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Thema: Ukraine/Syrien: Geopolitik dominiert alles!

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
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    Ukraine/Syrien: Geopolitik dominiert alles!

    Wie im ukrainischen Konflikt, gibt es auch im syrischen Bürgerkrieg viele Fronten. In Syrien kämpft nicht allein die Islamisten-Gruppe Achrar Alscham gegen Machthaber Assad, sondern auch die so genannte „Terrormiliz Islamischer Staat“ und viele weitere mehr. Vor wenigen Stunden wurde nun der Chef von Achrar Alscham bei einem Bombenanschlag getötet. Wer dahinter stecke sei noch unklar. Wir machen den Begriff UNKLAR jetzt gleich mal zum Thema:
    weiterlesn: http://www.kla.tv/4106



    Wir brauchen keine Angriffsarmee!
    Btte mitmachen: https://www.openpetition.de/petition...us-deutschland


    LG

  2. #2
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    KenFM über: Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.

    Was sich derzeit in der Region Syrien-Türkei-Irak tut, kann man aus geopolitischer Sicht nur noch als heilloses Chaos bezeichnen. Egal wer hier seine Finger im Spiel hatte und hat, von Kontrolle oder kontrollierter Destabilisierung kann schon lange nicht mehr die Rede sein.



    Niemand, auch nicht die üblichen Chef-Strippenzieher in den US-Think-Tanks für Middle East, haben die Lage noch im Griff. Der Bogen ist überspannt, das Blatt überreizt, oder um eine noch treffendere Metapher zu wählen, der geopolitische Reaktor steht kurz vor der Kernschmelze.

    Wenn dies geschieht, und danach sieht es aus, wird die gesamte Region zu einer Todeszone, in der es keine wirklichen Gewinner geben kann. Das ist keine Vermutung, das ist schlichte Physik. Wer aus einem Gemäuer zu viele tragende Säulen entfernt, wird von den Trümmern erschlagen.

    Weder die bisher stabilen Golf-Monarchien noch die Türkei, nicht Syrien, der Irak sowieso nicht, aber auch der Iran oder Israel werden sich aktuell der Sogwirkung des sich anbahnenden geopolitischen Hurrikans entziehen können.

    Die gesamte Region steht vor der Detonation, wobei es keine große Rolle spielt, ob das Epizentrum des Blutrausches nun eher an der irakischen Grenze zu lokalisieren sein wird oder eher wo die Türkei an Syrien andockt.

    Fakt ist, dass alles was dieser Hurrikan an zerstörerischem Material erfasst und in die politische Stratosphäre wuchtet, beim anschließenden Niederregnen ein Schlachtfeld von gigantischem Ausmaß hinterlassen wird.

    Alle Quellen und das gesamte Skript unter:
    http://kenfm.de/blog/2014/10/20/trium...

    LG

  3. #3
    Moderator Avatar von Aaljager
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    Und nun der sogenannte Unfalltod dieser Reporterin, welche es wagte Konvois mit NGO Lkw´s (darunter auch solcher der Welt Ernährungsorganisation der UNO) zu Filmen, die eindeutig Tschihadisten Kämpfer aus der Türkei nach Syrien brachten.
    Irgendwie schon dumm einen Tag nach einem Interview, wo diese Reporterin Ihre Angst vor einem Anschlag auf Ihr Leben äusserte wegen dieser Aufnahmen, geschieht ein Unfall. Ein Betonmischer walzte mal so Ihr Fahrzeug frontal platt, also wer da nicht anfängt zu Grübeln der Lebt wahrlich hinterdem Mond.
    Wie ich schon mehrfach in anderen Threads äusserte, treibt Erdogan dort in der Region ein richtig dreckiges Spiel und die Welt schaut quasi in der 1.ten Reihe zu und schliesst wohl Wetten darauf ab, Wer die meisten Opfer stellt.

