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Thema: Ende des Bargelds!?

  1. #191
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    IWF rät Regierungen zu unauffälliger Abschaffung von Bargeld

    Für alle Zweifler!

    Das ist dieselbe Kategorie wie Assad muss weg! Das Bargeld soll auch weg!

    Das ist kein Glaube, sondern absolute Gewissheit!!!

    In einem Arbeitspapier zeigt der Internationale Währungsfonds Regierungen Strategien auf, wie der Widerstand der Bürger gegen eine Abschaffung des Bargeldes gebrochen werden kann. Der IWF empfiehlt, mit kleinen, unverdächtigen Maßnahmen zu beginnen.
    In seinem aktuellen Arbeitspapier „The Macroeconomics of De-Cashing“ hat der IWF Strategien im Auge, wie der Widerstand der Bürger gegen eine Einschränkung oder Abschaffung von Bargeld gebrochen werden kann.
    Der Ökonom Norbert Häring, der das Papier in Deutschland als erster entdeckt hat, hält das Papier für einen durchaus konkreten Arbeitsplan: Zwar sei die Abhandlung in neutralem Ton verfasst und es würden auch Vorteile von Bargeld aufgezeigt – insgesamt deute jedoch alles darauf hin, dass es sich quasi um einen Ratgeber für Regierungen handelt, welche die Nutzung von Bargeld einschränken möchten, schreibt Häring: „In den Schlussfolgerungen stehen Ratschläge, wie Regierungen den Widerstand der Bevölkerung unterlaufen und sie über ihre wahren Absichten täuschen können … Das Arbeitspapier kommt zu seinen Empfehlungen, wie man dem widerstrebenden Volk die Abschaffung des Bargelds unterjubeln kann, ohne zuvor überhaupt den Versuch zu unternehmen, ein Überwiegen der Nachteile über die Vorteile von Bargeld herzuleiten oder auch nur explizit zu behaupten.“


    IWF-Analyst Alexei Kireyev vertritt in seinem Papier natürlich nur seine private Meinung. Allerdings ist es durchaus schon vorgekommen, dass sich die Meinung eines Analysten mit der Meinung der Institution deckt, die ihn für seine Analyse bezahlt. Kireyev schreibt:
    „Obwohl sich einige Länder in wenigen Jahren des Bargelds entledigen werden, sollte eine komplette Abschaffung des Bargeldes in verschiedenen Schritten erfolgen. Der Prozess der Bargeld-Abschaffung könnte auf Basis von ursprünglichen und weitgehend akzeptierten Maßnahmen wie der Abschaffung großer Scheine, der Festsetzung von Transaktionsobergrenzen und der Pflicht zur Kennzeichnung von Bargeld beim Grenzübertritt fortgeführt werden. Weitere Schritte könnten wirtschaftliche Anreize zur Reduzierung von Bargeld bei Transaktionen, eine weitergehende Digitalisierung des Finanzsystems oder Erleichterungen bei mobilem Bezahlen sein.“
    Wichtig sei zudem, dass eine Bargeld-Abschaffung als Folge der Innovationen privater Unternehmen und nicht als Maßnahme des Staates zu erkennen sei:
    „Eine vom Privatsektor angeführte Bargeld-Abschaffung scheint einer vom öffentlichen Sektor angeführten Bargeld-Abschaffung vorzuziehen zu sein. Die erste scheint fast gänzlich gutartig zu sein (beispielsweise, indem mehr Smartphones zum Bezahlen verwendet werden), braucht aber noch eine politische Adaption. Die zweite erscheint zweifelhafter und viele Menschen haben berechtigte Einwände dagegen. (…) In jedem Fall sollte eine durch Anordnung erzwungene Bargeld-Abschaffung vermieden werden, weil sich Bargeld großer Beliebtheit erfreut.“
    Laut IWF muss der Eindruck verhindert werden, dass mit einer Bargeld-Abschaffung eine Ausweitung der Kontrolle über die Bürger einhergehe:
    „Ein zielgerichtetes, weitreichendes Programm ist nötig, um das mit einer Bargeld-Abschaffung verbundene Misstrauen zu lindern, insbesondere, dass die Behörden durch eine Bargeld-Abschaffung alle Aspekte des Lebens der Bürger kontrollieren wollen, inklusive deren Geldverwendung und um deren Ersparnisse auf die Banken zu drängen. Der Prozess der Bargeld-Abschaffung erhält mehr Kraft, wenn er auf der individuellen Wahl des Konsumenten oder auf Kosten-Nutzen-Überlegungen basiert.“
    Unumwunden gibt der IWF zu, dass eine Bargeld-Abschaffung im Interesse der Banken liege:
    „Weil eine Bargeld-Abschaffung dazu führt, dass Marktteilnehmer ihr Geld auf die Konten übertragen, erhöhen sich die Einlagen des Bankensystems, was zu tieferen Kreditzinsen und mehr Kreditvergabe führen kann.“
    Der IWF ist mit seiner Idee einer Zurückdrängung des Bargeld-Gebrauchs nicht allein. Vorstöße, die auf eine Einschränkung oder Abschaffung des Bargeld-Gebrauchs abzielen, haben sich in den vergangenen Jahren gehäuft. Meist werden diese mit dem Kampf gegen Schwarzarbeit, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung begründet. Dies erscheint zwar plausibel. Wahrscheinlich ist aber, dass die Forderungen nach einer Digitalisierung des Geldes weit weniger altruistische Gründe haben. In diesem Zusammenhang ist es bemerkenswert, dass Bargeld die einzige Möglichkeit der Bürger darstellt, ihre Ersparnisse vor dem Zugriff der Staaten und Banken und etwaiger Sonderabgaben oder Vermögenssteuern zu schützen. Eine solche Sondersteuer auf Vermögen hatte der IWF vor gar nicht allzu langer Zeit gefordert.


