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Thema: Wikileaks

  1. #1
    Susi
    Gast

    Wikileaks

    ZDF - Frontal21 vom 13. April 2010 - Wikileaks


    Die Bilder des Krieges stammen aus dem Jahr 2007, erst jetzt gingen sie um die Welt, schockierten Millionen. Fast drei Jahre nach den Todesschüssen auf Zivilisten in Bagdad hat die Online-Platform Wikileaks das Video aus der Bordkamera eines der US-Kamphubschraubers veröffentlicht. Unter den Getöteten waren zwei Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters. Die US-Militärs verweigerten jahrelang die Herausgabe des Videos....



  2. #2
    Gast

    Re: Wikileaks

    US-Militär verhaftet mutmaßlichen Wikileaks-Informanten

    Der Nachrichtenanalyst soll geheime Informationen an die Website weitergegeben haben. Damit prahlte er in einem Onlinechat vor einem ehemaligen Hacker. Dieser lieferte ihn an die Behörden aus.

    Der Soldat Bradley Manning wurde vom US-Militär verhaftet, weil er mutmaßlich geheime Informationen an Wikileaks weitergegeben hat. Der 22-Jährige soll dem Internetportal jenes Video zugespielt haben, in dem US-Soldaten aus einem Kampfhubschrauber auf unbewaffnete Iraki schießen. Der Vorfall ereignete sich 2007 in einem Vorort von Bagdad. Zwölf Menschen starben.

    Manning sitzt derzeit in Kuwait in Untersuchungshaft und wurde noch nicht offiziell angeklagt. Das bestätigte seine Familie gegenüber Wired.

    Ausgeliefert wurde der US-Soldat von Adrian Lamo, einem ehemaligen Hacker. Dieser gab Wired gegenüber an, Manning habe ihn via Onlinechat und E-Mail kontaktiert. Manning prahlte damit, Wikileaks das Video und zahlreiche weitere Informationen zugespielt zu haben. Als er angab, rund 260.000 vertrauliche Botschaftsdokumente an Wikileaks weitergeleitet zu haben, informierte Lamo nach eigenen Angaben US-Militär und FBI.

    Wikileaks war 2007 online gegangen. Auf der Seite werden anonym Dokumente veröffentlicht, die nach Ansicht der Betreiber von öffentlichem Interesse sind. Zu den von Wikileaks veröffentlichten, anonym zugespielten Dokumenten zählen etwa geheime Verträge zum Autobahn-Mautsystem "Toll Collect", Pager-Nachrichten von Passagieren der am 11. September 2001 entführten US-Flugzeuge, Argumentationsleitfäden von Parteien oder auch Sperrlisten für Internet-Zensurmaßnahmen.



    Quelle : http://www.zdnet.de/news/digitale_wirts ... 2984-1.htm

  3. #3
    Gast

    Re: Wikileaks

    Obama jagt die Skandaljäger


    US-Präsident Barack Obama: Viel härter als Bush


    [size=130:fql53kkl]Er wollte alles anders machen als George W. Bush: Barack Obama versprach mehr Transparenz im Umgang mit Regierungsinformationen. Tatsächlich verfolgt er Insider, die Missstände ausplaudern, viel härter als sein Vorgänger. Die Verhaftung im WikiLeaks-Skandal ist nur der bekannteste Fall.[/size]


    Brad M. war nicht gerade glücklich beim US-Militär. Er fühlte sich, wie ein Bekannter kolportierte, "sozial isoliert", hatte Ärger mit den Vorgesetzten, war degradiert worden und sollte bald auch noch vorzeitig entlassen werden. Der 22-jährige Gefreite war im Irak stationiert, auf dem US-Stützpunkt Hammer 65 Kilometer östlich von Bagdad. Dort arbeitete er als Datenanalyst mit Top-Secret-Befugnissen.


    Es war dieser Job, der ihn in die Klemme brachte.