    Nun stellt sich für mich die grosse Frage war der Unfall des Exxon Chefs, durch einen betrunkenen Schneeflugfahrer (!!!!), auf der Startbahn seines Jets in Moskau verursacht wirklich ein Unfall oder steckte dort auch mehr dahinter wie man Uns gerade Glauben machen möchte????

    Wie sagte Obelix immer so treffend "Die spinnen, die Römer" nur hier würde ich sagen, "Die Geldgeilen Wirtschaftsführer spinnen nun komplett und die Politik spielt mit!"

  4. #4
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    Putins spricht wieder Klartext in Sochi

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Freitag anlässlich des Treffens des Waldai Internationalen Diskussionsklub in Sochi eine Rede gehalten und sich den Fragen des Publikums gestellt. Putin äusserte sich dabei wieder sehr deutlich über was in der Weltpolitik los ist und wer für die weltweiten Krisen und Kriege die Verantwortung trägt. Meiner Meinung nach ist diese Rede genau so gut wie seine berühmte von 2007 anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz. Damals brachte er zum Ausdruck, er akzeptiert kein “unipolares” Weltmodel. Die unipolare Welt bedeutet „eine Welt in dem es nur einen Meister gibt, einen Souverän, eine zentrale Autorität, ein Zentrum der Macht, ein Ort wo alle Entscheidungen getroffen werden."


    Am Freitag sagte er zu Beginn seiner Rede: "Einiges von dem ich spreche wird vielleicht hart klingen, aber wenn wir nicht direkt und ehrlich über was wir wirklich denken sprechen, dann macht es wenig Sinn uns so zu treffen." Putin sagte dann, nach dem sich die Vereinigten Staaten zum Sieger des Kalten Krieg erklärt hatten, haben sie die Welt in ein tiefes Ungleichgewicht gestürzt. "Die Sieger des Kalten Kriegs entschieden sich Druck auf die Ereignisse auszuüben und die Welt nur nach ihren Wünschen und Interessen neu zu gestalten." Dadurch ist eine amerikanische Diktatur entstanden, die sich nicht an das Völkerrecht oder an sonstige internationale Regeln hält und mit Drohungen, Nötigung und Gewalt herrscht.

    Er sagte: "Die Massnahmen die gegen die ergriffen wurden, die sich geweigert haben sich zu unterwerfen sind allseits bekannt und sind oft umgesetzt worden. Diese schliessen die Anwendung von Gewalt ein, Druck durch die Wirtschaft und durch Propaganda, Einmischung in innere Angelegenheiten und das Zitieren einer selbst gegebenen 'Überlegalität' wenn sie illegale Interventionen rechtfertigen in diesem oder jenem Konflikt oder Sturz von unliebsamen Regime. Neuestens haben wir den wachsenden Beweis für die Anwendung von knallharter Erpressung gegenüber einer Anzahl von Staatsführern (Merkel?) Es ist nicht umsonst, dass 'Big Brother' Milliarden an Dollar ausgibt, um die ganze Welt, einschliesslich seine engsten Alliierten, unter Beobachtung zu halten."

    Putin zeigt die Doppelmoral des Westens auf und wie genau das Gegenteil erreicht wird was eigentlich als Absicht verkündet wird. "Ein unilaterales Diktat und das Aufzwingen des eigenen Models produziert die entgegengesetzten Resultate. Statt Konflikte zu lösen führt es zu ihrer Eskalation, statt souveräne und stabile Staaten, sehen wir die wachsende Verbreitung von Chaos, und statt Demokratie gibt es Unterstützung für sehr dubiose Gruppen, von offenen Neofaschisten bis islamische Radikale."

    Dann sagte er: "Die heutige Diskussion fand unter dem Thema statt: Neue Regeln oder ein Spiel ohne Regeln. Ich meine diese Formulierung beschreibt genau den historischen Wendepunkt den wir heute erreicht haben und die Wahl vor der wir stehen."

