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Thema: Dollar crash

  1. #41
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    Gegen den Dollar: Russische Bank begibt Anleihen in Yuan

    Die russische Sberbank will Unternehmensanleihen in Yuan begeben. Zuvor hatte die Bank weitere Platzierungen von Euro-Anleihen angekündigt. Mit diesen Schritten will sie die Russland-Sanktionen umgehen. Die Landesbank Baden-Württemberg könnte der Sberbank bei der Platzierung der Euro-Anleihen helfen.

    weiter hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...-den-blackout/
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  2. #42
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    Banken erwarten Ausstieg Saudi-Arabiens aus dem Dollar-System

    Ausländische Banken bewerten die Finanzlage in Saudi-Arabien offenbar pessimistisch. Die Wetten auf eine Abwertung der Landeswährung Rial stiegen seit Anfang des Monats deutlich an. Eine Abwertung des Rial könnte den ersten Schritt hin zu einer vollständigen Abkopplung vom Dollar darstellen.

    weiter hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...dollar-system/
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  3. #43
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    Ripple-Technologie: Die größte Gefahr für den Dollar als Weltwährung

    Die Zahl der Transaktionen, welche unter Umgehung des Dollar abgewickelt werden, steigt. Der Grund ist die Enttäuschung über die US-Politik: Nach Ansicht vieler Marktteilnehmer hat die US-Regierung den Dollar als Weltwährung missbraucht, um ihre eigenen Interessen mit Gewalt durchzusetzen. Eine neue Technologie mit dem Namen Ripple könnte das globale Monopol des US-Dollar brechen.

    weiter hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...-weltwaehrung/
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  4. #44
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    AW: Dollar crash

    Angriff auf den Dollar: Russland erwägt erstmals Anleihen in Yuan

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: Uhr
    Moskau erwägt, erstmals Anleihen in der chinesischen Währung Yuan aufzulegen. Damit würde der Dollar im globalen Währungskrieg erheblich in die Defensive gedrängt.


    China will den Dollar als Leitwährung ablösen. (Foto: dpa)

    Russland erwägt angesichts der westlichen Sanktionen erstmals eine Schuldenaufnahme in Yuan zum Stopfen von Haushaltslöchern. Sein Land könne dabei über die Ausgabe von Anleihen (OFZ) umgerechnet rund eine Milliarde Dollar in der chinesischen Währung einnehmen und dann in Rubel tauschen, sagte Konstantin Wischkowski, Leiter des Schulden-Managements im Moskauer Finanzministerium, der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Russland benötigt frisches Geld, weil der Ölpreis-Rückgang tiefe Löcher in den Staatshaushalt gerissen hat. Zu den westlichen Kapitalmärkten hat Moskau angesichts der Sanktionen wegen des Konflikts mit der Ukraine nur eingeschränkt Zugang. Zuletzt war Russland wegen des Streits deshalb bereits enger an China herangerückt.

    Der große Vorteil Russlands: Das Land hat im Vergleich zum Rest der Welt eine nur sehr geringe Staatsverschuldung und daher erheblichen Spielraum.
    Sollte Russland tatsächlich eine Anliehe in Yuan auflegen, wäre das eine signifikante Schwächung des Dollars als Weltleitwährung. Der tobende Währungskrieg liefert ohnehin immer wieder neue Bruchlinien. So droht die US-Ratingagentur S&P Großbritannien, das britische Pfund könnte seine Rolle als Weltwährung verlieren.

    Der Schachzug Russland könnte Auftakt zu einer interessanten Konstellation sein:
    Der Autor James Rickards berichtet in seinem höchst lesenswerten Buch „Währungskrieg: Der Kampf um die monetäre Weltherrschaft“ von einem interessanten War-Game, das die Amerikaner vor einigen Jahren durchgeführt hatten: Die Annahme des Spiels war, dass Russland versuchen könnte, die internationale Weltwirtschaft mit einer neuen, goldgedeckten Währung auf den Kopf zu stellen. Die teilnehmenden Militärs waren verwirrt, hielten den fiktiven Schachzug jedoch für geschickt gewählt und gaben ihm durchaus Chancen auf Erfolg.

