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Thema: Russland/Europa/USA

  1. #121
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    AW: Russland/Europa/USA

    Zitat Zitat von green energy Beitrag anzeigen
    Schlachtfeld Europa

    "Und wer um Allahs Willen auswandert, der wird auf Erden viele Orte und viel Überfluss finden."

    lg
    Wenn dieser Satz jemals so gesagt und dazu noch korrekt überliefert wurde, war er mit Sicherheit auf die damaligen Verhältnisse gemünzt!
    Man kann es zwar mit heute vergleichen, aber das wäre nicht besonders sinnvoll, da ja die menschliche Entwicklung nicht berücksichtigt wurde.

    Und wer heute daraus handelt, ist sicherlich nicht besonders intelligent.

    Und genau das machen sich bestimmte Kräfte zur Zerstörung von Staatsorganisationen zu nutze, um ihr Spezialziel = NWO zu installieren. Für die zählt dabei kein einziges Menschenleben!

    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  2. #122
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    AW: Russland/Europa/USA

    Trump, Medien, Kriegstreiberei:

    Die verzweifelte Ablenkung von der Wiederherstellung der natürlichen Ordnung




    Kritische Beobachter des Weltgeschehens fragen sich momentan, was wohl plötzlich in US-Präsident Donald Trump gefahren sein mag? Von der Mehrzahl unerwartet nahm er selbst das Heft des Handelns in die Hand, indem er Ende vergangene Woche offiziell einen Marschflugkörperangriff auf genau den Flugplatz anordnete, von welchem aus syrische Luftstreitkräfte ihren bestätigten, jedoch wohl konventionellen Angriff auf Idlib ausgeführt hatten.

    Vielfach wurde bereits die Frage gestellt, aus welchem Grund Trump auf die Linie der ständig von ihm als “Fake-News“ bezeichneten LeiDmedien eingeschwenkt ist und nun den Colt gezogen hat? Die Berichte über einen angeblichen Saringas-Bombenabwurf durch syrische Kampfflugzeuge werden zwischenzeitlich auch von namhaften Kommentatoren des Weltgeschehens, selbst von Russlands Präsident Wladimir Putin höchstpersönlich, angezweifelt. Dennoch steht die Phalanx der Lügen und Kriegstreiber aufrecht, wobei ernstzunehmende Kritiker nur selten zu Wort kommen.

    Doch der Syrien-Vorfall verschwindet nun zunehmend aus dem Fokus der Öffentlichkeit, welche aktuell auf anstehende Kampfhandlungen auf der koreanischen Halbinsel eingenordet wird. So zwitscherte Trump gestern:




    »Nord-Korea sucht Ärger. Falls China entscheidet zu helfen, wäre das großartig. Falls nicht, werden wir das Problem ohne sie lösen! U.S.A.«




    »Ich habe dem Präsidenten Chinas erklärt, dass ein Handelsabkommen mit den USA für sie weitaus besser wäre, wenn sie das nord-koreanische Problem lösen!«

    Ganz unverblümt wird ein lange Zeit im Untergrund vor sich hin schwelender Konflikt mit reichlich Zunder versehen – dies aus wirtschaftlichen Gründen (?). China schickt 150.000 Mann an die Grenzen Nord-Koreas und Trump hat bereits seine Trägergruppe um den Flugzeugträger “USS Carl Vinson“ in Richtung koreanische Halbinsel in Marsch gesetzt. Die jahrzehntelangen Klassenfeinde auf gemeinsamer Mission?

    Aus Nord-Korea hört man derweil brachiale mediale Drohungen gegen die USA, welche von den US-LeiDmedien dankbar aufgenommen und entsprechend genutzt werden, um das Volk auf Linie zu bringen.

    Betrachtet man sich dieses ganze geopolitische Theater und die damit verbundenen Meldungen, so ist die Linie klar und gewisse unbequeme Themen sind (zumindest für den Moment) aus den Schaltzentralen der Medienmächte verschwunden. Wie war das noch gleich mit den Tausenden von Pädophilen? Mit dem “Tiefen Staat“, den es zu bekämpfen gilt? Mit der Korruption in Politik und Medienlandschaft? Mit dem offiziell bestätigten #Wiretapping-Skandal um das Abhören des Trump-Towers durch die Obama-Administration? Mit dem Narrativ, dass Russland “die Wahl gefälscht“ habe?

