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Thema: Alles über Planeten und Trabanten

  1. #1
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    Alles über Planeten und Trabanten

    Ich fange dann mal an mit: Enceladus

    Information

    [iframe1]http://de.wikipedia.org/wiki/Enceladus_%28Mond%29[/iframe1]




    Lg IOI
    ¤*¨¨*¤.¸¸ ...¸.¤\
    \.....¸.#9/11#.¸..\
    \.¸..#WAS AN#....\
    \¸#INSIDE JOB#.¸\
    .\*¨¨*# .¸¸.¸.#*
    ..\
    ?/
    /?
    / \ NEVER FORGET!!!

  2. #2
    Gast

    Re: Alles über Planeten

    Kepler erspäht bisher kleinsten erdähnlichen Planeten

    [img_lytebox=Kepler 10b ist eine glühend heiße Welt von 4,6-facher Erdmasse. Mit 1,4-facher Erdegröße ist er der kleinste bislang entdeckte Exoplanet. - Foto: NASA:1s9qc3ta]http://images.derstandard.at/t/12/2011/01/11/1293407286586.jpg[/img_lytebox:1s9qc3ta]

    [img_lytebox=Der Abstand des Felsplaneten zu seiner Sonne beträgt nur 0,017 Astronomische Einheiten. - Foto: NASA:1s9qc3ta]http://images.derstandard.at/2011/01/11/1293407342930.jpg[/img_lytebox:1s9qc3ta]

    Felsenwelt "Kepler-10b" ist allerdings mit 1.370 Grad Celsius zu heiß, um Leben zu beherbergen

    Washington - Astronomen kommen der Entdeckung einer zweiten Erde immer näher: Wissenschafter der US-Raumfahrtbehörde NASA haben mit Hilfe ihres Weltraumteleskops Kepler den bis dato kleinsten, erdähnlichen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems ausgemacht. Der Felsplanet Kepler-10b ist nur rund 1,4 Mal so groß wie die Erde und umkreist einen sonnenähnlichen Stern, der sich in der Konstellation Schwan in rund 560 Lichtjahren Entfernung befindet.


    Bei Größe und Aufbau enden allerdings auch schon die Ähnlichkeiten zur Erde, denn als potentieller Träger von Leben kommt Kepler-10b nicht in Frage - dafür ist seine Oberfläche viel zu heiß. Der Exoplanet umrundet sein Zentralgestirn in etwa einem Zwanzigstel der Entfernung zwischen Merkur und Sonne. Diese äußerst enge Bahn beschert dem Planeten eine Umrundungsperiode von weniger als einem irdischen Tag und Oberflächentemperaturen von über 1.370 Grad Celsius, wie die NASA-Expertin Natalie Batalha berichtet.

    "Das ist heiß genug, um Eisen zu schmelzen", erklärt Batalha. "Das wäre kein angenehmer Lebensraum für Organismen wie diejenigen auf der Erde." Kepler-10b ist mit 8,8 Gramm pro Kubikzentimeter etwas dichter als Eisen, damit verfügt der Exoplanet über die 4,6-fache Masse der Erde.



    Nur der Anfang

    Das Weltraumteleskop Kepler sucht seit März 2009 mit der größten Kamera, die jemals in den Weltraum gebracht wurde, nach erdähnlichen Planeten im All. "Die Entdeckung des felsigen Kepler-10b ist ein bedeutender Meilenstein auf der Suche nach erdähnlichen Planeten," meint Douglas Hudgins, Mitarbeiter an der Kepler-Mission der NASA in Washington. "Auch wenn der Planet nicht in der habitablen Zone liegt, so beweist dieser aufregende Fund doch, wozu die Kepler-Mission in der Lage ist - und dass noch viele derartige Entdeckungen vor uns liegen."

    Die nach dem deutschen Astronomen Johannes Kepler benannte Sonde kann mit ihrer 95-Megapixel-Kamera den minimalen Dimmer-Effekt erfassen, der entsteht, wenn ein Planet von der Erde aus gesehen vor seinem Stern vorüberzieht.

    Auf der Suche nach Himmelskörpern ist seit 2006 auch die europäische Sonde Corot im All. Sie entdeckte im Februar 2009 einen Planeten, der nur knapp zweimal so groß wie die Erde ist. Allerdings befindet auch er sich nahe an seinem Stern und ist daher sehr heiß. (red/APA)

    http://derstandard.at/1293370403433/Mit-Video-Kepler-erspaeht-bisher-kleinsten-erdaehnlichen-Planeten

  3. #3
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    Re: Alles über Planeten

    Ich habe hier mal etwas nettes gefunden zum Thema Planeten und ihre Kreisbahnen.

