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Thema: Droht ein KRIEG im "Nahen Osten" (Israel,Iran,Syrien...)

  1. #631
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    AW: Droht ein KRIEG im "Nahen Osten" (Israel,Iran,Syrien...)

    Aktive Phase des amerikanisch-iranischen Kriegs bereits im Gange?


    Der Iran wird sich anscheinend nicht auf die bereits ausgeführten Raketenangriffe gegen Syrien beschränken. Wie der iranische General Ramasan Scharif sagte, wird es natürlich mehr Starts geben, falls der Islamische Staat konkrete Handlungen unternimmt, um die iranische Sicherheit zu verletzen. Dies schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag.



    Allerdings seien die Raketen ebenfalls eine Botschaft an die USA und Saudi-Arabien. Laut Scharif versuchen einige Kräfte in der Region, darunter Saudi-Arabien, die Sicherheit des Irans zu untergraben.

    Die iranischen Streitkräfte unternahmen am 18. Juni einen Raketenangriff gegen die Stützpunkte der Terroristen im Osten Syriens. Russland stellte am 19. Juni das Zusammenwirken mit den USA nach dem Memorandum in Syrien wegen der abgeschossenen syrischen Su-22 ein.

    Die Flugzeuge und Drohnen der internationalen Koalition in Syrien werden nach der Vernichtung des syrischen Kampfjets Su-22 durch die Koalition fortan von russischen Flugabwehrmitteln im Raum westlich vom Euphrat begleitet. Die zwei militärischen Vorfälle (der abgeschossene Kampfjet und der Raketenangriff) ließen manche Experten behaupten, dass der IS-Krieg allmählich ein Schirm für einen bewaffneten Zusammenstoß zwischen dem Iran und den USA in Syrien werde.


    Der geistliche Führer Irans, Ajatollah Ali Khamenei, und die obersten Behörden des Landes kritisierten in der vergangenen Woche die Position und die Handlungen der USA. Khamenei sagte am Sonntag, dass jede Versuche, den Iran zu destabilisieren, scheitern würden.
    „In den letzten 38 Jahren gab es keinen Moment, wo sie nicht das islamische System ändern wollten. Sie werden wieder mit dem Kopf an die Wand stoßen, so wird es immer sein“, sagte Khamenei.

    Die Zeitung „The Guardian“ schreibt im Artikel „Krieg nach IS: Öffnet Trump die Tür für Konflikt mit dem Iran?“, dass die US-Streitkräfte dreimal das Feuer gegen iranische Truppen in Syrien eröffnet hätten und sich die Spannungen in einen ungeplanten Konflikt verwandeln könnten.
    Laut der britischen Zeitung geht die neue US-Administration in vielerlei Hinsicht chaotisch vor, will aber den iranischen Einfluss in der Region beseitigen. Die Kontakte auf hoher Ebene, die zwischen Washington und Teheran unter Barack Obama aufgestellt wurden, sind abgeschnitten. Der jetzige US-Staatschef Donald Trump hält an einer antiiranischen Rhetorik fest. Seine erste Auslandsreise war der Besuch in Saudi-Arabien. Laut Guardian hat Trump den Iran als globale Bedrohung neben IS und Al-Qaida dargestellt.

    Wie der Chef des Nationalen Iranisch-Amerikanischen Rats, Trita Parsi, in seinem neuen Buch „Verlust des Feindes: Obama, Iran und Triumph der Diplomatie“ schreibt, habe Trump mit seiner Reise nach Saudi-Arabien nicht nur das Fenster für einen allumfassenden Dialog geschlossen, sondern auch das Fenster für einen potentiellen Krieg gegen den Iran geöffnet. Laut dem Nahost-Berater Obamas, Robert Malley, liegen die drei gefährlichsten Orte auf der Erde im Jemen, im Gebiet zwischen dem östlichen Syrien und dem westlichen Irak sowie in den Sälen des US-Kongresses.

    Die USA haben ihre Positionen in Syrien bislang mit den mobilen Raketensystemen HIMARS geschützt. Doch es sei unklar, wie weit sich die US-Kontrolle ausdehnen wird, so „Guardian“.

