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Thema: Ken Jebsen

  1. #261
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    AW: Ken Jebsen

    KenFM im Gespräch mit: Patrik Baab ("Im Spinnennetz der Geheimdienste")




    Was haben Olof Palme, Uwe Barschel und William Colby gemeinsam? Sie alle wurden ermordet, sie alle wussten zu viel und sie alle waren direkt oder indirekt für die CIA tätig. Bei Colby ist das bekannt. Er war von September 1973 bis Januar 1976 Direktor Central Intelligence Agency und die hatte unmittelbar nach Ende des 2. Weltkrieges in Europa "Gladio" aufgebaut. Eine NATO-Geheimarmee, deren Ziel es war, hinter und vor dem Eisernen Vorhang alles zu tun, um den Klassenfeind zu vernichten. Dazu gehörten in den 80igern auch massive Waffengeschäfte mit dem Iran. Während der sogenannten Iran-Contra-Affäre lieferte der Westen, allen voran die USA, Waffen im Wert von rund 82 Millionen US-Dollar an Teheran, das sich im Krieg mit dem Irak befand. Der Irak wurde parallel ebenfalls mit Waffen versorgt, aber das gehörte zum schon damals ausgeheckten Plan, den Orient ins Chaos zu stürzen. Die dafür später massiv finanzierten und ausgebildeten "Freiheitskämpfer", die heute den IS, Al-Qaida und die Al-Nusra-Front befehligen, waren schon damals vorgesehen, den weichen muslimischen Unterbauch der damaligen noch existierenden UdSSR mittels lanciertem Terror zu destabilisieren. Um in den 80igern die illegal und ohne Wissen des US-Kongresses gelieferten Waffen an den Iran exportieren zu können, mussten die sogenannten Endverbleibs-Zertifikate gefälscht werden. Das gelang, indem man Israel angab und dann über die Häfen im gelobten Land direkt an die schon damals herrschenden Mullahs lieferte. Für den guten alten Mossad und der neue SAVAK gab es plötzlich keine ideologischen Grenzen mehr. Wer heute Trump über den Iran sprechen hört, kann sich nur an den Kopf fassen. Man war immer wieder Partner. Olof Palmes neutrales Schweden war damals Teil des Drehkreuzes, das die Waffen in den Orient verschiffte, bis der Ministerpräsident ganz offen einen Kurs einschlagen wollte, was später als "Der Dritte Weg" bekannt wurde. Palme wollte, dass Schweden neutral bleibt, begann aber parallel, Unabhängigkeitsbewegungen wie den ANC in Südafrika zu finanzieren. Als Palme in Schweden erschossen wurde, geschah dies über die Gladio-Netzwerke der CIA. Uwe Barschel war, bevor er in einer Hotelbadewanne in Genf für immer abtauchte, als wichtigster Deutscher in die Iran-Contra-Affäre verwickelt. So pendelte er als CDU-Spitzenpolitiker ständig mit dem Dienstwagen zwischen West- und Ostdeutschland hin und her, ohne dass BND und Stasi sich daran gestört hätten. Warum auch. Beide Dienste waren in die Waffenschiebereien involviert, da beide Staaten dabei fette Profite abgriffen. Als Uwe Barschel nach nicht zu haltendem Ehrenwort ohne Job dastand, plante er, sich nach Kanada abzusetzen. Was fehlte, war das nötige Kleingeld. Alles deutet darauf hin, dass das Wunderkind der damaligen CDU in Norddeutschland seine ehemaligen Auftraggeber um Summe X erpresste und im Gegenzug versprach, für immer zu schweigen wie ein Grab. Und tatsächlich, Uwe Barschel hat nie gesungen. Und Colby? Der Ex-Chef der CIA? Er war über Barschel und Palme bestens im Bilde, hatte während seiner Amtszeit die CIA von innen gesäubert und auch im Alter jede Menge Feinde. Colby wurde tot im See gefunden, nachdem er offiziell zum Fischen herausgefahren war. Seine Leiche lag Tage im Wasser, sah aber so aus, als ob sie erst Stunden im See gelegen hätte. Die CIA hatte sich an den groß angelegten Suchaktionen des Ex-Chefs null beteiligt. Auch eine Message. KenFM traf Patrik Baab, Autor des Buches, „Im Spinnennetz der Geheimdienste - Warum wurden Olof Palme, Uwe Barschel und William Colby ermordet?" Der Politikwissenschaftler Baab drehte für die ARD u. a. die Dokumentationen „Der Tod des Uwe Barschel - Skandal ohne Ende“ (2007), „Der Tod des Uwe Barschel - Die ganze Geschichte“ (2008) und wirkte 2016 an „Uwe Barschel - Das Rätsel“ mit. Er ist Lehrbeauftragter für praktischen Journalismus an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Berlin. Dass Baab den Fall Barschel jetzt völlig neu interpretieren musste, ihn im Zusammenhang mit Olof Palme und der Iran-Contra-Affäre als Puzzle-Teil des Kalten Krieges erkannte, hat er seinem amerikanischen Co-Autor Robert E. Harkavy zu verdanken. Der Politik-Professor aus den USA hatte die Barschel-Filme von Patrik Baab gesehen und griff als ehemalige Pentagon-Berater zum Telefon.