  5. #5
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    »Philanthrop« George Soros ruft zu Krieg gegen Russland auf

    Der Milliardär und Globalist George Soros hat in der Novemberausgabe des New York Review of Bookszum Krieg gegen Russland aufgerufen. Der meisterhafte Manipulator, der selbst einräumt, mit für den faschistischen Staatsstreich in der Ukraine verantwortlich zu sein, schreibt dort, Europa sei mit einer existenziellen Bedrohung durch Russland konfrontiert. Aufgrund der Krise der Eurozone 2008 immer noch geschwächt, sei Europa nicht in der Lage, der russischen Gefahr, die »eine grundsätzliche Bedrohung der Werte und Prinzipien, auf deren Grundlage die Europäische Union ursprünglich gegründet wurde, darstellt«, etwas entgegenzusetzen.



    Soros geht mit keinem Wort auf die Architekten der ursprünglichen Europäischen Union ein. Wie aus dem sogenannten »Red House«-Bericht vom 7. November 1944, der vom amerikanischen Geheimdienst verfasst wurde, hervorgeht, plante eine Elite-Gruppe von Nazis und deutschen Industriellen, wie die EU oder das »Vierte Reich« in der Nachkriegsordnung beschaffen sein sollte.

    »Das Dritte Reich war militärisch besiegt, aber einflussreiche Bankiers, Industrielle und Beamte der Nazizeit, nun wiedergeboren als Demokraten, kamen in Westdeutschland schon bald wieder erfolgreich voran«, schreibt Adam Lebor.

    Für Soros und die EU-Elite stellt Russland eine unheilvollere Bedrohung für Europa als eine Verschwörung von Nazis und ihren geistigen und materiellen Erben dar. Das »Vierte Reich« und die USA, die selbst im Rahmen der berüchtigten Operation PaperclipzumZufluchtsort für Nazis wurden, sind »entschlossen, jede direkte militärische Konfrontation mit Russland zu vermeiden«, schreibt Soros, und diese Zurückhaltung habe Putin und die Russen ermutigt, Verträge zu verletzen, die Krim zu annektieren und separatistische Enklaven im Osten der Ukraine zu errichten.

    Aus der Sicht von Soros handelt es sich bei den Kriegsverbrechen, die nach Angaben von Amnesty International »unter der Führung und Verantwortung ukrainischer Strafverfolgungsbehörden, durch Anführer und Mitglieder des Bataillons Ajdar, sowie mit dem Einsatz von Streubomben gegen Zivilisten verübt wurden, um einen Krieg auf niedrigem Niveau«. In Donezk, Horliwka, Lugansk und anderen Regionen, in die das Regime in Kiew einmarschiert ist, hat dieser »Krieg auf niedrigem Niveau« viele 100 Menschen das Leben gekostet.


    Putin werde, so schreibt Soros weiter, das vor Kurzem ausgehandelte Waffenstillstandsabkommen brechen. Unerwähnt bleibt hier, dass sich der neue Präsident des ukrainischen Regimes, Petro Poroschenko, im Juli geweigerte hatte, eine zuvor vereinbarte Waffenruhe zu verlängern und stattdessen dazu aufrief, »unser Land anzugreifen und zu befreien« und »die Terroristen, Aufständischen und Marodeure zu töten«, die sich der Herrschaft der faschistischen Fraktionen in der Westukraine widersetzten. Bei den »Aufständischen« handelt es sich, wie die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) feststellte, um Ostukrainer und nicht um russische Soldaten.

    Soros kritisiert die USA, weil diese dem Regime in Kiew keine schwere militärische Unterstützung gewähre. Das ukrainische Militär konnte gleichwohl ihre Artillerie, ihre Granaten und Raketen mit tödlicher Wirkung im Donbass einsetzen. »Seit Mai haben die ukrainischen Streitkräfte wiederholt versucht, die Stadt von den prorussischen Aufständischen zurückzuerobern. Bewohner berichteten der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, viele Einwohner verfügten seit Wochen weder über Strom, noch fließendes Wasser. Auch die Nahrungsmittel gingen zur Neige. Es sei schwierig, zu kommunizieren, da weder Handys, noch das Festnetz funktionierten. HRW beobachtete allmorgendlich lange Schlangen an den Wasser- und Brotausgabestellen«, berichtete die Organisation Anfang September.