    Erst war es nur eine moralische Klemme. In den Datenbanken des Militärs, berichtete M. nach Angaben des Bekannten, habe er "unglaubliche Sachen, schreckliche Sachen" entdeckt. Sachen, die "in die Öffentlichkeit gehörten und nicht abgespeichert auf einem Server in einem dunklen Raum in Washington".

    Eine dieser schrecklichen Sachen sei ein Video gewesen. Darauf zu sehen: der Angriff eines US-Militärhelikopters auf eine Menschengruppe in Bagdad. Bei dem Vorfall kamen im Jahr 2007 zwölf Menschen ums Leben, darunter auch Zivilisten und zwei Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters. M. war nach Angaben des Bekannten derjenige, der dieses brisante Video der Website WikiLeaks zugespielt hat. Das Online-Netzwerk hat sich seit 2007 als Plattform für die Enthüllung militärischer und sonstiger staatlicher Geheimnisse profiliert.

    Der Informant postet seine Verhaftung auf Facebook

    WikiLeaks veröffentlichte das Video im April dieses Jahres und brachte das US-Militär damit schwer in Erklärungsnot. M.'s mutmaßliche Rolle bei der Affäre blieb geheim - bis jetzt.

    Denn M.s besagter Bekannter war Adrian Lamo, ein berüchtigter Hacker und Blogger aus San Francisco, der M. nun beim FBI anschwärzte. Er sei "aus Pflichtbewusstsein" seinem "Gewissen" gefolgt, rechtfertigte sich Lamo am Montag auf Twitter. Wie das Pentagon zeitgleich bestätigte, wurde M. schon vor zwei Wochen unter dem Verdacht verhaftet, Militärgeheimnisse weitergegeben zu haben, und sitzt nun in einem US-Gefängnis in Kuwait.

    Offenbar scheint er dort immerhin Internet zu haben. Denn auf seiner Facebook-Seite bestätigte M. sein Schicksal inzwischen: "Ich wurde wegen Offenlegung von Geheiminformationen an nicht autorisierte Personen verhaftet."

    Der dramatische Fall zeigt, wie aus einer moralischen Klemme schnell eine juristische Klemme werden kann. Mehr noch: Er illustriert ein Phänomen, das Bürgerrechtler in den USA schon länger misstrauisch beobachten - das immer schärfere Vorgehen Washingtons gegen "Whistleblower", also Regierungs-Insider, die Missstände und Staatsskandale ausplaudern.

    "Obama setzt das Schlimmste der Bush-Regierung fort"

    US-Linksliberale empört das vor allem, da Präsident Barack Obama im Wahlkampf 2008 genau in diesem Bereich einen Bruch mit der harten Politik seines Vorgängers George W. Bush versprochen hatte. M.s Verhaftung bestätige nun einen "zunehmend giftigen Trend", schreibt Jesselyn Radack von der Aktivistengruppe Government Accountability Project (GAP): "Bush schikanierte Whistleblower gnadenlos, aber Obama verfolgt sie strafrechtlich und steckt sie ins Gefängnis." Obama sei "viel härter" als Bush.

    Einer der prominentesten Obama-Kritiker in dieser Sache ist Daniel Ellsberg, der wohl ultimative Whistleblower. Ellsberg hatte 1971 die "Pentagon Papers" an die Presse lanciert - interne Memos, aus denen hervorging, dass die Regierung den Vietnamkrieg längst aufgegeben hatte. Dafür wurde Ellsberg jahrelang verfolgt.

    "Obama setzt das Schlimmste der Bush-Regierung fort", sagte Ellsberg im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE über die Verfolgung von Whistleblowern. "Diese andauernde Verletzung der Bürgerrechte ist unverzeihlich." Obama habe sich "um 180 Grad gedreht".

    Auch WikiLeaks-Gründer Julian Assange hatte erst vorige Woche bei einer Tagung in New York gegen die Linie der Obama-Regierung protestiert. "Die Bemühungen, Whistleblower kaltzustellen, sind wirklich außerordentlich", sagte er - wenige Tage, bevor der Fall M. bekannt wurde. "Es ist sehr beunruhigend." Wikileaks-Sprecher Daniel Schmitt erklärte kürzlich im Interview mit SPIEGEL ONLINE, unter welchem Druck die Enthüller stehen.