    Wenige Jahre später zeigt sich in verblüffender Weise, dass die Theorie der Amerikaner von der Praxis eingeholt zu werden scheint. Im vergangenen November gab die russische Notenbank Informationen über ihre großangelegten Goldkäufe bekannt. Für die traditionell schweigsamen Währungshüter in Moskau stand dieser Schritt in Kontrast zur bisherigen Öffentlichkeits-Politik. Sie machte keinen Hehl aus ihrer Unzufriedenheit mit dem Dollar als Leitwährung und erkannte die Möglichkeit, Gold als „Waffe in einem Währungskrieg“ einzusetzen. Das Timing ließ eine Abstimmung mit der Regierung in Moskau erahnen.

    Russland ist mittlerweile bei den Ländern mit den größten Goldbeständen auf Rang 6. 1.208, 23 Tonnen Gold hält die russische Zentralbank nach den neuen Käufen der vergangenen Monate vor.

    Obwohl Russlands Wirtschaft strukturell schwach ist, sind die monetären Grundlagen des Landes solide. Die Schuldenquote des Landes ist niedrig. Der Goldanteil an den Devisenreserven beträgt zehn Prozent. Das Haushaltsdefizit lag im November bei zehn Milliarden Dollar und damit deutlich unter ein Prozent des BIP, berichtet das Mises Institute. Die Armutsquote sank von 35 Prozent im Jahr 2001 auf zehn Prozent im Jahr 2010. Die Mittelschicht wird verschiedenen Schätzungen zufolge bis zum Jahr 2020 auf 86 Prozent der Bevölkerung anwachsen.

    Der Verfall des Öl-Preises hat gleichzeitig zur Abwertung des Rubels geführt. Russland hat eine ressourcenbasierte Wirtschaft und versucht durch die Erhöhung seiner Goldreserven, den Rubel zu stützen. Die Einführung eines goldgedeckten Rubels ist zumindest nicht mehr unwahrscheinlich, sondern wäre die logische Konsequenz.

    China würde diesem Trend folgen. Dieser Prozess würde dann eine Spaltung im Weltwährungs-System nach sich ziehen. Eine schwere Inflation in den USA wäre die Folge, weil große Mengen an unerwünschten Dollars über den Atlantik fließen und den US-Markt fluten würden.

    „Ein Goldstandard wäre politisch attraktiv und würde den Rubel in eine gewaltige Währung transformieren. Die Mittelabflüsse würden sich deutlich verringern“, sagt der Wirtschaftsprofessor der Universität Turin, Enrico Colombatto.

    Doch das Interesse am Goldstandard ist nicht neu. 1998 berichtete der Ökonom Jude Wanninski im Wall Street Journal, dass nur ein goldgedeckter Rubel Russland aus der damaligen Schuldenkrise befreien könnte. Zwei Jahre später wurde Wladimir Putin Präsident und startete eine großangelegte Kampagne für Goldankäufe. Damals kostete eine Unze Gold insgesamt 28 Barrel Rohöl. Russland konnte seine Auslandsschulden erfolgreich abbezahlen.
    Während die USA in einer Welt, in der der Dollar die Leitwährung ist, ihre Interessen offensiv durchsetzen können, würde diese Option bei goldgedeckten Währungen wegfallen. Dann hätte Washington beispielsweise nicht die Möglichkeit, internationale Banken dafür abzustrafen, weil diese Handel mit Staaten betreiben, die wiederum von den Amerikanern als „Schurkenstaaten“ klassifiziert werden.

    Zu den Verlierern einer russischen Anleihe in Yuan würden auch die großen angelsächsischen Banken zählen.

