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Thema: Ken Jebsen

  1. #221
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    KenFM im Gespräch mit: Rainer Rothfuß und Owe Schattauer (Freundschaftsfahrt 2017)



    „Reisen ist tödlich für Vorurteile“

    Diese Aussage stammt vom amerikanischen Schriftsteller Mark Twain. Twain erkannte sehr früh, dass Reisen bildet und Erfahrungen, die man selber auf Reisen gesammelt hatte, immun machen gegen jedwede Form der Propaganda. Twain war rund neun Jahre allein in Europa unterwegs.

    Europa geht nahtlos nach Asien über, auch wenn Geostrategen der Bevölkerung ständig weismachen wollen, man müsse, um nach Asien zu kommen, ein Flugzeug oder Schiff benutzen. Ein Blick auf die Landkarte macht klar, Euroasien ist selbst zu Fuß zu durchschreiten. Berlin-Moskau-Peking lassen sich auf normalen Straßen anfahren. Warum besuchen wir nicht einfach unsere Nachbarn und warum fangen wir nicht mit Russland an?

    Druschba!

    2017 findet zum zweiten Mal die Freundschaftsfahrt Berlin-Moskau statt. Die Reisenden können sich zwischen dem 23. Juli - 13. August auf insgesamt 7 Routen durch 45 russische Städte begeben.

    Jeder ist eingeladen, Land und Leute kennenzulernen. Russland ist eine Reise wert. Wer zeitlich nicht in der Lage ist, die vollen drei Wochen mit dabei zu sein, kann sich der Freundschaftsfahrt jederzeit anschließen oder diese wieder verlassen. Das Motiv zählt. Frieden in Europa. Jetzt und in der Zukunft.

    Auch hier hatte Mark Twain die richtige Botschaft formuliert: „Natürlich kümmere ich mich um die Zukunft. Ich habe vor, den Rest meines Lebens darin zu verbringen.“

    KenFM sprach mit den bekanntesten Organisatoren der Freundschaftsfahrt, Prof. Rainer Rothfuß und Owe Schattauer.
    Liebe Grüße
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  2. #222
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    KenFM im Gespräch mit: Uwe Soukup ("Wie starb Benno Ohnesorg?")



    Am 2. Juni 1967 wurde in West-Berlin der Student Benno Ohnesorg durch die Polizei erschossen. Obwohl der Schütze nicht, wie er behauptete, aus Notwehr gehandelt hatte, wurde er zweimal vor Gericht freigesprochen. Es war die Zeit des Kalten Krieges. Berlin war geteilt und die USA und ihre Verbündeten witterten an allen Ecken die „Rote Gefahr“.

    Wer als Teil der Studentenbewegung Kritik am Vietnam-Krieg äußerte oder den Schah von Persien bei seinem Besuch in der BRD als Diktator bezeichnete, bekam die volle Staatsmacht zu spüren.

    Der Tod des Studenten Benno Ohnesorg durch den Polizisten Karl-Heinz Kurras löste in West-Deutschland eine politische Lawine aus. Seine Ermordung durch einen Staatsbeamten führte zur 68er-Bewegung. Die Grünen und die TAZ muss man als direkten Spin-off des 2. Juni 1967 verstehen.

    50 Jahre nach der Tat gibt es in Berlin noch immer keinen Platz, keine Straße, die nach Benno Ohnesorg benannt ist. Auch sind zahlreiche Akten und Zeugenaussagen zum Fall bis heute nicht Teil des gesellschaftlichen Bewusstseins. Den wenigsten ist bekannt, dass Ohnesorg als Toter im Krankenhaus am Schädel operiert wurde, um das Knochenstück, das vom Projektil durchdrungen wurde, zu entfernen.

    Wie wir heute wissen, hatte der Todesschütze Kurras Zugang zur Leiche im Krankenhaus und stimmte seine Verteidigung mit der Justiz ab. Im Jahre 2012 konnten die Fotos vom Tatort durch digitale Bildbearbeitungs-Technik aufgehellt und der Tathergang abermals detaillierter nachvollzogen werden.