    Quelle: https://webcache.googleusercontent.c...ient=firefox-b
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  2. #192
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    Bargeld - wie wir den schleichenden Tod verhindern. Kein Bargeldverbot - für Verbraucherschutz.



    Das Finanzestablishment, die Vertretern von Zentralbanken und Großbanken, sind geschickt genug, das Bargeld nicht mit einem Paukenschlag, mit einem Big Bang abzuschaffen. Sie setzen auf die schleichende Entfernung des Bargeldes aus dem Wirtschaftsleben. Dagegen müssen wir uns zur Wehr setzen.
    Liebe Grüße
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  3. #193
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    Bargeldlose Gesellschaft mit Fokus auf die aktuellen Ereignisse in Indien

    Tja, wenn doch bloß diese Bequemlichkeit nicht wäre, mit der wir sooooooviel Zeit sparen, die wir dann mit sinnloser Beschäftigung verbringen .......

    Unsere Zivilbevölkerung ist gut damit beraten, für die letzten Strohhalme ihrer Freiheit zu kämpfen. Die nahezu vollständige Abhörung ist bereits vollzogen. De Maizière und Teile der CDU gehen bereits einen Schritt weiter, indem sie laut über eine Zensurbehörde unter dem Vorwand “FakeNews” nachdenken, wie unmittelbar vor Weihnachten 2016 verlautbart wurde – genannt “Abwehrzentrum”. [0] Noch dazu droht die konkrete Abschaffung des Bargeldes. Mit allen drei gemeinsam bedeutet es eine nahezu vollständige Überwachung und Kontrolle der Bürger.

    weiter hier: http://theorieblog.attac.de/2017/04/...sse-in-indien/
    LG
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  4. #194
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    Indien: Aus den Bankautomaten kommt kein Geld mehr

    Es liegt nur an den Menschen, die verstehen einfach nicht, wie gut es die Regierung mit ihnen meint!

    Indien zieht die Bargeld-Rationierung offenkundig mit aller Härte durch.

    Indiens Geldautomaten sind leer und sorgen für großen Unmut in der Bevölkerung. Die Times of India berichte, dass die Zentralbank nicht genug getan hat, um ausreichend Geld zu drucken. Vor fünf Monaten hatte Premierminister Narendra Modi mit einer brachialen Währungsreform dafür gesorgt, dass die hohen Banknoten aus dem Verkehr gezogen wurden.

