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Thema: Syrien - der nächste Krieg durch Lügen?

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    Syrien - der nächste Krieg durch Lügen?

    Ich mache diesen Thread auf, damit man das Thema besser verfolgen kann. Die Kampagne läuft ja auch schon eine ganze Weile.

    Interview mit Thierry Meyssan über die Situation in Syrien


    Thierry Meyssan im Interview mit Chérif Abdedaïm von der algerischen Zeitung „La Nouvelle République“ über das Thema Syrien. Während sich die Journalisten im Westen beeilen, die Kriegspropaganda gegen Syrien zu schüren, macht sich in den Ländern, die nicht unter der Fuchtel der imperialen Leitartikellinie stehen, eine andere Deutung der Ereignisse breit.

    La Nouvelle République : Sie waren in Syrien. Welchen Bestand haben Sie gemacht? Entspricht die Realität auf Ort den von den westlichen Medien verbreiteten Äußerungen? Massive Demonstrationen, Schüsse mit scharfer Munition die mindestens 5000 Tote verursacht haben, die Errichtung einer schon 1500 Mann starken Freien Syrischen Armee, und dieser Anfang eines „Bürgerkrieges“ mit 1,5 Millionen Syriern, die in dieser Falle Hunger leiden?

    Thierry Meyssan: Eine französische Redewendung behauptet, dass „wenn man seinen Hund ertränken will, man ihn der Tollwut anklagt“. Im vorliegenden Fall sagen die westlichen Medien, wenn ihre Mächte in einen Staat einmarschieren wollen, dass es sich um einen barbarische Diktatur handelt, dass ihre Armee die Zivilbevölkerung beschützen kann und dass sie das Regime stürzen und Demokratie bringen müssen. Die Wahrheit haben wir im Irak und Libyen gesehen: die Kolonialmächte kümmern sich nicht im Geringsten um das Schicksal der Bevölkerung, sondern verheeren das Land und plündern es. Es gab niemals Massen Demonstrationen gegen das syrische Regime, und deshalb war es auch nicht möglich sie mit scharfen Schüssen aufzureiben. Es kam in den letzten Monaten zu ungefähr 1500 Toten, aber absolut nicht so wie es geschildert wurde. Es gibt wohl eine „freie syrische Armee“, aber sie ist in der Türkei und im Libanon zu Hause, und hat höchstens einige hundert Soldaten, die man den TV-Kameras vorstellt. Zuletzt ist Syrien, was Nahrungsmittel betrifft, autark und trotz Lieferungsschwierigkeiten gibt es keine Knappheit. Die westliche Medienversion ist eine reine Fiktion. Die Wahrheit vor Ort ist, dass der Westen einen nichtkonventionellen Krieg gegen Syrien führt. Er hat arabische und Paschtunkämpfer geschickt, von Prinz Bandar Bin Sultan angeheuert und von den französischen und deutschen Spezialtruppen ausgebildet. Diese Kämpfer haben zuerst versucht, ein islamisches Emirat auszurufen, dann weitgängige Fallen gegen syrische Militärkonvois eingeleitet. Heute werden sie von einem Al-Qaida-Emir, dem libyschen Abdelhakim Belhaj, kommandiert. Sie haben auf große Operationen verzichtet und führen Kommandoaktionen im Zentrum von Städten, um dort Terror auszulösen, mit der Hoffnung einen religiösen Bürgerkrieg anzustacheln. Ihre letzte Heldentat ist dieses doppelte Attentat in Damaskus.

    La Nouvelle République: In einem Ihrer Artikel stellen Sie Sich die Frage über die, vom syrischen Observatorium(in London basiert) der Menschenrechte gelieferten Informationen: wie kommt es, dass Institutionen wie das Hohe Kommissariat der Menschenrechte der UNO diese einfach übernehmen ohne sie zu prüfen. Ihrer Meinung nach, welchem Spiel widmen sich die UNO Institutionen?

    Thierry Meyssan: Das syrische Beobachtungszentrum Menschenrechte (SOMR) ist plötzlich auf der Medienebene aufgetaucht. Dieser Verein hat keine Vergangenheit, auf die er sich berufen könnte, und nur eines ihrer Mitglieder ist bekannt. Es ist ein Kader der syrischen Muslimbrüderschaft, besitzt drei Passe, einen syrischen, einen britischen und einen aus Schweden. Dieser Herr verkündigt jeden Tag die Anzahl der „Opfer der Unterdrückung“, ohne seine Aussagen zu begründen. Seine Behauptungen sind unüberprüfbar und daher ohne Wert. Sie werden trotzdem von allen jenen übernommen, denen sie nützlich sind.

    Das Hohe Kommissariat der Menschenrechte hat drei Kommissare für die Forschung über die Syrienereignisse beauftragt. Ihre Mission überschreitet die Kompetenzen der UNO, welche regelmäßige Inspektionen vorsieht, die Syrien, den Abkommen entsprechend, empfängt. Wie in Sachen Hariri (Libanon) gehen die Vereinten Nationen vom Prinzip aus, dass die örtlichen Obrigkeiten (libanesischen oder syrischen) unfähig oder unehrlich sind und dass man sie durch ausländische Fahnder ersetzen muss. Daher können sie nicht ganz einfach Kooperation der lokalen Macht erwarten. So haben sie einfach von der Schweiz und der Türkei aus gearbeitet.

    Die Entsendung der drei Kommissare liefert keine Garantie für Unabhängigkeit. Sie kommen alle drei aus Ländern, die sich für die militärische Intervention in Syrien erklärt haben. Ihre Methode ist auch nicht akzeptierbar: unter dem Druck der türkischen Kommissarin, die eine engagierte Aktivistin im Kampf gegen Gewalttaten an Frauen ist, hat die Kommission es für überflüssig gehalten, die Zeugenaussagen zu überschneiden und zu prüfen: es wäre die Sache der Angeklagten ihre Unschuld zu beweisen, wenn man sie vor Gericht stellte. Diese Art von Inquisition macht es möglich, jedermann für jegliche Schuld anzuklagen, aber beweist überhaupt nichts. Die Fahnder haben mehr als 200 Leute abgehört, die vorgeben, dass sie über Informationen verfügen und die behaupten, manchmal Zeuge, oder selbst Opfer von Ausschreitungen gewesen zu sein. Gemäß der Prozedur bleibt der Name der Zeugen in diesem Stand der Fahndung geheim. Aber der Prozedur nicht entsprechend bleiben die Namen der Opfer hier auch geheim. Die Hohe Kommissarin versichert mit lehrerhaftem Ton, dass die Unterdrückung mehr als 5000 Opfer gefordert hat, aber sie zitiert nur zwei Namen. Wirklich kein Glück, weil die beiden Fälle sehr ausführlich von Al-Dschasira erörtert wurden und Objekt von vielfachen Studien waren. Der Erste betrifft ein Kind, das auf der Strasse von unbekannten Schützen aus einem Wagen getötet wurde; der Zweite betrifft einen jungen Mann, der von einer bewaffneten Bande angeheuert wurde, um an einem Angriff gegen eine Militär Residenz teilzunehmen und der mit einer Kalaschnikoff in der Hand, gefallen ist. Das hat also nichts mit Repression einer pazifistischen Demonstration zu tun. Wir erwarten daher von der Hohen Kommissarin, dass sie die Namen der Opfer freigibt, damit wir die Richtigkeit der Anschuldigungen überprüfen können. Zahlreiche Instanzen der UNO haben ihre Glaubwürdigkeit verloren. Zum Ersten sollte man nicht erlauben, die Verantwortung Experten anzuvertrauen, die nicht den Status von internationalen Beamten haben, die aber nur nationale, von ihrem Land beauftragte Beamten sind. Man sollte nicht im Namen der UNO handeln können, wenn man gezwungen ist, seiner nationalen Hierarchie zu gehorchen.