    Vor allem aber würde Russland damit ein Zeichen setzen, dass der Widerstand gegen den Dollar als Waffe tatsächlich massiv wird: Zuletzt hatten sich französische Abgeordnete zu Wort gemeldet und der US-Regierung Erpressung vorgeworfen, weil die US-Justiz europäische Firmen bestrafe, um die Staatskasse zu füllen.

    Russlands Finanzreserven schmelzen zusehends ab, weil der Preis für das wichtigste Exportprodukt Öl von Mitte 2014 bis Anfang 2016 eingebrochen ist und sich seitdem nur leicht erholt hat. Um dadurch entstehende Haushaltslöcher zu stopfen, will die Regierung zusätzliche Schulden aufnehmen und Anteile von großen Staatsbetrieben verkaufen.

    LG

  5. #45
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    Nach Trump-Sieg: China stößt massiv US-Staatsanleihen ab

    Seit Monaten verkauft China amerikanische Staatsanleihen in großem Stil. Nach dem Wahlsieg Donald Trumps schossen die Verkäufe in die Höhe, der Yuan wertete deutlich ab.

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...tsanleihen-ab/
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  6. #46
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    Gegen den Dollar: China stößt in großem Stil US-Staatsanleihen ab

    Große Gläubiger stoßen ihre US-amerikanischen Anleihen ab. Besonders markant ist der Rückzug Chinas und Saudi-Arabiens.

    Quelle: https://deutsche-wirtschafts-nachric...tsanleihen-ab/
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  7. #47
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    China prüft Verkauf von Dollar und US-Staatsanleihen

    China hat damit gedroht, seine Bestände an US-Staatsanleihen weiter zu reduzieren. Auch eine Verschärfung der Kapitalverkehrskontrollen wird erwogen, um den Kurs des Yuan zu stabilisieren.

    Quelle: https://deutsche-wirtschafts-nachric...taatsanleihen/
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  8. #48
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    USA: Ausländische Zentralbanken verkaufen in US-Dollar lautende Papiere

    In den letzten Tagen hatten die Amtseinführung Donald Trumps bzw. die kurz danach stattgefundenen Proteste gegen seine Präsidentschaft weltweit die Schlagzeilen beherrscht. Fast unbemerkt ist in diesen Wochen aber auch etwas Anderes, Einschneidendes geschehen. In bislang nicht gekanntem Ausmass wurden von verschiedenen Seiten Bestände an US-Papieren auf den Markt geworfen, was zu einem Anstieg der Renditen bei den US-Treasuries geführt hat.

    Für die USA als Land, das auf steten und gesicherten Mittelzufluss aus anderen Ländern angewiesen ist, um seinen Lebensstandard aufrecht erhalten zu können, ein ernsthaftes Problem. Wie auch die anderen westlichen Staaten benötigen die USA eigentlich niedrige Zinsen, um nicht vollständig unter der Schuldenlast zusammen zu brechen. Es gibt Berechnungen, die zeigen, dass ein Zinssatz von 5% (was nicht einmal dem durchschnittlichen langfristigen Zinssatz entspricht) Washington vor das Problem stellt, jedes Jahr ca. 1 Billionen US-Dollar nur an Zinsen aufbringen zu müssen. Eine schier unfassbare und vor allem nicht einmal ansatzweise tragbare Zahl. Sollten der US-Dollar bzw. die US-Schulden weiter unter Druck geraten und die Renditen der US-Papiere weiterhin steigen, dann kommen auf uns alle wahrlich interessante Zeiten zu.

    weiter hier: https://www.konjunktion.info/2017/01...tende-papiere/
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  9. #49
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    Iran verkündet den Ausstieg aus dem Petro-Dollar

    Der Iran will den US-Dollar nicht mehr als Zahlungsmittel verwenden. Als Ersatz käme der Euro in Frage. Diese überraschende Allianz könnte erklären, warum die US-Regierung gleichzeitig gegen den Euro und den Iran schießt.