    Die Kehrtwende kam nach dem Amtsantritt


    In der Tat ist M. kein Einzelfall. Während die Bush-Regierung abtrünnigen Insidern das Leben zwar so schwer wie möglich machte, strengte sie nur ein Strafverfahren an: Lewis ("Scooter") Libby, seinerzeit Vizestabschef von Vizepräsident Dick Cheney, wurde für seine Verwicklung in die Enttarnung der CIA-Agentin Valerie Plame verurteilt - wegen Meineids, aber nicht wegen Weitergabe von Informationen.

    Obama greift dagegen viel strenger durch - obwohl er das Enthüllen staatlicher Fehlgriffe durch Whistleblower vor seinem Amtsantritt noch explizit befürwortet hatte. "Die beste Informationsquelle über Verschwendung, Betrug und Missbrauch durch eine Regierung ist ein aktiver Regierungsmitarbeiter, der gewillt ist, seine Stimme zu erheben", postulierte er damals auf seiner Website. "Solche Akte der Courage und des Patriotismus sollten ermutigt werden, nicht unterdrückt."

    Daraufhin schlagzeilte die "Washington Post" noch voreilig-hoffnungsvoll: "Whistleblower könnten einen Freund im Oval Office haben."

    Als Präsident sieht Obama das offenbar anders:


    ?Mitte April klagte die Regierung Thomas Drake, einen Ex-Mitarbeiter der Spionagebehörde NSA, wegen Geheimnisverrats an. Drake hatte noch unter Bush einen Reporter der "Baltimore Sun" über eklatante Missstände bei der NSA unterrichtet. "Unsere nationale Sicherheit erfordert es, dass solches Benehmen energisch verfolgt wird", begründete Staatsanwalt Lanny Breuer vom US-Justizministerium die Anklage. Drake drohen nun bis zu zehn Jahre Haft.

    ?Obama will James Risen, einen Reporter der "New York Times", zwingen, seine Insider-Quellen für sein jüngstes CIA-Enthüllungsbuch offenzulegen. Risen bekam Ende April eine neue gerichtliche Zwangsvorladung zugestellt, die von Justizminister Eric Holder persönlich abgesegnet war. Risen weigert sich bisher jedoch, der Vorladung - die die Bush-Leute noch hatten verfallen lassen - nachzukommen.

    ?Brad Birkenfeld kam schlechter weg. Der Ex-Banker hatte den Steuerhinterziehungs-Skandal bei der Schweizer Bank UBS enthüllt. Die Informationen führten dazu, dass UBS der US-Regierung 780 Millionen Dollar Strafe zahlen und die Namen von rund 250 Kunden übergeben musste. Die Regierung revanchierte sich, indem sie Birkenfeld anklagte. Im August 2009 wurde er zu 40 Monaten Haft verurteilt.

    ?Der frühere FBI-Linguist Shamai Leibowitz wurde Ende Mai zu 20 Monaten Haft verurteilt. Er hatte fünf FBI-Dokumente an einen Blogger weitergeleitet. "Die absichtliche Offenlegung geheimer Informationen ist eine ernste Straftat", erklärte US-Staatsanwalt David Kris. "Die Strafe soll eine Warnung an alle in der Regierung sein, die erwägen, die Geheimnisse unserer Nation zu kompromittieren."


    All diese Fälle sorgten bisher kaum für Aufsehen. Die etablierten Medien berichteten nur klein darüber, wenn überhaupt. Doch jetzt kommt der spektakuläre WikiLeaks-Fall und wirft ein Schlaglicht auf Obamas Kehrtwende.

    "Ich tat, was ich tun musste"


    Der Soldat M. hatte das Video nach Informationen des Magazins "New Yorker" schon im Februar an die Whistleblower-Website geschickt. Es sei aber verschlüsselt gewesen, schrieb das Blatt unter Berufung auf WikiLeaks-Gründer Assange. WikiLeaks habe drei Monate gebraucht, um es zu knacken.