    Die etablierten Medienhuren nehmen ihre Narrativ-stützende Funktion sehr ernst und folgen gewissenlos ihrem Auftrag, ohne zu hinterfragen. Alles wurde in den Hintergrund gedrängt und was nicht berichtet wird, existiert auch nicht, stimmt’s? Diese jüngsten Entwicklungen zeigen überdeutlich das Illusionstheater auf, welches der Öffentlichkeit auf der Bühne vorgeführt und selektiv von den Produzenten mit Scheinwerferlicht bestreut wird. Die Massen werden von einer Sau im Dorf auf die nächste gehetzt und die Verwirrung ist groß: Welche Sau soll ich jagen?

    Syrien war eine Finte, abgesprochen mit Russland, und ob überhaupt wirklich Marschflugkörper zum Einsatz gekommen sind – zumindest in der Form, in welcher es der Öffentlichkeit verkauft wurde -, dürfte durchaus fraglich sein. Ein von Russia Today veröffentlichtes Video lässt zumindest erhebliche Zweifel daran aufkommen, dass auf dem besagten syrischen Militärflughafen tatsächlich irgendwelche Raketen eingeschlagen sind:


    Die Geschichte ist nicht haltbar? Egal, dann richten wir den Scheinwerfer eben auf ein neues Thema! Und Putin kann sagen was er will, wir haben schließlich die Medienhoheit!

    Die Rate, mit welcher das Tempo in den vergangenen Monaten und insbesondere in den letzten paar Tagen angezogen wurde, verheißt oberflächlich betrachtet tatsächlich nichts Gutes. Insofern sind gewisse Panik-Äußerungen und der Ausdruck großer Ängste vor einem “Dritten Weltkrieg“ durchaus nachvollziehbar.

    Dennoch ist wichtig zu verinnerlichen, dass wir es stets mit Illusionstheater zu tun haben und die so massiv erhöhte Schlagzahl bedeutet hinsichtlich der noch herrschenden Klasse an Möchtegern-NWO-Errichtern nüchtern betrachtet nur eins: sie zeigen damit offen ihre absolute Panik!

    Ihre lange Zeit – teils über Jahrzehnte und Jahrhunderte – vorbereitete Strategie scheitert gerade direkt vor unser aller Augen. Ein letztes Aufbäumen gegen Mächte findet statt, die noch über jenen stehen, welche glauben über die Welt zu herrschen. Die ganze Welt scheint zu einem Irrenhaus verkommen zu sein, dennoch dürfen wir getrost davon ausgehen, dass sich aktuell alles in einer Weise entfaltet, wie es sich entfalten muss.

    Der sich als unmittelbar bevorstehend abzeichnende Wandel wird für die Mehrheit mit großen Schmerzen verbunden sein, denn allein das Erkennen der vielen Lügen, welche die allmählich aus ihrem Tiefschlaf erwachenden Menschen zur Erkenntnis ihrer eigenen Lebenslüge führt, wirft ganze Lebenskonzepte über den Haufen.

    Die ganze Welt erfährt im Hier und Jetzt Veränderungen gigantischen Ausmaßes, welche das Ende der bereits im Zusammenbruch befindlichen systemischen Strukturen herbeiführen. Und nach diesem Ende folgt ein Neubeginn, die Wiederherstellung der natürlichen Ordnung.
    Alles läuft nach Plan… Der Nachtwächter http://n8waechter.info/2017/04/trump...ichen-ordnung/


    lg

  3. #123
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    AW: Russland/Europa/USA

    USA wollen ihre Kriegsschiffe in Russland betreuen lassen


    Die Navy sucht nach Unternehmen, die US-Kriegsschiffen in sämtlichen russischen Häfen logistische und technische Dienstleistungen, darunter die Wartung und Versorgung mit Gütern, anbieten könnten.