    Dass all dies jetzt in seiner ganzen Brisanz ans Tageslicht kommt,
    verdanken wir dem Journalisten Uwe Soukup, der sich wie kein anderer vor ihm in den Fall verbissen hat. Seine Recherchen führten ihn zu unbekannten Akten und Zeugen, deren Aussagen damals manipuliert oder ungehört blieben. Soukup traf auch den Todesschützen, der 2009 als Stasi-Spitzel enttarnt wurde und bis zu seinem Tod im Jahre 2014 den Schuss auf Ohnesorg rechtfertigte, denn ihn zu bereuen. Zeit seines Lebens wurde der Mörder von Benno Ohnesorg durch Justiz und Staat gedeckt. Mord verjährt nicht. Erst recht nicht, wenn er als Exempel gedacht war.

    Uwe Soukup veröffentlichte 2017 die überarbeitete Version seines
    Standard-Werkes zum Tod von Benno Ohnesorg unter dem Titel "Der 2. Juni 1967 - Ein Schuss, der die Republik veränderte" und wirkte an dem Dokumentarfilm "Wie starb Benno Ohnesorg?" mit, der am 29. Mai 2017 um 23:45 Uhr in der ARD ausgestrahlt wird.
    Liebe Grüße
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  3. #223
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    AW: Ken Jebsen

    nachdenKEN über: Mediale Verwirrung




    Wenn ein Ex-Präsident Drohnenmorde losgelöst vom Kriegstreiben betrachtet und, obwohl er ein Kriegsverbrecher ist, von zehntausenden Christen auf dem Evangelischen Kirchentag bejubelt, mit einem Medienpreis ausgezeichnet wird, wenn Angela Merkel das transatlantische Verhältnis im Bierzelt öffentlich in Frage stellt und jede Handlung des amerikanischen Präsidenten von der Presse, dem Sprachrohr der Rüstungsindustrie, als Skandal verkauft wird...dann leben wir in Zeiten totaler medialer Verwirrung.

    LG

  4. #224
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    AW: Ken Jebsen

    Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Jasmin Kosubek


    Unser Gast beim ersten Roten Tisch: Jasmin Kosubek. Sie kam vor drei Jahren als Quereinsteigerin zum Sender Russia Today Deutsch. Dort arbeitet sie als Moderatorin des Medienformats „Der fehlende Part“.

    Wir unterhalten uns über ihr Leben als Journalistin und den Zustand der Medien in Deutschland allgemein. Zudem gehen wir den Fragen nach, wie journalistisches Arbeiten den Blick auf die Welt beeinflusst, welche Verantwortung Journalisten, insbesondere die im alternativen Sektor, haben und wie man sich heute als Otto-Normal-Bürger mit Internetzugang am besten über politische Abläufe informieren kann.

    Wie verändert das Internet unsere Wahrnehmung? Welche Chancen und Risiken lassen sich im Zeitalter von „Echo-Kammern“ und „Hate-Speech“ identifizieren?
    lg

  5. #225
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    KenFM im Gespräch mit: Thomas Mayer ("Die neue Ordnung des Geldes")



    Wer Scheiße baut, muss dafür auch haften!

    Thomas Mayer ist Volkswirt, Banker und war den größten Teil seines Lebens für die Hochfinanz an den „Märkten“ tätig.

    Zu seinen Arbeitgebern gehörte neben Goldman Sachs auch der IWF oder die Deutsche Bank Gruppe. Hier war er als Chefvolkswirt und auch für den Bereich Research tätig.

    Mit dem Jahr 2008 änderte sich auch seine Sicht auf die eigene Branche. Plötzlich zeigte sich, dass das bisher abstrakt wirkende Kaufen-Verkaufen-Spiel eine gefährliche Verzahnung auf das echte Leben hat.

    Angela Merkel musste vor die Presse treten, um den Bürgern zu versichern, ihre Sparkonten seien sicher, nur weil an der Wall Street eine Bank namens Lehman Brothers sich verzockt hatte. Doch aus dieser Pleite entwickelte sich ein global tosender Finanz-Tsunami der Hunderttausenden die Existenz kostete und auch Angela Merkel hätte bei einem Banken-Run ihr Versprechen niemals halten können. Sie hatte schlicht gelogen, um einer Panik entgegenzuwirken.

    Spätestens jetzt dämmerte es auch einem naiven Laien, der sich für einen Profi hielt - und von denen gab es gerade in der Finanzwirtschaft jede Menge - , dass der kleine Banker der Sparkasse deines Vertrauens mit einem Investmentbanker aus Frankfurt a.M., London oder NYC in etwa so viel gemeinsam hatten, wie ein Schlauchboot mit einem Flugzeugträger.