    Nach Angaben des Magazins "Wired", das als erstes über die Details der Verhaftung M.'s berichtete, begannen M. und der Hacker Lamo eine Online-Freundschaft. In den Chats habe M. ihm seine Rolle bei der Veröffentlichung des Bagdad-Videos gebeichtet. Als er aber dann mit der Enthüllung von 260.000 Telegrammen der US-Botschaft geprahlt habe, habe Lamo das FBI und die Armee kontaktiert. WikiLeaks dementierte, diese Telegramme erhalten zu haben, und nannte Lamo einen "berüchtigten Straftäter, Informanten und Manipulator".

    Auch auf den Blogs, auf Twitter und auf Facebook schlug Lamo Empörung entgegen. "Adrian Lamo", schrieb ihm einer auf Twitter. "zweitklassiger Hacker und erstklassiger Petzer." Lamo antwortete per Facebook: "Ich war es nicht, der M. hinter Gittern gebracht hat. Er hat sich selbst hinter Gitter gebracht. Ich bin über M. und seine Familie tief betrübt. Ich hoffe, sie können mir eines Tages verzeihen, dass ich tat, was ich tun musste."


    Quelle : SPIEGELONLINE

  4. #4
    Susi
    Gast

    Re: Wikileaks

    Man will's gar nicht erst sehen

    Neues Wikileaks-Video: US-Truppen töten 140 Zivilisten

    Das letzte Wikileaks-Video, das zeigte, wie US-Truppen im Irak unbewaffnete Zivilisten und Journalisten erschossen haben, ging um die Welt. Nun droht ein viel schlimmeres Video an die Öffentlichkeit zu gelangen. Wie Julian Assange, Gründer von Wikileaks, bestätigte, werde bald ein Video eines Massakers veröffentlicht, das zeigt, wie bei einem US Luftangriff etwa 140 Zivilpersonen, die meisten davon Kinder und Jugendliche, getötet wurden.

    Während Bradley Manning, der mutmassliche Whistleblower des letzten Wikileaks-Video – das es sogar in den Konzernmedien auf die Titelseite schaffte – in einem Militärgefängnis in Kuwait sitzt, ist Wikileaks bereits im Besitz eines weiteren, viel schlimmeren Videos. Dies bestätigte Julian Assange, Gründer der Whistleblower-Website. Im Video sei zu sehen, wie bei einem US Luftangriff in Afghanistan etwa 140 Zivilpersonen, davon die meisten Kinder und Jugendliche, getötet wurden.
    Dies geschieht wie beim letzten Video nicht ohne Gegenwehr derUS-Regierung. Julian Assange musste untertauchen, um dem FBI zu entgehen. Trotzdem kämpft Assange weiter, um die schrecklichen Kriegsverbrechen der amerikanischen und internationalen Truppen öffentlich zu machen.

    Auch was den Whistleblower betrifft, der in Kuweit im Gefängnis sitzt, wird sich Wikileaks für ihn einsetzen, wenn gegen den Soldaten Bradley Manning Anklage erhoben wird. Doch Julian Assange wisse selbst nicht, ob es sich beim 22-jährigen um die Quelle handelt.

    http://www.thedailybeast.com/blogs-and- ... new-email/

    Quelle:

    http://www.seite3.ch/Neues+Wikileaks+Vi ... etail.html


    http://www.terra-germania.info/neues-wi ... zivilisten

    LG

  5. #5
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    Re: Wikileaks

    WikiLeaks: Pakistan unterstützt heimlich die Taliban
    Washington (Reuters) - Der Internetdienst WikiLeaks hat mehr als 90.000 meist als geheim eingestufte US-Militärberichte veröffentlicht.