    © Sputnik/ Witali Ankow
    USA wollen Kontrolle russischer Häfen – Duma-Politiker spricht von „Kriegserklärung“

    Eine solche Suchanzeige hat die US Naval Supply Systems Command (NAVSUP), der Logistikbereich der US Navy, auf der Website FedBizOpps, einer Art eBay für staatliche Rüstungsaufträge, veröffentlicht. Gesucht werden Dienstleister, die die Siebte US-Flotte – die mit Sitz in der japanischen Hafenstadt Yokosuka im westlichen Pazifik und im Indischen Ozean eingesetzt ist — versorgen könnten.

    Als das „Einsatzgebiet“ der Flotte, wo solche Dienstleistungen bezogen werden können, werden unter anderem Häfen von Südkorea, Japan, Taiwan sowie „sämtliche Häfen“ des „ostasiatischen Russlands“ erachtet.


    Die Anzeige sei an diejenigen Unternehmen gerichtet, „die ordnungsgemäß befugt sind, in Japan, (Süd)Korea, Russland und Taiwan tätig zu sein und Geschäfte zu betreiben“, heißt es im Anzeigentext.

    „Im Prinzip ist das ja möglich — zum Beispiel wenn Russland sich verpflichtet, ein Lagerhaus für solche Logistikziele aufzustellen. Wenn diese Initiative der Vereinigten Staaten aber ohne Zustimmung Russland erfolgt, kann das als eine grobe Verletzung der Souveränität betrachtet werden. Man müssen dann mit allen daraus entstandenen Folgen rechnen“, teilte diesbezüglich der russische Militärexperte Alexej Leonkow mit.


    Anfang Mai hatte der US-Kongress ein Gesetz verabschiedete, dass eine Sonderkontrolle über russische See- und Flughäfen im Fernen Osten vorsieht. Das Gesetz zielt hauptsächlich auf eine Erweiterung der Sanktionen gegen Nordkorea ab, richtet sich nun aber auch gegen jene Länder, die mit Nordkorea zusammenarbeiten. Das erklärte Ziel ist es demnach, etwaige Verstöße gegen die vom UN-Sicherheitsrat verhängten Sanktionen aufzuspüren und zu bestrafen.


    Zu diesem Zweck sollen nun laut dem Gesetz auch die an der Pazifikküste liegenden russischen See- und —Flughäfen Nachodka, Wanino und Wladiwostok unter „Sonderkontrolle“ gestellt werden. Von: https://de.sputniknews.com/politik/2...ussland-hafen/
    Es ist die Suche nach neuen Sanktionen!

    lg

  4. #124
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    AW: Russland/Europa/USA

    Experte: „Begrenzter militärischer Konflikt zwischen Nato und Russland möglich“


    Die Erklärungen des Nato-Generalsekretärs Jens Stoltenberg über die angestrebte Verbesserung der Beziehungen zu Russland sind nichts weiter als eine Routine-Äußerung. Die Nato-Russland Beziehungen werden sich laut dem Professor für Internationale Sicherheit von der Moskauer Staatlichen Lomonossow-Universität Alexej Fenenko eher noch verschlechtern.



    Stoltenberg hatte zuvor der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärt, die Nato werde weiterhin eine Verbesserung ihrer Beziehungen mit Russland anstreben, gleichzeitig jedoch auch die Situation rund um die Ukraine beobachten.

    „Das ist nur eine Routine-Äußerung von Stoltenberg und nichts mehr, denn sie wird von keinerlei realen Schritten unterstützt“, sagte Fenenko.
    Zurzeit gebe es drei grundlegende Probleme in den Beziehungen zwischen der Allianz und Moskau, die unumgänglich angegangen werden müssten.
    „Erstens: Das ist die Verlängerung der richtungsweisenden ‚Russland-Nato Akte‘. Formell ist sie am 27. Mai 2017 ausgelaufen und es gab keine Prozedur einer automatischen Verlängerung“, beginnt Fenenko die Aufzählung.

    Im Zusammenhang mit der Akte wisse man einfach nicht, ob sie als geltend oder ungültig angesehen werden müsse.