    La Nouvelle République: In Syrien sowie in Libyen behaupten gewisse Beobachter, dass die Rebellen in Wirklichkeit Mordgeschwader, ausländische Söldner sind. Was können Sie dazu sagen?

    Thierry Meyssan: In beiden Fällen nehmen inländische Leute am Kampf teil, aber sie sind in Minderheit, verglichen mit den ausländischen Kämpfern. In Libyen haben sich Gruppen aus gewissen Stämmen den fremdländischen Söldnern für die Sezession der Cyrenaika angeschlossen. Aber sie haben sich geweigert in Tripolitanien zu kämpfen, um Kadhafi zu stürzen. Es war nötig Al-Qaida-Truppen einzusetzen, dann 5000 Mann der regulären Armee des Katars an den Strand zu bringen, um die Schlacht am Festland zu liefern. In den letzten Tagen der Jamahiriya ist der Stamm von Misrata den NATO-Kräften gefolgt und in Tripolis eingedrungen, als die Bombardierungen und die Schlacht zu Ende war.

    Die einzigen Libyer, die vom Anfang bis zum Ende gegen das Regime gekämpft haben, sind jene von Al-Qaida und eine Soldatengruppe, die mit General Abdel Fatah Younes abtrünnig geworden war. Nun war General Younes in der Vergangenheit von Oberst Kadhafi beauftragt worden, die Al-Qaida Rebellen zu bekämpfen. Das ist der Grund, warum seine Alliierten von Al-Qaida ihn ermordet haben, um sich sofort zu rächen, als sie ihn nicht mehr brauchten.

    In Syrien gibt es Aufständische, es sind die Muslimbrüderschaften und die Takfiristen. Es gibt hauptsächlich ausländische Kräfte, die Gauner engagieren und sie reichlich für Zivilistenmorde bezahlen. Das Problem der NATO ist, zum Unterschied von Libyen, dass Syrien eine historische Nation ist. Es gibt keine regionale Spaltung wie zwischen der Cyrenaika und Tripolitanien. Die einzige mögliche Spaltung existiert auf religiösem Grund, aber sie funktioniert derzeit nicht, obwohl man einige solche Konfrontationen wie in Banyias und Homs erlebt hat. Die offizielle Ankunft der Libyer, um ein Hauptquartier in der Türkei aufzubauen und syrische Deserteure in diese Struktur einzugliedern, vervollständigt das ganze Unternehmen.

    La Nouvelle République: Der nationale syrische Rat hat sich unter Frankreichs Obhut in Paris gebildet. Was kann man darüber sagen? Wird Frankreich wie in Libyen mit seinem „Gesandten“ BHL (Bernard Henry Levy v.Ü.) erste Geige spielen, oder mit einer anderen Strategie kommen?

    Thierry Meyssan: Zuerst sieht man leicht, dass die französischen Institutionen zum Teil von illegitimen Leuten wie Bernard Henry Levy geführt werden, welche Verantwortungen ohne Recht und ohne Titel übernehmen. Dann dienen gewisse gewählte Personen, wie Präsident Sarkozy nicht nationalen Interessen, sondern jenen des imperialen US-Systems. Unter deren Obrigkeit hat sich Frankreich schon in einem Konflikt in der Elfenbeinküste engagiert, um das neo-konservative Projekt einer Neuformung des „Erweiterten Mittleren Orient“ auf Nordafrika auszudehnen. Frankreich hat keine Streitsachen mit Syrien mehr, wie es der Besuch von Präsident el-Assad in Paris, zum Anlass des Mittelmeergipfels gezeigt hat. Man könnte höchstens meinen, dass der alte Konflikt der 80er Jahre (speziell der Mord des französischen Botschafters in Beirut) getilgt wurde aber ohne Entschädigung, und man ihn eventuell reaktivieren könnte. Aber ich bin nicht sicher, ob in dieser Angelegenheit das französische Verschulden nicht größer war als das der Syrier. Kurzum, Paris hat keinen Grund Damaskus anzugreifen. Wir wissen alle genau, dass die wahre Geschichte woanders liegt: die Dominanz und die Ausbeutung dieser Gegend hängen von dem Bündnis der USA und Israel einerseits, mit der Türkei und den Ölmonarchien andererseits ab. Dieses Bündnis stößt auf eine Widerstands-Achse, welche aus Hamas, dem Libanon, Syrien, Irak und Iran gebildet und von Russland und China unterstützt wird. Auf regionaler Ebene haben sich zwei Pole gebildet, der eine ausschließlich sunnitische, der andere multi-konfessionelle (und nicht schiitisch, wie es die Neo-Konservativen behaupten ..). Frankreich ist Handlanger der USA geworden. Es kann Syrien zu jeder Zeit Krieg erklären. Jedoch hat es allein nicht das Vermögen dafür, selbst auch nicht mit Hilfe Großbritanniens. Und der Gipfel vom 2. Dezember, der ein Dreierbündnis mit Deutschland schaffen sollte, wurde wegen Finanzschwierigkeiten abgeblasen. Inmitten der Euro-Krise haben die Europäer nicht die Mittel für ihren Imperialismus.

    La Nouvelle République: Die Arabische Liga hat in einer unerwarteten Art beschlossen, Syrien aus allen Institutionen auszuschließen, und zwar, bevor noch die, der syrischen Führung anerkannte Frist von 15 Tagen, um den arabischen Schlichtungsplan der Krise zu entfalten, abgelaufen war. Wie kann man diesen Beschluss betrachten, der den Regeln der Liga widerspricht, weil Einstimmigkeit mit höchstens einer Gegenstimme in solchen Angelegenheiten verlangt wird?

    Thierry Meyssan: Die internationalen Organisationen, ob es sich um die Arabische Liga oder die UNO handelt, gehören nicht den Mitgliedstaaten, sondern jenen, die sie finanzieren. Die Liga ist ein Spielzeug in den Händen der Ölmonarchien geworden. Leute die nicht einmal eine Verfassung besitzen, denken nicht daran, die Statuten der Organisationen, die sie gekauft haben, zu beachten. Über diese Feststellung hinaus, ist die Beschlussfassung durch die Liga, Syrien wirtschaftlich zu drangsalieren, nicht eine Sanktion für einen begangenen Fehler, sondern der Anfang eines konventionellen Krieges.