    Planetenbewegungen
    Desinformation führt zum falschen Weltbild

    Selbst zu Beginn dieses 3. Jahrtausends wird unseren Kindern in den Schulen gelehrt, dass die Planeten auf Kreis- bzw. Ellipsen-förmigen Bahnen um die Sonne kreisen. Dafür gibt es die passenden Darstellungen des Planetensystems mit den darin eingezeichneten Flugbahnen der Planeten.

    Auch gibt es überall Wissenschaftler an den Universitäten, die unseren Studenten gegenüber referieren, dass die Erde nach einer Umkreisung der Sonne, also nach etwa einem Jahr, wieder an ihrem Ausgangspunkt angekommen ist, von dem sie dann eine weitere Umkreisung beginnt.

    Beides ist jedoch vollkommener Unsinn.

    Lassen Sie sich nicht an der Nase herumführen, wenn Leute sowas erzählen oder wenn Wissenschaftler über ellipsenförmige Planetenbahnen referieren.

    Bitten Sie solche Wissenschaftler einfach höflich, sie mögen doch ihre geschlossenen Ellipsenbahnen einmal aufzeigen und dann ihre Berechnungen darüber noch einmal überprüfen.



    Was tatsächlich passiert

    Fakt ist:
    Kein einziger Planet führt eine GESCHLOSSENE kreis- oder ellipsenförmige Bahn aus.

    Die Sonne bewegt sich. Und mit ihr die im Einflussbereich ihrer Gravitationswirkung befindlichen Objekte wie Planeten, Monde, etc.

    Die Sonne bewegt sich mit ca. 220 Kilometer pro Sekunde in einem "Arm der Milchstraße" um das Zentrum der Milchstraße herum.

    Und während sie das tut, folgen ihr sämtliche Planeten unseres Sonnensystems in OFFENEN SPIRALFÖRMIGEN Bahnen, und NICHT in geschlossenen kreis- oder ellipsenförmigen Bahnen.

    Falsche Darstellung von Planetenbewegungen

    Sämtliche Darstellungen dieser Art für Planetenbewegungen sind FALSCH.


    Richtige Darstellung von Planetenbewegungen

    Die Animation zeigt zunächst die falsche, und geht dann über in die KORREKTE Darstellung der Bewegung von Planeten.



    Dies gilt für sämtliche Objekte im Universum, die einem anderem Objekt aufgrund höherer Gravitationskräfte folgen.

    Was denkt ihr? Ok ok wussten sicher schon alle das es so aussieht, ich aber hab auch das normale Bild im Kopf mit der geschlossenen Kreisbahn.

    Quelle: http://www.sichtungen-ufo.de
    Geändert von Martin (14.09.2012 um 17:44 Uhr)
    „Wer dem Volk keine Freiheit gönnt, verdient sie selbst nicht!“

    Die Wahrheit muss in Misthaufen sein, Milliarden Fliegen können nicht irren …

  4. #4
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    Re: Alles über Planeten

    Hallo Alien,
    die Animation sieht wie ein großer DNS strang aus.
    Lg Olaf
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  5. #5
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    Re: Alles über Planeten

    Ahoi ...


    ALLES IST AUS EINEM

    Äther ist der einzig real existierende Stoff. Aller Äther des Universums ist ständig in schwingender Universeller Bewegung auf quanten-kleinen spiraligen Bahnen. Diese omnipräsente Grundschwingung wirkt ordnend (analog Gesichtspunkten des Global Scaling).

    Potential-Wirbel-Wolke Lokal begrenzt sind Schwingungen groberer Bahnverläufe, die prinzipiell das Bewegungsmuster einer ´Potentialwirbelwolke´ aufweisen, z.B. in Form der Galaxien, der Sonnensysteme oder der Elektronen (eine bislang noch nie beschriebene Wirbelform). Je nach Charakter dieser Lokalen Bewegungen ergeben sich diverse (grobstoffliche) Erscheinungen, z.B. physikalische ´Felder´ oder Strahlung.