    „Zweitens ist das die russische Initiative zur Steigerung der Flugsicherheit über der Ostsee und dem Schwarzen Meer.“
    Auch hier gebe es schlicht und ergreifend keine Klarheit. Es fehle wohl an ausreichender Kommunikation.
    „Der dritte Moment: Es gibt keinerlei Verhandlungen über Maßnahmen zum Aufbau von Vertrauen. Es wird überhaupt nicht darüber gesprochen“, betont der Professor.

    Daher kommt Fenenko zu dem Schluss, dass sich die Russland-Nato Beziehungen eher noch weiter verschlechtern werden.
    „Ich denke, dass in der nächsten Zeit sich die Russland-Nato Beziehungen signifikant verschlechtern werden. Ich schließe sogar einen begrenzten militärischen Konflikt zwischen uns nicht aus“, erklärt der Experte.

    Es gebe hierzu gleich mehrere mögliche Regionen: Transnistrien, die Ostseeregion und möglicherweise sogar wieder Georgien, wenn die Nato „wieder versuchen sollte, die georgische Karte auszuspielen“.

    „Es könnte ein ernster aber begrenzter militärischer Konflikt in einem bestimmten militärischen Bereich werden“, resümiert der Politologe.
    quelle:https://de.sputniknews.com/politik/2...land-moeglich/


    LG

  5. #125
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    AW: Russland/Europa/USA

    Eine Militärjunta im Weißen Haus: Verschwörungstheorie oder Realität?


    US-Präsident Donald Trump mag Generäle, wie er im Wahlkampf erklärt hat. Ihre Zahl in der Trump-Administration nimmt zu. Sie können im Weißen Haus das Kommando übernommen haben, ist der Eindruck der Schweizer Wochenzeitung „Weltwoche“. Sie vermutet als politische Mission der Generäle: „Amerikas Hegemonie in der Welt sichern“.


    Die Mission der Militärs sei aber auch: „den Präsidenten im Zaum halten“, so die Wochenzeitung in ihrer Ausgabe vom 7. September. Autor Urs Gehriger stellt fest, mit Pentagon-Chef James „Mad Dog“ Mattis, dem Nationalen Sicherheitsberater Herbert Raymond "H. R." McMaster, dem neuen Stabschef John Kelly und Joseph Stanford, Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs, hatten seit dem Ex-General Dwight D. Eisenhower als US-Präsident (1953 – 1961) noch nie so viele hohe Militärs direkten Einfluss auf die US-Regierung.

    Der Beitrag der „Weltwoche“ hat als Überschrift: „Junta im West Wing“. Genau diese befürchten Trump-Kritiker. „Die Generäle haben bereits markante Spuren hinterlassen“, so der Autor: Unter dem jetzigen Stabschef des Weißen Hauses als Minister für Homeland Security sei die illegale Einwanderung in die USA im ersten Halbjahr um 70 Prozent gesunken. Das US-Militärbudget sei um 54 Milliarden Dollar in diesem Jahr ausgestockt worden. „Und draußen in der Welt ist man zu militärischer Abschreckung durch Vergeltungsschläge zurückgekehrt“, schrieb Gehriger. Dazu gehöre auch die angekündigte Truppenaufstockung in Afghanistan.

    „Ein eingeschworenes Team“

    „Mit einem Seufzer der Erleichterung stellen wir fest, dass Donald Trump dank der Ernennung der Generäle zunehmend zu einer traditionellen Außenpolitik zurückkehrt“, zitierte die „Weltwoche“ Michael O’Hanlon, Leiter des Thinktanks „Brookings Institution“. Autor Gehriger weiter: „Die Generäle vermitteln das Bild eines eingeschworenen Teams. Alle sind kriegserprobt und fühlen sich durch ihre Erlebnisse im Feld verbunden. So war es General Dunford, der Kelly 2011 persönlich die Hiobsbotschaft überbrachte, dass dessen Sohn Robert in Afghanistan gefallen war.“

    Die US-Militärs seien sich einig, die internationale Ordnung wäre seit dem Ende des 2. Weltkrieges nie unsteter und unberechenbarer gewesen als derzeit. Sie sind laut der Schweizer Zeitung der Meinung, dass die USA nach acht Jahren Barack Obama wieder weltweit Flagge zeigen müssten. „Wie es aussieht, verfolgen die Generäle zwei Missionen“, wird aus einem Beitrag von James Kitfield im Magazin „Politico“ zitiert: Sie seien erstens entschlossen, die Politik der Obama-Administrationen und deren „Fehler“ zu korrigieren, und würden als zweiten „weit riskanteren“ Job versuchen, „den Schaden zu begrenzen, den ihr Boss anrichtet“.