    Was Russland betrifft, so werden die Schiffe der russischen Marine in dieser Woche weitere Raketentests im internationalen Gewässer des östlichen Mittelmeeres nahe der syrischen Küste absolvieren. WEITER: https://de.sputniknews.com/zeitungen...iegs-im-gange/

    lg

  2. #632
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    AW: Droht ein KRIEG im "Nahen Osten" (Israel,Iran,Syrien...)

    Steht auch diesem Nahost-Land Bürgerkrieg bevor?


    Der libanesische Premierminister Saad Hariri hat am Samstag während seines Besuches in Saudi-Arabien seinen Rücktritt erklärt. Nur wenige Tage danach eskalierte die Lage auf der Arabischen Halbinsel. Saudi-Arabien warf dem Libanon eine Kriegserklärung vor. Experten haben gegenüber Sputnik nun erläutert, wie sich die Lage weiter entwickeln könnte.



    Am Montag erklärte der Golfminister von Saudi-Arabien, Thamer al Sabhan, seinerseits dem Sender Al Arabija, der Libanon habe dem Königreich praktisch den Krieg erklärt. Als Begründung nannte der Minister das Agieren der Hisbollah-Miliz, die offen von Riads Erzfeind, dem Iran, unterstützt werde.
    Laut dem libanesischen Politologen und Schriftsteller Sarkis Abu Zeid ist dies ein weiterer Ausdruck davon, dass der Libanon ein Schachtfeld für Saudi-Arabien und den Iran in ihrem Ringen um die regionale Vorherrschaft ist.

    Der Experte verwies darauf, dass Hariri erst vor Kurzem eine hochrangige Delegation aus dem Iran empfangen habe und danach gleich nach Riad aufgebrochen sei. Vermutlich habe die überbrachte Nachricht von der iranischen Delegation der saudischen Führung überhaupt nicht gefallen.

    „Zwischen dem Königreich Saudi-Arabien, dem Iran und der Hisbollah findet ein offensichtlicher Krieg statt, in der Hariri eindeutig die Seite Saudi-Arabiens eingenommen hat. Sogar die Nachricht über seinen Rücktritt kam aus Riad, was an sich schon eine Botschaft an alle im Libanon ist“, erklärt der Experte.

    Stabilität des gesamten Libanon bedroht


    Der Libanon durchlebe im Moment zudem eine äußerst kritische und gefährliche Phase, welche durch die Lage in der Region erschwert werde, so der Politologe weiter. Sowohl die Situation in Syrien als auch im Irak sowie die Schwierigkeiten in der libanesischen Politik und Wirtschaft würden auf das Land gefährlich einwirken. Das Land brauche daher einen „harten und entschlossenen“ Staatsführer sowie eine einsatzbereite Armee.
    „Denn in dem Land gibt es radikale Kräfte, die die gegebenen Umstände ausnutzen könnten, was die Sicherheitslage weiter verschlechtern wird – und das wird sich weiter auf alle Bereiche im Land auswirken. Das bedroht die Stabilität des gesamten Libanon“, betont Sarkis Abu Zeid.
    „Das Land tritt jetzt in eine sehr gefährliche Phase ein, in der ein Bürgerkrieg beginnen könnte, den hier keiner will“, warnt der Politologe.

    Massenhaft Gerüchte im Umlauf


    Der libanesische Politologe Nidal as Sabaa bewertet den Rücktritt von Hariri ebenfalls als äußerst ambivalent. Die Amtsniederlegung sei nur vom Sender Al Arabija verkündet worden, und zwar zu einer Zeit, als Hariri sich außerhalb seines eigenen Landes befunden habe.

    Nur wenige Tage nachdem der libanesische Premierminister, Saad Hariri, seinen Rücktritt erklärt hat, rief Bahrain seine Bürger zur Ausreise aus dem Libanon wegen „akuter Bedrohung“ auf.

