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Thema: Lügenpresse: Unwort des Jahres

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
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    Lügenpresse: Unwort des Jahres

    Lügenpresse wird verboten

    Das Ministerium für Sprache und Semantik teilt mit: Ab heute ist der Begriff "Lügenpresse" verboten. Denn die Presse lügt nie. Durch den Begriff würden Menschen, TV-Zuschauer und und Zeitungsleser zutiefst verunsichert. - Auch von der EU wird die Entscheidung begrüßt.





    Wie jedes Jahr stellt das Ministerium für Sprache und Semantik einzelne Worte und Begriffe auf den Prüfstand. Auch dieses Jahr befasste sich die deutsche Sprachzulassungsbehörde wieder mit alten und neuen Wortschöpfungen. So wurde der Begriff "Putin-Versteher", "Pegida" und auch viele andere Begriffe näher unter die Lupe genommen und geprüft, ob man solche Wortschöpfungen im öffentlichen Sprachgebrauch noch zulassen kann.


    Die Wortzulassungskommission - eine Unterabteilung des Ministeriums für Sprache und Semantik - kam jedoch einstimmig zu dem Ergebnis, dass der Begriff "Lügenpresse" derzeit am problematischsten ist. Deshalb steht dieser Begriff ab sofort auf der Verbotsliste und ist für den öffentlichen Sprachgebrauch nicht mehr zugelassen. Die Wortzulassungskommission fasste diesen Beschluss zu 100%. Gegenstimmen gab es keine, auch keine Enthaltungen. Die Entscheidung wurde auch von der EU-Semantik-Kommission ausdrücklich begrüßt.

    Ein EU-Sprecher zeigte sich angesichts der Entscheidung erleichtert: "Sprache steuert denken - es ist höchste Zeit, dass wir das Übel an der Wurzel packen und bestimmte Begriffe einfach nicht mehr zulassen. Das bedeutet eine erhebliche Vereinfachung für EU-Bürgerinnen und Bürger in der täglichen Kommunikation. Die EU-Semantik-Kommission hat in allen Ländern nun Sprachdektive eingesetzt, welche Wortgebrauch und deren Bedeutung kritisch prüfen."
    Das Ministerium für Sprache und Semantik teilte zu seiner Entscheidung mit, dass in Sachen "Lügenpresse" dringend Handlungsbedarf bestünde. Immer mehr Menschen würden von dem Begriff verunsichert. Der Gebrauch von "Lügenpresse" würde die Medienlandschaft völlig zu Unrecht verunglimpfen. Immer mehr TV-Zuschauer und Zeitungsleser wären zutiefst verunsichert.


    Doch Kritik gegenüber etablierten Medien kann es nicht geben, weil diese schon per se nicht lügen können, so das Ministerium für Sprache und Semantik. Es sei daher dringend notwendig, das Vertrauen in die etablierte Presse und damit auch in die Politik wieder herzustellen. Das Verbot des Begriffs "Lügenpresse" sei dafür ein wichtiger Meilenstein.
    ARD-Chef Lutz Marmor begrüßte die Entscheidung. Zu oft sei ARD & ZDF unterstellt worden, die Unwahrheit zu berichten oder gar zu manipulieren. Dies sei in keinem einzigen Fall geschehen. Marmor wörtlich: "ARD & ZDF sind der Inbegriff der Wahrheit. Und dass 'Lügenpresse' nun verboten wird ist auch gut so."


    Positiv äußerste sich auch der Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger, Helmut Heinen: "Lügenpresse ist ein Angriff auf unsere Demokratie, unsere Presse- und Meinungsfreiheit. Wir müssen sie stets aufs Neue verteidigen, auch gegen die perfide Propaganda der Pegida-Anführer".


    Ausdrücklich begrüßt wurde vom Ministerium für Sprache und Semantik eine Karikatur der deutschen Zeitungsverleger, welche die Mörder von Chariie Hebdo als Vollstrecker der Pegida zeigen. "Pegida sind auch Terroristen, es gibt kaum Unterschiede. Die Morde von Charlie Hebdo sind die Folge von den furchtbaren Demonstrationen, welche wir jeden Montag miterleben müssen" - so ein Sprecher der deutschen Sprachzulassungskommission.
    weiter: http://www.mmnews.de/index.php/polit...-wird-verboten





    LG

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Ruthle
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    Frage

    Zitat Zitat von green energy Beitrag anzeigen
    Die Morde von Charlie Hebdo sind die Folge von den furchtbaren Demonstrationen, welche wir jeden Montag miterleben müssen" - so ein Sprecher der deutschen Sprachzulassungskommission.
    weiter: http://www.mmnews.de/index.php/polit...-wird-verboten





    LG
    furchtbaren Demonstrationen???

    Die waren immer friedlich im Gegensatz zu den Antipegidas
    "wo ein Wille ist, ist ein Weg, der Weg ist das Ziel"

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von green energy
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    Eklat bei Münchner Konferenz: RT über Äußerungen des Economist-Redakteurs empört Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/poli

    Der Fernsehsender RT hat seine Empörung über die skandalösen Erklärungen des Redakteurs des britischen Magazins „The Economist“, Edward Lucas, zum Ausdruck gebracht. Dieser hatte Außenminister und ranghohe Beamte bei der Münchner Sicherheitskonferenz aufgerufen, die RT-Journalisten zu boykottieren.



    In der Sitzung, die den Ereignissen in der Ukraine galt („Who is Ready For Hybrid Warfare?“) erklärte Edward Lucas, "senior editor" im Magazin "The Economist": „Die Wahrheit kann nicht triumphieren, wenn man es mit solchen sogenannten Medien wie der Fernsehsender RT, ehemals Russia Today, oder Sputnik zu tun hat, die direkt an die Kreml-Lügenmaschine angeschlossen sind.“


    Die Journalisten des TV-Senders sollten „an den Rand des Medienraums verdrängt werden, damit man sie nicht als echte Journalisten betrachtet und lediglich als Käuze und Propagandisten ansieht“. Lukas versprach, seinen gesamten Einfluss einzusetzen, um einen Karriere-Aufstieg von Journalisten mit RT-Erfahrung zu verhindern.


    Zugleich räumte er ein, dass „Menschen sich RT-Sendungen gierig anschauen“, weil sie der Meinung sind, dass „die Mainstream-Medien ihnen nicht die Wahrheit sagen“.



    Der Sender RT ist äußerst darüber empört, dass Edward Lucas das Forum, das globalen Sicherheitsproblemen gewidmet ist, zum Behandeln persönlicher Vorwürfe an den Sender missbraucht hat. „Dies ist die höchste Stufe von Heuchelei: Zu einem Event zu erscheinen, das einer gemeinsamen Lösung der vor der heutigen Welt stehenden zahlreichen ernsthaften Sicherheitsprobleme gewidmet ist, und dieses zur feindseligen Kritik und Kriegsschürung zu missbrauchen“, heißt es in der Erklärung des Senders. „Während Herr Lucas RT-Journalisten brandmarkte und dabei den Komfort der Konferenzsäle genoss, arbeiteten unsere Journalisten im Kugelhagel bei Donezk.“

    „RT-Korrespondenten riskieren täglich ihr Leben, wenn sie über Ereignisse berichten, über die niemand mehr zu berichten wagt. Sie tun das, um den Menschen weltweit die Seite der Wirklichkeit zu zeigen, die die meisten anderen Medien – ob ohne Absicht oder absichtlich – von ihnen verheimlichen. Die unwürdigen Äußerungen über unsere Reporter bringen sowohl Herrn Lucas, als auch die von ihm vertretenen journalistischen Institutionen und die Münchner Sicherheitskonferenz in Verruf.“


    Am 6. Februar war ein RT-Drehteam an einem Kontrollposten bei der Ausfahrt aus Uglegorsk im Gebiet Donezk unter Beschuss von Scharfschützen geraten. Die Journalisten mussten im blockierten Uglegorsk ausharren und auf eine Evakuierungsmöglichkeit warten. Die Krise in der Ukraine gehörte diesmal zu den Hauptthemen der Konferenz.
    Zur 51. Münchner Sicherheitskonferenz sind Politiker, Unternehmer, Wissenschaftler und namhafte Persönlichkeiten aus mehr als 51 Ländern gekommen.