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  2. #262
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    AW: Ken Jebsen

    KenFM zeigt: Zensur – die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien




    Gibt es Versuche einer organisierten und gezielten Meinungsmanipulation in unserer Gesellschaft? Im Jahr des Wortes „Fake News“ ist die Frage aktueller denn je. Bereits in ihrem ersten Film „Die dunkle Seite der Wikipedia“ stellen die Autoren Markus Fiedler und Frank Michael Speer das kostenlose Online-Lexikon unter Verdacht, politisch brisante Artikel mit unlauteren Mitteln zu beeinflussen und sachliche Darstellungen zu verhindern. Am Beispiel des Artikels über den Friedensforscher Dr. Daniele Ganser wurde dieser Verdacht im Laufe des Films eindrücklich bestätigt und gezeigt, mit welch aggressiven Methoden eine Gruppe von Wikipedia-Autoren, sogenannten „Benutzern“, die Wissensplattform als eine Art Gesinnungspranger missbrauchen. Der Film wurde im Internet veröffentlicht und stieß mit fast einer halbe Millionen Klicks auf hohes Interesse. Die Frage „Wer steht hinter dieser aggressiven Gruppierung?“ blieb offen. Insbesondere erschwert durch das Prinzip der Anonymität und ein labyrinthisches Regelwerk bei Wikipedia. In ihrer neuen Recherche verfolgen die Autoren nun Spuren, welche die institutionelle Unterstützung jener „Mind Control“ bei Wikipedia aufdecken. Mit zahlreichen Quellen, Belegen und Fakten, die sorgsam aufbereitet werden, können sie in 125 Minuten nachweisen, dass und wie die Wikipedia als Werkzeug und Teil eines größeren Netzwerkes zur politisch-ideologischen Manipulation missbraucht wird. Der Film führt in ein Netzwerk von Autoren, Journalisten und politischen Akteuren, die sich auf mehreren Internetplattformen organisieren und von finanzkräftigen Stiftungen und sogar öffentlichen Geldern finanziert werden. Ein Netzwerk, das seit Jahren versucht, eine regelrechte Gesinnungsdiktatur voranzutreiben, um damit gesellschaftlichen Dialog und freie Meinungsentfaltung zu verhindern, und das mit der Wikipedia die bedeutendste kostenlose Informationsressource unter seine Kontrolle gebracht hat. Damit entlarvt der neue Film von Markus Fiedler und Frank-Michael Speer ein Vorgehen, das jeglichen Verhaltensregeln in einer demokratischen Grundordnung widerspricht und das geistige und politische Klima dieses Landes bedroht. Fiedler und Speer sind auch die Autoren des Films: „Die dunkle Seite der Wikipedia“. Hier der Link zum Film: https://kenfm.de/kenfm-zeigt-die-dunk...
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  3. #263
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    Dr. Daniele Ganser: Der illegale Krieg gegen Kuba 1961