    Auch der bis dato äußerst erfolgreiche Thomas Mayer wurde durch die Lehman-Pleite herbe geweckt. Die Image-Blase des kreativen Geldmanangers platzte und hinterließ einen unmoralischen Beigeschmack.

    Wovon war er da Teil?, frage sich Mayer. Welche Auswirkungen hatten seine abstrakten „Empfehlungen“ für das echte Leben?

    Der Entwicklungsökonom verabschiedete sich von seinen bisherigen Arbeitgebern, um sich einer fundierten Analyse des Geldsystems zu widmen. Heraus kam 2014 das viel beachtete Buch „Die Neuordnung des Geldes - warum wir eine Geldreform brauchen.“

    Es geht um elementare Erkenntnisse zum Thema Geld und warum wir um einen völligen Reset nicht herumkommen. Thomas Mayer war lange Teil des Systems, um so wichtiger ist es, ihn als Geläuterten zu Wort kommen zu lassen.

    Wie funktioniert das System intern? Wie wird vor allem die Karriereleiter dazu genutzt, um Neueinsteigern die Bodenhaftung zu nehmen?

    Thomas Mayer ist Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institut in Köln. Wir trafen den Schwaben an einem Tag, an dem Nicht-Kölner die Stadt am besten verlassen. Rosenmontag.

    Die Frage: "Wer Scheiße baut, muss dafür auch haften?", beantwortet er im Gespräch eindeutig.
    Liebe Grüße
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  6. #226
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    KenFM zeigt: Erwin Thoma - Das geheime Leben der Bäume



    Erwin Thoma ist ein Geschenk. Wenn der gelernte Förster und Volkswirt vom geheimen Leben der Bäume erzählt, wenn er dem Laien das hochkomplexe Ökosystem Wald in Details näherbringt, ist das spannender als jeder Krimi.

    Erwin Thoma baut in 33 Ländern Holzhäuser, ohne dass dabei Abfall entsteht. Auch kommen seine Holzgebäude ohne Heizung aus. Sie sind energieautark. Das alles geht, da Thoma die Natur kopiert. Dazu musste er sie lange beobachten. Seine Erkenntnis nach jahrzehntelanger Berufserfahrung ist simpel und genial: Kapieren, Kopieren, Kooperieren. So handelt das Ökosystem Wald. Und das seit Millionen von Jahren. Der Mensch, will er als Spezies überleben, tut gut daran, die Botschaft des Waldes auf seinen Umgang mit dem Planeten zu übernehmen.

    Wir sind als Menschen noch nicht so lange von den Bäumen runter, als dass es uns unmöglich wäre, sich an das Know-How dieser genialen Giganten wieder neu zu erinnern.
    Liebe Grüße
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  7. #227
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    KenFM im Gespräch mit: Jörn Brodersen (www.bundestagsavatar.org)



    Der Bundestagsavatar ist ein Angebot.

    Er ist eine Möglichkeit der täglichen und direkten politischen Teilhabe für jeden wahlberechtigten Bundesbürger.

    Er ist eine Chance auf gesellschaftlichen Wandel, hin zur Solidarität zwischen allen Menschen.

    Er ist völlig unabhängig und überparteilich.

    Er ist absolut kostenlos.

    Jörn Brodersen, 36 Jahre alt und wohnhaft in Dresden, ist seit 2006 professionell in der Audio- und Eventbranche tätig. Seit 2015 betreibt er ein Masteringstudio in Dresden / Neustadt. Zum Interview kommt er als Privatperson, als Mensch. Das vorgestellte Projekt ist das Produkt gemeinschaftlicher gedanklicher Entwicklung der letzten zehn Jahre und für ihn eine reine Herzensangelegenheit. Es geht um so etwas wie „repräsentative direkte Demokratie“ und ist ein Versuch, eine echte Alternative zur Alternativlosigkeit zu finden und anzubieten.

    Der Bundestagsavatar hat neben KenFM noch weitere Unterstützer: Prof. Dr. Petra Plininger (www.buergerkandidaten.de), Werner Fischer (www.unabhaengige.info), Alexander Friedland und spätestens nach diesem Gespräch werden zahlreiche weitere Menschen von Jörn Brodersen und seiner Idee des Bundestagsavatars begeistert sein.
    Liebe Grüße
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  8. #228
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    Der Rote Tisch – 30 Minuten mit Peter Wahl



    Unser Gast bei „Der rote Tisch“: Peter Wahl.