    ... dann muß man eigentlich die ganzen Mainstreams ausschließen,
    vor allem "The Economist" und die US-NATOt Medien!
    LG

  4. #4
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    Sprache als Waffe – Lügenpresse gegen Verschwörungstheoretiker

    Wussten Sie schon, dass die Goebbels-Propaganda damals als „braune Lügenpresse” bezeichnet wurde und „Du bist Deutschland” eine nationalsozialistische Kampagne war? Und wie kommt es, dass viele Menschen unbewusst den Eindruck haben, Verschwörungstheoretiker würden bei geheimen Absprachen mitwirken, um Anderen zu schaden?

    „Wenn die Worte nicht stimmen, dann ist das Gesagte nicht das Gemeinte.”
    Konfuzius (551-479 v.Chr.), chinesischer Philosoph



    Wo Sprache als Waffe eingesetzt wird, lohnt sich ein genauerer Blick auf die Wirkung der Kampfbegriffe. Ist Lügenpresse ein Unwort oder eine berechtigte Gegenwehr? Ist Verschwörungstheoretiker eine zutreffende Bezeichnung für misstrauische Menschen, die einfach nur Transparenz fordern?
    Der Begriff Verschwörungstheoretiker wird im Vergleich zur vordergründigen Bedeutung subtil oft völlig entgegengesetzt wahrgenommen und schlicht mit dem Begriff Verschwörer verwechselt, wie z.B. aus solchen Freud‘schen Fehlleistungen hier hervorgeht:


    • http://www.focus.de/finanzen/news/vermutung-wo-sind-goldreserven-verschwoerung-verschwoerer-vermuten-leere-goldtresore-bei-us-zentralbank-fed-9_id_3519983.html (06.01.2014 „Verschwörer vermuten leere Goldtresore in den USA.“
    • http://www.profil.at/articles/1432/980/377157/facebook-verschwoerer-heinz-christian-strache (04.08.2014 „Verschwörer Heinz-Christian Strache […] verbreitete eine ganze Reihe von Verschwörungstheorien.“)
    • http://www.welt.de/politik/deutschland/article133747210/Plattform-fuer-Verschwoerer-und-Wirrkoepfe.html (28.10.14 „Plattform für Verschwörer und Wirrköpfe“
    • http://www.theeuropean.de/markus-linden/9220-verschwoerungstheorie-als-neue-soziale-bewegung (11.11.2014 „Angesichts der Heterogenität der Verschwörungsbewegung könnte man von einem Randphänomen ausgehen.“)
    • http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Michael_Mross&oldid=136043427 (21.11.2014 „Michael Mross (* 1958 in Köln) ist ein deutscher Autor, Wirtschaftsjournalist, Moderator, Dokumentarist und Verschwörungsideologe.“)
    • http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-11/russland-putin-egon-bahr-compact-magazin-verschwoerung-afd (23.11.2014 „Das verschwörungsfreundliche Compact-Magazin lädt zur "Friedenskonferenz" und erklärt die Weltordnung.“)
    • http://www.publikative.org/2012/04/26/xavier-naidoo-als-soundtrack-der-reichsbewegung (23.11.204 „[...] dass er offenbar an bestimmte Theorien glaubt, die in der Verschwörungsszene durchaus beliebt sind.“)
    • http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Wochenrueckblick/Potsdam-Wochenrueckblick-fuer-17.-bis-23.-November (23.11.2014 „Die korrespondierende Verschwörungstheorie ist […] Fortgeschrittene Verschwörer sagen nun […]“
    • http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Daniel_Vischer&oldid=136514158 (06.12.2014 „Amateurreporter der Verschwörungsbewegung «We Are Change Switzerland» (WAC)“
    • http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/xavier-naidoo-pop-saenger-richtet-sich-an-verschwoerer-klientel-a-995909.html (07.10.2014 „Xavier Naidoo: Pop-Sänger richtet sich an Verschwörer-Klientel“)
    • http://www.n-tv.de/politik/Verschwoerung-fuer-den-Frieden-article14152956.html (13.12.2014 „Verschwörung für den Frieden“, […] „Verschwörer-Mahnwachen“)


    Das heißt also, laut Focus sind z.B. die Verschwörer nicht diejenigen, die möglicherweise die Goldtresore – im Rahmen einer Verschwörung – geleert haben, wie es sogenannte Verschwörungstheoretiker vermuten, sondern es ist genau umgekehrt: Diejenigen, die Transparenz fordern – und denen man eine Überprüfung verweigert – werden als Verschwörer bezeichnet. Unter anderem bei Wikipedia ist es z.B. gängig, organisierte Gegner von Verschwörungen sogar als „Verschwörungsbewegung“ zu bezeichnen. Das ist natürlich in etwa genauso absurd, als würde man z.B. organisierte Kriegsgegner als „Kriegsbewegung“ darstellen. Auch das ist eine Verdrehung um 180 Grad. Beim Spiegel verbreitet man die Ansicht, dass Xavier Naidoo sich an eine „Verschwörer-Klientel“ richten würde. Und bei n-tv glaubt man sogar an eine „Verschwörung für den Frieden“ im Rahmen von „Verschwörer-Mahnwachen“. Ja, offensichtlich gibt es gewisse Ängste vor Verschwörungen – und den Theoretikern, die daran beteiligt sind. Die genannten Beispiele und viele mehr deuten auf eine große Verbreitung dieser Sprachinterpretation hin.


    Es geht also um die Frage: Sind sogenannte „Verschwörungstheoretiker“ an Verschwörungen als Theoretiker beteiligt? Es gibt ja z.B. auch Versicherungsmathematiker, die bei Versicherungen als Mathematiker mitarbeiten. Dieses Wort wird genauso gebildet. Allein aus diesem Grund könnte man den Begriff „Verschwörungstheoretiker“ eigentlich schon zum „Unwort des Jahres“ wählen. Einen entsprechenden Vorschlag hatte ich eingereicht: www.wissensmanufaktur.net/media/pdf/Unwort-des-Jahres-2014-Verschwoerungstheoretiker.pdf. Ernannt wurde dann aber das sprachwissenschaftlich triviale Wort „Lügenpresse“, unter anderem weil es angeblich den Nationalsozialisten zuzuordnen ist: www.unwortdesjahres.net/fileadmin/unwort/download/pressemitteilung_unwort2014.pdf.


    Auf welch dünnes Eis sich die Sprachwissenschaftler und Journalisten der selbsternannten Jury damit aber begeben, ergibt ein Vergleich z.B. mit der Kampagne: „Du bist Deutschland“, für die offensichtlich andere Maßstäbe gelten. Denn wer damit schon 1935 unterwegs war, wird nicht groß aufgebauscht, wahrscheinlich weil dieser Slogan ja heute von den Guten benutzt wird. Und für die veröffentlicht man als linientreuer Wissenschaftler oder Journalist natürlich keine Nazivergleiche.



    Wussten Sie schon, dass die Goebbels-Propaganda damals als „braune Lügenpresse” bezeichnet wurde und „Du bist Deutschland” eine nationalsozialistische Kampagne war? Und wie kommt es, dass viele Menschen unbewusst den Eindruck haben, Verschwörungstheoretiker würden bei geheimen Absprachen mitwirken, um Anderen zu schaden?
    Sprache als Waffe – Lügenpresse gegen Verschwörungstheoretiker

    „Wenn die Worte nicht stimmen, dann ist das Gesagte nicht das Gemeinte.”
    Konfuzius (551-479 v.Chr.), chinesischer Philosoph


    Wo Sprache als Waffe eingesetzt wird, lohnt sich ein genauerer Blick auf die Wirkung der Kampfbegriffe. Ist Lügenpresse ein Unwort oder eine berechtigte Gegenwehr? Ist Verschwörungstheoretiker eine zutreffende Bezeichnung für misstrauische Menschen, die einfach nur Transparenz fordern?
    Der Begriff Verschwörungstheoretiker wird im Vergleich zur vordergründigen Bedeutung subtil oft völlig entgegengesetzt wahrgenommen und schlicht mit dem Begriff Verschwörer verwechselt, wie z.B. aus solchen Freud‘schen Fehlleistungen hier hervorgeht:


    • http://www.focus.de/finanzen/news/vermutung-wo-sind-goldreserven-verschwoerung-verschwoerer-vermuten-leere-goldtresore-bei-us-zentralbank-fed-9_id_3519983.html (06.01.2014 „Verschwörer vermuten leere Goldtresore in den USA.“
    • http://www.profil.at/articles/1432/980/377157/facebook-verschwoerer-heinz-christian-strache (04.08.2014 „Verschwörer Heinz-Christian Strache […] verbreitete eine ganze Reihe von Verschwörungstheorien.“)
    • http://www.welt.de/politik/deutschland/article133747210/Plattform-fuer-Verschwoerer-und-Wirrkoepfe.html (28.10.14 „Plattform für Verschwörer und Wirrköpfe“
    • http://www.theeuropean.de/markus-linden/9220-verschwoerungstheorie-als-neue-soziale-bewegung (11.11.2014 „Angesichts der Heterogenität der Verschwörungsbewegung könnte man von einem Randphänomen ausgehen.“)
    • http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Michael_Mross&oldid=136043427 (21.11.2014 „Michael Mross (* 1958 in Köln) ist ein deutscher Autor, Wirtschaftsjournalist, Moderator, Dokumentarist und Verschwörungsideologe.“)
    • http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-11/russland-putin-egon-bahr-compact-magazin-verschwoerung-afd (23.11.2014 „Das verschwörungsfreundliche Compact-Magazin lädt zur "Friedenskonferenz" und erklärt die Weltordnung.“)
    • http://www.publikative.org/2012/04/26/xavier-naidoo-als-soundtrack-der-reichsbewegung (23.11.204 „[...] dass er offenbar an bestimmte Theorien glaubt, die in der Verschwörungsszene durchaus beliebt sind.“)
    • http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Wochenrueckblick/Potsdam-Wochenrueckblick-fuer-17.-bis-23.-November (23.11.2014 „Die korrespondierende Verschwörungstheorie ist […] Fortgeschrittene Verschwörer sagen nun […]“
    • http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Daniel_Vischer&oldid=136514158 (06.12.2014 „Amateurreporter der Verschwörungsbewegung «We Are Change Switzerland» (WAC)“
    • http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/xavier-naidoo-pop-saenger-richtet-sich-an-verschwoerer-klientel-a-995909.html (07.10.2014 „Xavier Naidoo: Pop-Sänger richtet sich an Verschwörer-Klientel“)
    • http://www.n-tv.de/politik/Verschwoerung-fuer-den-Frieden-article14152956.html (13.12.2014 „Verschwörung für den Frieden“, […] „Verschwörer-Mahnwachen“)


    Das heißt also, laut Focus sind z.B. die Verschwörer nicht diejenigen, die möglicherweise die Goldtresore – im Rahmen einer Verschwörung – geleert haben, wie es sogenannte Verschwörungstheoretiker vermuten, sondern es ist genau umgekehrt: Diejenigen, die Transparenz fordern – und denen man eine Überprüfung verweigert – werden als Verschwörer bezeichnet. Unter anderem bei Wikipedia ist es z.B. gängig, organisierte Gegner von Verschwörungen sogar als „Verschwörungsbewegung“ zu bezeichnen. Das ist natürlich in etwa genauso absurd, als würde man z.B. organisierte Kriegsgegner als „Kriegsbewegung“ darstellen. Auch das ist eine Verdrehung um 180 Grad. Beim Spiegel verbreitet man die Ansicht, dass Xavier Naidoo sich an eine „Verschwörer-Klientel“ richten würde. Und bei n-tv glaubt man sogar an eine „Verschwörung für den Frieden“ im Rahmen von „Verschwörer-Mahnwachen“. Ja, offensichtlich gibt es gewisse Ängste vor Verschwörungen – und den Theoretikern, die daran beteiligt sind. Die genannten Beispiele und viele mehr deuten auf eine große Verbreitung dieser Sprachinterpretation hin.
    Es geht also um die Frage: Sind sogenannte „Verschwörungstheoretiker“ an Verschwörungen als Theoretiker beteiligt? Es gibt ja z.B. auch Versicherungsmathematiker, die bei Versicherungen als Mathematiker mitarbeiten. Dieses Wort wird genauso gebildet. Allein aus diesem Grund könnte man den Begriff „Verschwörungstheoretiker“ eigentlich schon zum „Unwort des Jahres“ wählen. Einen entsprechenden Vorschlag hatte ich eingereicht: www.wissensmanufaktur.net/media/pdf/Unwort-des-Jahres-2014-Verschwoerungstheoretiker.pdf. Ernannt wurde dann aber das sprachwissenschaftlich triviale Wort „Lügenpresse“, unter anderem weil es angeblich den Nationalsozialisten zuzuordnen ist: www.unwortdesjahres.net/fileadmin/unwort/download/pressemitteilung_unwort2014.pdf.
    Auf welch dünnes Eis sich die Sprachwissenschaftler und Journalisten der selbsternannten Jury damit aber begeben, ergibt ein Vergleich z.B. mit der Kampagne: „Du bist Deutschland“, für die offensichtlich andere Maßstäbe gelten. Denn wer damit schon 1935 unterwegs war, wird nicht groß aufgebauscht, wahrscheinlich weil dieser Slogan ja heute von den Guten benutzt wird. Und für die veröffentlicht man als linientreuer Wissenschaftler oder Journalist natürlich keine Nazivergleiche.

    Ganz im Gegensatz zu den Demonstranten, also den Bösen, die heute „Lügenpresse“ rufen. Da konstruiert man eine künstliche Assoziation mit den Nationalsozialisten, die den Begriff zwar auch verwendeten, aber eher am Rande. Dafür dass der damalige Hauptverantwortliche den Begriff „Lügenpresse“ jemals benutzt hätte, z.B. in „Mein Kampf“ oder in einer Rede – vielleicht bei einer „Du-bist-Deutschland“-Veranstaltung – gibt es bislang keinen einzigen Beleg. Davon abgesehen kann heutzutage jeder leicht z.B. mit Hilfe von Google ermitteln, dass der Begriff Lügenpresse so alt ist, wie die Presse selbst, denn immer wenn abhängige Journalisten – auf Weisung ihrer Geldgeber, oder des jeweiligen Regimes – Lügen verbreiten, liegt das einfache deutsche Wort Lügenpresse eben auf der Hand. Im oben abgebildeten Diagramm sieht man, dass der Begriff besonders häufig in kriegerischen Zeiten verwendet wird, also dann, wenn die Lügenpresse der jeweiligen Regimes besonders aktiv ist, um ihre Völker gegeneinander aufzuhetzen. Aktuell erleben das am Beispiel Russland. Wer aber jeweils den Begriff verwendete, geht aus dieser Grafik leider nicht hervor, und es gab auch Widerstandskämpfer gegen das Nazi-Regime, die die gleichgeschaltete Goebbels-Propaganda z.B. als „braune Lügenpresse“ bezeichneten.



    Zum Beispiel die Redakteure des „Neuer Vorwärts“ Curt Geyer und Friedrich Stampfer versuchten unter erheblichen persönlichen Risiken, den Lügen der Nazipresse mit dem Kampfbegriff „Lügenpresse“ etwas entgegenzusetzen. Damals gab es allerdings die Unwort-Jury noch nicht, um das Unwort des Jahres 1938 festzulegen. Aber heute ist das schon ein Schlag ins Gesicht der damaligen Regimekritiker. Zur Verteidigung der Unwort-Jury werden manche jetzt wahrscheinlich sagen, dass die nur vier Sprachwissenschaftler und zwei Journalisten, die sich dazu ernannt haben, schließlich nicht alles überprüfen konnten: z.B. den Suchbegriff „Lügenpresse“ mal in den Katalog der Deutschen Nationalbibliothek einzugeben (portal.dnb.de/opac.htm?query=Lügenpresse), wo einem auf den ersten Blick diese Beispiele hier entgegenspringen. Das sollte eigentlich eine der ersten Quellen sein, die man als Sprachwissenschaftler ansteuert, anders hätte man auch kaum die anderen Verwendungen fundiert ermitteln können. Aber vielleicht haben sie es ja gemacht aber dachten sich: „Was soll‘s? Wenn ein paar Widerstandskämpfer gegen das Nazi-Regime postum angegriffen werden, dann ist das ja nur ein kleiner Kollateralschaden bei dem wichtigen Kampf gegen die Medienkritik – und über dieses Detail werden unsere Freunde von der Wahrheitspresse ja ohnehin nicht berichten.“ Ja, damit werden sie wahrscheinlich leider Recht haben. Aber die heutigen Regimekritiker nutzen ja das Internet und können z.B. diesen Aufsatz hier, den es auch als Video gibt, per Youtube, in den Blogs, in den sozialen Netzen usw. verbreiten. Danach wird man sehen, welche Verbreitung dann auch so möglich ist.