    In den Dokumenten werde deutlich, dass der pakistanische Geheimdienst heimlich die Taliban in Afghanistan unterstütze, berichteten mehrere Medien am Sonntag, nachdem sie das Material vorab erhalten und als authentisch eingestuft hatten. Der "New York Times" zufolge arbeitet Pakistan aktiv mit afghanischen Aufständischen zusammen. Der "Spiegel" berichtete unter Berufung auf die Dokumente von einer immer bedrohlicheren Sicherheitslage im Norden des Landes, wo Bundeswehrsoldaten stationiert sind.

    Die US-Regierung verurteilte die Veröffentlichung scharf. Die nationale Sicherheit könnte gefährdet sein, ebenso das Leben von Amerikanern und ihren Verbündeten, sagte der nationale Sicherheitsberater Jim Jones. Die Regierung werde sich nicht davon abbringen lassen, die Zusammenarbeit mit Afghanistan und Pakistan auszubauen. Der pakistanische Botschafter in den USA, Husain Haqqani, sagte, die Veröffentlichung von Berichten aus dem Kampfgebiet sei unverantwortlich. Die Unterlagen gäben nicht mehr wieder als Kommentare und Gerüchte einzelner Quellen und hätten sich in der Vergangenheit oft als falsch erwiesen.
    Quelle: http://de.reuters.com/article/worldNews ... 2Y20100726

    LG
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  6. #6
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    Re: Wikileaks

    Ja der Bote ist wieder der Täter
    Jetzt kommen die Kritiker und platzen vor Neid, weil Wikileaks eine Scoop gelandet hat. Die auf "unserer Seite" Wikileaks jetzt kritisieren können nicht logisch denken, fallen wieder typisch auf "der Bote ist der Täter" rein. Wieso kritisiert man Wikileaks für den Inhalt der militärischen Dokumente, oder unterstellt ihnen böses? Sie veröffentlichen sie ja nur und habe sie nicht geschrieben. Sie interpretieren sie auch nicht, sondern das machen die Medien.

    Man kann die Behauptungen in den Berichten anzweifeln, ja, aber doch nicht Wikileaks. Vieles was da drin steht ist mit Vorsicht zu geniessen, denn die Berichte wurden von Soldaten abgefasst, damit sie sich nach Oben rechtfertigen können. Vieles wird nicht stimmen und erfunden sein, zum Beispiel das über Bin Laden. Klar müssen sie so tun wie wenn er noch lebt, sonst ist der Sinn des Krieges erledigt. Die Berichte sind auch kein Beweis für seine Existenz.

    Wer aber behauptet, Wikileaks ist eine CIA-Operation, um sie damit in den Dreck zu ziehen, ist ganz klar ein nützlicher Helfer der Schattenmacht, oder ein armseliger Neider des Erfolgs.

    Und wenn man die Redlichkeit von Wikileaks nicht anzweifelt, aber dafür die Quelle der 92'000 Seiten an Dokumenten, dann muss man sich mal den Aufwand vorstellen, um diese Menge zu produzieren. Und für was? Damit man sagen kann, Pakistan und der Iran helfen den Taliban? So eine Behauptung kann die Obama-Regierung auch einfacher machen. Dazu muss sie nicht einen gigantischen Berg an Seiten als Fake produzieren und über Wikileaks veröffentlichen.
    weiter hier: http://alles-schallundrauch.blogspot.co ... tater.html

    LG
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  7. #7
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    Re: Wikileaks

    Washington macht gegen WikiLeaks mobil
    Afghanistan-Enthüllungen: Washington macht gegen WikiLeaks mobil

    US-Präsident Obama will Härte demonstrieren - und neue Kriegsenthüllungen um jeden Preis vermeiden. Seine Regierung nimmt jetzt WikiLeaks-Gründer Assange ins Visier: Er sei ein linker Eiferer und gefährde das Leben der US-Soldaten. Sogar rechtliche Schritte werden geprüft.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 25,00.html


    Sollte es so weiter gehen dann bekommt OBAMA seinen roten NOTAUS-Schalter fürs Internet.
    Sind die "geheimen" Berichte etwa gezielt unter das Volk gebracht worden?

