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Thema: Das Voynich Manuskript

  1. #111
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    Haben russische Forscher den Code des Voynich-Manuskripts geknackt?

    Das sogenannte Voynich-Manuskript bewahrt bis heute das Geheimnis über seinen Autor und Inhalt in bislang unentschlüsselter Form für sich und gilt deshalb den einen als „unlesbares Buch“ voller Rätsel – den anderen als sinnloser mittelalterlicher Schwindel. Russische Wissenschaftler präsentieren nun einen neuen Ansatz zur Entzifferung der mysteriösen rund 400 Jahre alten Schrift und glauben, dass des Rätsels Lösung in einer Mischung aus westgermanischen und romanischen Sprachen, ausgelassenen und Lehrzeichen Vokalen besteht.

    Wie die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti berichtet, glauben die Forscher um Yuri Orlov vom Keldysh Institut für angewandte Mathematik an der Russischen Akademie der Wissenschaften nach einer eingehenden statistischen Textanalyse, dass das Voynich-Manuskript in kodierter Form zu rund 60 Prozent in Deutsch oder Englisch und zu 40 Prozent anderen in einer romanischen Sprache (Italienisch oder Spanisch) oder auch in Latein verfasst sei.

    Der Grund, warum das Manuskript dann aber dennoch nicht ohne Weiteres lesbar und sich bislang sogar zahlreichen Bemühungen einer eindeutigen Entzifferung widersetzte, liegt nicht nur in dem Umstand der kodierten Schriftzeichen, sondern auch daran, dass der Autor zum einen die Vokale (A, E, I, O, U) als auch die Leerzeichen zwischen den Wörtern entfernt hatte und den so entstandenen neuen „Text“ mit neuen Lehrzeichen durchsetzt hat.
    ALLE MEINE ENTCHEN SCHWIMMEN AUF DEM SEE AND THEN THE STORY IS OVER
    ALLE MEINE ENTCHEN SCHWIMMEN AUF DEM SEE AND THEN THE STORY IS OVER
    LLMNNTCHNSCHWMMNFDMS SND THN TH STRY S VR
    LLM NN TCHNS CHW MMNFD MSTHN THS TRY S VR
    Beispiel-Quelle: grewi.de (keine Gewähr)
    Aus eben diesem Grund zeigen sich die russischen Forscher dann aber auch pessimistisch darüber, dass das Voynicht-Manuskript heute überhaupt noch entziffert werden kann, solange der Schlüssel zu dieser Methode (siehe das obige Beispiel) nicht genau bekannt ist: „Ohne, dass man die ursprünglichen Vokale kennt, bleiben einfach viel zu viele mögliche Variationen übrig, als dass der volltständige Text richtig verstanden werden könnte.“

    Quelle: http://www.grenzwissenschaft-aktuell...nackt20170425/
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  2. #112
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    Forscher charakterisiert erstmals den Autor des Voynich-Manuskripts


    Darstellung badender Frauen aus dem Voynich-Manuskript


    Sydney (Australien) – Das sog. Voynich-Manuskript bewahrt bis heute das Geheimnis über seinen Autor und Inhalt in bislang unentschlüsselter Form für sich. Den einen gilt es deshalb als „unlesbares Buch“ voller Rätsel, anderen als sinnloser mittelalterlicher Schwindel. Der Sachbuchautor und Herausgeber Dr. Stephen Skinner glaubt nun, anhand einer Analyse der Abbildungen in dem Werk, Hinweise auf dessen immer noch unbekannten Autoren gefunden zu haben. Demnach würde das Manuskript aus jüdischer Feder stammen.

    Jahrzehntelang haben sich unterschiedliche Forscher, Wissenschaftler und Autoren hauptsächlich mit der Entzifferung der kryptischen Schrift und „Sprache“ des rund 600 Jahre alten Manuskripts beschäftigt und dabei zahlreiche Theorien über dessen Sinn, und Autoren abgeleitet (…GreWi berichtete, s. Links).
    Skinner selbst gilt als Experte klassischer esoterischer Schriften und hab bei seiner Betrachtung das Hauptaugenmerk nicht auf die Frage nach der Bedeutung der Abbildungen, sondern auf deren Stil und Form gelegt und glaubt daraus stichhaltige Rückschlüsse auf den Autoren ziehen zu können.

    Einen ersten Hinweis darauf, dass das Manuskript von einem jüdischen Autoren verfasst wurde, sieht Skinner in einer der berühmtesten Abbildungen aus dem „unlesbaren Buch“, die Frauen beim baden in einem Zuber zeigt. Diese Darstellung erinnere sehr an das gemeinsame Reinigungsbad von Frauen orthodox-jüdischen Glaubens nach der Geburt, so Skinner gegenüber den „The Guardian„.
    Auch die vollständig Abwesenheit christlicher Symbole in dem 250-Seiten umfassenden Werk, lege nahe, dass der Autor jüdischen Glaubens war.
    Bildausschnitt von Seite 86v, dieser zeigt eine Burg mit Schwalbenschwanzzinnen, wie sie zur Entstehungszeit des Manuskripts nur in Oberitalien zu finden waren.


    Diese Folgerung werde auch indirekt durch die Abbildung einer Burg gestützt (s. Abb. l.), deren Architektur in dieser Form in Europa einzig und allein im nördlichen Italien zu finden war – eine Region, in der zur bereits ermittelten Entstehungszeit des Manuskripts eine große jüdische Population lebte.
    Pflanzenabbildungen im Voynich-Manuskript.