    La Nouvelle République: Das gleiche Szenario bildet sich, wie in Libyen. Werden wir die gleichen Zwischenfälle in Syrien erleben, oder sind die Umstände anders, oder werden wir es mit einer anderen Lage zu tun haben?

    Thierry Meyssan: Die Umstände und die Akteure sind anders. Libyen ist ein isolierter Staat. Oberst Gaddafi hat viel Hoffnung erregt und viel enttäuscht. Er war Anti-Imperialist, aber hatte viele geheime Abkommen mit den USA und Israel. Er war der Alliierte von allen und hat jeden vernachlässigt oder gar verraten. Sein Land kannte keine Diplomatie, keine Allianzpolitik, abgesehen von der Investitionspolitik für die Entwicklung von Afrika. Libyen stand deshalb isoliert gegenüber der NATO. Im Gegensatz dazu ist Syrien eine alte Nation, die immer Bündnisse geschmiedet hat, selbst in seiner Wahl des Widerstandes an Seiten der Palästinenser, der Libanesen, Iraker und Iraner. Seine Diplomatie ist so stark, dass sie in wenigen Tagen das doppelte russische und chinesische Veto im Sicherheitsrat bekommen konnte. Jeglicher Krieg gegen Syrien wird sich auf die ganze Region verbreiten, oder selbst in einen Weltkrieg ausarten, falls der Iran und Russland direkt eingreifen. Die Libyer sind noch dazu nur 5 Millionen, während Syrien 23 Millionen Einwohner hat. Libyen hatte außer dem Tschadkrieg keine militärische Erfahrung, während Syrien seit 60 Jahren gewohnt ist, in einer kriegsträchtigen Region zu leben. Die Experten der kriegerischen Lobby aus Washington behaupten, dass die syrische Armee schlecht ausgerüstet und schlecht trainiert sei. Sie versprechen, dass eine internationale Intervention ein Spaziergang sein wird. Das ist lustig, da dieselben Experten in 2006 behaupteten, dass Israel einen neuen Krieg gegen Syrien vermeiden sollte, weil Syrien zu gefährlich wäre.

    La Nouvelle République: Manche Leute meinen, dass das, was in Syrien passiert, nur eine Verlängerung der „arabischen Frühlinge“ sei, während Syrien seit der Bush-Ära auf der amerikanischen Agenda steht, laut der Erklärungen von General Wesley Clark; was glauben Sie, welcher Ausweg existiert für Bachar Al-Assad, um die Konspiration zu umgehen?

    Thierry Meyssan: Wie Sie uns daran erinnern, wurde der Beschluss, Syrien anzugreifen, in einer Versammlung in Camp David am 15. September 2001 getroffen, gerade nach den Attentaten in New York und Washington. Die Bush Regierung hatte eine Reihe von Kriegen geplant: Afghanistan und Irak, Libyen und Syrien, Sudan und Somalia, um mit dem Iran zu schließen. Im Jahr 2003, kurz nach dem Fall von Bagdad hatte der Kongress den Syrian Acountability Act verabschiedet, der den US-Präsidenten beauftragte, Syrien so schnell wie möglich Krieg zu erklären. Was Präsident Bush aus Zeitmangel nicht machen konnte, soll sein Nachfolger Barack Obama nun ausführen. Der General Wesley Clark hat diese Strategie schon vor vielen Jahren in der Öffentlichkeit preisgegeben, um sich gegen sie besser wehren zu können. Er hat eine sehr wichtige Rolle im Libyenkrieg gespielt, den er verzweifelt versucht hat, mit Hilfe von zahlreichen aktiven Generälen zu stoppen. Alle diese Leute verkörpern eine Strömung höherer Offiziere, die sich weigern, ihre Soldaten in Auslandsabenteuern sterben zu lassen, die nicht den Interessen der USA dienen, sondern nur einigen Israel nahestehenden Ideologen. Sie werden alles in Gang setzen, um den Krieg in Syrien zu verhindern und besitzen mehr Hebel als man glaubt, um die Weltpolitik zu beeinflussen. Präsident Bachar Al-Assad ist nicht wie sein Vater. Er ist kein Autokrat. Er regiert mit einer Mannschaft. Die Strategie seiner Regierung besteht einerseits darin, den zivilen Frieden gegen die Destabilisierungsversuche und konfessionelle Spaltungen zu schützen und andererseits die Bündnisse zu stärken, speziell mit Iran, Russland und China.

    La Nouvelle République: Eine Erkenntnis, die sich uns in den Wirren der arabischen Welt aufdrängt, sei es in Tunesien, Ägypten, Libyen und jetzt in Syrien, ist diese „Versöhnung“ des Westens mit den islamistischen Strömungen, die er doch bekämpft hatte. Was sind die Gründe und Ziele dieses neuen Spieles des Westens Ihrer Meinung nach?

    Thierry Meyssan: Ich glaube nicht, dass die Islamisten jemals als Feinde des Westens betrachtet wurden. Wenn man die Geschichte studiert, sieht man, dass alle Imperien sie benützt haben, um den nationalen Widerstand zu zügeln. Es war der Fall bei den Ottomanen, den Franzosen und den Engländern. Erinnern Sie Sich, wie Frankreich niemals das Gesetz der Trennung zwischen Kirche und Staat (1905) in Algerien angewendet hat. Es hat im Gegenteil die Moscheen gefördert, um seine Autorität durchzusetzen. Die Angelsachsen haben es ebenfalls so gemacht. Noch mehr haben die USA islamistische Bewegungen in den 80er Jahren mit der Hoffnung kreiert, einen Zivilisationskonflikt zwischen der Muslimwelt und der Sowjetunion zu provozieren. Es war die Strategie von Bernard Lewis, die von Zbigniew Brzezinski angewendet, und die von Samuel Huntington für das allgemeine Publikum zur Theorie gemacht wurde. Das hat Al-Qaida geboren. Diese Leute haben die Interessen des US-Imperiums in Afghanistan, Jugoslawien, in Tschetschenien und in neuerer Zeit in Irak, Libyen und jetzt in Syrien verteidigt. Abdelhakim Belhaj, den Ayman Al-Zawahiri zu Nummer 3 von Al-Qaida ernannt hat, als die Gruppe der islamischen Kämpfer in Libyen von Al-Qaida absorbiert wurde, ist heute Militärgouverneur von Tripolis und Kommandant der Freien Syrischen Armee. Er gibt sich ohne Komplex als Mann der NATO aus und verlangt vom MI6, der ihn gefoltert hatte, dass er ihm Rechenschaft ablege. Was die Muslimbrüder betrifft, welche Washington heute in Tunis, in Libyen und Ägypten an die Macht bringt und die es in Syrien installieren will, sind sie geschichtlich mit dem MI6 verbunden. Sie waren von Hassan Al-Banna konzipiert um die Engländer zu bekämpfen, aber sie wurden von den Engländern benützt um Nasser zu bekämpfen. Heute sind sie mit Geldsubventionen vom GCC (Golf Cooperation Counsil) überhäuft, was kein Zeichen von Unabhängigkeit ist.