    Schon allein dadurch würden automatisch Fragen bezüglich der Rechtmäßigkeit dieser Entscheidung aufkommen, so der Politikwissenschaftler.
    Noch mehr Sprengkraft würde die gesamte Situation zudem dadurch entwickeln, dass Gerüchte über angebliche Mordpläne gegen den libanesischen Premierminister durchgesickert seien.
    Der Sicherheitsdienst des Premiers hat unterdessen versucht, diese zu widerlegen. Man habe keine Informationen über jegliche bevorstehende Anschlagspläne gegen den Premier, so der Chef des libanesischen Sicherheitsdienstes, Generalmajor Abbas Ibrahim.
    „Aus diesen Gründen hat der Präsident des Landes, Michel Aoun, den Rücktritt seines Premiers vorerst nicht anerkannt und erwartet ihn zurück im Libanon“, erklärt der Politologe.

    Die aktuelle libanesische Regierung werde somit ihre Arbeit weiter in der gleichen Zusammensetzung fortsetzen, bis Hariri nach Beirut zurückkomme und dort seinen Rücktritt nach allen formellen Prozeduren vollziehe.
    Wie auch immer, die ungewöhnliche Verkündung des Rücktrittes hat zahlreiche Gerüchte in Umlauf gebracht wie etwa, dass der libanesische Premier mit Gewalt in Saudi-Arabien festgehalten werde.

    Im Internet wurde gar eine Aktion unter dem Titel „Freiheit für Saad Hariri“ gestartet, wo auch eine Uhr seit der Rücktrittsverkündung durch den Sender Al Arabija läuft. Darunter steht: „Rettet Saad Hariri aus dem saudischen Gefängnis“.

    iner der Aktivisten, Abbas Zuhri, äußerte gegenüber Sputnik: „Es hat keine Bedeutung, ob wir Saad Hariri unterstützen oder nicht, aber er ist der Premierminister des Libanon.“

    Diese Vorgehensweise beleidige jeden Libanesen.
    Ein anderer Aktivist formuliert es ähnlich: „Die Rücktrittsverkündung aus einem anderen Staat ist eine Handlung gegen die Souveränität des Landes“, schreibt Ahmed Hasan.

    Die Theorie, dass der libanesische Premier sich nicht mehr freiwillig in Saudi-Arabien aufhält, hat für Sputnik auch der ehemalige stellvertretende Sprecher des libanesischen Parlamentes Ili al-Farzali kommentiert.
    „Ich kann Ihnen nicht eindeutig sagen, ob er unter Bewachung steht oder nicht. Diese Hypothese kann ausgeschlossen werden, wenn Hariri in den Libanon zurückkehrt und das formale Rücktrittsverfahren durchläuft. Sollte dies aber nicht passieren, dann wird diese Hypothese nur weiter an Kraft gewinnen“, so al-Farzali. weiter: https://de.sputniknews.com/politik/2...saudi-arabien/
    LG

  3. #633
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    AW: Droht ein KRIEG im "Nahen Osten" (Israel,Iran,Syrien...)

    Wegen Irans Einmischung“: Riad dringt auf Sondersitzung Arabischer Liga

    Saudi-Arabien hat laut dem TV-Sender Sky News Arabia am Sonntag ein Sondertreffen der Außenminister der Mitgliedsländer der Arabischen Liga (LAS) gefordert, um die angebliche Einmischung des Iran in die Angelegenheiten der Länder der Region zu besprechen.







    Es heißt, die Sitzung soll am kommenden Sonntag stattfinden.

    Anfang November hatten jemenitische Huthi-Rebellen eine ballistische Rakete in Richtung Riad abgefeuert. Nach saudischen Angaben wurde die Rakete rund 35 Kilometer nördlich der Stadt abgeschossen. Die von Saudi-Arabien geführte arabische Militärkoalition gab dem Iran die Schuld und warf ihm vor, die Huthi mit solchen Raketen sowie mit weiteren Waffen versorgt zu haben. Wie es hieß, behält sich Saudi-Arabien das Recht auf eine Antwort vor. Teheran wies den Vorwurf als „verantwortungslos und destruktiv“ zurück. weiter: https://de.sputniknews.com/politik/2...-liga-sitzung/

    KRIEGSGEFAHR?
    ...man Könnte es auch als Stabilisierung des Ölpreis nennen!


    LG

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