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Thema: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

  1. #1
    Gast

    Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Hier folgen Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema die zu sonst keinen Thread im Bereich passen...

  2. #2
    Super-Moderator Avatar von lamdacore
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    Re: Internet News (Aktuelle Hacker-Meldungen,Stream Portale usw)

    Vor Ort: Hinter den Kulissen des Alpenparlaments

    ARD und ZDF laufen die Zuschauer davon. Warum, das weiß jeder: Der tägliche Einheitsbrei reißerisch aufgemachter Belanglosigkeiten erweist sich für immer mehr Menschen eher als Belastung denn als Zugewinn. Beim Schweizer Sender Alpenparlament.tv konzentriert man sich daher wirklich Wichtiges und fasst auch schon mal Themen an, die vielen Mainstream-Journalisten zu heiß sind.


    http://www.exopolitik.org/exopolitik-und-ufos/exopolitik/655-vor-ort-hinter-den-kulissen-des-alpenparlaments

    Lebe dein Leben so wie es dir gefällt, ohne daß du Jemandem etwas aufdrängst!

    Der, der nicht weiß, und nicht weiß, daß er nicht weiß, ist ein Narr - meide ihn.
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  3. #3
    Super-Moderator Avatar von lamdacore
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    Re: Internet News (Aktuelle Hacker-Meldungen,Stream Portale usw)

    Exopolitic Portugal: Interview mit Robert Fleischer, Koordinator von Exopolitik.org

    Bei der Europäischen Exopolitik-Konferenz in Portugal im Mai 2011 interviewte der peruanische Buchautor Renato Longato den Koordinator von Exopolitik Deutschland, Robert Fleischer. Vielen Dank an Renato Longato für dieses Interview!


    http://www.exopolitik.org/exopolitik-und-ufos/exopolitik/656-europaeischer-exopolitik-kongress-2011

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  4. #4
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    FED

    Angst ???????

    Fed plant die Totalüberwachung

    Alle Internetbeiträge, egal ob in Foren, Blogs, Social Networks oder Medien, die das Wort Fed oder Federal Reserve enthalten, sollen von der Fed gespeichert und ausgewertet werden, wenn möglich unter Ausforschung des Verfassers. Damit soll vorgeblich „nur“ eine Art Sentiment-Report erstellt werden. Mit diesen Informationen will die Fed besser die Märkte lenken können. Es wird befürchtet, dass auch der eMail- und Telefonverkehr überwacht werden soll, und zwar weltweit.

    Viel Positives wird die Fed dabei nicht zu hören bekommen. Immerhin hat es die US-Notenbank geschafft, seit ihrer Gründung kontinuierlich den Dollar gegen die Wand zu fahren. Seit 1913 hat dieser nämlich 98% seines Wertes verloren, das heisst, um soviel zu kaufen wie 1913 mit 2 Dollar, muss man heute deren 100 hinblättern. Zuvor war der Dollar über ein Jahrhundert völlig wertstabil gewesen. Dass die Fed überhaupt nicht an der Stabilität des Dollars interessiert ist, sondern vielmehr am Geschäftserfolg ihrer Eigentümer, der grossen US-Banken, soll nicht nur ein bösartiges Gerücht sein.

    Man darf jedenfalls gespannt sein, ob diesen Überwachungsphantasien in den USA Widerstand entgegenschlägt. Nicht umsonst hat erst Marc Faber die Fed als bösartige Institution bezeichnet. Bei der Fed herrscht jedenfalls Panikstimmung, dass ihre zweifelhafte Rolle immer mehr öffentlich hinterfragt wird.

    Quelle: http://www.boerse-express.com/pages/1200380/newsflow
    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
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  5. #5
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    CCC Analyse des Staatstrojaners
    Programmierter Verfassungsbruch


    Die Analyse staatlicher Überwachungssoftware durch den Chaos Computer Club hat Erschreckendes zutage gefördert: Die eigentlich nur zur Überwachung von Kommunikation gedachte Software erlaubt einen Vollzugriff auf den Rechner des Betroffenen. Das aber hat das Bundesverfassungsgericht untersagt.


    weiter hier http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,790768,00.html


    Liebe Grüße
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  6. #6
    Super-Moderator Avatar von lamdacore
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    CCC Analyse des Staatstrojaners
    Programmierter Verfassungsbruch
    Hier noch ein Bericht von Heise.