    Nach Ansicht von Soros wiegt die »Aufrechterhaltung der Souveränität der Ukraine«, mit anderen Worten: Der Schutz der durch einen Staatsstreich in Kiew an die Macht gekommenen Regierung, schwerer als die angebliche Bedrohung durch den Islamischen Staat (IS) in Syrien und dem Irak. Er fordert Obama auf, mit Russland keine Übereinkunft zur Bekämpfung der von Saudi-Arabien finanzierten und vom Pentagon ausgebildeten Terrormiliz einzugehen. Die Ukraine nicht zu unterstützen, »wäre ein tragischer Fehler mit weitreichenden geopolitischen Folgen«, meint Soros.

    Weiter argumentiert er, Europa befinde sich bereits im Krieg mit Russland, und kritisiert die EU dafür, diese Tatsache nicht endlich zu akzeptieren. »Es ist höchste Zeit für die Mitglieder der Europäischen Union, aufzuwachen und sich wie Länder zu verhalten, die sich indirekt in einem Krieg befinden. Wenn sie der Ukraine helfen, sich selbst zu verteidigen, sind sie besser dran, als wenn sie selbst für sich kämpfen müssten«, schreibt er.


    Zuletzt singt er ein Loblied auf den faschistischen Maidan und bezeichnet ihn als Vorbild für das restliche Europa. »Die Europäer sollten einen genauen Blick auf die neue Ukraine werfen. Das könnte ihnen dabei helfen, an den ursprünglichen Geist wieder anzuknüpfen, der einmal zur Gründung der Europäischen Union führte. Die EU würde sich selbst retten, wenn sie die Ukraine rettet«, schreibt Soros.

    Angesichts der Vorreiter auf dem Maidan – des Rechten Sektors, der Partei Swoboda, der UNA-UNSO und der Organisation Trysub, die alle einer faschistischen Ideologie anhängen – ergibt die Forderung Soros`, man solle wieder an den ursprünglichen Geist anknüpfen, der zur Gründung der EU geführt habe, der allerdings von Nazis und deutschen Industriellen auf dem Treffen Ende des Zweiten Weltkrieges im Hotel Maison Rouge in Straßburg beschlossen wurde, durchaus einen Sinn.

    George Soros` Forderung, an den alten Geist der EU wieder anzuknüpfen, steht auch im Einklang mit seiner eigenen Vergangenheit als Nazi-Kollaborateur. Als junger Mann arbeitete er in Ungarn mit dem »Judenrat«, jener Zwangskörperschaft der Juden in den während des Krieges von den Deutschen besetzten Gebieten, zusammen. Soros und sein Vater Theodore beschlagnahmten Eigentum anderer Juden und organisierten deren Ermordung in Auschwitz und anderen Todeslagern. »Es ergab keinen Sinn, wenn ich nicht dort gewesen wäre. Wenn ich es nicht tat, hätte es eben ein anderer weggenommen. Ob ich nun da war oder nicht. Deshalb empfand ich keine Schuld«, erklärte Soros am 20. Dezember in der Sendung 60 Minutes seinem Gastgeber Steve Kroft.

    Offenbar empfindet er auch keine Schuld, wenn es um die Finanzierung des Maidan und die Unterstützung der faschistischen Elemente dort sowie die spätere Ermordung unschuldiger Menschen in der Ostukraine geht. Möglicherweise hätte er vielleicht einige Gewissensbisse, sollte das aggressive Vorgehen des Westens in Osteuropa letztlich zu einem vielleicht sogar mit Atomwaffen ausgetragenen Krieg führen.