    Die Darstellung zahlreicher medizinischer Pflanzen im Buch deutet Skinner als Hinweis dafür, dass der Autor eine Art Mediziner, vermutlich ein jüdischer Doktor des 15. Jahrhundert war.

    Mit Hilfe dieses schon relativ konkreten Profils, hofft Skinner nun in bekannten Werken zeitgenössischer europäisch-jüdischer Autoren weitere Hinweise auf den Autor des Voynich-Manuskripts zu finden.
    Stephen Skinner ist Autor des Vorworts der im kommenden August in englischer Sprache erscheinenden kommentierten Reproduktion des gesamten Voynich-Manuskripts.

    Quelle: http://www.grenzwissenschaft-aktuell...ripts20170712/
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  3. #113
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    Nun aber! - Oder?



    Voynich-Manuskript: Forscher will das „unlesbare Buch“ entziffert haben




    Blick auf Seiten des „Voynich-Manuskripts“.

    Copyright/Quelle: Beinecke Rare Book & Manuscript Library, Yale University (via WikimediaCommons)
    London (Großbritannien) – Das sog. Voynich-Manuskript bewahrt bis heute das Geheimnis über seinen Autor und Inhalt in bislang unentschlüsselter Form für sich. Den einen gilt es deshalb als „unlesbares Buch“ voller Rätsel, anderen als sinnloser mittelalterlicher Schwindel. Ein britischer Historiker und Autor glaubt nun, das Rätsel des Voynich-Manuskripts gelöst und die Schrift entziffert zu haben. Andere Forscher zeigen sich derweil noch kritisch.

    Wie Nicholas Gibbs im Hauptartikel der aktuellen Ausgabe des angesehenen „Times Literary Supplement“ (TLS, s. Abb. l.) berichtet, handele es sich bei dem bislang als unlesbar geltenden Text um eine Kurzform des Latein.
    Das Manuskript selbst basiere auf zahlreichen mittelalterlichen medizinischen Manuskripten und Handbüchern wie etwa dem „Trotula“ zur Frauenheilkunde und fasse deren Informationen, Anleitungen und Rezepte textlich als auch anhand von Illustrationen für einen kundigen Nutzer, der die Details selbst kennt als eine Art Erinnerungsstütze lediglich knapp zusammen, so Gibbs.

    Während die Voynich-Schrift bislang als unlesbar und deshalb entweder als Geheimschrift oder schlicht und einfach als Unsinn galt, glaubt der Autor in den geheimnisvollen Lettern lateinische Ligaturen zu erkennen. Bei Ligaturen handelt es sich um eine Art von Kurzschrift, die Verschmelzung zweier oder mehrerer Buchstaben einer Satzschrift zu einer Glyphe. Ein bekanntes Beispiel für eine Ligatur ist das sog. Et-Zeichen (Ampersand) das eine Verschmelzung der Buchstaben des lateinischen „et“ (und) darstellt (s. Abb.).

    „Eine systematische Analyse mit Hilfe des ‚Lexicon Abbreviaturarum‘ zu mittelalterlichem Latein von Adriano Cappelli, das auch als die „Bibel der Mittelalterforscher‘ bezeichnet wird, zeigte, dass jeder Buchstabe im Voynich-Manuskript ein abgekürztes Wort oder Buchstaben darstellt“, so Gibbs.
    In einem im „The Atlantic“ veröffentlichten Artikel zeigt sich hingegen die Voynich-Expertin und Direktorin der Medieval Academy of America, Lisa Fagin Davis angesichts der Behauptungen von Gaibbs unbeeindruckt-kritisch:
    „Ehrlich gesagt bin ich verwundert, dass die TLS das veröffentlicht hat. Hätten sie zuvor etwa bei der Beinicke Library (Anm. GreWi: Die das Voynich-Manuskript besitzt) um ein Kommentar gebeten, so hätten sie recht schnell eine Gegendarstellung bekommen.“ Die Forscherin kritisiert zunächst, dass Gibbs Feststellung, dass es sich bei den Illustrationen um Darstellung aus dem Heilwesen handele, wie sie teilweise auch in zeitgenössischen und historischen Standardwerken zu finden sind, alles andere als neu sei. „Die Entzifferung des Textes als lateinische Kürzel könnte zwar ein Durchbruch (in der Voynich-Forschung) sein, allerdings gibt die TLS nur zwei Zeilen als Beispiel und das ist zu wenig.“ Zudem seien schon diese beiden Zeilen nicht wirklich überzeugend, so die Forscherin: „Sie sind grammatikalisch nicht korrekt und ergeben kein sinnvolles Latein.“
    Warum Gibbs in seinem Artikel nur vergleichsweise wenig Beispiele seiner „Übersetzung“ nennt (eine Abbildung der besagten Zeilen finden Sie HIER), obwohl er zugleich behauptet, nahezu jeden Voynich-Buchstaben einer lateinischen Ligatur zuordnen zu können, ist bislang nicht bekannt. Bis zum Redaktionsschluss dieser Meldung war keine Reaktion Gibbs‘ bekannt.

    Quelle: http://www.grenzwissenschaft-aktuell...haben20170911/
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