    Aus sprachwissenschaftlicher Sicht gibt das triviale Wort „Lügenpresse“ wenig her, und es wurde 2014 auch nur im Rahmen einiger Demonstration verwendet. Im Vergleich dazu spielt das Wort Verschwörungstheoretiker in einer ganz anderen Liga. Hier geht es darum, dass eine breite Medienlandschaft, diesen Begriff zur Diffamierung und Ausgrenzung alternativer Meinungen einsetzt. Aus den rund 400.000 Google-Treffern, die mittlerweile unter diesem Suchbegriff gefunden werden, soll die folgende Auswahl einiger aktueller Beispiele aufzeigen, zu welchen Anlässen dieser Begriff unter anderem derzeit gebraucht wird:




    Der Begriff Verschwörungstheoretiker erscheint auffallend häufig in Verbindung mit Wörtern wie Wirrköpfe, Neurechte, Rassisten, Pöbler, Antisemiten, Pegida, Hogesa, NPD, AfD, Reichsbürger, Linke und Neonazis, und so weiter. Durch solche Verknüpfungen, die vielfach wiederholt werden, entstehen entsprechende Assoziationen mit diesem Begriff – würden Sprachwissenschaftler normalerweise sagen, wenn sie nicht gerade die angelaufene Kampagne gegen die Medienkritik unterstützen wurden.


    Wer heute die Kritiker von Medien und Politik durch den Kampfbegriff „Verschwörungstheoretiker“ (und den damit verbundenen Assoziationen) ins Abseits drängt, der sollte einmal in einer ruhigen Minute darüber nachdenken, welche Aufgabe er wohl im Mittelalter übernommen hätte, als man Andersdenkende als „Ketzer“ verurteilte, also Abtrünnige, die nicht an das herrschende Weltbild glauben, welches heute so aussieht, dass alle, die irgendwie an Macht gelangt sind, dies aus reiner Gutmütigkeit geschafft haben und niemals gemeime Absprachen treffen. In einigen dieser Beispiele vermuten die Autoren sogar eine Art „Verschwörung der Verschwörungstheoretiker“, womit sie sich – ihrem eigenen Sprachgebrauch entsprechend – eigentlich selbst als „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnen müssten. Damit setzen sie der sprachlichen Verwirrung um dieses Schlagwort noch das i-Tüpfelchen auf.
    Aber der Hauptgrund für die negative Konnotation des Begriffs Verschwörungstheoretiker liegt wohl # in der mehrdeutigen Wortbildung. Natürlich stehen viele Betroffene gerne zu dem, was sogenannte „Verschwörungstheoretiker“ tatsächlich machen, nämlich die Arbeit von investigativen Journalisten, sie sind regimekritisch, wachsam und skeptisch. Soweit so gut, aber dafür ist Verschwörungstheoretiker das falsche Wort. Es setzt sich zusammen aus Verschwörung und Theoretiker:


    • Eine Verschwörung ist eine geheime Absprache, i.d.R. mit dem Ziel, anderen zu schaden. Heimlichtuerei löst Unbehagen aus. Jeder kennt das unangenehme Gefühl, wenn z.B. Arbeitskollegen oder Freunde anfangen zu tuscheln, irgendetwas vor einem verheimlichen, etwas aushecken. Dementsprechend gibt es kaum Gruppen, die sich selbst so bezeichnen.
    • Ein Theoretiker kann ein Denker bzw. Kopfarbeiter sein, aber auch jemand, der zwar etwas von der Theorie versteht, aber wenig von der Praxis. Daraus resultiert, dass der Begriff neutral bis negativ besetzt ist. Theoretiker werden aber grundsätzlich nicht als Gegner der Sache wahrgenommen, mit der sie sich beschäftigen, sondern als jemand, der etwas damit zu tunhat oder daran beteiligtist. Ein Kriegstheoretiker hat mit Krieg zu tun, ein Friedenstheoretiker mit Frieden usw. Wie diese Manipulation genau funktioniert, erkläre ich in diesem Vortrag: www.wissensmanufaktur.net/so-werden-sie-manipuliert.


    Nimmt man all das zusammen, dann ergibt sich folgende Definition: „Verschwörungstheoretiker arbeiten als Denker bei geheimen Absprachen mit, die das Ziel haben, anderen zu schaden.“ Wenn man Aufklärer so bezeichnet, dann werden sie subtil als Täter wahrgenommen. So wirkt Sprache als Waffe. Und viele Beispiele (siehe erste Liste) bestätigen das.

    Aktuell erleben die Mainstream-Medien einen noch nie dagewesenen Glaubwürdigkeitsverlust und somit auch einen Kontrollverlust über die veröffentlichte Meinung. Im Internet werden immer mehr von ihren Falschberichten und Methoden der Manipulationen öffentlich durchleuchtet. Diese Medienkontrolle durch Transparenz, hat zu einer massiven Medienkritik durch vernetzte Regimekritiker geführt, die seit 2014 auch auf der Straße sichtbar ist. Die Medienbesitzer haben das inzwischen natürlich ebenfalls erkannt – wenn auch reichlich spät. Aber wer erwartet hat, dass sie sich nun einfach ändern und von jetzt an nur noch nach bestem Wissen und Gewissen objektiv berichten, der wird leider enttäuscht, wie man an der Reaktion auf einige aktuelle Ereignisse ablesen kann. Das Jahr 2015 begann mit einer breit angelegten Kampagne gegen die Medienkritik. Wer nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo noch die Medien kritisiert, geht nun das Risiko ein, in die Nähe potentieller Mörder gerückt zu werden, zumindest subtil. Und dank der Unwort-Kampagne kam auch noch die Nazikeule hinzu. Insgesamt wird also jetzt für Medienkritiker ein sehr unangenehmes Image aufgebaut. Ob die nun angelaufene Kampagne zur Ächtung der Medienkritik aufgehen wird oder sich als Eigentor erweist, hängt davon ab, wie die Regimekritiker darauf reagieren und ob sie die Entwicklung zur vernetzten, medienkritischen Informationskultur vorantreiben können.

    Ein wichtiger Beitrag dafür ist die Erkenntnis, wie Sprache als Waffe wirken kann. Den Begriff Lügenpresse sollte man sich jedenfalls nicht verbieten lassen. Dass er im Widerstand gegen den Nationalsozialismus verwendet wurde, dürfte als Referenz genügen – und ansonsten kann man ja noch auf „Du bist Deutschland“ hinweisen. Aber als Verschwörungstheoretiker, diesem negativ konnotierten, völlig verwirrenden Begriff sollte man sich nicht mehr bezeichnen lassen oder gar selbst bezeichnen, wenn man ja eigentlich nur Transparenz fordert und sich als Regimekritiker sieht, wobei mit Regime natürlich nicht die Regierung gemeint ist, sondern diejenigen, die entscheiden. Horst Seehofer brachte das ja am besten auf den Punkt, als er sagte, „Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt – und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“

    Vielen Dank an alle, die unsere Videos so kräftig unterstützen. Dieses Mal möchten wir besonders darum bitten, es in den Blogs, in den sozialen Netzwerken usw. zu teilen, damit sich in Bezug auf Unwörter auch die Informationen verbreiten, die im Mainstream verschwiegen werden.
    Quelle: http://www.wissensmanufaktur.net/lue...ngstheoretiker

    LG
    Geändert von green energy (10.02.2015 um 01:24 Uhr)

  5. #5
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    »Spiel mal den Journalisten« – Ein Kriegsreporter packt aus

    Bilder beherrschen unsere Erinnerungen. Sie dominieren Nachrichten über das aktuelle Geschehen. Sie manipulieren unsere Wahrnehmung von Krisen und Kriegen. Manche von ihnen lassen sich nie mehr auslöschen. Zum Beispiel die Aufnahmen der kollabierenden Hochhäuser vom 11. September 2001. Oder die kranken Bilder, die Fanatiker des »Islamischen Staates« von der Enthauptung ihrer Geiseln regelmäßig ins Internet stellen.