    »Die gefährliche politische Dynamik in Osteuropa muss umgedreht werden«, bevor es zu einem Krieg komme, schreibt demgegenüber Dmitri Trenin im amerikanischen Magazin National Interest.

    Aber Soros und die globale Elite wollen sicherstellen, dass die Kriegsdynamik anhält. Die Nazi-Architekten des »Vierten Reiches« hatten damals zuvor den Fehler begangen, Russland anzugreifen, und nun scheint es, als begingen ihre Nachfolger einen ähnlichen Fehler − mit vergleichbaren, vermutlich aber sehr viel verheerenderen Folgen.
    Quelle:http://info.kopp-verlag.de/hintergru...A3919827AB3DBA

    Übersetzt lautet seine Botschaft:
    Rettet das Geld der Elite und zerstört alles!


    LG

  6. #6
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    Ein ewig gestriger in meinen Augen leider hat Polen auf Ihn gehört und verstärkt nun die Truppenstärke an den Grenzen zu Russland massiv. Die Folgen sind im Grunde schon jetzt klar, Putin wird diese Provokation nutzen um seinen nächsten Zug zu machen. Und der dürfte für Europa und Co sehr schmerzhaft sein, noch ist es nicht kalt genug aber bald dürfte dieser Punkt erreicht sein und dann wird Er den Superjoker ins Spiel bringen.
    Und Dank Polen sowie der Ami-truppen an den Grenzen zu russland kann Ihm dies niemand negativ ankreiden, denn Er wird ja massiv Bedroht an den Grenzen.

  7. #7
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    Die „guten Vorbereitungen“ der Parlamentswahlen in der Ukraine

    Medienberichten zufolge verlief die Wahl in der Ukraine am Sonntag ruhig und unspektakulär. Offensichtlich sind die Wahlen gut vorbereitet worden. Doch wie sahen diese „guten Vorbereitungen“ hinter den Kulissen der offiziellen Medienberichte aus?



    LG

  8. #8
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    Hat Washington ein fettes Eigentor geschossen?

    Mittlerweile berichtet sogar die New York Times über die geheime Strategie der Obama-Regierung, Russland in den Bankrott zu treiben, indem man den Busenfreund Saudi-Arabien dazu bringt, den Ölpreis weltweit in den Keller zu treiben. Allerdings sieht es immer mehr so aus, als hätten die konservativen Russlandhasser und Möchtegern-Kalten-Krieger um Barack Obama damit ein fettes Eigentor geschossen. Wie ich bereits in einem früheren Artikel dargelegt habe, ist diese Ölpreis-Strategie einfach dumm. Dumm deswegen, weil nicht alle Konsequenzen berücksichtigt wurden. Dabei brauchte man doch nur einmal darüber nachzudenken, wie sich sinkende Ölpreise auf die Ölförderung in den USA selbst auswirken.


    Der Kollaps der US-Ölpreise seit September könnte schon bald die gesamte Schieferöl-Blase zum Platzen bringen. Damit wäre die Illusion dahin, die Vereinigten Staaten könnten Saudi-Arabien und Russland als größte Ölproduzenten der Welt ablösen. Aber genau diese Illusion, die durch eine vom Energieministerium veröffentlichte getürkte Reserven-Einschätzung genährt wurde, war eine wichtige Stütze von Obamas geopolitischer Strategie.

    Schon bald wird sich das finanzielle Schneeballsystem hinter der in den letzten Jahren gestiegenen Ölförderung in den USA in Nichts auflösen. Der Absturz des Ölpreises um 23 Prozent seit dem Geheimtreffen zwischen John Kerry und König Abdullah von Saudi-Arabien entzieht der Schieferöl-Förderung die wirtschaftliche Grundlage. Kerry und König Abdullah hatten sich Anfang September auf einen Ölpreis-Krieg gegen Russland geeinigt.