    La Nouvelle République: Wenn morgen das Bachar Al-Assad Regime fallen sollte, was wären die Folgen für die Widerstandsachse Teheran-Hezbollah-Hamas?

    Thierry Meyssan: Die USA machen kein Geheimnis daraus, falls es ihnen gelingen sollte Syrien zu zerstören – ich sage „Syrien zu zerstören“ – weil die Frage des Widerstandes weit über die Person von Präsident el-Assad hinweggeht – würden sie den Krieg fortsetzen und sofort den Iran angreifen. Daher würde der Fall Syriens eine Periode mit großer Instabilität einleiten, die in einen Weltkonflikt entarten könnte.

    La Nouvelle République: In dem syrischen Konflikt hat die Türkei Partei ergriffen und die Thesen der syrischen, pro-westlichen Opposition vollkommen übernommen. Indem die Türkei bereitwillig das syrische Regime verunglimpft und die Lage in Syrien so darzustellt, als würde das Regime sein eigenes Volk töten, weiterhin die Demonstrationen zur Unterstützung des syrischen Präsidenten ableugnet und die Dimension der bewaffneten Protestbewegung bestreit ….., wie können Sie diesen Umschwung der Türkei erklären?

    Thierry Meyssan: Wir hatten alle vergessen, dass die Türkei NATO-Mitglied ist. Das türkische Heer ist eine amerikanische Hilfstruppe. In der Vergangenheit war es diese, welches die USA in Korea gerettet hatte. Die Türkei beherbergt US-Basen und hat gerade zugestimmt, dass das Pentagon seine derzeit in Spanien liegenden NATO-Stützpunkte in die Türkei umsiedelt und neue Radarstationen, die den Iran überwachen sollten, dort aufbaut. Seit einem Jahrhundert begehen die türkischen Führer laufend politische Fehler. Erdogan hofft der Gendarm der Region zu werden, wie es vor ihm der Schah Reza Pahlavi und Saddam Hussein gemacht haben. Die Geschichte hat gezeigt wie die USA jene behandeln die ihnen dienen: sie benützen sie und eliminieren sie später.

    Quelle: http://www.politaia.org/terror/inter...ion-in-syrien/
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    Re: Syrien - der nächste Krieg durch Lügen?

    Emir von Katar fordert Einsatz ausländischer Streitkräfte

    In der arabischen Welt wächst der Druck auf das Regime von Syriens Machthaber Assad: Der Emir von Katar hat sich für eine bewaffnete Mission in dem Land ausgesprochen, um "das Töten zu beenden". Auch Amr Mussa, früherer Generalsekretär der Arabischen Liga, schließt einen solchen Schritt nicht mehr aus.

    weiter hier: http://www.spiegel.de/politik/auslan...809218,00.html
    Ja, ist klar! Mit einer bewaffneten Mission wird das Töten eingestellt! TODSICHER !!!

    LG
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    Re: Syrien - der nächste Krieg durch Lügen?

    Jeder Krieg beginn mit einer Lüge !

    War schon immer so.

    Aber es hat sich im laufe der Zeit etwas geändert. Nämlich das Lügen als solche erkannt werden, und das die Lüge nicht mehr so leicht
    akzeptiert wird. (Kann da jetzt nur für mich sprechen).

    LG
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  4. #4
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    Re: Syrien - der nächste Krieg durch Lügen?

    Syrien will keine arabischen Truppen auf seinem Territorium

    Syrien hat die Entsendung arabischer Truppen in das Land entschieden abgelehnt. Wie das Außenministerium in Damaskus am Dienstag mitteilte, wird das die Situation in Syrien noch weiter verschlimmern und die Tür für eine ausländische Einmischung weit öffnen.

    Das syrische Volk lehne jegliche ausländische Einmischung in seine Angelegenheiten unter jeglicher Bezeichnung ab und werde allen Versuchen, seine Souveränität zu verletzen, entgegentreten, hieß es.
    Damaskus bestätigte dabei erneut seine Bereitschaft, zur Kriseregelung mit der Arabischen Liga zu kooperieren.

    Gleichzeitig ruft Syrien die Liga auf, „bedeutende Schritte“ gegen die Aufhetzungscampagne in den Medien zu unternehmen, deren Ziel es sei, „die Lage in Syrien zuzuspitzen und zum Eindringen von Kämpfern und zum Waffenschmuggel nach Syrien beizutragen“.

    Zuvor hatte sich der Emir von Katar, Scheich Hamad bin Chalifa al Thani, für die Entsendung arabischer Truppen nach Syrien ausgesprochen, um das Blutvergießen in diesem Land zu stoppen.

    Quelle: http://de.rian.ru/politics/20120117/262484081.html
    Syrien: Angriff auf Kommunikationssystem

    Informierte Quellen haben bekannt gegeben, die Angriffe auf das syrische Kommunikationssystem würden durch Stationen im Norden Libanons geleitet, wo sich die von Saudi Arabien, der Türkei und Katar unterstützten Kräfte aufhalten. Einem Bericht zufolge gaben diese Quellen bekannt, die verursachten Störungen im Kommunikationsnetz der syrischen Mobiltelephone, die nun erneut in den Küsten- und Zentralgebieten dieses Landes erfolgt sind, würden von einer Region Namens Akar im Norden Libanons verursacht.
    Zu diesem Ziel setzen diese Stationen das System Patrol-T ein, welches die Verbindung der Handys zu den Gsm und den Sateliten beeinträchtigt.
    Zuvor hatten Nachrichtenquellen berichtet, dass die Gegner der Assad-Regierung unterstützt durch Saudi-Arabien, Katar, der Türkei und der Bewegung vom 14. März im Norden Libanons stationiert seien.

    Quelle: http://german.irib.ir/nachrichten/na...ikationssystem
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    Wahrheit

    Und wieder wird klar, wie extrem wahrheitswidrig die westlichen Propagandamedien alles für ihre Zwecke verdrehen .......

    Zeugnis der syrischen Schriftstellerin Nadia Khost über das, was in ihrem Land passiert

    Dieser faszinierende Artikel wurde mir von einem Freund zugeschickt. Ich fand ihn so interessant, dass ich mich sofort an die Arbeit machte. Außer diesen gut zehn Seiten hat die Übersetzerin aus dem Arabischen nochmals 10 Seiten Anmerkungen geschrieben, die ich beim besten Willen nicht auch noch übersetzen konnte. Rücken und Arme streiken. Wer des Französischen mächtig ist, kann sie gerne von mir anfordern.

    Aus dem Arabischen übersetzt von der Biologin Mouna Alno-Nakhal am 15. Januar 2012 für silviacattori.net.
    Aus dem Französischen wiederum von mir übersetzt.