    Und wer hat es nicht gesehen: Das Bild von den vielen Staatschefs, die Mitte Januar während der riesigen Demonstration in Paris nach dem Massaker gegen Charlie Hebdo das Volk anführten. Dachten wir zumindest. Bis die Aufnahme, auf der wir Merkel, Cameron, Hollande und Juncker in einer Reihe staatsmännisch und mutig »mitmarschieren« sahen, sich als eine dreiste Fälschung erwies.

    Die Präsidenten und Regierungschefs ließen sich in Wahrheit weitab von der Masse der Demonstranten ablichten. Die Mainstream-Medien haben uns dies verschwiegen, bis aufmerksame Blogger sich darüber beschwerten und die Bilder-Lüge ans Licht brachten.

    Die dreistesten Manipulationen stammen aus Kriegsgebieten. Auch in diesen Tagen, in denen vom Nahen Osten über Zentralasien bis in den Norden Afrikas zahlreiche bewaffnete Konflikte wogen.

    Der Konflikt, der uns in Deutschland am meisten beschäftigt, sind die Kämpfe in der Ukraine. Und auch hier wird mit Bildern gelogen und gefälscht, dass sich die Balken biegen. Die britische Botschaft in Kiew zeigte auf ihren Seiten und auf Twitter Ende Januar Aufnahmen des Flugabwehr-Raketensystems Panzir Sie waren angeblich in den ostukrainischen Städten Schachtersk und Donezk entstanden und sollten eine russische Invasion beweisen.

    »Zusätzliche Beweise für die Präsenz russischer Streitkräfte in der Ukraine.«So lautete der Text unter den Bildern. Doch andere Webseiten hatten zuvor dieselben Bilder gezeigt und als Aufnahmeort Rostow in Russland angegeben.

    Damit nicht genug. Anfang Februar veröffentlichte US-Senator Jim Inhofe Bilder, die den Einsatz russischer Truppen im Donezbecken zeigen sollten. Kurz darauf stellte sich jedoch heraus, dass die Fotos mehr als sechs Jahre alt waren und aus Georgien stammten.

    Inhofe wollte mit den Uralt-Bildern die Öffentlichkeit manipulieren. Er wollte seine Forderung nach Waffenlieferungen an die Ukraine unterstreichen. Auch in der ARD wurden falsche Bilder eingesetzt. Schon im vergangenen Herbst wählte der WDR in Berichten über die Ukraine Bildmaterial, das gar nicht dort entstanden war. Im Internet hagelte es scharfe Vorwürfe.


    Sie reichten von »Panzerlüge« bis hin zu »billige Propaganda«. Kleinlaut musste der Sender schließlich zugeben: »Trotz unseres Anliegens, Bildmaterial sorgfältig zu verwenden, ist uns ein Fehler unterlaufen.« Mit Manipulation und Verzerrungen wie diesen beschäftigt sich in seinem Buch Von Bildern und Lügen in Zeiten des Krieges der holländische Journalist Joris Luyendijk. Er wurde 1998 der jüngste Korrespondent, der je aus dem Nahen Osten für westliche Mainstream-Medien berichtete.

    Seine fünf Jahre in der Region für den Volkskrant sowie Radio 1 Journaal und das NRC Handelsblad nutzte er anschließend für eine knallharte Abrechnung mit der Art, wie die tonangebenden Medien von dort – und aus anderen Teilen der Welt – berichten: gefiltert, gestellt, getürkt – und selten echt.
    »Manchmal fühlte ich mich wie in einer dieser Realityshows im Fernsehen«, gibt Luyendijk an einer Stelle in dem äußerst lesenswerten Buch offen zu, »in denen die Kandidaten unmögliche Aufgaben meistern müssen. In meinem Fall: Spiel mal einen Journalisten in einem System, wo das gar nicht geht.«
    Gemeint ist die Berichterstattung aus Ländern mit diktatorischen Regimen oder sehr schwierigen Bedingungen. Wie Korrespondenten großer Zeitungen und Rundfunkanstalten dieses Theaterspiel zu Lasten ihrer Leser und Zuschauer meistern, verrät Luyendijk wenige Seiten später in seinem Buch dem staunenden Leser. Er beschreibt eine typische Situation, in der die Heimatredaktion den gerade am Ort des Geschehens eingetroffenen Korrespondenten für die Zuschauer befragt:
    »In Damaskus ist unser Korrespondent Joris Luyendijk eingetroffen. Wie ist die Stimmung, Joris? – Keine Ahnung. Also verstecke ich mich wie meine Kollegen hinter einer Wand aus Fakten: Um so und so viel Uhr ist die Prozession, da und dort die Beisetzung ...«
    Eine weitere von vielen lesenswerten und gravierenden medialen Beichten in dem Buch beleuchtet, wie Berichte in Ländern mit Diktatur oder Krieg entstehen, wo es keine verlässlichen Zahlen, allenfalls eine unterdrückte Opposition und ein generelles Klima der Angst gibt:
    »Man kann die Fernsehnachrichten oder die Zeitungen nicht mit persönlichen Eindrücken oder Anekdoten füllen, von denen man nicht einmal selbst sagen kann, ob sie stimmen oder wie repräsentativ sie sind. Deshalb beschränkten sich auch die Korrespondenten, die sehr gut Arabisch sprachen und weitaus mehr Erfahrung und Kontakte hatten als ich, auf die Meldungen der Presseagenturen. Und deshalb warfen sogar die brutalsten Regimes die Presseagenturen nicht aus dem Land. Das war gar nicht nötig, denn die Agenturen hatten sich bereits selber einen Maulkorb verpasst.«
    Das Buch von Luyendijk glänzt nicht nur durch entwaffnende Ehrlichkeit und erstaunliche Offenheit. Es illustriert auf spannende Weise, wie im Alltag von Journalisten – um Exklusivität und Kompetenz vorzutäuschen – hinter den Kameras und Mikrofonen getrickst wird, was das Zeug hält. Luyendijk schafft es auch hervorragend, seine vielen Erlebnisse und Beobachtungen vor Ort lebendig und spannend wiederzugeben. Ein wohl einmaliges Enthüllungsbuch über das oft schmutzige Mediengeschäft.


    LG



  6. #6
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    Tagesschau Kritik - "Bezahlen für Kommentare"

    Sobald die Kommentare überwiegend politisch unkorrekt werden, liest man vermehrt: "...wegen Überlastung geschlossen". Im gesamten Netz findet man verifizierte Beweise für die Zensur bei der Tagesschau. Eigene kritische Fragen und Antworten wurden ebenfalls nicht veröffentlicht.

    Fazit: Die eingangs genannten Kommentare sollen erschrecken, das Wort "Jude" darf natürlich nicht fehlen. Nach dem Schreck und genauen zuhören bleibt nicht mehr viel über.
    Die nichtzahlenden Kommentatoren reden nur Müll. Frauen und Ausländer trauen sich nicht mehr etwas zu schreiben, weil sie Angst vor Kommentaren haben, die niemals freigeschaltet wurden. Ahja...

    Über was genau ging es jetzt in dem Beitrag? Genau, Zensur weiter ausbauen und rechtfertigen, umgesetzt mit der Salamitaktik. Problem schaffen, Feindbild aufbauen, Lösung präsentieren, abwarten wie es angenommen wird, umsetzen oder Rückzieher machen. Beim Rückzieher abwarten, Regeln ändern, falsch informieren, nochmal präsentieren - usw...
    Siehe PKW Maut, Euroeinführung und z.B. Impfpflicht. Das Prinzip ist überall gleich! Die freie Meinungsäußerung gefällt unserer freien Presse eben nicht...


    gefunden bei:Wilma Wandel

    LG

  7. #7
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    ARD, ZDF lügen zu Putin das Blaue vom Himmel

    Das ZDF und ARD setzen die Lügenpropaganda über die angebliche “Annexion” der Krim unbeirrt fort. Über eine russische Dokumentation, in der Präsident Putin aus seiner Sicht die Ereignisse in der Ukraine und auf der Krim schildert, lügen die Korrespondenten das Blaue vom Himmel.