    Gerade haben Wall-Street-Analysten bei Goldman Sachs ihre Prognose für 2015 für die Preisentwicklung US-amerikanischen Erdöls veröffentlicht. Danach wird der Richtwert, der so genannte WTI (West Texas Immediate), auf 70 Dollar für das Barrel sinken. Im September 2013 lag der WTI bei über 106 Dollar pro Barrel. Das bedeutet einen Preiseinbruch von 34 Prozent innerhalb weniger Monate. Warum ist das für die Schieferölproduktion in den USA so wichtig? Weil sich Schieferöl oder Tight Oil, wie es die Industrie nennt, sehr viel schneller erschöpft.

    Der kanadische Erdölgeologe David Hughes, der seit 30 Jahren für den Geological Survey of Canada tätig ist, präsentiert jetzt eine umfassende neue Analyse. Die darin verwendeten Daten aus der bestehenden Schieferölförderung, die zum ersten Mal veröffentlicht werden (Schieferöl wird ja noch nicht sehr lange gefördert), zeigen einen dramatischen Rückgang des Fördervolumens aus amerikanischen Schieferölvorkommen:

    Die Dreijahres-Erschöpfungsrate der sieben Schieferölbecken, die für den Bericht erfasst wurde, reicht von 60 Prozent bis 91 Prozent. Das heißt, um diesen Prozentsatz ist die Menge des aus diesen Lagerstätten geförderten Erdöls in den letzten drei Jahren zurückgegangen. Also wurden in den ersten drei Jahren auf der Anlage nur 43 bis 64 Prozent des Gesamtpotenzials (Estimated Ultimate Recovery) gewonnen. Die Produktivität ist auf vier der sieben Schiefergasbecken bereits ins Endstadium der Erschöpfung eingetreten, das gilt für den Haynesville-Schiefer, den Fayetteville-Schiefer, den Woodford-Schiefer und den Barnett-Schiefer.
    Ein Rückgang der täglichen Ölförderung von 60 bis 91 Prozent in diesen besten Schieferölregionen bedeutet, dass die Fördergesellschaften tiefer bohren müssen, um die Förderung aufrecht zu erhalten, gar nicht zu reden von einer Steigerung. Das kostet Geld, und zwar sehr viel Geld. Laut Hughes hat Obamas Energieministerium völlig unkritisch viel zu optimistische Zahlen übernommen, die ihm von den Unternehmen übermittelt wurden, die das Märchen vom Schieferöl in Amerika verbreiten. Seine eigenen Berechnungen ergeben für 2040 eine Schieferölförderung von lediglich zehn Prozent des Werts, den das Energieministerium zugrunde legt.

    Hughes beschreibt das Dilemma der Schieferölgesellschaften als »Bohr-Tretmühle«. Sie müssen immer mehr Löcher bohren, nur um die Produktion auf dem gegenwärtigen Stand zu halten. Bisher haben sich die Ölgesellschaften zur Maximierung der Produktion die aussichtsreichsten Regionen, die so genannten »Sweet Spots«, vorgenommen. Aber jetzt, wo die Förderung endgültig zurückgeht, sind sie gezwungen, auch an Stellen mit geringerem Potenzial zu bohren. Hughes: »Wenn die Zukunft der Erdöl- und Erdgasförderung in den USA von Vorkommen in den tiefen Schieferlagern abhängt, … steht uns eine große Enttäuschung bevor.«

    Einbrechender Ölpreis

    Hughes beschreibt den Zustand der Schieferölförderung vor dem Beginn des von Kerry und Abdullah eingeleiteten Ölpreiskriegs. Seither sind die amerikanischen WIT-Preise in nur sechs Wochen um 25 Prozent gefallen, und der Absturz setzt sich fort. Andere große Ölförderländer wie Russland und der Iran überschwemmen ebenfalls den Weltmarkt mit Öl, um ihre Staatseinnahmen zu erhöhen. Die Folge ist eine globale Ölschwemme, die die Preise weiter ins Wanken bringt.