    Den bewaffneten, vom Ausland unterhaltenen Milizen zu widerstehen, ist für das syrische Volk eine Überlebensfrage

    Die syrische Bevölkerung ist Opfer gewalttätiger islamistischer Milizen und fürchtet diese bewaffneten Oppositionellen, die Angst und Chaos säen. Die syrische Schriftstellerin Nadia Khost – Autorin zahlreicher Essays und Bücher zur Geschichte, Architektur, Erhaltung und Schutz des Erbes der arabischen Zivilisation – lebt in Damaskus. Was sie uns hier sagt über das, was wirklich in Syrien passiert, muss sehr ernst genommen werden. Ihr Zeugnis entspricht in keinster Weise dem, was uns von den sogenannten französischen „großen Reportern“ erzählt wird. (Mir ist leider unbekannt, von wem dieser Vorspann stammt.)


    Es gibt kein Heizöl mehr in Aleppo … die Verkäufer können ihre Hilflosigkeit nur den von der Arabischen Liga geschickten Beobachtern klagen: „Wir sind arme Arbeiter, die bewaffneten Banden sperren die Straßen, stehlen das Heizöl, klauen oder zerstören die Fahrzeuge … wenn sie uns nicht töten!“ Das ist der wahre Grund des Mangels, was die Armen daran hindert, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

    Die bewaffneten Banden wüten, wo sie können … Die Beobachter hören die Zeugnisse der Verwundeten, das Weinen der Kinder, die nach ihren gekidnapten Vätern rufen, konstatieren die Verwundungen an den Leichen, notieren die Identitäten, die Berichte, die Orte, die Zeitpunkte …

    Unterdessen filmt das syrische Fernsehen im nachhinein und versucht die Bilder des Schreckens, der Massaker zu rekonstruieren, von denen die Syrier sich nicht vorstellen konnten, dass sie auf ihrem Boden stattfinden könnten. Bilder, die sie nie gesehen haben im Lauf ihrer jüngsten Geschichte: verstümmelte Leichen, abgeschnittene Gliedmaßen, herausgerissene Herzen, verbrannte und offenbar gefolterte Körper.

    So haben wir am 8. Januar alle das Unglück und die Trauer einer Gruppe von Bewohnern der Stadt Homs sehen können, beim Schein der noch brennenden Kerzen beim abendlichen Begräbniszug ihrer Opfer, als sie erneut von bewaffneten Banden angegriffen wurden und neue Opfer zu beklagen hatten … Tote und Verwundete. Ebenfalls in Homs, am 10. Januar, beklagten wir einen ermordeten Ingenieur, seinen verwundeten Kollegen und einen gekidnapten Lehrer. Schließlich haben diese Mörderbanden es so weit gebracht, dass die Kinder keine Schulen mehr besuchen können. Ungefähr 1000 Schulgebäude liegen in Trümmern!

    Folglich hat das aktuelle Problem Syriens nichts zu tun mit dem, was die westlichen Medien berichten; und zwar, ein Konflikt zwischen einer politischen Opposition, die Reformen verlangt und einer Regierung, die sie verweigert. Das Problem Syriens sind die bewaffneten Banden und kriminellen Gruppen, die das Chaos säen, indem sie eine Gesellschaft angreift, die seit Jahrzehnten gewohnt ist, in Sicherheit zu leben. Wie eine Krankenschwester den Beobachtern der Arabischen Liga erklärt: „Vorher konnten wir nachts um ein Uhr beruhigt nachhause gehen und jetzt wagen wir uns bei Einbruch der Dunkelheit nicht mehr aus dem Haus.“ Das ist die unerhörte Wirklichkeit in Syrien.



    Tatsächlich ist eines der Ziele mit der Ermordung von Soldaten und Polizisten, das Chaos allgemein zu machen. Das gleiche Chaos, das Georges Bush in Irak geschaffen hat mit der vorhersehbaren Konsequenz der Auflösung des Staates und der Herrschaft bewaffneter Gangs. In ihrem Krieg gegen Syrien hat der Westen zu derselben Methode gegriffen. Der Beweis ist, als die syrische Regierung eine General-Amnestie für alle, die ihre Waffen niederlegen, erklärte, da hat Frau Clinton die Rebellen aufgefordert: „Liefert nicht eure Waffen aus!“

    Niemand, der ehrlich die Wahrheit gewinnen will, kann leugnen, dass die Mörder und schändlichen Kriminellen benutzt werden, um Schrecken zu verbreiten mit dem Ziel, ein politisches Projekt zu verwirklichen, das gegen die Autorität des Staates gerichtet ist, auf die Teilung Syriens und dadurch auf die Vernichtung einer der Bastionen des Widerstands gegen das zionistische Projekt. Im Zweifel erinnern wir uns an das Projekt des Weltzionismus: „Die Auflösung Syriens und des Irak in ethnische oder religiös homogene Provinzen … ist eine der Prioritäten Israels … der erste Schritt zu diesem Ziel geht über die Auflösung ihrer Armeen.“

    Dieses Ziel ist im Irak erreicht, wo eine der ersten Entscheidungen von Paul Bremer [Zivilverwalter 2003 im Irak. A.d. Ü.] die war, die irakische Armee aufzulösen. Das ist auch für Syrien vorgesehen, wo die Armee das Ziel der Attacken der bewaffneten Banden ist. Mehr als 1000 Soldaten und Offiziere sind bereits getötet worden; und während die westlichen und arabischen Medien unsere Soldaten zur Fahnenflucht auffordern, haben Offiziere in unseren Zeitungen und Fernsehanstalten gesagt, dass sie gekidnapt, gefilmt und gefoltert wurden, um dadurch falsche Beweise für die Fahnenflucht zu liefern, die dann von Al Dschasira verbreitet wurden.

    Die übelsten Methoden werden angewandt, um das syrische Volk zur Unterwerfung zu zwingen. So haben bewaffnete Banden in den Vororten Harasta und Darayya von Damaskus die Schließung von Geschäften erzwungen unter dem Vorwand, einen „Generalstreik“ zu respektieren, und gleichzeitig zu drohen, dass alle, die nicht gehorchen, getötet werden oder ihre Kinder entführt und getötet würden! In Deraa, wurde ein Mann der sich weigerte, getötet und seine Frau verwundet. In Homs hat mir ein Händler anvertraut, dass er nach dutzenden Droh-Anrufen gezwungen war, seinen Laden zu schließen.

    Nach derlei Inszenierungen filmen die „Kommunikations-Spezialisten“ in Zusammenarbeit mit den bewaffneten Banden die geschlossenen Läden, schicken die Bilder an den TV-Sender Al-Dschasira in Katar, der sich beeilt zu verkünden, dass das syrische Volk dem Generalstreik gefolgt sei oder dass die Straßen der Städte aus Angst vor dem Regime leer seien! Ein anderes Mal sind drei junge Brüder mit dem alleinigen Ziel getötet worden, um den syrischen Sicherheitsdienst und die Armee zu diskreditieren.