    Die iranische Regierung hat angekündigt, den US-Dollar nicht mehr als Zahlungsmittel einsetzen zu wollen. Ab dem 21. März werde der Dollar nicht mehr als die „Währung der Wahl in den Finanz- und Devisenberichten“ der Regierung verwendet, berichtet die iranische Nachrichtenagentur Press TV. Sie bezieht sich auf ein Fernsehinterview des Zentralbank-Gouverneurs Valiollah Seif vom 29. Januar.
    „Irans Schwierigkeiten mit dem Dollar gibt es seit der erstmaligen Verhängung der Sanktionen, und dieser Trend hält an. Wenn es dagegen um andere Währungen geht, gibt es für uns keine Begrenzungen“, sagte Seif einem Bericht der iranischen Financial Tribune zufolge. Der Iran werde den Dollar durch eine andere Währung oder durch einen Währungskorb ersetzen. Seif sagte, dass sich der Iran an seinen größten Handelspartnern orientieren wolle, nämlich der EU, China und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Es sei nur logisch, wenn der Handel in deren Währungen abgewickelt werde. Seif sagte außerdem, dass es seit dem Ende der Sanktionen möglich geworden sei, die iranischen Devisenreserven bei „europäischen Banken oder sogar Zentralbanken“ zu parken.