    Äther ist ein reales Kontinuum, ein lückenloses und unteilbares Plasma (eine einmalige Eigenschaft, weil auch der Stoff einmalig ist, bislang noch nie so beschrieben). Nur dadurch ergeben sich höchst eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten, aus denen die Naturgesetze zwingend resultieren, z.B. die Rechtwinkligkeit elektromagnetischer Wirkungen.

    Es gibt auch ´feinstoffliche´ Potentialwirbelwolken, welche Erscheinungen mental-spiritueller Art repräsentieren. Diese sind genau so stofflich manifest wie physikalische Erscheinungen. Diese Wirbel der ´high vibrations´ können sich vielfältig überlagern und morphogentisch wirken (analog Sheldrake).

    Diese Sicht des Äthers ermöglicht die Erklärung vieler Phänomene auf realer Basis ganz konkreter Bewegungsabläufe (anstelle gängiger, rein abstrakter Hypothesen). Der Äther ist Medium von Materie und Geist, beides sind Erscheinungen von Wirbelstrukturen lediglich unterschiedlicher ´Frequenzen´.

    Damit ist ganz real und unmittelbar wirklich ´Alles mit Allem´ verbunden. Aus dieser Sicht ergibt sich zwangsläufig eine neue Ethik (uralter Werte). Diese neue Weltsicht einer Äther-Physik und -Philosophie ist in dieser Website beschrieben (und wird laufend erweitert).


    http://www.evert.de/

    LG
    Karina
    Geändert von Martin (14.09.2012 um 17:44 Uhr)
    Besser wäre es,in das Herz eines Menschen zu sehen,als sein Aussehen zu prüfen.Noch besser wäre es seine Absichten zu ergründen.Sind die Absichten eines Menschen gut,dann hat er auch ein gutes Herz.

  6. #6
    Gast

    Re: Alles über Planeten

    Kelper entdeckt zwei Planeten auf gleicher Umlaufbahn


    Die fünf Lagrange-Punkte am Beispiels von Sonne, Erde und Mond (nicht maßstabsgetreu) | Copyright: NASA / WMAP Science Team

    Mountain View/ USA - In den bislang veröffentlichten Beobachtungsdaten des NASA-Weltraumteleskops "Kepler", das nach Exoplaneten Ausschau hält, haben Astronomen ein Planetensystem ausfindig gemacht, wie es bislang noch nicht zuvor entdeckt worden war - teilen sich hier doch offenbar zwei Planeten eine gemeinsame Umlaufbahn um das Zentralgestirn. Die Entdeckung ermöglicht auch Rückschlüsse auf die Frage nach der Entstehung unseres eigenen Erde-Mond-Systems.

    Insgesamt besteht das System "KOI-730" aus vier einen sonnenähnlichen Stern umkreisenden Planeten. Zwei dieser Planeten benötigen für eine Sternumkreisung 9,8 Tage. Dabei befinden sich beide Planeten gleich weit von ihrem Stern entfernt auf der gleichen Umlaufbahn. Lediglich 60 Gradeinheiten trennen die beiden voneinander.

    Möglich wird diese gemeinsame Nutzung ein und desselben Orbits genau aufgrund des entsprechenden Abstands der beiden Planeten von 60 Grad, wie sie mit den sogenannten Lagrange-Punkten 4 und 5 (s. Abb.) übereinstimmen und eine stabile Bahn der beiden Himmelskörper um das gemeinsame Massezentrum (Stern) herum ermöglichen.

    Bislang konnte die Existenz einer solchen Situation nur in der Theorie belegt werden. KOI-730 ist das erste Planetensystem, das diese Theorie nun zu bestätigen scheint. In einem dem "Astronomical Journal" eingereichten Artikel, beschreiben die Astronomen um Jack Lissauer vom "Ames Research Center" der NASA ihre Entdeckung.

    In dem Nachweis der tatsächlichen Existenz von zwei Planeten auf einer gemeinsamen Umlaufbahn sehen einige Astronomen nun auch eine Bestätigung für jene Erklärungstheorie zur Entstehung des Mondes, wonach der Erdtrabant einst aus den Trümmern eines Zusammenstoßes der noch jungen Erde mit dem etwa marsgroßen Himmelskörper Theia hervorgegangen sein soll.

    Laut den Astronomen Richard Gott und Edward Belbruno von der "Princeton University" muss dieser Zusammenstoß vergleichsweise langsam von statten gegangen sein - ein Hinweis darauf, dass Theia einst in einem ähnlichen Abstand und zur Erde und auf der gleichen Umlaufbahn die Sonne umkreist hatte, berichtet "NewScientist.com".