    CCC knackt Staatstrojaner

    Dem Chaos Computer Club (CCC) ist nach eigenen Angaben die staatliche Spionagesoftware zugespielt worden, die allgemein unter dem Begriff "Bundestrojaner" oder in bundeslandspezifischen Versionen beispielsweise auch als "Bayerntrojaner" bekannt wurde. Der Staatstrojaner dient Ermittlern in Deutschland derzeit zur sogenannten Quellen-TKÜ (Quellen-Telekommunikationsüberwachung), um Voice-over-IP-Gespräche schon vor ihrer Verschlüsselung beim Sender oder nach der Entschlüsselung beim Empfänger abhören zu können.

    "Die untersuchten Trojaner können nicht nur höchst intime Daten ausleiten, sondern bieten auch eine Fernsteuerungsfunktion zum Nachladen und Ausführen beliebiger weiterer Schadsoftware", heißt es vom CCC. "Aufgrund von groben Design- und Implementierungsfehlern entstehen außerdem eklatante Sicherheitslücken in den infiltrierten Rechnern, die auch Dritte ausnutzen können", wirft der CCC den Ermittlungsbehörden vor.

    Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums bestätigte gegenüber dpa, dass Software-Lösungen für die Quellen-TKÜ verfügbar seien, sowohl für die Bundesbehörden als auch auf Landesebene. "Für den Einsatz dieser Software gibt es gesetzliche Grundlagen, die beim Einsatz beachtet werden müssen", sagte der Sprecher. Für Ermittlungen auf Bundesebene sei hier etwa das BKA-Gesetz relevant. Außerdem gibt es in einigen Bundesländern Regelungen unter anderem zum Einsatz der Quellen-TKÜ. Besonders Bayern tat sich dabei bislang hervor, das bayerische Justizministerium hatte Mitte des Jahres zugegeben, dass der "Bayerntrojaner" bereits mehrfach eingesetzt wurde.

    Die Bestrebungen für heimliche Online-Durchsuchungen auf den Computern von Verdächtigen reichen ins Jahr 2005 zurück, in die Amtszeit des damaligen Bundesinnenministers Otto Schily (SPD). Danach setzte unter dem Schlagwort "Bundestrojaner" eine heftige Debatte über die Zulässigkeit solcher Eingriffe in die Privatsphäre des persönlichen Computers ein. Das Bundesverfassungsgericht setzte im Februar 2008 hohe rechtliche Hürden für Online-Durchsuchungen. Mit dem Urteil schuf das Gericht zugleich ein neues "Computer-Grundrecht", das "Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme".

    Das Verfassungsgericht setzte damit nicht nur der Ausforschung von IT-Systemen sehr enge Grenzen,, sondern steckte darüber hinaus erstmals den Herrschaftsbereich des Nutzers über seinen informationstechnischen Gerätepark ab. Sie stellten klar, dass in dieser privaten Datensphäre nichts verändert und nur unter sehr strengen Auflagen etwa abgehört werden darf. Das Grundrecht beschreibt einen umfassenden Systemschutz, der weit über vom User veröffentlichte Informationen hinausgeht.

    Bereits Ende 2008 analysierten Markus Hansen vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein und der Dresdner Informatik-Professor Andreas Pfitzmann zudem, dass die Regelungen zur Online-Durchsuchung mit dem so genannten Bundestrojaner nicht nur den Datenschutz aushöhlen. Der Bundestrojaner könne zudem keine vor Gericht verwertbaren Beweise liefern.

    Der CCC betonte, die sogenannte Quellen-TKÜ dürfe ausschließlich für das Abhören von Internettelefonie verwendet werden. Dies sei durch technische und rechtliche Maßnahmen sicherzustellen. Die analysierte Software ermögliche aber einen viel weitergehenden Angriff. Es sei damit widerlegt, dass "in der Praxis eine effektive Trennung von ausschließlicher Telekommunikationsüberwachung und dem großen Schnüffelangriff per Trojaner möglich oder überhaupt erst gewünscht ist".

    Die Analyse des Codes habe ergeben, dass die Funktionen über das Abhören von Kommunikation weit hinausgingen und die expliziten Vorgaben des Verfassungsgerichtes verletzten. Die Software könne etwa über das Netz weitere Programme nachladen und ferngesteuert ausführen, die Erweiterbarkeit auf die volle Funktion des Bundestrojaners sei von Anfang an vorgesehen; damit könnte dann einfach das Durchsuchen, Schreiben, Lesen sowie Manipulieren von Dateien auf den Computern von vermeintlichen Verdächtigen durchgeführt werden. "Sogar ein digitaler großer Lausch- und Spähangriff ist möglich, indem ferngesteuert auf das Mikrophon, die Kamera und die Tastatur des Computers zugegriffen wird", betonte der CCC.