    Forbes präzisiert die Handelsbeziehungen des Iran: „Als Folge der Jahre der Sanktionen…hat der Iran sehr wenig Handel mit den USA. Der wichtigste Handelspartner sind die Vereinigten Arabischen Emirate, die rund 24% aller iranischen Importe und Exporte ausmachen. China ist mit 22% nicht weit dahinter, gefolgt von der Türkei, Indien und der EU, die alle rund 6% des iranischen Handels ausmachen.“ Forbes geht davon aus, dass der Iran den Dollar durch den Euro ersetzen könnte.
    Allerdings ist der Ausstieg durchaus komplex und mit Wechselkursrisiken behaftet. Unmöglich ist er freilich nicht, vor allem, wenn die EU den Iran unterstützt.
    Dies würde auch erklären, warum sich die Amerikaner aktuell auf den Euro eingeschossen haben: Aus geopolitischer Sicht sind für die USA Allianzen Europas mit Russland, der Türkei oder dem Iran ausgesprochen unerwünscht, weil hier echte Machtblöcke entstehen könnten.
    Die Maßnahme wird von iranischer Seite als Reaktion auf die neuen Einreisebestimmungen der US-Regierung dargestellt, welche iranischen Staatsbürgern die Einreise in die USA untersagen. Sie dürfte sich insbesondere auf die Ölproduktion des Landes auswirken und zu Schwierigkeiten führen, weil der globale Erdölhandel weitestgehend in US-Dollar abgewickelt wird. Möglich ist, dass der Iran in Zukunft sein Öl nur noch gegen Euro verkauft. Der Anteil des iranischen Öls, welches gegen Euro verkauft wurde, hatte in den vergangenen Jahren bereits zugenommen.
    Die USA reagieren gereizt und bereiten Reuters zufolge neue Sanktionen gegen den Iran vor. Schon am Freitag könnten über 20 iranische Institutionen oder Personen mit Strafmaßnahmen belegt werden, sagten mit dem Vorhaben vertraute Personen am Donnerstag. Gegen rund acht Einrichtungen oder Individuen gebe es Vorwürfe im Zusammenhang mit Terror, gegen 17 weitere in Verbindung mit Raketen. Der Iran hatte am Wochenende eine Mittelstreckenrakete getestet (Video am Anfang des Artikels). Es war die erste derartige Erprobung seit dem Amtsantritt US-Präsident Donald Trumps am 20. Januar. Die US-Regierung hatte den Iran deswegen schon am Mittwoch „verwarnt“. Die Führung in Teheran wies die Kritik zurück. Am Donnerstag erklärte Trump, er schließe als Reaktion auf den Test nichts aus.
    Die neuen Sanktionen seien schon länger in Vorbereitung gewesen, sagten die Insider. Der Raketentest habe Trump schließlich mit dazu veranlasst, die Strafmaßnahmen einzuleiten. Von der US-Regierung gab es zunächst keine Stellungnahme.
    Die neuen Sanktionen könnten der Beginn einer härteren Linie der USA gegenüber der Regierung in Teheran darstellen. Trump hatte schon im Wahlkampf das internationale Atomabkommen mit der Islamischen Republik immer wieder heftig kritisiert. Darin hatte sich der Iran zur Beschränkung seines Atomprogramms bereiterklärt und im Gegenzug die Lockerung von Sanktionen zugesichert bekommen. Aus dem Kreis der Informierten verlautete, die neuen Strafmaßnahmen seien so ausgelegt, dass sie nicht gegen die Nuklearvereinbarung von 2015 verstoßen.
    Trump möchte demnach den Deal, der maßgeblich von der EU vermittelt worden war, noch nicht aktiv angreifen.
    Trumps Kritik blieb vorerst verbal: Teheran hätte „dankbar für den schrecklichen Deal sein sollen“, den die USA abgeschlossen hätten, twitterte er. Der US-Präsident betonte, der Iran sei wegen der Sanktionen „kurz vor dem Kollaps“ gewesen, als er durch das Abkommen gerettet worden sei. „150 Milliarden“ Dollar fügte Trump hinzu – womit er den von ihm geschätzten ökonomischen Effekt meinte, den die Aufhebung der Sanktionen für das Land hat.
    Der Iran bestreitet, mit Raketentests atomare Ziele zu verfolgen. Die UN-Resolution 2231 fordert den Iran auf, keine ballistischen Raketen zu entwickeln, die mit atomaren Sprengköpfen bestückt werden können. Nach der Lesart des Iran und Russlands ist die Aufforderung kein explizites Verbot. Das Atomabkommen mit dem Iran war nach jahrelangen Verhandlungen vor einem Jahr in Kraft getreten. Mit dem Iran abgeschlossen hatten es die fünf UN-Vetomächte USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien sowie Deutschland. Das Abkommen verpflichtet Teheran, seine Urananreicherung drastisch zurückzufahren und verschärfte internationale Kontrollen zuzulassen. Im Gegenzug werden schrittweise die Sanktionen gegen das Land aufgehoben.
    Davon erhoffen sich vor allem die Europäer und die Russen gute Geschäfte. Der Bruch mit dem Dollar könnte für den Iran allerdings weitreichende Folgen haben: Das Ansinnen, aus dem Dollar auszusteigen, ist bisher noch keiner Regierung gut bekommen. In Libyen wurde Gaddafi gestürzt, in Syrien Assad an den Rand einer Niederlage gebracht.
    Die neue US-Regierung scheint sich noch nicht ganz sicher zu sein, wie sie den Dollar positionieren soll: Einerseits soll er weicher werden, andererseits Weltleitwährung bleiben. Beide Ziele widersprechen einander. Der von Goldman Sach kommenden neue Finanzminister Stephen Mnuchin hat bei seinem Kongresshearing gesagt, er lege Wert auf einen starken Dollar. Wenn die US-Regierung jedoch einen globalen Handelskrieg gewinnen will, wird sie bei der Währung Flexibilität zeigen müssen.

    Quelle: https://webcache.googleusercontent.c...ient=firefox-b
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    Kriegs-Gefahr: Das Endspiel um den Petro-Dollar hat begonnen

    Der Ölpreis-Verfall zerstört das Geschäftsmodell Saudi-Arabiens. Damit wird die wichtigste Säule des amerikanischen Petrodollar-Systems erschüttert. Die Saudis hoffen auf eine letzte Rettung durch US-Präsident Trump und einen Krieg gegen den Iran.

    weiter hier: https://webcache.googleusercontent.c...ient=firefox-b




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