    Quelle :

    http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2011/02/kelper-entdeckt-zwei-planeten-auf.html

  7. #7
    Gast

    Re: Alles über Planeten und Trabanten

    Forscher können sich Energieausstoß auf Enceladus nicht erklären



    Rätselhafter Wärmeausstoß

    Das Bild zeigt den Saturnmond Enceladus, aufgenommen von der amerikanisch-europäischen Sonde "Cassini" bei einem Fly-By am 11. August 2008. Im Juli 2005 haben Wissenschafter mithilfe der Raumsonde festgestellt, dass Enceladus geologisch aktiv ist. In einer Region im Süden des Saturnmondes verlaufen vier parallele, jeweils 130 Kilometer lange und fast zwei Kilometer breite Einschnitte; es sind diese so genannten "Tigerstreifen" (unten rechts), aus denen Fontänen aus Wasserdampf und Eiskristallen austreten. Zwei Jahre später berechneten Planetologen den bei diesen Ausbrüchen entstehenden Energieausstoß auf etwa 1,4 Gigawatt.



    Bei aktuellen Analysen der von "Cassini" gesammelten Daten haben Astronomen nun eine Überraschung erlebt: Der Wärmeausstoß in der Südpolregion von Enceladus ist offenbar um das elffache höher als ursprünglich gedacht und beläuft sich auf mehr als 15,8 Gigawatt. "Der zugrundeliegende Mechanismus, der in der Lage ist, diese beobachtete große Energiemenge zu erzeugen, bleibt für uns gegenwärtig noch ein Rätsel", so Studienautorin Carly Howett vom Southwest Research Institute in Boulder, Colorado. Der festgestellte Energieausstoß lässt es jedenfalls nun noch wahrscheinlicher erscheinen, dass unter der eisigen Oberfläche von Enceladus ein Ozean aus flüssigem Wasser vorhanden ist. Die Vorstellung lässt vor allem die Herzen der Astrobiologen höher schlagen...

    http://derstandard.at/1297820838626/Forscher-koennen-sich-Energieausstoss-auf-Enceladus-nicht-erklaeren?sap=2&_slideNumber=2&_seite=

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von Wald_Fee
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    Re: Alles über Planeten und Trabanten

    Und hier mal was über alle...

    http://www.solarsystemscope.com/

    und was heute besonderes ist .

    Fee

    Geändert von Martin (14.09.2012 um 17:44 Uhr)
    Fee

    „We are not here to change the world. We are here for the world to change us.“
    "Wir sind nicht hier um die Welt zu verändern. Wir sind hier damit uns die Welt verändert."

    Unbekannter Verfasser

  9. #9
    Lisa
    Gast

    Re: Alles über Planeten und Trabanten

    Neptun braucht 165 Jahre für eine Runde durchs All

    Alles wieder auf Anfang: In diesem Juli wird der fernste Planet des Sonnensystems wieder an genau der Stelle stehen, wo ihn Astronomen im Jahr 1846 entdeckten.


    Die amerikanische Raumsonde Voyager 2 mit dem Planeten Neptun und seinem Mond Triton. Die Sonde wurde 1977 zur Erforschung der äußeren Planeten unseres Sonnensystems gestartet.

    Er musste einen sehr weiten Weg durch das All hinter sich bringen, nur, um in diesem Sommer endlich gleichsam seinen ersten Jahrestag feiern zu können: der blaue Gasplanet Neptun. Zwar ist der Planet bereits vor mehr als vier Milliarden Jahren entstanden. Und entdeckt hat ihn die Menschheit auch schon im Jahr 1846.

    In diesem Juli aber wird Neptun erstmals seit seiner Entdeckung wieder an genau der Position stehen, an der er einst entdeckt wurde. Der Grund: In der großen Entfernung, in der er um die Sonne kreist, ist der Weg natürlich auch sehr lang. Am Rande unseres Planetensystems benötigt ein Himmelskörper sage und schreibe 165 Erdenjahre, um einen Sonnenumlauf und damit ein Jahr zu vollenden.

    „Große Neuigkeiten, gar eine Sensation“ sei die Entdeckung Neptuns im Jahr 1846 gewesen, sagt Robert Smith, Professor für Geschichte an der Universität von Alberta im kanadischen Edmonton. Es sei besonders bemerkenswert gewesen, weil Wissenschaftler die Existenz des Planeten vorausgesagt hätten.