    Die Syrier sind völlig verblüfft, wenn sie hören, wie diese Kriminellen ihre Verbrechen erzählen, als würden sie eine banale Geschichte berichten und ohne Gefühlsregung zugeben, dass sie einen Demonstranten niedergechlagen und dafür Geld bekommen haben. Und das bloß, um den Westmedien die Bestätigung für ihre gefälschte Version zu liefern, dass der Sicherheitsdienst friedliche Demonstranten tötet!

    Diese Grausamkeit und diese Barbarei läuft allen syrischen Traditionen der Liebe, Solidarität, Verzeihung und Toleranz gegenüber den Mitbürgern zuwider.

    Für das syrische Volk ist es also nicht mehr eine Frage politischer Opposition, sondern eine Frage der Existenz! Das ist es, was den Umfang der spontanen Demonstrationen in Damaskus erklärt am Abend der Entscheidung der Arabischen Liga, Syriens Mitgliedschaft zu suspendieren. Das erklärt auch die spontanen Demonstrationen in ganz Syrien nach der großen Explosion in Kafarsouseh (Terrorattacke mit Dutzenden Toten und vielen Verwundeten im Regierungsviertel von Damaskus. D. Ü.)

    Wenn man diese Realitäten bedenkt, muss jeder, der die Geschichte versteht, begreifen, dass es das syrische Volk ist, das dabei ist, sein Land zu retten. Seine Stimme ist momentan lauter als die der Politiker. Die Frauen, verscchleiert oder nicht, junge, alte, Kinder … alle drücken kraftvoll ihre Ablehnung von Einmischung aus in allen ihren Formen, verurteilen die Rolle Katars, kritisieren die Arabische Liga, ohne Sarkozy, Clinton und Obama auszulassen.

    Heute ist es unbestreitbar, dass es ein syrisches Volk gibt, dessen politisches Bewusstsein geschärft ist. Ein Volk, das weiss, dass es den expansionistischen amerikanisch-zionistischen Kräften widersteht, die einen diplomatischen, militärischen, ökonomischen und medialen Krieg organisieren. Ein Krieg, der von Frankreich gelenkt wird, und an dem die Türkei und die Golfländer unter Führung von Katar teilnehmen. Ein Krieg, dessen militärisches Werkzeug die Al-Qaida und deren politisches Werkzeug ein paar oppositionelle Syrier im Ausland sind!

    Und dieses Volk protestiert auch gegen die Wirtschafts-Politik, die Korruption und die dafür Verantwortlichen im Land. Dieses Volk hat einen geschärften Sinn entwickelt für die Gefahr und hat vollkommen verstanden, dass der Westen gewiss nicht interveniert, um Demokratie und Reformen einzuführen, sondern vielmehr, um den Widerstand der Syrer zu brechen gegen die westlichen und zionistischen Projekte.

    Dieses großartige Volk, das sich zum entscheidenden Kampf rüstet. Es hört nicht auf, seine Antworten neu zu formulieren als Antwort auf das amerikanisch-europäisch-zionistische Teilungsprojekt unter Ausnutzung der ethnischen und religiösen Linien, um das Land aufzuteilen. Eine Teilung, die das Volk zurückweist! Daher haben die Kurden und Araber, vereint auf dem nationalen Kongress einstimmig jede ausländische Intervention zurückgewiesen. Die Moslems und die Christen haben Hand in Hand in denselben Kirchen gebetet, die Delegationen von moslemischen Frauen sind den Patriarchen der Maroniten im Libanon besuchen gegangen und haben sich zum Garanten des Schutzes der Christen gemacht.

    Wir wissen genau, dass alle Arten von Druck ausgeübt werden, um unseren Willen zu brechen, unsere Würde und unseren Stolz als Syrier. Die ökonomischen Sanktionen und die bewaffneten Banden sind Teil dieses Drucks. Die bewaffneten Banden, die, um das Leben unseres Volkes noch schwieriger zu machen, die Straßen für die Tankfahrzeuge sperren; die Pipelines und Gasleitungen sprengen, die Elektrizitätswerke beliefern; die öffentliche Gebäude niederbrennen, Rathäuser und Polizeistationen, Versorgungstransporte mit Zucker und Reis angreifen, die für die verschiedenen Regionen des Landes bestimmt sind, Eisenbahnlinien in die Luft sprengen …

    Mit einem Mal wird der Strom rationiert und es sind die Armen und die Mittelklasse, die am meisten unter der folgenden Inflation leiden. Doch dies Leiden kümmert nicht die syrischen oppositionellen Patrioten, die das westliche expansionistische Projekt unterstützen und die nach Sanktionen gegen Syrien rufen. Im Gegenteil, deren Leiden bestärkt ihre Meinung: „Daran hat ein Verräter Schuld, der auch Schuld hat an dem vergossenen Blut und dem Angriff auf die Sicherheit des Vaterlandes!“

    Ist es so schwer zu verstehen, dass die Morde, die Ermordungen von Universitätsprofessoren und Ingenieuren, die Entführungen von Kindern, die Vergewaltigungen darauf zielen, das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben zu zerstören?

    In der Tat haben die Verbrechen der bewaffneten Milizen das kulturelle Leben in allen Zentren zum Erliegen gebracht, selbst in den abgelegensten Dörfern. Die Kunstgalerien und die Museen sind verlassen, obwohl in Syrien die Eintrittsgelder für Theater und Konzerte symbolisch sind.

    Unter diesen Bedingungen kann man sich vorstellen, dass die Syrier sich derlei Aktivitäten nicht gestatten, wenn bei den Beerdigungszeremonien um zahlreiche Opfer geweint wird und wenn selbst in den Kirchen die üblichen Feierlichkeiten zu Weihnachten und Neujahr untersagt wurden. Wie soll man sich für Kultur interessieren, wenn die bewaffneten Banden dem Land solch enorme ökonomische Verluste zufügen, indem sie Institute niederbrennen, Öl- und Gasleitungen sprengen, den Handel und das soziale Netz lahmlegen durch die Schreckenssperren auf der internationalen Straße Damaskus – Aleppo? Aleppo, wo ein Bewohner, dem seine Fabrik zweimal nacheinander angezündet wurde, vor Kummer starb?

    Derart zerbricht man das Leben der Bürger. Und so spricht man auch zuhause nur von diesen Ereignissen und nicht von kulturellen!

    Und aus diesem Grund verlangen die Bürger den Schutz der Armee. Aber die Arabische Liga besteht eisern darauf, dass sie aus den Städten abgezogen wird, obwohl es offensichtlich ist, dass die Sicherheitskräfte nicht über die Mittel verfügen, um gegen die Terroroperationen anzukämpfen. Der syrische Staat hatte keinen Grund, sie besonders zu bewaffnen, denn es ist klar, dass der Feind aus Israel kommt und nicht aus dem syrischen Volk.