    1962 schrammte dieser Planet nur wenige Millimeter an der atomaren Vernichtung entlang. Während der sogenannten Kuba-Krise hatte die UdSSR auf der von Fidel Castro regierten Insel Kuba eine ganze Batterie von Raketen aufstellen lassen, die mit atomaren Sprengköpfen bestückt waren und die die USA binnen weniger Minuten erreicht hätten. Diese vom Westen bis heute als Provokation verkaufte Anweisung des damaligen Kremlchefs Nikita Chruschtschow war, wie wir heute wissen, aber nur eine Reaktion. Zuvor hatten die USA Atomraketen mit dem Ziel Moskau an die türkisch-sowjetische Grenze stellen lassen. Dass die Kuba-Krise friedlich beigelegt werden konnte, ist dem Umstand zu verdanken, dass Chruschtschow und US-Präsident Kennedy sich damals entschlossen, nicht auf ihre "Kalten Krieger" im Hintergrund zu hören. Man richtete ein "Rotes Telefon" ein und beschritt den Weg der Diplomatie. Vor der Kuba-Krise hatten die USA in einem illegalen Krieg alles versucht, um die Insel Kuba in ihren Besitz zu bringen, auch das muss man wissen, will man die Situation damals wirklich verstehen. Dass wir heute sehr genau sagen können, was zumindest im Weißen Haus vor sich ging, hat mit der Tatsache zu tun, dass Kennedy viele seiner Geheim-Gespräche mitschneiden ließ. Diese Dokumente wurden vom Schweizer Historiker Dr. Daniele Ganser akribisch untersucht und sind Teil seines Vortrages in Hamburg über eben diese Zeit. Auf was auch er immer noch warten muss, ist die vollständige Freigabe der Akten zur Kennedy-Ermordung. Anders als versprochen, hätten bis zum 26.10.2017 sämtliche Papiere veröffentlicht sein müssen. Wir sprechen hier von 3.000 Geheimdokumenten. Tatsächlich freigegeben wurden dann aber nur 58! Der Mord an JFK scheint bis heute derart brisant zu sein, dass auch die Regierung unter Trump nicht sonderlich daran interessiert zu sein scheint, den Schleier der Geheimhaltung endgültig zu lüften. JFK wollte den Vietnam-Krieg beenden und er hatte aus Sicht der US-Militärs den militärischen Sieg über Kuba vermasselt. Das zusammengenommen macht den Vortrag Dr. Gansers zur Kuba-Krise aktueller den je.
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  4. #264
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    AW: Ken Jebsen

    KenFM-Positionen 12: Krisenherd Naher Osten - Wie gewünscht ist der Frieden wirklich?