    Wer führt Regie?

    „Weltwoche“-Autor Gehriger meint, „hinter den Kulissen übernehmen die Generäle die Regie“. Was er über den aktuellen politischen Machtanspruch hoher US-Militärs schrieb, ist kein neues Phänomen. Auf die „Armee mit Ambitionen“ hatte bereits 2009 der US-Publizist William Pfaff in einem von der Zeitschrift „Blätter für deutsche und internationale Politik“ (Heft 12/2009) auf Deutsch veröffentlichten Beitrag aufmerksam gemacht (im englischen Original hier). Im ersten Jahr der Amtszeit Obamas war da von der „unerklärten Kraftprobe um die Machtstellung des Pentagons gegenüber derjenigen eines neu gewählten Präsidenten“ zu lesen. Pfaff schrieb über die Auseinandersetzungen zwischen Militärs und Präsident über Themen wie dem Afghanistan-Krieg und sagte vorher, dass Letzterer nachgeben werde: „Wie die US-Politik in Kriegssituationen wie der gegenwärtigen für gewöhnlich funktioniert, kann Präsident Obama nachlesen: Es ist reichhaltig dokumentiert.“

    Vor acht Jahren machte der inzwischen verstorbene Publizist klar, was nun unter Trump alles andere als überraschend ist: „Unter konservativen Politikern dominiert die Überzeugung, jede Politik, die nicht auf einen vollständigen Sieg der USA im Irak, in Afghanistan und Pakistan setze – und demnächst etwa auch in Somalia, im Jemen oder möglicherweise in Palästina, vielleicht auch im subsaharischen Afrika (oder sogar in einem an seinen atomaren Ambitionen festhaltenden Iran) –, laufe auf eine Demütigung Amerikas, auf seine Niederlage hinaus.“ Nordkorea wäre heute noch hinzuzufügen.

    „Wie imperiale Prokonsuln“

    Pfaff schätzte ein, die US-Armee habe sich seit ihrem Scheitern in Vietnam, nachdem sie in Folge zur Freiwilligen-Truppe wurde, verändert. In der „neuen Armee“ herrsche eine „Professionalität völlig anderen Typs als in der alten“, erklärte der Publizist. Die „Karriereoffiziere aus West Point“ seien darin inzwischen klar in der Mehrheit, mit der Folge, dass „die neue Armee der Vereinigten Staaten auch politische Ambitionen“ habe. „Mit Hunderten von Militärstützpunkten in aller Welt und Regionalbefehlshabern, die wie imperiale Prokonsuln auftreten, verfügt sie heute über enormen Einfluss auf die internationalen Beziehungen der USA.“ Der Publizist erinnerte daran, dass damals General Stanley McChrystal als auch General David H. Petraeus als künftige Präsidentschaftskandidaten genannt worden seien. „Der letzte General, der US-Präsident wurde, hieß Dwight D. Eisenhower. Und kein anderer als Eisenhower war es, der die Amerikaner vor ‚dem militärisch-industriellen Komplex‘ gewarnt hat."

    Der US-Publizist hob hervor, dass Berufsarmeen „häufig als eine Bedrohung der eigenen Gesellschaft angesehen worden“ seien. Ein Offizier Friedrichs des Großen habe einst Preußen als „eine Armee, die über einen eigenen Staat verfüge“ beschrieben. „Angesichts des Anteils am US-Staatshaushalt, den mittlerweile das Pentagon konsumiert, könnte man die Vereinigten Staaten heute ganz ähnlich charakterisieren“, so Pfaff 2009. 2014 veröffentlichte die US-Zeitschrift „Harper's Magazine“ in ihrem August-Heft seinen Beitrag „Armed and Dangerous“ über den unaufhaltsamen Aufstieg des US-Militarismus.