    Es war absolut notwendig, dass die Armee eingriff. Im übrigen dort, wo sie sich zurückziehen musste, haben die bewaffneten Banden Freudentänze aufgeführt. Die Mama des kleinen Sari Saoud, der unter ihren Kugeln fiel, hat nichts gesagt, sondern nur ihren Schmerz hinausgeschrien: „Wäre die Armee hier gewesen, wäre mein Sohn nicht gestorben!“ Es ist, weil die Armee sich zurückziehen musste, dass diese Gangs sich in Damaskus von einem Vorort zum anderen frei bewegen können, wie wild auf die Abzüge drücken und Kugeln und Granaten in die Gegend zu feuern und die Bewohner zwingen, sich noch vor Einbruch der Dunkelheit in den Häusern zu verkriechen.

    Die Welt muss wissen, dass es diese Kriminellen sind, die von der „internationalen Gemeinschaft“ beschützt werden, und die von den westlichen und arabischen Medien wie al-Dschasira und al-Arabiya ausgewählt wurden, um sie zu verteidigen.

    Diese bewaffneten Banden sind nicht vom Himmel gefallen! Es ist der Neoliberalismus und die Marktwirtschaft, die in den vergangenen zehn Jahren angenommen wurden, der sie marginalisiert hat. Ein ganzes System, im Schutz korrupter Elemente, die den öffentlichen Sektor geplündert haben, das die Konterbande von Waffen nach Syrien deckt, das die Gefühle sozialer und ökonomischer Ungerechtigkeit der armen Klasse angestachelt hat; Leute, die von einer politischen Klasse vernachlässigt wurden, die nicht die notwendigen Maßnahmen ergriffen hat, um die Situation zu verändern, indem man auf Erziehung und Kultur setzt. Dadurch sind diese Marginalisierten zu Schmugglern geworden und zu Gefolgsleuten der wahabitischen Moscheen, die sie in ihre bewaffneten Gruppen integriert haben.

    Auf diese Minorität der Bevölkerung, die von notorischen Obskurantisten angeworben wurden, stützen sich die Hoffnungen jener, die nach einer ausländischen Intervention rufen!

    Lange vor diesen blutigen Ereignissen und dem, was man den „arabischen Frühling“ nennt, haben die Arbeiter, Bauern, Schriftsteller … die politische und ökonomische Situation auf ihren jeweiligen Kongressen diskutiert und haben die notwendigen Reformen gefordert. Damals hat man keine Stimmen gehört, die den Sturz des Regimes forderten.

    Wir sagen jedoch, dass wir es sind, die Syrier hier im Lande, die gefordert haben, unsere Wirklichkeit zu verändern, und dass es vielmehr der kolonialistische Westen ist, dessen Ziel es ist, unseren Widerstand zu brechen, der diese Reformen nicht will! Wegen dieser Tatsache müssen wir unsere Heimat gegen alle verteidigen; das syrische Volk verweigert sich eindeutig und klar jeder ausländischen Bevormundung, sei sie arabisch oder westlich.

    Sarkozy und Clinton können um die Wette schreien: „Al-Assad muss zurücktreten!“, das syrische Volk antwortet ihnen: „Es liegt an uns, unseren Pråsidenten zu wählen, nicht an euch!“

    Es ist dieser große qualitative Umschwung, den das syrische Volk erlebt hat, der, nachdem es sein Schicksal den politischen Parteien vor jenen Ereignissen anvertraut hat, es auf alle öffentlichen Plätze getrieben hat, wo es seine Stimme und seine Sprache gefunden hat und seinen Willen kundtat und, kurz gesagt, sich an den kolonialistischen Westen wandte und ihm sagte: „Hört auf!“

    Dieses syrische Volk, das demonstriert, tut es nicht auf Befehl von Behörden oder irgendeiner politischen Partei. Es setzt sich für dieses politische Leben ein in den entscheidenen Augenblicken seines Landes, und gegen die Teilung setzt es seinen Zusammenhalt. Ein Zusammenhalt, der leidenschaftlich von den Frauen unterstützt wird. In der Tat sind sie es, ob berufstätig oder nicht, die sich zahlreich vor die Fernsehkameras stellen, um ihre Meinung über die Situation auszudrücken.

    Gegen den heftigsten Widerstand verdammen die Syrier das Leben in ethnisch geprägten Gesellschaften und gegen die Vertreibung der Christen. Die Christen sind sich der Gefahr völlig bewusst und stehen an vorderster Front bei der Verteidigung unseres Landes. Wir haben niemals zwischen Christ und Muselman unterschieden und es wäre schwierig für uns, unsere Freunde auf religiöser oder ethnischer Basis zu klassifizieren, denn Syrien ist ein Land mit Geschichte und Erbe alter Zivilisationen, deren Glauben und Konfessionen es bewahrt hat.

    Das erklärt die zivilisierte Antwort seines Volkes auf das eingefädelte Projekt kolonialistischer Aufteilung. Die religiösen Moslems und Christen versammeln sich in Kirchen und Räumen, um gemeinsam zu beten. Der moslemische Würdenträger beginnt mit der Lektüre eines Textes aus dem Evangelium und der christliche Priester endet mit der Lektüre eines Verses aus dem Koran. Ihre kürzliche Zusammenkunft fand in den Räumen des Hotels Dedeman am 9. Januar 2012 in Anwesenheit westlicher Journalisten statt; gleichzeitig wurde eine Messe zur Würdigung der Seelen der Märtyrer in der Kirche des Kreuzes in Damaskus in Anwesenheit des Muftis der Republik und der Bischöfe der Kirche gelesen. Jene, die vorhaben, das Land von Christen zu säubern, haben diese bewegende Botschaft nicht empfangen können!

    Was tun?

    Das Syrien, das die moslemischen und christlichen Feiertage begeht, das Syrien, das seine Armee geschickt hat, um die Christen im Libanon im Bürgerkrieg zu schützen und dann tausende Soldaten geopfert hat, um sie vor der israelischen Invasion zu schützen, das Syrien, das eine halbe Million Iraker in der Folge der Invasion Iraks aufgenommen hat, steht heute einer bewaffneten Koalition gegenüber und einem Europa, das seine Werte verloren hat und wo Persönlichkeiten von der Statur eines Charles de Gaulle nicht mehr existieren.

    Es erträgt einen sowohl medialen, diplomatischen und ökonomischen Krieg, und es hat zu tun mit den modernen Waffen eingedrungener Krimineller aus der Türkei und dem Libanon. Aber die Geschiche hat das Volk Geduld gelehrt gegenüber dem Unglück; es bleibt überzeugt, dass es gegenüber dieser Koalition und dem westlich/zionistischen Projekt den Sieg erringen wird.

    Dieser Überzeugung, sich die Verteidigung des syrischen Volkes zu Herzen zu nehmen, steht es auch zu, die Würde zu verteidigen, das, was es an Edlem in der Menschheit gibt sowie die Intelligenz eines jeden von uns, die ständig durch die internationalen Medien verhöhnt wird.