    Krisenherd Naher Osten - Wie gewünscht ist der Frieden wirklich? Wer das chronische Chaos im Nahen Osten verstehen will, kommt nicht umhin, Geschichte als einen langen Fluß zu betrachten. Jeder Strom hat eine Quelle und jede Wirkung eine Ursache. Die Ursache für die nicht enden wollenden Kriege in gesamten arabischen Großraum und seiner Peripherie ist in der Tatsache begründet, dass die Region reich an Bodenschätzen ist. Seit nun mehr als 100 Jahren geht es um Bodenschätze, vor allem Erdöl und Erdgas. Ohne diese Energieträger und Rohstoffe wäre das, was auch Angela Merkel "die Art, wie wir leben" nennt, nicht möglich. Wer den Nahen Osten kontrolliert, kontrolliert die Tankstelle der Welt und verfügt damit über jene Macht, die man benötigt, um eine Imperium auf Kurs zu halten. Was unter Großbritannien und Frankreich vor und während des Ersten Weltkrieges begonnen wurde, Vorherrschaft durch willkürliches Ziehen kolonialer Grenzen und Einflusszonen, wurde als Konzept der Vorherrschaft spätestens nach dem Zweiten Weltkrieg von der neuen Supermacht USA übernommen. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR, einem Player, der, solange er bestand, im Nahen Osten ebenfalls versuchte, die geopolitischen Weichen für sich zu stellen. Die Region hatte lange keine andere Wahl, als sich den Befehlen Washingtons zu fügen, wollte man nicht, wie die Regierung im Iran 1953, geputscht werden. Mit dem wiedererstarkten Russland verändern sich die Kräfteverhältnisse vor Ort erneut, nur bleiben die Opfer die selben. Menschen zwischen allen Fronten. Das Öl der Region ist Segen und Fluch zugleich und wird damals wie heute vor allem mit militärischen Mitteln erbeutet. Während die Massen von den landeseigenen Bodenschätzen wenig haben, verdienen sich Oligarchen, Scheichs und westliche Öl-Konzerne eine goldene Nase. Mit immer neuen Kriegen für Demokratie, Menschenrechte und Mädchenschulen wird dem Medienkonsumenten auch in Deutschland Sand in die Augen gestreut. Es geht ausschließlich um Bodenschätze und Partner in der Region, auf die man sich verlassen kann, wie auf den eigenen Flugzeugträger. Wer diesen Frame auf die Ethnokratie Israel anlegt, der erkennt, warum der erdölabhängige Teil der Welt diesem zionistischen Siedlerprojekt jedes Kriegsverbrechen durchgehen lässt, ohne dass die UNO nach 200 Resolutionen auch nur eine Sanktion hätte folgen lassen. Der Apartheidstaat wird gebraucht und nutzt das aus. Der Nahe Osten ist ein Tankstelle, deren Saft nur dann solch horrende Gewinne abwirft, wenn die gesamte Region im permanenten Ausnahmezustand gehalten wird. Krieg nennt das der Volksmund. In der aktuellen Ausgabe von Positionen orientieren wir uns journalistisch an der Technik, mit der man klassisch Öl fördert. Wir halten uns nicht lange an der Oberfläche auf, sondern bohren bis in die tiefsten Schichten der Geschichte. Fakt ist: Das heute von den USA gemanagte Chaos im großarabischen Raum wurde von europäischen Kolonialmächten eingerührt. Wir sind alles, nur nicht die Guten. Unsere Gäste zum Thema sind: - Marlène Schnieper (Journalistin und Publizisten) - Petra Wild (Buchautorin und Islamwissenschaftlerin) - Zain Raza (Gründer des Presseportals acTVism Munich) - Aiman Mazyek (Vorsitzender des Zentralrats der Muslime)

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  5. #265
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    AW: Ken Jebsen

    KenFM im Gespräch mit: Manfred Spitzer ("Cyberkrank!")