    Gruß
    „Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkeln, nahe dem Tannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen. [Pause] Zeit zu sterben.“

  8. #8
    Susi
    Gast

    Re: Wikileaks

    Wikileaks kontaktierte das Weisse Haus vor der Veröffentlichung

    Anlässlich eines Interviews durch Fox News wurde Julian Assange gefragt, warum er sich nicht für zukünftige Todesfälle unter den US- und NATO-Soldaten oder unschuldigen Zivilisten verantwortlich fühlt, welche durch die Veröffentlichung der Afghanistan-Protokolle in Gefahr geraten könnten.

    Er antwortete, weil sie über die New York Times das Weisse Haus kontaktiert hätten und die Obama-Regierung darum baten, die Dokumente zusammen mit ihnen zu sichten, bevor sie veröffentlicht werden. Das Weisse Haus ist aber auf diese Möglichkeit einzugreifen, um möglichen Schaden zu verhindern, nicht eingegangen.

    Wikileaks gab ihnen über die guten Kontakte der New York Times zum Weissen Haus die Chance, Informationen welche ihrer Meinung nach Menschen in Gefahr bringen zu markieren, damit sie nicht bekannt werden. Dehalb trägt die Obama-Regierung wegen dieses Versäumnis alleine die Schuld, sollte in Zukunft wirklich der Fall eintreten.

    Assange hatte nämlich am Tag der Veröffentlichung bereits betont, sein Team hätte 15'000 Dokumente die sie meinten würden Menschen gefährden vorläufig zurückgehalten, wenn man daraus ihre Identität feststellen kann. Aus diesem Grund wurden auch nur die Dokumente ins Web gestellt, welche nicht mehr aktuell sind, die bis Ende 2009.

    Deshalb ist die Beschuldigung Obamas, Wikileaks würde die ISAF-Soldaten und auch afghanische Soldaten und Informanten gefährden, eine Lüge und dient nur zur Verleumdung und Diskredtierung von Wikileaks. Diese Hintergrundinformation bringt einen neuen Einblick in was im Vorfeld hinter den Kullissen ablief.

    Hier der Bericht von Fox News:

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch http://alles-schallundrauch.blogspot.com/#ixzz0vKudy28v

  9. #9
    Gast

    Re: Wikileaks

    Wikileaks: Neue geheimnisvolle Datei veröffentlicht

    Von Cheffe | 2.August 2010

    Die veröffentlichte Datei ist 1,4 GB groß und trägt den Namen “Insurance file”, was soviel heißt wie “Versicherungsdatei”. Diese Datei ist mit einem als unknackbar bezeichnetem Algorithmus verschlüsselt, der sich AES256 nennt. Warum diese Datei den Namen Versicherungsdatei trägt, da sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt, allerdings scheint der Druck auf Julian massiv zuzunehmen. Das US-Justizministerium prüft unter Anderem, ob der Wikileaksgründer anhand eines Anti-Spionage-Gesetzes von 1971 angeklagt werden kann.

    Die Datei kann sich jeder auf der Seite von Wikileaks.org herunterladen, allerdings ist ohne den Schlüssel noch nichts mit der Datei zu beginnen. Der Inhalt dieser Datei, wird vermutlich die 15.000 Datensätze enthalten, die Wikileaks bis jetzt aus Gründen des Quellenschutzes zurückgehalten hat.

    Vermutlich werden die Wikileaksmitarbeiter im Fall der Fälle, den Schlüssel öffentlich im Netz zugänglich machen und haben damit ein gutes Druckmittel gegen die US-Behörden.

    Die Datei kann hier heruntergeladen werden : http://leakmirror.wikileaks.org/file/st ... nce.aes256

    Dieses ist die Downloadseite : http://wikileaks.org/wiki/Afghan_War_Diary,_2004-2010

    Hoffen wir, dass Wikileaks nicht gezwungen wird, diesen Schlüssel zu veröffentlichen.

