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Thema: Ende des Bargelds!?

  1. #211
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    Visa bezahlt Restaurants dafür, Bargeldannahme zu verweigern



    Was mag nur dieses Bild bedeuten???

    Das weltweit führende Kreditkartenunternehmen Visa, Gründungsmitglied der Better-Than-Cash-Alliance, die zusammen mit der US-Regierung, der Weltbank und den G20 an der weltweiten Bargeldabschaffung arbeitet, hat im Rahmen einer „Cashless Challenge“ Prämien für Restaurants ausgelobt, die sich verpflichten, kein Bargeld mehr anzunehmen. Es ist die bewährte Abba-Museums-Methode, die da auf eine höhere Ebene gehoben wird.
    Der Hauptpreis für die ausgewählten Restaurants werden aber wohl nicht die ausgelobten 50 x 10.000 Dollar sein, sondern die Aussicht, dass Visa seine Medienkontakte nutzt, um mit diesen Restaurants einen der üblichenJoe’s Diner nimmt kein Bargeld und die Kunden finden es cool“-Schleichwerbungsstücke zu machen, natürlich ohne zu erwähnen, dass Joe’s Diner von Visa dafür bezahlt wird. So wurde das schließlich auch jahrelang mit dem Abba-Museum betrieben. Das wurde von Mastercard bezahlt, auch ein Mitglied der Better Than Cash Alliance. Dafür hat Initiator Björn Ulväus von Abba medienwirksam ein Jahr (angeblich) auf jegliche Bargeldnutzung verzichtet, und hat das Museum ebenfalls medienwirksam schon 2013, kurz nach Eröffnung, beschlossen, kein Bargeld zu akzeptieren. Ganz selten wurde in den vielen Medienberichten über diese beiden Kuriositäten die Sponsorenschaft von Mastercard erwähnt. Ulväus und das Museum verschleiern übrigens die Tatsache, dass er einfach eine bezahlte Mastercard-Lobbyikone ist, mit einer ziemlich schwachen Begründung für ihr ausgeprägtes Anti-Bargeld-Engagement. Bei Ulväus Sohn sei schon einmal eingebrochen worden, und das wäre nicht passiert, wenn es kein Bargeld gäbe. Bei mir ist schon zwei Mal eingebrochen worden. Auf die Idee, mich der Anti-Bargeld-Fraktion anzuschließen, bin ich deshalb nicht gekommen. Die Gründung der Better Than Cash Alliance ein Jahr vorher in Washington durch Mastercard und Co scheint mir da schon eine überzeugendere Begründung. Man darf spekulieren, wieviel Visa oder Mastercard dafür springen ließen, dass ebenfalls bereits 2013 die Washington Post in einem großen Artikel verkünden konnte, dass eine schwedische Obdachlosenzeitung nun auch bargeldlose Zahlungen entgegennehme. Die Kartenlesegeräte stellte der Zeitung ein Anbieter für mobile Zahlungsverkehrsdienste zur Verfügung. Die werbetechnisch kaum zu überbietende Story, wonach man in Schweden sogar Obdachlosen bargeldlos etwas abgeben könne, haben Sie seither sicher schon ein Dutzend mal gelesen.
    Erst einmal soll es die 10.000 Dollar von Visa für 50 Restaurants oder Lebensmittelkioske in den USA geben, aber Jack Forestell, der globale Chef von Visas „Händler-Lösungen“ macht klar, dass das nur ein Anfang ist: „Wir betrachten das als Eröffnungssalve“, sagte er martialisch laut einem Dow-Jones-Bericht. Bezahlt wird damit die Modernisierung der Zahlungsverkehrsinfrastruktur und, weil das sicherlich keine 10.000 Dollar kostet, als relevanterer Posten „Marketingausgaben“.
    Mit solchen Aktionen versuchen Visa und Mastercard das Problem zu überwinden, dass viele Geschäfte Bargeld bevorzugen, weil sie dann nicht zwei bis drei Prozent des Umsatzes abdrücken müssen. „Dass Händler kein Bargeld annehmen wollen, ist ein Mythos“, wird der Senior Vice President und Chefjurist der Nationalen Einzelhandelsföderation von Dow Jones zitiert.
    Dow Jones schreibt dazu erhellend:
    Visa betrachtet seit langem Bargeld als größten Wettbewerber und arbeitet daran, es zu verdrängen. Bargeld los zu werden ist eine Priorität für Visa-CEO Al Kelly, insbesondere da Bargeld- und Scheck-Transaktionen weltweit weiter zunehmen.
    “Wir konzentrieren und darauf, Bargeld aus dem Geschäft zu drängen”, sagte Kelly demnach auf dem Visa Investorentag im Juni.
    Auch Regierungen werden für's Mitmachen bezahlt
    Laut Dow Jones begnügt sich Visa dabei nicht mit Zahlungen an Geschäfte, sondern habe kürzlich auch ein Abkommen mit der polnischen Regierung geschlossen, das Land in Richtung einer bargeldlosen Zukunft zu entwickeln. Tatsächlich gibt es ein Programm "Papierloses und bargeldloses Polen", in dem es unter anderem heißt, um die Bargeldnutzung zurückzudrängen, würden alle öffentlichen Ämter und Autos der Verkehrspoliizei mit Kartenlesegeräten ausgestattet. Die Kosten dafür würden durch eine "sehr enge Koopereation" mit den kartgenausgebenden Unternehmen stark reduziert.
    Mit Entwicklungsländern, deren klamme Regierungen man leichter kaufen kann, sind solche Abkommen der Kreditkartenunternehmen mit Regierungen schon länger üblich. Auf diese Weise sind dort Kreditkarten in Umlauf gekommen, die nicht nur zur Abwicklung der Lohnzahlungen für Staatsangestellte benutzt werden, sondern gleichzeitig auch als Personalausweis dienen.