    Erkennen Sie sich wieder? Sie sitzen in einem Flieger, der nach gut zwei Stunden zur Landung angesetzt hat und jetzt auf dem Rollfeld Richtung finaler Parkposition schleicht. Noch ist das Betätigen des Mobiltelefons nicht gestattet, aber das hindert Sie nicht daran, jetzt und sofort Ihre Mails zu checken und über soziale Netzwerke der Restwelt klar zu machen, dass Sie wieder online sind. Sie sind in einem Restaurant verabredet. Ihr Date hat sich verspätetet. Sie stört das nicht, denn die Zeit verbringen Sie online mit ihrem Smartphone. Als Ihre Verabredung endlich erscheint, Sie essen, liegt Ihr Endgerät permanent auf dem Tisch und wird auch permanent von Ihnen bedient. Wo immer heute Menschen sich im öffentlichen Raum treffen, sind die, die nicht vor Ort sind, wichtiger. Statt das zu tun, weshalb man sich ursprünglich verabredet hatte, eine echte Unterhaltung zu führen, befinden sich sämtliche Mitglieder der Gruppe in Solo-Gesprächen, die sie online führen. Wer kein Mobiltelefon dabei hat oder dessen Akku alle ist, hat in dieser Runde eine völlig isolierte Position. Digitale Kommunikation ist Fluch und Segen zugleich! Obwohl das Smartphone gerade mal zehn Jahre auf dem Markt ist, hat es die gesellschaftliche Kommunikation grundlegend verändert. Am massivsten betroffen ist jene Generation, die nie ohne Smartphone leben musste, die rund um die Uhr in Chats festhängt, Selfies postet und das Gefühl hat, 24 Stunden am Tag auf die Community reagieren zu müssen. Diese Teenager und jungen Erwachsenen sind regelrecht süchtig nach dem digitalen Kick. Die Folgen dieser Sucht sind mit denen von Kokain vergleichbar. In beiden Fällen wird das identische Belohnungszentrum im menschlichen Gehirn aktiviert. Nebenwirkungen? Nach dem Bestseller „Digitale Demenz“ hat sich der renommierte Hirnforscher Manfred Spitzer erneut mit dem Thema Online-Sucht auseinandergesetzt. „Cyberkrank - Wie das digitale Leben unsere Gesundheit ruiniert“ ist ein Buch, das nachdenklich macht, denn hier werden die Ergebnisse internationaler Studien ausgewertet. Sie bestätigen, dass das chronische Online-sein-müssen einen verheerenden Einfluss auf das menschliche Gehirn hat. Dass diese Fakten in unseren Konzern-Medien kaum Thema sind oder bestritten werden, hat mit der Macht der Telekommunikations-Branche zu tun. Wenn die Tabak-Lobby damals eine Schrotflinte war, sind die Kommunikations-Konzerne heute modernste Flugzeugträger. Manfred Spitzer ist seit 1998 ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm. Den Trend, an Grundschulen und in Kitas vermehrt Tablets und Computer einzuführen, hält er für eine Katastrophe, die sich in der Hirnentwicklung der Jugend schon heute nachweisen lässt. Nicht nur die Strahlung, sondern auch das Suchtpotential von digitalen Endgeräten, wird von den Usern vollkommen unterschätzt. Es wird Zeit den Dauerkonsum auf seine Folgen zu hinterfragen. Dieses Interview wird online veröffentlicht und dauert ca. 1 Stunde und 40 Minuten. Versuchen Sie mal, nachdem sie es gesehen haben, 48 Stunden lang offline zu bleiben. Komplett. Beobachten Sie sich dabei selber. Süchtig? Ja / Nein / Vielleicht ?!
    LG

  6. #266
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    Dr. Daniele Ganser: Der illegale Krieg gegen Kuba 1961


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  7. #267
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    Me, Myself and Media 39 – "Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen."




