche unsere russischen Nachbarn. Auch und vor allem auf der Krim. Wer das menschliche Gesicht seines Nachbarn kennt, ist immun gegen Kriegspropaganda.
    Liebe Grüße
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  7. #217
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    AW: Ken Jebsen

    KenFM am Set: Resümee der Krim-Reise




    KenFM war im April rund 13 Tage auf der Krim, um sich vor Ort ein Bild der Lage zu machen. Wie hat sich die Region seit seiner Sezession von Kiew entwickelt, wie sieht es mit den Freiheiten der Minderheiten auf der Halbinsel aus und welche Wirkung haben die westlichen Sanktionen?

    Ermöglicht hatte den Krim-Besuch der Kommunalpolitiker Andreas Maurer (Die Linke), der während der gesamten Rundreise als Dolmetscher zur Verfügung stand.

    Die Redaktion KenFM kam nicht allein, sondern hatte bewusst den ehemaligen Staatssekretär und CDU-Mitglied Willy Wimmer sowie den österreichischen Unternehmer Erwin Thoma mit auf die Krim genommen.

    Während Maurer, Thoma und Jebsen die ersten drei Tage auf der Krim das Wirtschaftsforum Forum in Jalta besuchten, um sich über die Entwicklung der Region zu informieren, Anregungen bezüglich des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit einzubringen, war der Rest des Aufenthaltes ein sehr intensives Kulturprogramm, bei dem es gelang, in Vollkontakt mit Land und Leuten zu kommen.

    Wir erlebten eine unfassbar abwechslungsreiche und bezaubernde Landschaft. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft, die man uns überall entgegenbrachte und uns tief beeindruckte, zumal Deutsche die Krim zwischen 1941 und 1944 besetzt und ethnisch gesäubert hatten. So wurden bewusst auch ein ehemaliges KZ sowie ein russischer und ein deutscher Soldatenfriedhof besucht, um Kränze niederzulegen.

    Die Geschichte darf sich nicht wiederholen, lautet die Botschaft.

    Wir erlebten während unseres gesamten Aufenthaltes eine Region, deren Bewohner realisiert haben, dass die Unabhängigkeit von Kiew, erreicht durch freie Wahlen in 2014, sie vor einem Bürgerkrieg bewahrt haben, wie er aktuell in der Region Donbass anhält.

    Das Resümee der Rundreise wurde in Bachtschyssaraj, einer tatarische Stadt etwa 30 km von Simferopol entfernt, aufgenommen.

    lg

  8. #218
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    Me, Myself and Media 34 - Die Büchse der Pandora ist scharf



    Die Büchse der Pandora ist scharf, denn die Pandora ist das Pentagon.

    Während es der Friedensbewegung bis heute kaum gelingt, sich in Europa zu vernetzen, hat die Rüstungsindustrie die Globalisierung ihres Geschäftsmodells längst vollzogen.

    Wo man hinkommt, schlagen sich Menschen die Köpfe ein und werden dazu von den Herstellern von Wehrtechnik mit allen Mitteln unterstützt.

    Krieg bleibt ein Bombengeschäft.

    Damit das so bleibt wird jeder, wirklich jeder, der sich für den Frieden engagiert, direkt oder indirekt, attackiert. Frieden gefährdet das Geschäftsmodell einer Branche, die sich permanent im Krieg befindet und längst die Top-Jobs in Politik und Medien stellt.

    Massenmedien sind Rüstungs-Medien und nehmen jeden unter Feuer, der nicht bereit ist, Krieg als Vorwärtspräsenz zu verharmlosen. Wer Personen, die ins Fadenkreuz der Massenmedien geraten sind, unter dem Rüstungs-Frame betrachtet, dem wird unmittelbar klar, was z. B. JFK, Trump, Naidoo oder Red Bull-Boss Mateschitz gemeinsam haben.