    "Dieser Stern ist nicht auf der Karte!"

    Daraufhin hätten Astronomen in Berlin ihn dann in der Tat gefunden. Johann Gottfried Galle suchte mit dem Teleskop den Himmel ab, während ihm der dänische Astronom Heinrich Louis d’Arrest an den Karten assistierte. Nur wenige Minuten nachdem die beiden ihre Suche am Himmel aufgenommen hatten, rief d’Arrest aus: „Dieser Stern ist nicht auf der Karte!“ Damit war klar: Man hatte ein Himmelsobjekt gefunden, das bislang unbekannt war.

    „Man hat sich diesem Problem mithilfe von Newtons Schwerkraftgesetz genähert“, sagt der Historiker. Dieses Gesetz betrifft beispielsweise Massen, die sich durch ihre Schwerkraft gegenseitig beeinflussen, anziehen und in ihren Bahnen gegenseitig stören. In diesem Fall war es der siebte Planet Uranus, den man damals schon beobachtete – der sich aber nicht so verhielt, wie er es gemäß Newtons Regelwerk sollte.

    Manchmal war er seiner berechneten Position voraus, ein anderes Mal hinkte er hinterher. Die Hypothese der Astronomen war: Es muss jenseits der Umlaufbahn von Uranus noch einen weiteren Planeten geben. Zwar hatte ihn noch nie jemand gesehen, aber er musste durch seine Anziehungskraft an Uranus ziehen, sodass dessen Orbit leicht unregelmäßig wurde. Anhand der Größe dieser Unregelmäßigkeit ließen sich Masse und Position dieses achten Planeten bestimmen.

    Von Neptun waren mit den damaligen Teleskopen keine Details zu erkennen, sondern nur eine kleine Scheibe. Blickt man jedoch auf einen Stern, sieht man nur einen Lichtpunkt – und eben keine Scheibe. Die Astronomen waren sich also sicher, dass sie einen Planeten gefunden hatten.

    Allerdings mussten sie nun noch seine Bewegung vor dem Hintergrund der Sterne studieren, um daraus seine Umlaufbahn ableiten zu können. Die kleine Scheibe bekam – wie alle Planeten – den Namen einer Gottheit. In diesem Fall stand der römische Gott des Meeres, Neptun, Pate. Und wie so oft bei neuen Entdeckungen, flammte sehr bald ein Streit in der Wissenschaftsgemeinde auf.

    Entdecker des Neptuns

    „Es wurde etwas chaotisch, als man sich einigen musste, wem die Entdeckung des neuen Planeten zugeschrieben werden sollte“, sagt Historiker Smith. Sollte der Ruhm dem Franzosen Le Verrier zugutekommen, der Neptuns Existenz vorhergesagt hatte, oder dem Berliner Johann Galle, der ihn dann schließlich fand?

    Ähnliche Probleme ergeben sich auch heute immer wieder, wenn exosolare Planeten in anderen Sonnensystemen entdeckt werden, nachdem ihre Umlaufbahnen zuvor berechnet worden waren. Es gebe stets abweichende Meinungen darüber, was als die eigentliche Entdeckung gilt, sagt Smith. Im Falle von Neptun mussten sich Le Verrier und Galle fortan den Ruhm teilen.

    Der Gasriese Neptun kommt auf ungefähr die 17-fache Masse der Erde. Unter seiner dicken Atmosphäre – die allein der dreifachen Masse des gesamten Planeten Erde entspricht – existiert eine Schicht aus Wasser, die etwa zehnmal so viel Volumen aufweist wie die Erde.

    Dieses Wasser ist jedoch nicht flüssig, sondern liegt aufgrund des hohen Atmosphärendrucks darüber in einem hoch komprimierten, fast festen Zustand vor, den es auf der Erde nicht gibt. Darunter schließlich dürfte Neptun eine Schicht aus Gestein haben, die einen metallischen Kern umgibt.

    Allein Neptuns Inneres bringt es immer noch auf ungefähr die vierfache Größe der gesamten Erde. Auch über das Wetter auf dem Planeten ist mittlerweile einiges bekannt: Hier wehen offenbar mit die schnellsten Winde im Sonnensystem, die als Streifen sogar erkennbar sind.