    Der amerikanische Boom bei Schieferöl und -gas in den letzten Jahren wurde möglich durch die Nullzinspolitik der Federal Reserve und riesige spekulative Investitionen durch hungrige Firmen und Fonds an der Wall Street. Wenn sich die Förderstellen nun extrem rapide erschöpfen, stürzt bei einem Markteinbruch auch das ganze Wirtschaftsgebäude der Kreditvergabe an Schieferöl-Förderunternehmen in sich zusammen. Geld verschwindet plötzlich, überschuldete Ölgesellschaften geraten in ernste Schwierigkeiten.

    Laut Philip Verleger, ehemals Direktor von Präsident Carters Office of Energy Policy und heute Berater in Energiefragen, würde die Produktion in der wichtigen Bakken-Formation in North Dakota bei einem Ölpreis von 70 Dollar pro Barrel um 28 Prozent auf 800 000 Barrel täglich zurückgehen; im Juli waren es noch 1,1 Millionen Barrel pro Tag gewesen. »In dem Maße, wie die Preise sinken, sinkt auch der Cash Flow, das Geld für weitere Bohrungen wird völlig versiegen; wir werden also einen deutlichen Rückgang der Bohrungen erleben«, sagte Verleger.


    Mythen, Lügen und Ölkriege

    Für die Erdöl-Geopolitik der USA würde ein Ende der Schieferölblase einen vernichtenden Schlag bedeuten. Schätzungen zufolge stammen heute 55 Prozent des geförderten Erdöls in den USA und der gesamte Zuwachs der Förderung der letzten paar Jahre aus dem Fracking von Schieferöl. Stockt die Finanzierung wegen wirtschaftlicher Risiken inmitten fallender Ölpreise, werden die Betreiber gezwungen, neue Bohrungen, ohne die sich das Förderniveau nicht aufrechterhalten lässt, einzustellen.

    Die aggressive US-Außenpolitik im Nahen und Mittleren Osten – der Krieg gegen das Assad-Regime in Syrien, die strikten Öl-Sanktionen gegen den Iran, die Sanktionen gegen russische Ölprojekte, das zynische Tolerieren des ISIS in irakischen Erdölregionen, die Weigerung, zugunsten einer Stabilisierung der Erdölwirtschaft in Libyen einzugreifen und stattdessen eine Un-Ordnung hinzunehmen – all dies beruht auf Washingtons großspuriger Fehleinschätzung, die USA seien wieder der König des Erdöls in der Welt und könnten sich hochriskante geopolitische Spielereien leisten.

    Das Wachstum der Schieferölförderung, das vom US-Energieministerium prognostiziert wurde, das die CIA, das Verteidigungs- und Außenministerium sowie das Weiße Haus in Energiefragen berät, beruhte auf Mythen und Lügen. Und genau diese Mythen und Lügen über die rosigen Aussichten der Schieferölförderung veranlassten das Weiße Haus unter Obama zu neuen Ölkriegen.


    Deutlich wurde diese ölige Arroganz bei einer Rede von Obamas früherem Nationalen Sicherheitsberater Tom Donilon im April 2013 an der Columbia University. Donilon, damals noch im Amt, sagte öffentlich:
    »Amerikas neue Stellung in der Energieversorgung gestattet uns, aus einer Position größerer Stärke heraus zu agieren. Die bessere Versorgung wirkt als Puffer, der dazu beiträgt, unsere Verletzlichkeit durch globale Lieferunterbrechungen und Preisschocks zu reduzieren. Und sie verleiht uns eine stärkere Hand bei der Durchsetzung unserer internationalen Sicherheitsziele.«
    In den nächsten drei Monaten wird der amerikanische Schieferölsektor von strategischer Bedeutung sein.
    Quelle:http://info.kopp-verlag.de/index.html

    Ja! Wer Anderen eine Grube gräbt....