    Blick in die Geschichte

    Es gab in der US-Geschichte bereits einen Putschversuch: 1934 gegen den US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt, angezettelt von der Wallstreet. Er scheiterte nur, weil der dafür als Diktator auserkorene Ex-General Smedley Butler kurz vorher ausstieg und die Pläne öffentlich machte. „Butler zufolge hatten Roosevelt-feindliche Oligarchen, darunter J. P. Morgans Sohn Jack und der reiche Du-Pont-Wirtschaftsclan, versucht, ihn, Butler, als Anführer eines Aufstands verzweifelter Veteranen anzuheuern, um Roosevelt aus dem Amt zu jagen“, berichten der Regisseur Oliver Stone und der Historiker Peter Kuznick in ihrem 2015 veröffentlichten Buch über „Amerikas ungeschriebene Geschichte“.

    Präsident Roosevelt habe das Big Business verärgert, sich gegen die Wall Street gestellt und „opferte den Außenhandel und seine Profite zugunsten der binnenwirtschaftlichen Erholung“, erinnern die beiden Autoren. Smedleys Enthüllungen seien damals als von führenden Medien als „paranoide Verschwörungstheorien“ abgetan worden. Doch der damalige Untersuchungsausschuss des US-Repräsentantenhauses unter John McCormack habe alle Aussagen des Ex-Generals überprüft. Laut Stone und Kuznick war das Ergebnis, „dass in der Tat Versuche zur Gründung einer faschistischen Organisation in den USA ‚diskutiert und geplant worden waren und möglicherweise umgesetzt worden wären, wenn die Geldgeber das für zweckdienlich gehalten hätten.‘“

    Heute: Militärs und Wall Street in der Regierung

    Ist nun auf anderen Wegen gelungen, was 1934 scheiterte? Ein Blick auf die derzeitige Trump-Administration zeigt eine nie dagewesene Ansammlung von Militärs, Milliardären und Wall-Street-Bankern in politischen Ämtern. Mit Blick auf die Generäle stellte der Journalist Paul Schreyer am 31. Juli im Online-Magazin „Nachdenkseiten“ fest: „Machtausübung wird in den USA offenbar immer mehr zu einer militärischen Angelegenheit.“ Und fügte hinzu: „Der letzte hohe Militär im Amt des Stabschefs des Weißen Hauses war vor über 40 Jahren Alexander Haig, ebenfalls eingesetzt in einer besonderen Schwächephase und Instabilität der US-Regierung, damals als Krisenmanager des durch die Watergate-Affäre angeschlagenen Präsidenten Richard Nixon. Haig agierte später als Scharfmacher und verursachte einige Aufregung, als er 1981, auf dem Höhepunkt der Konfrontation mit der Sowjetunion, einen ‚nuklearen Warnschuss‘ ins Gespräch brachte, um die Russen ‚abzuschrecken‘. So denken Militärs.“ Die neue „Militärregierung“ werde „durch eine selbst für Washingtoner Verhältnisse ungewöhnlich hohe Dichte von Wall-Street-Bankern in der Administration“ ergänzt, so Schreyer.

    Der Politologe Erhard Crome meint in seinem Buch „Trump und die Deutschen“ dazu, es handele sich um „Leute, die in ihrer früheren Tätigkeit in Wirtschaft und Militär es gewohnt waren, selbständig zu agieren und zu planen und dies auch umzusetzen. Und die reich genug sind, um sich nicht korrumpieren lassen zu müssen, um selber reich zu werden“. Damit stünde die jetzige US-Regierung „weitgehend außerhalb des Gefüges von Abhängigkeiten der üblichen Politiker von den Netzwerken jener Milliardäre, die bisher die globalistische Politik gelenkt und geschmiert haben“, so Crome. Jetzt habe „ein Flügel der herrschenden Klasse selbst und direkt die Macht übernommen, um den Kurs des Landes zu verändern“.

    Trump bereits unter Kontrolle?