    Quelle : Infokrieger News

  10. #10
    Super-Moderator Avatar von lamdacore
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    Re: Wikileaks

    Wikileaks-Redakteur an der Grenze verhört

    Wie der Independent berichtet, wurde einer der freiwilligen Helfer von Wikileaks in den USA abgeführt, verhört und seine drei Telefone und andere Geräte konfisziert, als er von einer Reise aus Europa zurückkehren wollte. Jacob Appelbaum, der Wikileaks in den USA vertritt, nach dem Julian Assange das Land meidet, verbrachte drei Stunden am Flughafen von New York, während Grenzbeamte seine Unterlagen fotokopierten und seinen Laptop durchsuchten. Ein Zeichen, die US-Sicherheitsbehörden suchen fieberhafte nach der Quelle der Informationen.

    Der Experte für Internet-Sicherheit kam von einer Konferenz in den Niederlanden in die USA am Donnerstag zurück, als er abgeführt wurde. Die Grenzbeamten befragten ihn über den Aufenthaltsort von Julian Assange, über seine Einstellung zu den Kriegen im Irak und Afghanistan und über die Arbeitsweise von Wikileaks aus.

    Nach seiner Weitereise nach Las Vegas traten zwei Beamte des FBI an Appelbaum heran, nach dem er bei der alljährlichen DefCon-Konferenz am Samstag seine Ansprache über die Umgehung der chinesischen Internet-Überwachung hielt. Er weigerte sich mit ihnen zu reden.

    Appelbaum, der für das Tor-Projekt arbeitet, mit dem Internet-Benutzer ihre Identität verschleiern können, ist schon lange der Sprecher von Wikileaks in den USA. Letzten Monat vertrat er Assange an der „The Next Hope“ Hacker-Konferenz in New York. Um nicht mit anwesenden Agenten des Heimatschutzministeriums konfrontiert zu werden, verlies er die Veranstaltung über einen Seitenausgang und schickte einen ähnlich aussenden Lockvogel zur Ablenkung, der über den Hauptausgang die Veranstaltung verlies.

    Seit der Beschlagnahmung seiner elektronischen Geräte, bringt seine Combox die Nachricht, „diese Telefonnummer ist nicht mehr der geeignete Weg um mich zu erreichen.“

    Bei einem Gespräch an der DefCon-Konferenz in Las Vegas mit der britischen Zeitung Independent, wies er die Beschuldigung von Generalstabschef Admiral Mike Mullen entschieden zurück, Wikileaks würde durch die Veröffentlichung der Afghanistan-Protokolle bereits Blut an den Händen haben.

    Appelbaum fragte zornig: “Wenn man seit 10 Jahren Krieg führt, wer sind die überhaupt, um das zu behaupten?” Und bezugnehmend auf die afghanischen Informanten, die in den Protokollen erscheinen, sagte er: „Was fällt denen überhaupt ein, die Namen dieser Leute zu notieren? Und was machen sie konkret, um diese Leute zu schützen?“

    An der DefCon verteidigte er das Ziel von Wikileaks, Informationen welche Regierung rund um die Welt unterdrücken wollen zu veröffentlichen. „Alle Regierungen sind die Fortsetzung der Tyrannei,“ sagte er. „In den USA kann ein Polizist mit einer Pistole die schlimmsten Verbrechen begehen und es wird ihm der Vertrauensbonus gegeben. In den USA haben wir keine Zensur, aber wir haben Nachrichtenorganisationen die kollaborieren,“ sagte er.
    Quelle: Alles Schall und Rauch

    Lebe dein Leben so wie es dir gefällt, ohne daß du Jemandem etwas aufdrängst!

    Der, der nicht weiß, und nicht weiß, daß er nicht weiß, ist ein Narr - meide ihn.
    Der, der nicht weiß, und weiß, daß er nicht weiß, ist ein Kind - lehre ihn.
    Der, der weiß, und nicht weiß, daß er weiß, schläft - erwecke ihn.
    Doch der, der weiß, und weiß, daß er weiß, ist ein Weiser - folge ihm.

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