    Rechtlich problematisch aber raffiniert
    Mit Restaurants hat sich Visa eine auf den ersten Blick problematische Zielgruppe ausgesucht. Diese können nämlich in den USA nur schwer legal die Annahme von Bargeld verweigern. Denn laut einem Gesetz sind Dollar-Münzen und -Noten gesetzliches Zahlungsmittel. Auf den Dollarnoten ist das sogar ausdrücklich vermerkt. Das Finanzministerium stellt sich zwar auf den Standpunkt, dass man mit baren Dollars jede Schuld begleichen kann, dass das Gesetz aber nicht für den Verkauf von Gütern und Dienstleistungen gelte. Wenn man allerdings die Leistung schon empfangen hat, wie im Restaurant, bevor man bezahlen soll, dann begleicht man eine Schuld, und das muss man mit Bargeld tun können. Die Bars und Restaurants müssten also bereits bevor man etwas bekommt eine Kreditkarte verlangen. Diese Unsitte scheint allerdings in den USA bereits einzureißen. Vielleicht ist die auf den ersten Blick ungünstige Wahl der Zielgruppe also Absicht. Vielleicht will Visa diesen beginnenden Trend noch verstärken, damit wirklich jeder eine Kreditkarte haben muss, nicht nur um ein Hotelzimmer zu bekommen, sondern auch um etwas zu essen und trinken zu bekommen.
    Nachtrag (23 Uhr): Auf Hinweis eines Lesers habe ich den Absatz zu Polen um den Hinweis auf das Programm "bargeldloses Polen" ergänzt.
    [13.7.2017]

    Quelle: http://norberthaering.de/de/27-germa...8-visa-bargeld
    Oh, weh, oh, weh, da wird's dunkelbraun in Polen's Unterhosen!

    Liebe Grüße
    Geändert von AreWe? (14.07.2017 um 07:57 Uhr)
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  2. #212
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    AW: Ende des Bargelds!?

    Dirk Müller: VISA bezahlt Bestechungsgeld für Bargeldabschaffung

    Das ist Bestechung!!!


    LG

  3. #213
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    AW: Ende des Bargelds!?

    ....ob sie in BAR bezahlt haben? ......
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  4. #214
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    EU: Hinter den Kulissen tobt Streit um Bargeld-Abschaffung

    In der EU tobt hinter den Kulissen der Streit um die Bargeld-Abschaffung.

    In der EU wird offenbar heftig über die Abschaffung des Bargelds gestritten. Der Österreichsche Rundfunk berichtet, dass EU-Finanzkommissar Pierre Moscovici eine solche Abschaffung vorantreiben wolle.
    Der ORF wörtlich:
    Eine Abschaffung von Bargeld wäre „absurd“, hat der Gouverneur der Oesterreichische Nationalbank (OeNB), Ewald Nowotny, heute in Brüssel bekräftigt. Das werde „sicher nicht“ kommen. EU-Währungskommissar Pierre Moscovici teile diese Position nicht völlig, erklärte OeNB-Direktor Kurt Pribil, aber „wir sind gegen jede weitere Einschränkung bei der Verwendung von Bargeld“.
    Nowotny sagte, bei Bargeld werde immer die Möglichkeit für kriminellen Missbrauch hervorgehoben. Es gehe aber auch darum, Kosten und Nutzen gegeneinander abzuwägen. „Ich werde einen Missbrauch wie bei vielen anderen Dingen nie völlig vermeiden können.“ Auch „eine generelle Beschränkung der Verwendung von Bargeld ist nicht sinnvoll“.
    Wesentlich ist es für den Gouverneur, dass die EU-Länder die Frage auf nationaler Ebene für sich entscheiden können. „Es ist die Frage, ob es eine gesamteuropäische Regelung geben soll oder man das den Staaten überlässt. Unsere Meinung ist, dass man das den einzelnen Ländern überlassen soll.“ Nowotny verwies darauf, dass schon jetzt in Österreich in einem kleinen Bereich – der Bauwirtschaft – eine Bargeldobergrenze gelte.