    Womöglich hat Neptun einen Bruder

    Nach wie vor rätseln Kosmologen über die Existenz eines möglichen Trans-Neptuns, eines neunten Planeten in bis zu zwei Billionen Kilometer Entfernung von der Sonne. „Es ist möglich, dass sich dort draußen ein Brauner Zwerg befindet“, sagt der kalifornische Astronom Gregory Laughlin.

    Dies wäre ein extrem massereicher Planet, ein Dutzend mal größer als Jupiter. Er würde die Sonne auf einer lang gestreckten Bahn umkreisen. Wenn es ihn gibt, dürften Astronomen ihn in den kommenden Jahren mit dem neuen „Wise“-Weltraumteleskop entdecken, das nach Objekten sucht, die im Infrarot leuchten. Und dann dürfte es wesentlich länger als 165 Erdenjahre dauern, bis er auf seiner weiten Bahn die Sonne umrundet hat.

    http://www.welt.de/wissenschaft/article13375228/Neptun-braucht-165-Jahre-fuer-eine-Runde-durchs-All.html

  10. #10
    Gast

    Re: Alles über Planeten und Trabanten

    Jupiter-große Vagabunden

    Astronomen spüren Planeten ohne Heimatstern auf



    Foto: NASA/JPL-Caltech/R. Hurt

    Allem Anschein existieren knapp doppelt so viele freie Planeten in der Milchstraße wie gewöhnliche Sterne

    London/Wien - Vor zwanzig Jahren war man nicht einmal sicher, ob es sie überhaupt gibt. Mittlerweile sind mehr als 500 Planeten außerhalb unseres Sonnensystems bekannt. Und nun warten zwei Astronomenteams in Nature (Bd. 473, S. 339) mit einer Überraschung auf: Allem Anschein nach bewegen sich unzählige Jupiter-große Planeten durch die Milchstraße und sind dabei gar nicht oder allenfalls schwach an eine Sonne gebunden.

    Die beiden Forschergruppen setzten auf eine andere Fahndungstechnik, die sich Albert Einsteins Relativitätstheorie zunutze macht: Derzufolge verstärkt ein Planet, der zufällig genau zwischen Erde und einem fernen Stern vorbeiwandert, das Licht dieses Sterns wie ein Brennglas. Dieser Gravitationslinseneffekt lässt den fernen Stern in charakteristischer Weise vorübergehend aufflackern.


    Die Animation illustriert die Methode, mit der die vagabundierenden Planeten entdeckt wurden. (Quelle: YouTube)

    Weil Erde, Exoplanet und der ferne Stern dafür exakt auf einer Linie stehen müssen, sind diese Ereignisse sehr selten. Dennoch sind bereits ein Dutzend Exoplaneten durch dieses sogenannte Microlensing entdeckt worden. Die Forscher beobachteten nun 50 Millionen Sterne der Milchstraße für zwei Jahre mindestens einmal pro Stunde.

    Dabei fanden sie 474 Microlensing-Ereignisse, von denen die meisten aber nicht durch einen Planeten, sondern einen anderen Stern im Vordergrund ausgelöst wurden. Zehn dieser Ereignisse waren jedoch so kurz, dass die Forscher sie jupitergroßen Objekten zuschreiben.

    Vermutlich komplett ungebunden

    Zumindest innerhalb der zehnfachen Entfernung Erde-Sonne ließ sich bei diesen Objekten keine Spur eines Heimatsterns entdecken. Ein Vergleich mit direkten Beobachtungen lege nahe, dass diese Exoplaneten komplett ungebunden seien, schreiben die Astronomen der Arbeitsgruppen Microlensing Observations in Astrophysics (MOA) und The Optical Gravitational Lensing Experiment (OGLE) in Nature.

    Aus den zehn beobachteten Ereignissen rechnen die Forscher um Takahiro Sumi von der Universität Osaka statistisch hoch, dass es knapp doppelt so viele frei schwebende Planeten in der Milchstraße geben muss wie gewöhnliche Sterne. Die genaue Zahl der Sterne in der Milchstraße ist unbekannt, wird aber auf 100 bis 300 Milliarden geschätzt. Wie die herrenlosen Planeten entstanden sind und wie sie sich losgerissen haben, sollen weitere Untersuchungen klären. (APA/tasch/DER STANDARD, Printausgabe, 19. 5. 2011)

    http://derstandard.at/1304552270172/Jupiter-grosse-Vagabunden-Astronomen-spueren-Planeten-ohne-Heimatstern-auf

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