    Via Propagandaschau

    ZDF – heute 9.3.2015 19.00 Uhr
    Das ZDF setzt seine Lügenpropaganda über die angebliche “Annexion” der Krim unbeirrt fort. Über eine russische Dokumentation, in der Präsident Putin aus seiner Sicht die Ereignisse in der Ukraine und auf der Krim schildert, lügen Moderator Sievers und Korrespondent Wernicke in die Kamera, es hätte einen “Befehl zur Annexion” gegeben:
    Christian Sievers: “Auf der Krim hat es vor einem Jahr eine russische Kommandoaktion gegeben und den Befehl, das ukrainische Territorium zu annektieren. Das sagt kein anderer als Präsident Putin selbst. Nachdem Russland jede Beteiligung lange geleugnet hatte, tritt Putin jetzt in einem martialisch anmutenden Videoclip im Staatsfernsehen auf und sagt, er habe damals beginnen müssen, die Krim zurück nach Russland zu holen. Wienand Wernicke mit mehr.”

    Wienand Wernicke: “Das Video im russischen Fernsehen wirkt wie ein Actionfilm. Die entscheidende Sitzung, auf der die Annexion der Krim beschlossen wurde, beschreibt Putin so offen wie noch nie…
    …Die offizielle Lesart im Video ist klar: die Krim sei in die Heimat zurück gekehrt – das gebrochene Völkerrecht spielt dabei keine Rolle.“


    Selbstverständlich hat der russische Präsident nicht gesagt, dass es einen Befehl zur Annexion der Krim gegeben hätte. Sputniknews berichtet was Putin tatsächlich in der Dokumentation sagt und es wird deutlich, dass die ZDF-Berufslügner dem russischen Präsidenten nicht nur schamlos Aussagen in den Mund legen, die dieser niemals gemacht hat, sie verschweigen auch die Aussagen Putins, die die Lügen als solche entlarvt hätten:
    „Nach der Sitzung habe ich zu meinen Kollegen gesagt, die Situation in der Ukraine ist so, dass wir gezwungen sind, die Arbeit an einer Rückholung der Krim nach Russland zu beginnen. Denn wir können dieses Territorium und die Menschen, die dort leben, nicht im Stich lassen und dürfen sie nicht den Nationalisten ausliefern.“
    Als erstes haben Meinungsforscher im Auftrag der russischen Behörden eine Umfrage auf der Krim durchgeführt. Putin erinnert sich: „Es stellte sich heraus, dass sich etwa 75 Prozent der Krim-Bevölkerung einen Beitritt zu Russland wünschten.“ Rund zwei Wochen später werden bei einem Referendum auf der Krim mehr als 96 Prozent der Wähler für eine Wiedervereinigung mit Russland stimmen. „Unser Endziel war keine Eroberung und keine Annexion der Krim, sondern das Endziel bestand darin, den Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Meinung darüber zu äußern, wie sie weiter leben wollen“, so Putin in der Doku. Hätten die Menschen auf der Krim anders entschieden, hätte Russland das akzeptiert. (Quelle: sputniknews)

    Auch zwei Stunden später im heute-journal wiederholt sich das Schauspiel . Hier ist es die “Maulhure 2014″ Claus Kleber, der den Zuschauern gemeinsam mit Wienand Wernicke die gleichen Lügen erneut in ausführlicherer Form und quasi als “Sensation” präsentiert:
    Claus Kleber: “Heute haben ein paar wenige Sätze einer alten Debatte eine überraschende neue Wendung gegeben. Deutlicher als je zuvor wird gesagt, dass Präsident Putin, die Annexion der Krim, die erste, einseitige, gewaltsame Grenzverschiebung in Europa seit dem Ende des zweiten Weltkrieges, langfristig geplant, befohlen und durchgezogen hat. Diesmal wird es ein bisschen schwer sein, das als haltlose Behauptung von Russlands Feinden abzutun, denn die klaren Worte kommen von Vladimir Putin selbst. Höhepunkte aus einem Interview des russischen Staatsfernsehens, mit denen für eine Dokumentation geworben wird, die – und das lässt sich schon erkennen – den Staatsmann Putin feiert, für einen genialen Schachzug, der ein Feldzug war.”


    Anders als der hochbezahlte Berufslügner Kleber glaubt, lassen sich auch diese erneuten Lügen allzu leicht entlarven – wie wir oben gezeigt haben. Ausdrücklich stellt Putin klar, dass es darum ging, den Willen der Bevölkerungsmehrheit durchzusetzen und deutet an, dass es auch darum ging, die Menschen vor der vom Maidan ausgehenden Gewalt zu schützen. Wer nicht so verlogen und strunzdumm ist, wie Claus Kleber oder andere Berufslügner deutscher Medien, kann sich lebhaft vorstellen, was passiert wäre, wenn die ukrainische Soldateska und ihre angegliederten faschistischen Bataillone, nicht nur nach Donezk und Lugansk, sondern bis auf die Krim vorgerückt wären. Tatsächlich hat Putin der Welt gezeigt, wie man entschlossen und bestens organisiert Menschen schützt, Menschenleben rettet und einer Bevölkerungsmehrheit ganz ohne Bomben und Drohnenmorde zur Freiheit verhilft. Dass Kleber die gewaltsame und völkerrechtswidrige Verschiebung von Grenzen in Jugoslawien durch die NATO vergessen machen will, soll hier nicht weiter ausgeführt werden. Man kennt diese Verlogenheit zur Genüge.

    Was Wernicke anschliessend abliefert ist ein Konglomerat aus Lügen über die geplante “Annexion” und längst bekannten Fakten, wie die erzwungene Auflösung des Regionalparlaments der Krim nach dem Putsch in Kiew.

    Bezeichnend ist das anschließende Gespräch zwischen den beiden Berufslügnern, die es tatsächlich “bizarr” finden, dass Putin sich völlig zurecht stolz hinstellt und erklärt, wie er die Krim nach Hause geholt hat. Bizarr ist das Interview Putins natürlich nur für diejenigen, die diese Glanzleistung fälschlich als gewaltsame “Annexion” und völkerrechtswidrig darstellen wollen. Kleber und Wernicke stecken so tief in ihrer eigenen Lügenpropaganda, die nur durch weitere Lügen aufrecht erhalten werden kann, dass sich Wernicke hanebüchene Hirnverrenkungen abringt, um Putins “Beweggründe” irgendwie in die westliche Propaganda zu zwängen:
    Claus Kleber: “Wienand, von hier ausgesehen wirkt das bizarr, wie Präsident Putin jetzt hinaus posaunt, dass er die Einverleibung (sic!) der Krim strategisch geplant hat – mit Einsatz seiner Truppen. Warum sagt er das jetzt so deutlich?”

    Wienand Wernicke: “Manchmal ist es ja gar nicht so einfach, die Beweggründe von Vladimir Putin wirklich zu interpretieren. In dem Fall könnte es daran liegen, in den letzten Wochen, ja Monaten, ist es ja um den Streit um die Annexion der Krim etwas ruhiger geworden – und zwar ganz allein deswegen, weil ja die dramatische Entwicklung in der Ostukraine alles überdeckt. Das was da passiert ist, was da gestorben und geschossen wurde, hat das überdeckt, deswegen tauchte das, naja, nicht mehr so auf, wie in den Wochen zuvor und es ist völlig klar – das ist auch dem Kreml klar – dass natürlich jetzt zum Jahrestag die internationale Kritik an dem Vorgehen Russlands dort auf der Krim noch einmal ganz gewaltig kommen wird und Putin nimmt also den Kritiken schon ein wenig den Wind aus den Segeln, geht in die Offensive, sagt also ganz klar, so ist es gewesen, so haben wir gehandelt und wir werden darüber nicht verhandeln – das ist ja quasi der Subtext, der da passiert: wir werden über die Annexion der Krim nicht mir der Weltgemeinschaft verhandeln, denn sie gehört zu Russland.”