    Sie stellen sich bewusst oder unbewusst gegen die Interessen des Militärisch-Industriellen-Komplexes und werden deshalb von den ca. 27.000 „PR-Beratern“, die allein für das Pentagon arbeiten, unter Beschuss genommen.

    Man verleumdet sie. Wer sich als Feind der Rüstungsindustrie zu erkennen gibt, allein deshalb, weil er Konfrontation ablehnt und Kooperation predigt, braucht ein schnelles Pferd.

    Die Cabrio-Fahrt in Dallas am 22. November 1963 war der Beginn der vollständigen Kontrolle der Massenmedien durch die Rüstungsindustrie. Damals wurde von der CIA das Wort „Verschwörungstheoretiker“ erfunden, um Zweifler ganz offen sozial zu ächten und damit unschädlich für die Interessen der Kriegsverkäufer zu machen.

    Dieses Muster wird bis heute angewendet. Nur, dass mit dem Internet ein gigantisches Leck entstanden ist.

    Unkontrollierte Meinung wird zum Massenphänomen. Die Wahrheit bahnt sich in den Zeiten der Informationsrevolution stoisch ihren Weg und ist auch durch den neuesten Pentagon-Begriff „Fake-News“ nicht mehr zu ersticken.
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  9. #219
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    KenFM im Gespräch mit: Lothar Höfler (Keine Waffen vom Bodensee e.V.)



    Krieg ist ein Bombengeschäft. Die einen zahlen mit harter Währung, die anderen mit ihrem Leben.

    Skrupel zu haben, ist auf der Seite der Kriegsgeräte-Hersteller alles andere als umsatzfördernd. Zudem ist das Bewerben der „Produkte“ ein täglicher Kampf.

    Während auf klassischen Messen, z. B. für Haushaltsgeräte, die Anwendung des Produktes Teil einer aufwendigen Verkaufsshow ist, haben Waffenmessen das Problem, dass das effiziente Töten von Menschen - und nur dazu werden Waffen produziert - live nicht gezeigt werden kann. Ähnlich wie beim Bewerben von Hygieneartikeln, muss der Verkäufer um den heißen Brei reden. Menschen heißen "Weichziele", "Schlachtfelder", "Wirkräume". Angriffskriege nennt man "Vorwärtspräsenz".

    Die sogenannten "Präsentationsfenster" für das neuste Tötungsgerät gibt es zwar reichlich, der Volksmund nennt sie Krieg, nur kann man Krieg schwer in eine klassische Waffenverkaufsmesse integrieren.

    Schon wegen der Öffnungszeiten, an die sich speziell Flüchtlinge oder moderate Rebellen mit Giftgas im Gepäck nur selten halten.

    Alles, was den Waffenherstellern daher bleibt, ist der Hinweis darauf, dass das präsentierte Gerät an Ort X dem Anwender geholfen hat, eine Schlacht für sich zu entscheiden.

    Final gewonnen wird auch, zumindest auf der Seite der Produzenten. Und die stellen nach eigenem Anspruch überhaupt keine Waffen her, sondern lediglich Wehrtechnik. Zivilisten nennen die Branche ohne echte Sachkenntnis meist "Rüstungsindustrie". Der Profi korrigiert: Es heißt Maschinenbau.

    Speziell dem deutschen Maschinenbau hat es die Region um den Bodensee angetan. In malerischer Umgebung haben sich mehr als ein Dutzend Firmen auf das Herstellen von Massenvernichtungswaffen spezialisiert, z. B. tragbare Kleinwaffen.

    Sie sind die beliebtesten „Maschinen“, wenn es darum geht, schnell, effizient und vor allem massenhaft Menschen zu ermorden. Nach einer ethnischen Säuberung, durchgeführt z. B. durch Kindersoldaten, wird das benutzte Gerät kurzerhand eingesammelt, von Blut gereinigt, frisch geölt und in die nächste Krisenregion verkauft. Peace-Keeping-Operation nennt das der Militärisch-Industrielle-Komplex in seinen/unseren Massenmedien. Sprache schützt.