    LG

  9. #9
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    Ex CIA Offizier: Das sind die wahren Schuldigen am Ukraine Krieg

    Ex CIA Offizier Ray McGovern, der über 30 Jahre beim US-
    Geheimdienst gearbeitet hat, legt klare Fakten auf den Tisch!
    Zwei Interviews mit ihm, die in Deutschland aufgezeichnet wurden,
    sagen in aller Deutlichkeit, wer den Putsch in Kiew ausgelöst hat
    und warum es deshalb zum Ukraine-Krieg kam.

    Ein absolutes "Must see it" für alle, die an den wahren
    Hintergründen interessiert sind und eine Ohrfeige für unsere
    gleichgeschalteten Medien, Politiker und NATO-Versteher!





    Der zweite Teil wurde schon einmal gebracht.

    LG

  10. #10
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    Gegen Annäherung an Russland: Massen-Demos in Ungarn und Tschechien

    Mehr als Zehntausend Ungarn haben den Rücktritt von Premier Viktor Orban gefordert. In Tschechien gab es ebenfalls Proteste. Beiden Regierungen wird eine zu große Nähe zu Russland vorgeworfen.



    In Ungarn haben am Montag mehr als Zehntausend Menschen gegen Korruption demonstriert und den Rücktritt von Ministerpräsident Viktor Orban gefordert. Sie warfen dem Regierungschef zudem vor, sich in seiner Politik zu stark an Russland zu orientieren. Die Demonstranten skandierten „Orban verschwinde“ und „Europa, Europa“. Auf Transparenten war zu lesen: „Wir zahlen keine Steuern an Kriminelle“.

    Die USA verweigern unter anderem der Chefin der Steuerbehörde die Einreise und werfen ihr die Verwicklung in Bestechungsfälle vor. Sie hat die Anschuldigungen zurückgewiesen. An dem Verdacht der Korruption im Staatsapparat entzündet sich dennoch der Ärger vieler Ungarn.


    Die Organisatoren hatten für Montag zu einem „Tag des Zorns“ aufgerufen, doch zu der Kundgebung vor dem Parlament in Budapest kamen deutlich weniger Demonstranten als zu vorhergehenden Protesten gegen eine Internet-Steuer. Orban legte die Pläne für diese Abgabe schließlich auf Eis. Die USA und die EU werfen dem Ministerpräsidenten unter anderem vor, demokratische Rechte in dem EU-Land zu beschränken und sich immer stärker der Regierung in Moskau anzunähern.


    Der rumänische Premier Victor Ponta orientiert sich ebenfalls stark an Ungarn und Russland. Er verlor am Sonntag die Wahl um das Präsidentenamt gegen den europäisch ausgerichteten Klaus Iohannis.


    Die USA zeigen sich schon seit längerem unzufrieden mit der Situation in Südost- und Osteuropa. US-Diplomatin Victoria Nuland macht in Ländern wie Ungarn und Rumänien sogar ein „Krebsgeschwür demokratischer Regression und Korruption aus“, zitiert sie die Deutsche Welle.


    In Tschechien wurde am Montag ebenfalls gegen die Regierung demonstriert. Die Demonstranten beklagte, die Regierung sei viel zu Russland-freundlich, berichtet die BBC. Präsident Milos Zeman hatte den Konflikt in der Ukraine als „Bürgerkrieg zweier Gruppen ukrainischer Zivilisten“ beschrieben. Zudem wollte er, dass die EU-Sanktionen gegen Moskau zurückgefahren werden.


    Zemann wurde bei seiner Ansprache zum 25. Jahrestag der Samtenen Revolution mit Eiern beworfen. Diese trafen allerdings seinen Gast, den deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck.
    Quelle:http://deutsche-wirtschafts-nachrich...nd-tschechien/

    ...wehe jemand stellt sich gegen den Willen der US-Multis!
    Dann wird gleich die
    "Destabilisierung - Maschinerie" gestartet!

    Bezahlte Demos jetzt auch auch in der EU?


    LG

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