    "Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen." Dieses Zitat des französischen Politikers Jean Jaurès ist die prägnanteste Analyse unseres Wirtschaftssystems. Der Erfolg des Kapitalismus fußt auf seiner enormen Anpassungsfähigkeit. Chamäleongleich ist es ihm in den letzten 150 Jahre Jahren gelungen zu überleben, während andere politische Ideologien auf dem Scheiterhaufen der Geschichte gelandet sind. Doch der Sieg ist bei genauerer Betrachtung nur ein verschobener Selbstmord, spätestens seit der von den USA global exportierte Kapitalismus eine russische und chinesische Mutation erfuhr. Konkurrenz belebt das Geschäft? In diesem Fall kannibalisiert man sich gegenseitig. Kapitalismus ist Krebs, Wirtschaftskrebs! Er benötigt, um zu gedeihen, weder die Demokratie noch eine intakte Umwelt. Sein immenser Erfolg beruht auf der verdrängten Logik, dass es auf einer endlichen Fläche, wie dem Erdball, kein unendliches Wachstum geben kann. Um diesen Wahnsinn zu verschleiern, kennt der Kapitalismus zwei permanente Fronten. Die klassische, an der Bombenteppiche alles plattmachen, was man später wieder aufbauen will, und die Heimatfront, bei der um die öffentliche Meinung gekämpft wird. Hier kommen konzernhörige mediale Massenvernichtungswaffen zum Einsatz. In der aktuellen Ausgabe von MMM 39 geht es darum aufzuzeigen, dass der Kapitalismus auch dann nicht Ruhe geben kann, wenn er gewonnen hat, sprich, wenn er sich global nur von gleichgesinnten Kapitalisten umringt sieht. Aktuell unternimmt der US-Kapitalismus alles, um seine Vasallen in Europa für einen großen Waffengang gegen den russischen und chinesischen Kapitalismus in die Schlacht zu führen. Und Deutschland, treudoof wie immer, wenn ein durch Propaganda aufgeblasener Führer die Befehle ausgibt, ist ganz vorne mit dabei. Der global agierende militärisch-industrielle Medien-Komplex hat auch unsere Regierung fest im Griff und wittert mal wieder das Geschäft seines Lebens, nur dass diesmal weltweit kein Stein auf dem anderen bleiben wird. "Wollt ihhhhrrrrrrrrr den totalen Kapitalismus? JAAAAAAAAAAA." Wenn wir die repräsentative Demokratie, eine von der Rüstung und Bankenlobby gesteuerte $cheindemokratie, nicht überwinden, um eine neue, kooperative Form des friedlichen Zusammenlebens zu schaffen, wird unsere Spezies von diesem Planeten verschwinden, wie einst die Dinosaurier. Fehlt irgendwem der T-Rex? Wer sollte dem Homo sapiens sapiens auch nur eine Träne nachweinen. Ob es tatsächlich einen Unterschied macht, dass unsere Hirne im Verhältnis zu unserem Körper deutlich größer sind, als die der Ungetüme aus grauer Vorzeit, wird sich erst noch zeigen müssen. Inhaltsübersicht:

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  8. #268
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    nachdenKEN über: Aufruf zur Demonstration für Presse- und Meinungsfreiheit am 14.12. in Berlin


    In guter Tradition treten wir für Presse- und Meinungsfreiheit ein: "Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden." - Rosa Luxemburg "Wenn wir uns der Verfolgung des freien Geistes während der Diktatur besinnen, werden wir die Freiheit jedes Gedankens und jeder Kritik schützen, so sehr sie sich auch gegen uns selbst richten mag." - Richard von Weizsäcker "Wir glauben nicht an die Meinungsfreiheit, wenn wir sie nicht auch den Leuten zugestehen, die wir verachten." - Noam Chomsky "Ich mag verdammen was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzten, dass du es sagen darfst." - Voltaire "Was Sie verstört, ist, dass meine Argumente und Herangehensweise sich von dem unterscheiden, was Sie gewohnt sind: mit anderen Worten: das Ärgerliche ist, dass ich unabhängig bin. Damit meine ich einerseits, dass ich zu keiner Organisation gehöre und immer nur für mich selbst rede, und andererseits, dass ich großes Vertrauen habe in Lessings Selbstdenken, für das meiner Meinung nach keine Ideologie, keine öffentliche Meinung und keine Überzeugung ein Ersatz sein kann." - Hannah Arendt "Die Presse muss die Freiheit haben, alles zu sagen, damit gewisse Leute nicht die Freiheit haben, alles zu tun." - Louis Terrenoire "Journalismus ist etwas zu veröffentlichen, was andere nicht wollen, dass es veröffentlicht wird. Alles andere ist Propaganda." - George Orwell Wir treffen uns am Donnerstag, den 14.12., um 16.00 Uhr, auf dem Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin und demonstrieren für Presse- und Meinungsfreiheit, für Frieden, Toleranz und gegen Zensur.