    Verlassen wir die Welt der ZDF-Propaganda und betrachten die Dinge rational, dann ist Putin schlicht und einfach stolz auf seinen Coup – und das völlig zurecht.
    Interessant ist der Abgleich mit der ARD tagesschau vom selben Montag. Dort hat man offenbar mittlerweile zumindest in dieser Frage ein bisschen dazugelernt. So behauptet Susanne Daubner nicht, Putin hätte die “Annexion” der Krim geplant oder beauftragt. Daubner spricht von “Eingliederung”, zu der “Putin den Befehl gegeben habe”. Erst danach präsentiert Daubner die in den gleichgeschalteten westlichen Propagandamedien vorgeschriebene Sprachregelung, dass es sich hierbei um eine “Annexion” gehandelt habe. Lange gefeilt wurde offensichtlich am einleitenden Satz Daubners, der verdecken soll, dass es der Putsch in Kiew war, der die ursprünglich treibende Kraft hinter der Wiedereingliederung der Krim in den russischen Staat darstellt:
    Susanne Daubner: “Der russische Präsident Putin hat überraschend klar offengelegt, dass sein Land die treibende Kraft im Konflikt um die Krim gewesen ist. Ein Jahr nach der Annexion der Halbinsel machte er im russischen Fernsehen deutlich, dass er den Befehl zur Eingliederung gegeben habe und zwar bereits bevor die Bevölkerung dort in einem Referendum dem Anschluss an Russland zugestimmt hat. Bis dahin hatte die Krim zur Ukraine gehört.” (Mediathek; ab 6:08min)


    Dass die Krim überhaupt erst ab 1954 zur Ukraine gehörte und durch einen alles andere als demokratischen Ukas durch Sowjetführer Chruschtschow der Ukraine zugeschlagen wurde, verschweigt auch das Lügenmedium tagesschau erneut – wie die gesamten, gleichgeschalteten deutschen Lügenmedien seit Monaten.

    Auf Daubners Einleitung folgt ein Beitrag des unsäglichen Udo Lielischkies, der von “Spezialkräften” auf der Krim schwadroniert, die Putin damals in einer längeren Pressekonferenz durchaus treffend als “lokale Selbstverteidigungskräfte” bezeichnet hatte. Lielischkies vermengt nun diese quasi offizielle Dokumentation des russischen Senders Rossiya1 nahtlos mit einem Video, das sowjetische Besetzungen der Ukraine und der baltischen Staaten in der Folge des zweiten Weltkriegs, mit der damit einhergehenden Industrialisierung dieser Länder rechtfertigt. Die weit hergeholte Begründung Lielischkies’ für die journalistisch völlig unzulässige Vermengung eines Interviews des russischen Präsidenten mit diesem Video, dessen Macher unbekannt sind, ist ein Tweet des stellvertretenden Premierministers Rogosin, der einen youtube-Link zu diesem Video verbreitete.

    Wer sich am vergangenen Montag diese hier nun dokumentierte Lügen-Propaganda von ARD und ZDF unter Schmerzen anschauen musste, darf jetzt zur Entschädigung das von Rogosin verbreitete Video mit deutschen Untertiteln genießen. Das ist natürlich auch lupenreine Propaganda, weil es ausschließlich die positiven Seiten der russischen Besatzungen präsentiert, allerdings dürften den meisten Deutschen Ähnlichkeiten zur US-Propaganda im nach wie vor besetzten Deutschland bekannt vorkommen und die Selbstironie im Video, die die westliche Propaganda auf den Arm nimmt und ganz trocken abperlen lässt, ist allemal unterhaltsam:


    (Video hat bereits 5,3 Millionen Klicks)

    Abschließend wird nur der Vollständigkeit halber darauf hingewiesen, dass auch die gleichgeschalteten deutschen Konzernmedien die Propagandalüge von Putins “Befehl zur Krim-Annexion” verbreiteten (FAZ, Zeit, Stern, Tagesspiegel, N-TV, Welt,…)
    propagandaschau.wordpress.com



    gefunden bei: Google News!
    Bericht von:
    http://www.mmnews.de/index.php/politik/39321-zdf-putin

    LGhttp://www.mmnews.de/index.php/politik/39321-zdf-putin

  8. #8
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    Wann werden unsere Politiker und Journalisten endlich für ihre Lügen und Verbrechen haftbar gemacht?

    Wer mindestens 14 Jahre alt ist, der haftet in Deutschland für Schäden, welche er bei anderen anrichtet. Das gilt für alle Menschen, für Arme und Reiche, für Linke und Rechte, für Gesunde und Kranke, für Arbeitslose und Bankdirektoren – nur nicht für Politiker und die Lügenpresse. Warum eigentlich nicht?



    Wenn unsere Politiker mit medialem Begleitfeuer unvorstellbare Schäden anrichten, dann haften die Steuerzahler. Wenn Politiker beim Berliner Flughafen BER ihre Aufsichtspflicht groß vernachlässigen und Deutschland durch Pleiten, Pech und Pannen zum Gespött der ganzen Welt machen – der Steuerzahler kommt ja dafür auf.



    Wenn unsere großen Bundestagsparteien den Bürgern einst mit gigantischen Medienkampagnen garantierten, dass es nach der Einführung des Euro keine Transferzahlungen an ärmere EU-Staaten geben werde und heute bis zum absehbaren deutschen Staatsbankrott genau das Gegenteil passiert, dann haftet keiner der Politiker oder Schreiberlinge, die diese kaum vorstellbaren Schäden angerichtet oder mitzuverantworten haben.

    Wenn unsere Politiker und Kommentatoren gegen den Willen der Bevölkerung unsere Soldaten in ferne Auslandskriegseinsätze schicken und behaupten, Frieden und Freiheit müssten jetzt unbedingt am Hindukusch verteidigt werden, dann kommen Leichensäcke zurück. Es sind Aktionen, welche unendliches Leid über viele deutsche Familien bringen und uns auch noch gigantische Summen kosten. Und am Ende hat es uns nicht etwa mehr Sicherheit gebracht, sondern in islamischen Ländern mehr Hass auf Deutschland geschürt. Wer von unseren Politikern und Journalisten haftet eigentlich dafür?

    Unsere Politiker erfinden ständig neue Steuern und Abgaben, aber unsere Straßen, Brücken und die gesamte Infrastruktur ist verrottet wie in einem Land der Dritten Welt. In Universitäten fällt der Putz von den Wänden, in Kindergärten und Schulen grüßt der Schimmel in den Klassenzimmern.

    Derweilen überreicht unser Bundespräsident Monat für Monat zugewanderten Bigamisten mit lieben Grüßen der deutschen Steuerzahler einen Scheck dafür, dass sie mit mehreren Frauen mindestens sieben Kinder gezeugt haben. Unsere Bundeswehr ist derweilen so bankrott, dass sie unlängst bei einem Manöver in Skandinavien mit schwarz angestrichenen Besenstielen anstelle von Geschützrohen ins »Gefecht« fahren musste.


    Und was macht unsere Verteidigungsministerin? Sie lässt sich mit dem Geld der deutschen Steuerzahler jetzt erst einmal ein Bundeswehr-Fernsehstudio aufbauen, damit sie die von ihr zu verantwortenden Pleiten künftig besser medial rüberbringen kann.


    Jeden Tag belügen, betrügen und desinformieren uns unsere Politiker flankiert von den Lügenmedien. Sie öffnen unsere Grenzen für Menschenmassen, die in der Bevölkerung mehrheitlich keiner will – und verkaufen uns das hereinströmende Elend auch noch lächelnd als »Bereicherung«.


    Mal ganz im Ernst: Warum machen wir Bürger die Verbrecher in Politik und Medien für die angerichteten gigantischen Schäden nicht endlich haftbar? Warum können sie ungestraft immer noch größere Schäden anrichten – und wir Bürger müssen dafür bezahlen? Warum bekommen jene, die uns die Schuldensuppe eingebrockt haben, an denen dereinst unsere noch nicht einmal gezeugten Kinder noch abbezahlen werden, eigentlich Renten, Pensionen, Übergangszahlungen und klatschen sich in ihren Villen vor Freude über unsere Dummheit auf die Schenkel?


    Warum kommen die Kriegstreiber, die uns vom Afghanistan- bis zum Irakeinsatz und jetzt im Falle der Ukraine und Russlands in die Fallen locken, eigentlich keine Strafen? Jeder andere Anstifter eines Verbrechens geht in einem anständigen Land für seine Taten ins Gefängnis, aber bei uns laufen in Massen Täter in Maßanzügen umher, die sich immun fühlen, nur weil sie sich die Macht mit falschen Versprechen ergaunert haben und den Staat als Beute betrachten.