    Bisher gab es eine Kontinuität der kriegführenden US-Politik unabhängig von der Person im Präsidentenamt. Die sorgte dafür, dass selbst Friedensnobelpreisträger Obama zum US-Präsidenten mit den meisten Kriegstagen in seiner Amtszeit wurde, an deren Ende US-Truppen in sieben Ländern Krieg führte. In der 2016 vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) ausgestrahlten Dokumentation „Die US-Präsidenten und der Krieg“ stellte William R. Polk, Historiker und Diplomat unter Präsident John F. Kennedy, fest: „Wenn man die Anzahl der Kriege zusammenzieht, die asymmetrischen und verdeckten Kriege eingeschlossen, dann gab es praktisch in jedem Jahr der amerikanischen Geschichte Krieg.“ Es bleibt abzuwarten, ob sich das unter dem jetzigen Präsidenten ändert oder die Militärs in seinem Umfeld genau dafür sorgen, dass das so bleibt. Für Letzteres könnte ein Beleg sein, dass Trump die US-Truppen in Afghanistan aufstocken will. Damit zeige er sich als „normaler“ Präsident, meint der US-Politologe Richard Lachmann in einem aktuellen Beitrag auf der Website des russischen Thinktanks „Valdai Discussion Club“

    Laut Schweizer „Weltwoche“ deutet manches darauf hin, „dass die ‚Junta‘ im West Wing mit ihrer Disziplinierung des Präsidenten ins Leere läuft“. Dieser lasse sich von niemandem steuern, wird sein langjähriger Berater Roger Stone zitiert: „Letztlich ist Donald Trump sein eigener Boss, und er wird sich aller Kontrolle und reglementiertem System widersetzen, die Kelly zu implementieren versucht.“ Recht bald werden wir wohl erfahren, ob die Generäle, die Trump eigentlich „toll“ findet, sich das auf Dauer gefallen lassen – oder ob sich am Ende beide Seiten „toll“ finden.
    Quelle: https://de.sputniknews.com/meinungen...aus-realitaet/
    Ist es bei der EU-NATO anders?

    LG

  6. #126
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    AW: Russland/Europa/USA

    Putin empfängt in Moskau erstmals saudiarabischen König Salman + Pressekonferenz von Außenministern (VIDEO)


    Ein saudiarabischer Herrscher erstmals in Russland: König Salman wurde vom russischen Präsidenten Wladmir Putin empfangen. Putin sprach in Moskau von einem "neuen Impuls" für die Beziehungen beider Länder.


    Beim ersten Besuch eines saudiarabischen Herrschers in Russland ist König Salman vom russischen Präsidenten Wladimir Putin empfangen worden.
    Putin sprach am Donnerstag in Moskau von einem „neuen Impuls“ für die Beziehungen beider Länder. Nach Regierungsangaben und Medienberichten sollte bei dem Treffen unter anderem über Energieprojekte und Rüstungsgeschäfte beraten werden.

    „Das ist der erste Besuch eines saudiarabischen Königs, und es ist schon jetzt ein symbolträchtiges Ereignis“, sagte Putin im Kreml. König Salman sagte, die bilateralen Beziehungen sollten „im Interesse des Friedens, der Sicherheit und der Entwicklung der Weltwirtschaft verstärkt werden“.
    Live-Pressekonferenz zwischen den beiden Außenministern: Adel bin Ahmed Al-Jubeir und Sergei Lawrow:


    Riad ist traditionell ein enger Verbündeter Washingtons, zuletzt haben sich aber auch die Beziehungen zu Moskau vertieft. Russland und Saudi-Arabien, zwei der größten Erdölproduzenten der Welt, stimmten sich unter anderem angesichts fallender Ölpreise über eine Drosselung der Förderung ab. In einem Monat steht ein Treffen der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und ihrer Partnerländer an, bei dem über eine Verlängerung der Drosselung beraten werden soll.

    Saudi-Arabien und Russland wurden von fallenden Ölpreisen gleichermaßen getroffen. Entgegengesetzte Interessen verfolgen sie dagegen im Syrien-Konflikt: Während Russland den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad unterstützt, steht Saudi-Arabien hinter den Regierungsgegnern. (afp)
    lg

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