    Neben den Überwachungsfunktionen offenbarten sich dem CCC durch die Analyse aber auch schwere Sicherheitslücken, die durch das Einschleusen des Trojaners auf den zu durchsuchenden bzw. abzuhörenden Computern gerissen werden. "Die ausgeleiteten Bildschirmfotos und Audio-Daten sind auf inkompetente Art und Weise verschlüsselt, die Kommandos von der Steuersoftware an den Trojaner sind gar vollständig unverschlüssselt", heißt es vom CCC. Weder die Kommandos an den Trojaner noch dessen Antworten seien durch irgendeine Form der Authentifizierung oder auch nur Integritätssicherung geschützt. "So können nicht nur unbefugte Dritte den Trojaner fernsteuern, sondern bereits nur mäßig begabte Angreifer sich den Behörden gegenüber als eine bestimmte Instanz des Trojaners ausgeben und gefälschte Daten abliefern. Es ist sogar ein Angriff auf die behördliche Infrastruktur denkbar."

    Die Konsequenzen, die zu ziehen sind, liegen laut dem CCC auf der Hand: "Die heimliche Infiltration von informationstechnischen Systemen durch staatliche Behörden muss beendet werden." Der Hacker-Club fordert zudem "alle Hacker und Technikinteressierten" auf, die Binaries des Trojaners weiter zu analysieren. Außerdem nehme man gerne weitere Exemplare des Staatstrojaners entgegen.
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/CCC-knackt-Staatstrojaner-1357670.html

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  7. #7
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Der Facebook-Skandal: Das passiert wirklich mit den persönlichen Daten!






    Liebe Grüße
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  8. #8
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Gruss Gwynfor
    ----------------
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  9. #9
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Wikileaks stellt Arbeit vorläufig ein

    Die Whistleblower-Plattform Wikileaks stellt ihre Arbeit vorläufig ein und wird vorerst kein neues Material veröffentlichen. Stattdessen wollen sich die Aktivisten darauf konzentrieren, um Spenden zu werben und die Blockade einiger Zahlungsdienstleister zu durchbrechen, erklärte Wikileaks-Gründer Julian Assange am Montag in London. Nach seinen Angaben braucht die Organisation etwa 3,5 Millionen US-Dollar (2,5 Millionen Euro) im Jahr.

    Rund 100.000 an Wikileaks geschickte Dokumente warten Assange zufolge noch auf ihre Veröffentlichung. Man habe die Notbremse ziehen müssen, erläuterte Assange. Würde Wikileaks wie bisher weiter veröffentlichen, sei die Organisation zum Jahreswechsel pleite. Die Finanzblockade durch die Bank of America, Paypal sowie Visa und Mastercard habe Wikileaks entscheidend geschwächt. Rund 95 Prozent der Einnahmen seien dadurch weggebrochen.

    Ein Sprecher der Wau Holland Stiftung berichtete, dass auch dort die Einnahmen drastisch zurückgegangen sind. 2010 habe die Stiftung noch über 1,3 Millionen Euro für Wikileaks einsammeln können. Für das laufende Jahr erwarte man aufgrund der aktuell vorliegenden Zahlen, dass nur 70.000 Euro zusammenkommen.

    In der Finanzblockade sieht Assange eine konzertierte Aktion der US-Regierung. In diesem Zusammenhang verwies er auf die von Anonymous-Hackern veröffentlichten Interna des Sicherheitsdienstleisters HBGary, die Handlungsempfehlungen gegen Wikileaks enthalten hatten. Große Hoffnungen setzen Assange und seine Mitstreiter auf eine Beschwerde bei der Wettbewerbs-Abteilung der EU-Kommission, über die Mitte November entschieden werden soll.

    Sollten die Spenden dann wieder fließen, kündigte Assange für den 28. November den Start einer neuen Einreichungs-Plattform an. Diese sei von grundauf so programmiert worden, dass sichere Einreichungen via https ohne staatlich kompromottierte Sicherheitszertifikate möglich seien, erklärte Assange unter Verweis auf den Diginotar-Skandal.