    Ich wünsche mir jedenfalls, dass diese Verbrecher in Nadelstreifen eines Tages vor Gericht gestellt werden und mit dem ganzen persönlichen Vermögen für das einstehen, was sie der Bevölkerung da draußen angetan haben und weiterhin antun. Und ich will gern meine ganze Kraft dem Ziele widmen, dafür zu sorgen, dass die vielen Verbrecher aus Politik und Medien eines Tages ganz demokratisch so vor Gericht gestellt werden, dass die Bürger über ihre Strafen abstimmen können.


    Wenn ich es zu entscheiden hätte: Ich würde jeden einzelnen Politiker mit seinem ganzen persönlichen Vermögen für das, was sie uns angetan haben, haften lassen. Aber vorher würde ich die gesamte Bevölkerung ganz demokratisch darüber abstimmen lassen. Und auch in den Lügenmedien würde ich aufräumen und die Kriegstreiber und Unterstützer der Politbonzen entlarven. Klar ist: Wir können sie auf Dauer nicht ungeschoren davonkommen lassen.

    Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergru...ar-gemach.html

    LG

  9. #9
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    N23 - Die Lügen der Bundesrepublik (70 Jahre nur belogen)

    N23 - Die Lügen der Bundesrepublik (70 Jahre nur belogen)

    Quelle Youtube

    Veröffentlicht am 06.12.2013
    Ist unsere Presse fremdgesteuert? Wer regiert eigendlich den Reichstag wirklich? Was läuft hinter den Kulissen? Könnte es sein das man uns nur die halbe Wahrheit erzählt? Wie souverän sind wir wirklich? Die Medien lügen und vertuschen was wir nicht wissen sollen. Denn die Politik ist nicht das für das sie sich ausgibt...

    Alternative Medien:
    http://www.n23.tv

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    Quellanangabe in chronologischer Reihenfolge:

    Spiegel TV Reporter Packt AUS:


    Systematischer Irrsinn - Medienlügen:


    BILD-Zeitung von der CIA gegründet:


    Snowden, Merkel und die NSA - Deutschland als besetztes Land:


    CIA (USA) Kontrollieren Deutsche Medien und Politiker:


    Wir regieren die Republik mit dem Fernsehen und BILD Zeitung:


    Deutschland ist kein souveräner Staat:


    Andreas Clauss - zu Firma BRD, Souveränität, Wahlen:


    Es gibt keine Menschenrechte in der BRD GmbH:


    Recht in Deutschland = Täuschland:


    Die Geschichte des deutschen Staates seit 1867:


    Feindstaatenklausel - Wie wird Deutschland wieder souverän:


    Deutschland hat keinen Friedensvertrag:


    Staatenlos.info - Geheimplan Grundgesetz nach der Wahl 2013:


    Schöuble unzensiert - Trailer 2011:


    Wer steckt hinter der Piratenpartei:


    BRD, illegal!:


    BRD GmbH - Siegmar Gabriel - Wir haben keine Bundesregierung:


    Gregor Gysi forder Ende des Besatzungsstatut:


    Der geheime Staatsvertrag von 1949 - Sommers Sonntag:


    Deutschland eine Kolonie der USA 12.10.2013 Klagemauer:


    Deutschland ist eine Kolonie der USA:


    Xavier Naidoo - Deutschland hat keinen Friedensvertrag:


    Andreas Popp zur Momentanen Lage in der BRD-GmbH:


    Der grosse Diktator - Abschlussrede:




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    VG.

  10. #10
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    Wir unterstützen diese Hetzkampagne nicht“: Händler boykottieren BILD-Zeitung

    In Deutschland weigern sich immer mehr Einzelhändler, die BILD-Zeitung in ihrer Auslage anzubieten, berichtet RT. Sie werfen dem Boulevardblatt vor, mit voreiligen Schuldzuweisungen nach dem Absturz der Germanwings-Maschine gegen die journalistischen Standards verstoßen zu haben.



    Die Facebook-Ankündigung der ARAL-Tankstelle Bendorf vom 27. März 2015, keine BILD-Zeitung mehr zu verkaufen, hat bereits 100.000 “Gefällt mir”-Angaben verbucht:


    “Liebe Kunden, bei uns gibt es heute KEINE Bild-Zeitung mehr! Wir unterstützen diese Hetzkampagne nicht! Wir hoffen auf Ihr Verständnis!”

    Dieser Vorstoß inspirierte auch weitere Händler. Mit direktem Bezug auf die ARAL-Tankstelle in Bendorf verkündete die Post Rutesheim in Baden-Württemberg drei Tage später:


    "Liebe Kunden! Nach (sehr) kurzer Rücksprache mit meinen beiden Auszubildenden und ein wenig Rechnen haben wir von der ‪#‎PostRutesheim uns dazu entschlossen, dem Vorbild der ‪#‎AralBendorf zu folgen – und noch einen Schritt weiterzugehen: bei uns wird die Bild ab heute komplett aus dem Sortiment genommen. Stattdessen spenden wir die nächsten Monatseinahmen, die wir damit gehabt hätten, an MSFaces, einen lokalen Verein, die sich um in Not geratene MS–Erkrankte kümmert. Wir bedanken uns für Euer Verständnis und hoffen, dass Ihr uns trotzdem weiter treu bleibt! Alles Liebe, Euer Team der Post Rutesheim”


    Auch in diesem Fall wurde die Initiative innerhalb kurzer Zeit von der Netzgemeinschaft mit 50.000 mal “gefällt mir” bewertet! Mit dem Edeka in Heymer bei Chemnitz schloss sich kurz darauf auch ein erster größerer Einzelhändler der Boykottkampagne an:

    “Sehr geehrte Kundschaft,
    auch wir werden unprofessionellem Journalismus keine Plattform mehr geben und haben beschlossen, die Bildzeitung ab sofort aus dem Sortiment zu nehmen! Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.”


    Etwa zeitgleich begann auch ein Taxi- und Tankstellenbetrieb in Papenburg bei Leer (Ostfriesland), sich an dem Boykott zu beteiligen.
    Das Team von „zuerst denken, dann klicken” (unter anderem verantwortlich für die populäre Internetseite mimikama.at über moderne Großstadtmythen) kündigte an, künftig keine Anfragen zu Artikeln der BILD-Zeitung mehr zu bearbeiten.


    „Was wir aber wissen, ist, dass es menschlich betrachtet eine Unart ist, wie “BILD” hier mit seinen Lesern umgeht. Es wurde hier nicht auf die Hinterbliebenen und auf die Opfer Rücksicht genommen. Wir werden der Bildzeitung keine Plattform mehr bieten und aus diesem Grunde behandeln wir ab sofort keine Berichte bzw. Anfragen mehr, die mit der Bild-Zeitung zu tun haben”, heißt es in der Stellungnahme.


    Bei der Zahl der „Gefällt mir“-Angaben des offiziellen Facebook-Auftrittes der BILD ist indes ein Rückgang zu verzeichnen, berichtet RT weiter. Auslöser der Empörung war die Berichterstattung des Springer-Boulevardblatts zum Germanwings-Unglück zurück. Nur 48 Stunden nach dem Absturz legten sich die BILD-Reporter bereits auf eine Ursachenerklärung fest, indem sie die Schuld für die Katastrophe dem Co-Piloten des Flugzeuges zuwiesen. Das, obwohl Ermittler eine technische Unfallursache nicht ausschließen.


    Die Redaktion der BILD focht dies indes nicht an. In einem Kommentar mit dem Titel “Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd” verkündete Bild-Redakteurin Marion Horn: “Wir entscheiden selbst, wie wir unsere Zeitung machen. Weil wir es können.”
    Auch Kai Diekmann und Julian Reichelt, Chef-Redakteure von BILD und BILD.de verteidigten auf Facebook ihr Vorgehen. Dabei bekräftigten sie auch die voreiligen finalen Schuldzuweisungen gegen Andreas L.


    Laut RT müssen die renitenten Einzelhändler wegen ihres BILD-Boykotts mit Konsequenzen rechnen. In einem neuen Eintrag verkündete die Post Rutesheim:


    „Wir möchten an dieser Stelle kurz darauf hinweisen, dass uns heute von einem sehr netten Insider hier gesagt wurde, dass wir mit Besuch aus Hamburg [Hauptsitz] rechnen könnten! Egal! Wir stecken nicht zurück!”


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