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  9. #269
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    KenFM am Telefon: Petra Wild zur Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch Trump




    Am 8. Dezember 1987, sprich vor genau 30 Jahren, starben in Palästina, in der Nähe des Grenzübergangs Erez, vier Palästinenser, nachdem das Taxi, in dem sie saßen, von einem israelischen Militärlastwagen in einen vorsätzlichen Unfall verwickelt wurde. Noch am selben Tag kam es zur ersten Intifada, dem ersten kollektiven Aufstand des Palästinensischen Volkes. Hand aufs Herz: Welches europäische Volk hätte solange gewartet, um sich gegen die permanente Besatzung einer bis an die Zähne bewaffneten Macht zu wehren? 1978 lag die Staatsgründung Israels bereits 30 Jahre zurück. Die Nakba, die Ethnische Säuberung an den Palästinensern, hatte zwischen 1947 und 1948 rund 800.000 Menschen zur Flucht in die Nachbarländer gezwungen, wo viele bis heute in Flüchtlingslagern mehr hausen als leben. Sie werden geduldet und genau wie in ihrer eigentlichen Heimat Opfer westlicher Geopolitik, die mit der Balfour-Erklärung bis ins Jahr 1916 reicht. Alle Verhandlungen, mit oder ohne Gewalt, haben den Palästinensern nichts gebracht. Sie wurden von allen verraten und verkauft. Israel, das sich gerne als einzige Demokratie in der Region verkauft, faktisch aber als ein Apartheidsstaat bezeichnet werden muss, hat diese Woche einen weiteren Etappensieg errungen. Die USA, ohne die sich Israel keinen Tag in der Region halten könnte, haben dem Wunsch des Netanjahu-Regimes entsprochen und Jerusalem als Hauptstadt des Staates Israel anerkannt. Donald Trump bereitet aktuell den Umzug der amerikanischen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem vor und stellt sich damit auf die Seite eines Landes, das permanent das Völkerrecht bricht und das bisher 200 UN-Resolutionen gegen die ausgeübte Politik in den Wind schlug. Israel schert sich einen Dreck um Völker-und Menschenrechte und greift als Atommacht ganz bewusst auch noch nach dem Ostteil des illegal besetzen Jerusalem. Dieser Griff ist eine Zäsur im Kampf des Palästinensischen Volkes um Selbstbestimmung, denn es macht den Traum von einem eigenen Staat endgültig zunichte. Die Palästinenser haben jetzt nichts mehr zu verlieren. Dieser Umstand könnte auch den arabischen Nachbarn zum Anlass genommen werden sich einer aktuell neu ausgerufenen Intifada anzuschließen. Der Kampf um Jerusalem ist weit mehr als der Kampf um das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser. Hier könnte sich die Wut der letzen 100 Jahre entladen. Eine Wut, die auf 100 Jahren Kolonialismus des Westens in der ganzen Region aufbaut. Jerusalem ist hier der Zünder am Pulverfass Middle East und die Player USA, Israel und Saudi-Arabien, stehen dabei gegen Syrien, Irak, Iran und Ägypten- wobei diese Allianz starke Player im Hintergrund kennt. Russland und China. In diesem möglichen Showdown wird es keine Gewinner geben, aber viele Verlierer. Ganz vorne steht dann aber der Staat Israel, ein Land, das es dank seiner zionistisch-rassistischen Führung geschafft hat der weltweit unsicherste Ort für Juden zu werden. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass immer mehr Israelis dem Land den Rücken kehren und ihre Koffer packen. „Nächstes Jahr in Jerusalem“ hat sich zum Albtraum eines Volkes entwickelt, das mit einem eigenen Staat die Chance hatte die Toleranz zu leben, die man ihm über Jahrtausende selber verwehrt hatte. Es ist bitter, aber in diesem Fall Hausgemacht. Der Zionismus und sein finaler Griff nach Jerusalem, das chronische in-den-Staub-treten des palästinensischen Volkes, gefährdet das ganze Land. Solange der Zionismus das Judentum in der Zwangsumarmung hält, kann es keinen Frieden in der Region geben. KenFM sprach heute am 8. Dezember, dem Tag der ersten Intifada von 1987, mit der Islamwissenschaftlerin Petra Wild über die Jerusalem-Entscheidung des Donald Trump und über Gefahren und möglichen Kettenreaktionen, die mit dieser Entscheidung nun in gang gesetzt werden könnten. +++

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