    Es ist die Pflicht freier und kluger Menschen dieser Welt, dieses Volk zu unterstützen und die verdeckten Verbrechen der Politiker und der Medien des kolonialistischen Westens anzuprangern.

    Quelle: http://einarschlereth.blogspot.com/2...erin.html#more
    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  6. #6
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    Re: Syrien - der nächste Krieg durch Lügen?

    Zitat Zitat von AreWe?
    Und wieder wird klar, wie extrem wahrheitswidrig die westlichen Propagandamedien alles für ihre Zwecke verdrehen .......
    Jop, das was uns von den meisten Medien an "Information" geboten wir fällt tatsächlich unter PROPAGANDA :

    Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern, zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion.

    Wer steuert die Medien ? Das sollte mal groß hinterfragt werden !

    Das viel kopiert und möglichst kostenschonend recherchiert wird, ist schon klar. Ich versteh nicht wiso nicht die
    Wahrheit und Fakten publiziert werden ? Das ist doch viel spannender . Die Wahrheit wird doch nur mehr verdreht und absatzsteigernd dargestellt.

    Ein kleines Beispiel : [link=http://www.sueddeutsche.de/politik/gewalt-in-syrien-hundert-tote-an-einem-tag-1.1240547:2lqjbfv0]Die SZ vom 21.12 2011 schreibt das es seit den Aufständen ca 5000[/link] Tote gibt............. Und in einem
    anderen Artikel (andere Zetschrift)
    vom 07.01.2012 kann man lesen : ........Seit Beginn des Aufstands gegen das Assad-Regime im März sind nach UNO-Schätzungen mehr als 5000 Menschen getötet worden.......

    Seltsam oder ? Da ist doch tatsächlich eine bewaffnete Revolution im Gange und die Zahl der getöteten Menschen wird nicht mehr ?


    Da ist immer von Menschen die Rede ! Das ist ja schonmal ein Anfang.

    In Libyen zum Beispiel gab es nur 3 Kategorien unter den Toten der "Revolution" :

    A: Getötete Zivilisten von
    B: Gaddafi Loyalisten die von
    C: Rebellen und der NATO bekämpft werden




    Ich hab mich immer gefragt was unterscheidet einen bewaffneten Zivilisten von einem Rebellen.

    Apropos Soldat.
    Vergesst bitte nie! das Soldaten auch nur bewaffnete Zivilisten sind, mit dem kleinen Unterschied das Soldaten , im Gegensatz zu
    bewaffneten Zivilisten, selten die freie Wahl haben ob sie die Waffe benutzen oder nicht.

    LG
    Was auch immer du tust, handle klug und bedenke das Ende


  7. #7
    Gast

    Syrien: Mindestens 30 Tote bei Massaker in Homs

    Syrien: Mindestens 30 Tote bei Massaker in Homs

    Die syrische Armee hat in der Protesthochburg Homs am Donnerstag mindestens 30 Menschen getötet, darunter auch Kleinkinder. Aktivisten berichteten von einem 'grauenhaften Massaker'.

    HTML-Code:
    <iframe src="http://www.zoomin.tv/site/videoplayer.cfm?id=449083&pid=corporatede&country=de&language=deu&width=480" style="width:480px; height:270px; border:none; overflow:hidden;" frameborder="0" scrolling="no" allowtransparency="yes">Zoom.in Video: Syrien-Mindestens-30-Tote-bei-Massaker-in-Homs</iframe>

  8. #8
    Gast

    Syrien: Internet-Filme als politische Waffe

    Syrien: Internet-Filme als politische Waffe

    [size=110:w2xo4m0x]Zu den Protesten gegen das Regime von Baschir al-Assad auf offener Straße gesellen sich nun auch Filmschaffende, die mit ihren Bildern und Texten im Internet gegen den syrischen Diktator kämpfen.[/size]

    Abu Naddara - der Mann mit der Brille -, so nennt sich das Kollektiv syrischer Filmemacher, die sich mit ihren Mitteln gegen die Machthaber in Damaskus auflehnen. Was für sie zählt, ist einzig und allein die Kraft der Bilder. Auf die Darstellung von Blut und Gewaltszenen verzichten sie ganz bewusst. Wissam Scharaf hat den Sprecher der Initiative in Paris besucht.

    HTML-Code:
    <object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=10,0,0,0" id="playerArte" allowScriptAccess="always" width="560" height="340" ><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="quality" value="high"><param name="movie" value="http://videos.arte.tv/videoplayer.swf?configFileUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fcae%2Fstatic%2Fflash%2Fplayer%2Fconfig%2Exml&lang=de&videorefFileUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fde%2Fdo%5Fdelegate%2Fvideos%2Fsyrien%5Finternet%5Ffilme%5Fals%5Fpolitische%5Fwaffe%2D6362054%2Cview%2CasPlayerXml%2Exml&admin=false&mode=prod&videoId=6362054&autoPlay=true&localizedPathUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fcae%2Fstatic%2Fflash%2Fplayer%2F&embed=true&autoPlay=false"><embed src="http://videos.arte.tv/videoplayer.swf?configFileUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fcae%2Fstatic%2Fflash%2Fplayer%2Fconfig%2Exml&lang=de&videorefFileUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fde%2Fdo%5Fdelegate%2Fvideos%2Fsyrien%5Finternet%5Ffilme%5Fals%5Fpolitische%5Fwaffe%2D6362054%2Cview%2CasPlayerXml%2Exml&admin=false&mode=prod&videoId=6362054&autoPlay=true&localizedPathUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fcae%2Fstatic%2Fflash%2Fplayer%2F&embed=true&autoPlay=false" width="560" height="340" allowFullScreen="true" name="playerArte" quality="high" allowScriptAccess="always" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object>
    http://videos.arte.tv/de/videos/syrien_internet_filme_als_politische_waffe-6362054.html

  9. #9
    Luzifer
    Gast

    Re: Syrien - der nächste Krieg durch Lügen?

    Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern, zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion.
    Propaganda ist also genau das, was AreWe und Du hier ständig treiben!

    Dein Beispiel mit der Anzahl an Toten sagt nichts aus. Gerade bei solchen Konfflikten kennt niemand genaue Zahlen. Beide Seiten frisieren ihre Zahlen auch noch. Und die Zeitungen können nur das schreiben, was ihnen zur Verfügung steht.

    Selbst bei Schiffs- oder Flugzeugunglücken bleibt die Zahl der Opfer oft längere Zeit ungewiss. Dabei sollte es da doch ganz einfach sein.

  10. #10
    Gast

    Re: Syrien - der nächste Krieg durch Lügen?

    Propaganda ist also genau das, was AreWe und Du hier ständig treiben!
    Nein das ist es NICHT, denn dann müsste man ja Deine Beiträge auch als Propaganda deklarieren, oder gibt es da eine bestimmte Richtlinie wo aus einer persönlichen Meinung eine Propaganda wird ?

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