    Anders als die Waffenlobby, wollen die Macher der Seite „Keine Waffen vom Bodensee e.V.“ (www.waffenvombodensee.de) die dort ansässigen Hersteller der Tötungsmaschinen ins Rampenlicht zerren. Wer produziert eigentlich was? In welchem Umfang wird verkauft und vor allem an wen und in welche Region?

    Transparenz ist das Gegenteil von Tarnen und Täuschen und von daher extrem unbeliebt in der Bodensee-Region. Gut, dass es Menschen wie Lothar Höfler gibt, die seit Jahren den brutal erfolgreichen Waffenherstellern rund um den Bodensee auf den Pelz rücken, um mit Broschüren und Events dafür zu sorgen, dass diese Branche endlich die Aufmerksamkeit bekommt, die sie verdient. Ein echter Killer-Job.
    Liebe Grüße
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    KenFM im Gespräch mit: Günter Grzega (Gemeinwohl-Ökonomie)



    Der Mensch ist die einzige Spezies, die es geschafft hat, die Evolution dahingehend zu nutzen, sich zurück zu entwickeln.

    Während es für sämtliche Urvölker noch keiner Erklärung bedurfte, um zu erkennen, dass ein Leben nie gegen, sondern nur mit der Natur eine Zukunft hat, muss der moderne Mensch, der zivilisierte Staatsbürger, der belesene Intellektuelle, Nachhaltigkeit und das Leben im Einklang mit der Natur erst mühsame erlernen. Die meisten scheitern.

    Von außen betrachtet wirkt es fast so, als wäre eine Lebensweise, die nicht nur zerstört und verbrannte Erde hinterlässt, die Sprache einer seit langem ausgestorbenen Kultur.

    Unser Fortschritt handelt nach dem Konzept „Mach dir die Erde untertan“ und tut so, als hätten wir noch eine zweite Erde im Kofferraum.

    Lange geht dieser Lifestyle nicht mehr gut, dafür sind wir inzwischen zu viele Menschen, die immer rücksichtsloser die Ressourcen des Planeten ausbeuten und verschwenden.

    Wenn kommende Generationen nur noch auf Sondermüll, denn intakte Natur stoßen, ist es zu spät. Unsere Zeit läuft ab, denn die natürlichen Prozesse und Kreisläufe des Planeten, die der Mensch immer massiver behindert und lahmlegt, entwickeln bereits eine Abwehr-Dynamik, die den Menschen, wo immer er sich ihr entgegenstellt, hinwegfegt und vernichtet.

    Wann erkennt unsere Spezies endlich, dass sie sich selber das Wasser abgräbt? Dass man Geld nicht essen kann?

    Wie kommen wir endlich zu einer Ökonomie, die enkeltauglich ist? Wie gelingt es uns, vor allem die Profit-Gier und das über Leichen gehen unseres Wirtschaftssystems zu überwinden?

    Die Gemeinwohl-Ökonomie misst den Erfolg eines Geschäftszweiges, einer Firma oder eines Unternehmens nicht, indem es sich die reine Finanzbilanz kommen lässt. Unternehmen, die sich der Idee der Gemeinwohl-Ökonomie verpflichtet haben, verstehen sich als Teil eines Organismus und übernehmen Verantwortung für alle Bereiche ihres Handelns. Die Zeit einer Share-Holder-Value-Ökonomie ist vorbei, denn diese Form zu wirtschaften ist asozial. Sie zerstört und tötet, denn sie kommt nicht ohne Krieg aus.

    KenFM traf Günter Grzega, um sich von ihm das Prinzip der Gemeinwohl-Ökonomie erklären zu lassen. Grzega hat einen Großteil seines Lebens als Genossenschafts-Banker gearbeitet. Er sieht vor allem die eigene Branche in der Pflicht, sich dem neoliberalen Konzept der grenzenlosen Ausbeutung aller Lebensbereiche entgegenzustellen. Egoismus ist heilbar.
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    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

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