    Die Arbeit von Wikileaks läuft schon seit langem auf Sparflamme. Die Aktivisten haben in den vergangenen Monaten ausschließlich aus dem Fundus der US-Botschafts-Depeschen geschöpft. Spätestens nachdem die gesamte unverschlüsselte Datei mit der Korrespondenz in Umlauf gekommen war, erübrigten sich weitere Publikationen dieser Art.
    Quelle:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Wikileaks-stellt-Arbeit-vorlaeufig-ein-1365982.html

    Viele Grüße
    Skarbicht

  10. #10
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    Re: Diverse Berichte und Diskussionen zum Thema

    Facebook baut riesiges Datenzentrum am Polarkreis

    Die Aktivitäten von hunderten Millionen Facebook-Nutzern verlangen nach immer mehr Computerkapazität. Der Internetdienst errichtet deshalb jetzt im Norden Schwedens ein gigantisches Rechenzentrum. So bleiben die Server immer schön kühl.

    Soziale Netze Facebook baut riesiges Datenzentrum am Polarkreis

    Die Aktivitäten von hunderten Millionen Facebook-Nutzern verlangen nach immer mehr Computerkapazität. Der Internetdienst errichtet deshalb jetzt im Norden Schwedens ein gigantisches Rechenzentrum. So bleiben die Server immer schön kühl.

    Facebook baut sein erstes europäisches Datenzentrum knapp unter dem Polarkreis in Schweden, damit zehntausende Server in drei riesigen Hallen leichter und stromsparender gekühlt werden können. Im nordschwedischen Luleå sollen von nächsten Jahr an die Fäden für die europäischen Aktivitäten der Facebook-Gemeinde mit weltweit 800 Millionen Nutzern zusammenlaufen.

    "Das ist auch für uns ein ziemlich großer und komplizierter Schritt", sagte Facebook-Projektchef Thomas Furlong bei der Vorstellung der Pläne in dem schwedischen Küstenstädtchen am Bottnischen Meerbusen. Mit einer Fläche von 28.000 Quadratmetern sollen hier drei Server-Hallen aus dem Boden gestampft werden: So groß wie elf Eishockeyarenen.

    Die zu bewältigenden Datenmengen illustrierte Facebook am Donnerstag mit Beispielen: Jeden Tag würden von Nutzern 100 Millionen Fotos auf den Servern gelagert. Und mehr als die Hälfte aller Facebook-Nutzer schaue mehr als einmal täglich auf das eigene Konto.

    Bisher verfügt das US-Unternehmen nur über zwei ähnlich große Server-Anlagen in den US-Bundesstaaten Oregon und North Carolina. Furlong meinte bei der Projektvorstellung bei Außentemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, neben den klimatischen Bedingungen sei die Entscheidung für Luleå auch deshalb gefallen, weil der hohe Strombedarf hier ausschließlich mit "sauberer" Wasserkraft gedeckt werden könne. Die Stadt mit gut 45 000 Einwohnern hat ein ähnliches Klima wie Fairbanks, die zweitgrößte Stadt des US-Bundesstaates Alaska.

    So kräftig Facebook die Nutzer zu offenem Umgang mit persönlichen Informationen animiert, so verschlossen bleibt das Unternehmen zu den eigenen Plänen. Furlong wollte in Luleå keine Angaben über die Investitionssumme für die gigantische Anlage machen: "Als Privatunternehmen behalten wir das für uns." Bauaufträge habe man für etwa 800 Millionen Kronen (88 Mio Euro) vergeben, meinte er weiter.

    Die drei Hallen sollen nacheinander zwischen Ende 2012 und 2014 in Betrieb genommen und von insgesamt 30 bis 50 Mitarbeitern in Gang gehalten werden. Unternehmensrechtlich soll das Datenzentrum zu der in Irland angesiedelten Facebook-Tochter für Europa gehören, sagte Furlong. Bei Datenschutzbestimmungen werde schwedisches Recht gelten.

    Anfang der Woche hatten Bundestagsabgeordnete in Berlin bei einem Hearing mit Vertretern sozialer Netzwerke unter anderem kritisiert, dass bei Facebook die juristische Verantwortlichkeit bei Fragen des Persönlichkeitsschutzes viel zu unklar sei.

    Quelle: http://www.sueddeutsche.de/digital/soziale-netze-facebook-baut-riesiges-datenzentrum-am-polarkreis-1.1175001
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