    Im Gespräch mit der Times of India sagte der stellvertretende Generaldirektor der State Bank of India (SBI), Ajoy Kumar Pandit, dass die Kunden das Vertrauen in die Banken wegen der Krise verlieren. „Fast 70 Prozent unserer 648 Geldautomaten in den drei Bezirken geben kein Bargeld mehr aus, der Rest wird auch in den nächsten Tagen austrocknen, da wir kein Geld haben, um die Maschinen wieder aufzufüllen. Wir können nichts dagegen unternehmen.“
    Regierungsbeamte haben wiederholt behauptet, dass die Bargeldversorgung wieder normal sei, nachdem die Bargeld-Rationierung eine schwere Liquiditätskrise in einem Land verursacht hat, in dem mehr als die Hälfte der Transaktionen mit dem Wert noch mit Bargeld durchgeführt wird.
    Aber in vielen Geldautomaten in großen Städten, darunter Mumbai, Bangalore, Chennai und Pune ging im April das Geld aus. Analysten sagen, die Zentralbank hat das Druck neuer Scheine zu früh gebremst, Nur noch zwei Drittel an Geldscheinen sind heute noch im Umlauf im Vergleich zu vor der Reform.
    „Die Regierung will das Bargeld in der Wirtschaft reduzieren. Sie wollen, dass das neue Gleichgewichtsniveau in der Wirtschaft niedriger ist „, sagte Ashish Gupta, Research Analyst bei der Credit Suisse.


    Quelle: https://webcache.googleusercontent.c...ient=firefox-b
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  5. #195
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    AW: Ende des Bargelds!?

    Henkel über Bargeldabschaffung: "Legen sie sich das Geld unter das Kopfkissen"

    Der Internationale Währungsfond (IWF) will das Bargeld abschaffen. Einziger Profiteur sind die Banken, meint Hans-Olaf Henkel, Europa-Abgeordneter der Partei Liberal-Konservative Reformer (LKR). Der Ex-Industrielle befürchtet gesellschaftspolitisch verheerende Auswirkungen, wenn die Pläne umgesetzt werden.

    Henkel glaubt zu wissen, was hinter den Plänen zur Bargeldabschaffung steckt: „Die Europäische Zentralbank (EZB) will verhindern, dass die Sparer sich das Geld unters Kopfkissen legen.“ Gegenüber der Agentur Sputnik erklärte der Ökonom und Ex-Wirtschaftsboss: „Wenn eine Bank in Europa pleitegeht, dann gibt es das garantierte Recht für Einleger, bis zu 100.000 Euro vom Staat zurückzubekommen. Mehr aber nicht.“ Wer mehr habe, blicke bei einer Bankenpleite in die Röhre.

    Deshalb horten laut Henkel viele Menschen ihr Bargeld woanders. „Es ist offensichtlich, dass die europäischen Tresorhersteller an Geschäftsvolumen zugenommen haben. Das haben die Banken inzwischen gemerkt.“ Die Banken würden das Bargeld abschaffen wollen, um wieder Zugriff auf das gehortete Geld der Sparer zu haben.


    Ein Indiz dafür sei die Begründung der Europäischen Zentralbank: „EZB-Präsident Draghi sagt: ´Ich schaffe die 500 Euro-Scheine ab oder lasse sie nicht mehr drucken, weil das dann die organisierte Kriminalität beeinträchtigt´.“ Der Europa-Politiker fragt sich: „Seit wann ist die Europäische Zentralbank für den Kampf gegen die Kriminalität verantwortlich?“ Letzten Endes stecke dahinter, diejenigen mit mehr als 100.000 Euro auf dem Konto, bei Bankpleiten mit in Haftung zu nehmen.


    Auch gesellschaftspolitisch sei Bargeld wichtig, erklärte der politisch aktive Ökonom, so etwa für Jugendliche. Henkel nannte ein Beispiel: „Wenn sie mit 20 Euro in der Tasche in die Disco gehen und irgendwann sehen sie, dass sie nur noch zwei haben, dann hören sie auf zu trinken. Wenn sie aber nur noch mit Kreditkarte bezahlen, lernen sie den Wert des Geldes nicht kennen.“
    Der konservative Europa-Abgeordnete, der die Alternative für Deutschland (AfD) mitgründete, gab einen Tipp für eine angeblich sichere Geldanlage: „Wenn sie mehr als 100.000 Euro haben, eröffnen sie ein Konto bei einer anderen Bank. Oder legen sie sich das Geld unter das Kopfkissen oder in den Tresor.“


    Das komplette Interview zum Nachhören:



    LG

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