    "Man kann keine Politik gegen die Finanzmärkte machen", so der ehemalige Außenminister Joschka Fischer. Peter Wahl tat es trotzdem: Anfang der 2000er Jahre gründete er Attac und war eine Art Mastermind der globalisierungskritischen Bewegung.

    In den letzten Jahren formulierte Peter Wahl eine immer schärfere Kritik gegenüber der Europäischen Union. Wir wollen von ihm wissen, warum und wie er die Globalisierung verändern will. Wie hat sich die Weltwirtschaft verändert und welche Möglichkeiten haben wir für eine global gerechte Politik?

    Was sind die Alternativen zu dem neoliberalen Korsett der wirtschaftlichen Integration in Europa?
    Liebe Grüße
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  9. #229
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    nachdenKEN über: Werde konkret!

    lg

  10. #230
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    KenFM im Gespräch mit: Dirk Ehnts ("Geld und Kredit: Eine €-päische Perspektive")



    Der Euro leidet an einer zerstörerischen Fehlkonstruktion. Kein Land der Euro-Zone kann ihn an die eigene Volkswirtschaft individuell durch Auf- oder Abwertung anpassen.

    Vor der Einführung dieser Gemeinschaftswährung war jedes Land in Europa bezüglich der eigenen Währung souverän. Wenn der Export der heimischen Waren stagnierte, konnte ein Staat über die Abwertung des eigenen Geldes die Produkte gegenüber der Konkurrenz einfach billiger und somit attraktiver machen.

    Dieser Mechanismus hatte einen synchronisierenden und damit stabilisierenden Effekt auf ganz Europa und die Welt, und wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht umsonst in Bretton Woods festgelegt. Flexible Wechselkurse sind nötig, solange Volkswirtschaften sich massiv voneinander unterscheiden. Das ist bis heute der Fall. Die Einführung des Euros kann man mit einer elektronischen Einspritzanlage vergleichen, die nur eine Einstellung kennt und mit dieser starren Einstellung im gesamten Fuhrpark eines Konzerns verbaut wurde. Ob Schwerlaster, Sportwagen, SUV, Bus oder Oldtimer, alle bekommen dasselbe Gemisch ohne Rücksicht auf das individuelle Einsatzgebiet des Fahrzeuges.

    Ist beispielsweise die Einstellung für den Sportwagen perfekt, lässt sie den LKW gar nicht erst anspringen, während der Oldtimer beim Stop-and-Go chronisch absäuft. Jede Anpassung am Einspritzsystem würde immer den gesamten Fuhrpark betreffen. Das kann nicht funktionieren, und jeder Autobauer weiß das.

    Bei der Einführung des Euros waren offensichtlich „Mechaniker“ am Werk, die von Tuten und Blasen keine Ahnung hatten. Der Euro wird scheitern, oder aber die Staaten, die ihn nicht verkraften, werden sich von ihm verabschieden müssen. Tun sie das nicht, wird ihr Preis für den Euro, neben der schon jetzt enormen Jugendarbeitslosigkeit, ein Ruck ins neofaschistische Lager sein. Dieser Virus wird Europa zerstören.

    KenFM sprach mit Dirk Ehnts über den Status quo der Gemeinschaftswährung Euro und seine politische Wirkung auf die unterschiedlichen Volkswirtschaften des Kontinents.

    Ehnts ist Diplom-Volkswirt in Staatswissenschaften. Seine Forschungsschwerpunkte sind Geldtheorie, Außenhandel und die Entwicklungsökonomie der sogenannten „Finanzmärkte“.

    In seinem bahnbrechenden Buch „Geld und Kredit - eine €-päische Perspektive“ erklärt er u.a., warum der Euro selbst für die Nationen, die ihn eingeführt haben, eine Fremdwährung bleibt, warum die EZB nicht wie angenommen die Geldmenge in der Euro-Zone bestimmt, und warum Staaten generell nicht auf Steuereinnahmen angewiesen sind, um haushalten zu können.

    Das Buch ist Sprengstoff. Der Autor ist ein absoluter Experte auf einem Gebiet, das uns alle betrifft, wenn wir mit Euros bezahlen.
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