    Quelle: https://webcache.googleusercontent.c...ient=firefox-b
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  5. #215
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    AW: Ende des Bargelds!?

    Wussten Sie eigentlich, dass Ihr Geld „nichts“ wert ist




    ...auch auf dem Konto ist es nichts Wert! Die Ausfälle und Pannen der Kreditkarten und Bankomatkassen werden auch immer häufiger!
    In großen Scheinen wird es nicht mehr akzeptiert , am Wochenende kann man mit einem 500,00 oder 200,00 Euroschein in der Tasche Verhungern!

    Wir Finanzieren nicht nur die Bankenrettung, auch die Horrenden Bankengewinne, die auch nie zurück fließen! Die Banken verlagern ihre Gewinne in Steueroasen, bei den Europäischen Banken immerhin 25 Milliarden €! US-Banken 80 Milliarden US$!
    Bei Großkonzernen das selbe Spiel, da gehen durch Gewinne verlagern rund 1.200 Milliarden € am Fiskus vorbei!
    Bei Klein und Mittelbetrieben nennt man Gewinne verlagern einfach "STEUERHINTERZIEHUNG"!

    Alternativ, umsteigen auf Gold!
    Bei Gold, das zum Tageskurs jeder akzeptiert, da hat man darauf auch schon reagiert! Die Manipulationsgebühr zwischen Ankauf/Verkauf bei kleineren Mengen kräftig angehoben! Ab 10 Gramm ist es wieder akzeptabel, (355/342) auch billiger als die Konto und Kartengebühren.


    lg
    Geändert von green energy (16.07.2017 um 03:35 Uhr)

  6. #216
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  7. #217
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    Abschaffung von Bargeld trifft Arme stärker als Reiche

    Ist es nicht das im Kleinen, was jetzt im Großen mit ganzen Staaten durch IWF, Weltbank, BIZ, die dann aus der provozierten Situation im wahrsten Sinne des Wortes "Kapital schlagen", gemacht wird?

    Die Abschaffung von Bargeld würden vor allem auf die Armen in der Welt negativ zu spüren bekommen.

    Die weitgehende Abschaffung von Münzen und Scheinen würden vor allem die Armen in der Welt negativ zu spüren bekommen, berichtet Bloomberg. Profitieren dürften dagegen nur wenig Unternehmen und Individuen.

    Zu den Gewinnern einer vollständigen Abschaffung des Bargelds würden Bloomberg zufolge die Besitzer und Aktionäre bestimmter Unternehmen und Institutionen gehören. Dazu zählt das Wirtschaftsmagazin auch Regierungen, weil diese jede finanzielle Transaktion überwachen und gegebenenfalls besteuern können.
    Zu den Profiteuren würden auch Zentralbanken gehören, weil die allumfassende Kontrolle und Auswertung von Finanzströmen die Effizienz geldpolitischer Maßnahmen beträchtlich erhöht.

    Gewinner wären auch Unternehmen, die keine Gebühren mehr für die Lagerung und den Transport von Bargeld bezahlen müssten und für die es keine Engpässe bei der Zahlungsabwicklung mehr gäbe.
    Die Anbieter digitaler Bezahlmethoden und Kreditkartenfirmen wären ebenfalls positiv von der Abschaffung von Bargeld betroffen, weil sich die Nachfrage nach ihren Produkten immens erhöhen würde. Der Kreditkarten-Konzern Visa betreibt beispielsweise aktiv die Zurückdrängung von Bargeld und scheut dabei auch nicht vor ausgefallenen Aktionen zurück – etwa der Bezahlung von Restaurants, damit diese kein Bargeld mehr annehmen.
    Zu den Verlierern der Bargeldabschaffung gehören insbesondere die Ärmsten in der Gesellschaft, schreibt Bloomberg. Weil sie gerade in armen und Entwicklungsländern oft nur kleine Ausgaben tätigen, würden sich für sie digitale Konten – deren Nutzung Gebühren erfordert – finanziell nicht lohnen.
    „In Indien bleiben Millionen der neu eröffneten Konten nach der weitgehenden Bargeld-Abschaffung vom November 2016 inaktiv, weil die Banken Wege gefunden haben, kostenlose Transaktionen zu verhindern und den Armen Gebühren für die Nutzung abzuknöpfen. Selbst in den USA wird Bargeld weiterhin in über 60 Prozent der Fälle zur Begleichung von Rechnungen unter 10 Dollar verwendet, wie die Zentralbank berichtet“, schreibt Bloomberg.
    Nachdem es im Zuge der Bargeld-Abschaffung zu schweren Verwerfungen in der indischen Wirtschaft kam, begann die Regierung zurück zu rudern. Sie spricht nun offiziell nicht mehr vom Ziel einer „bargeldlosen Gesellschaft“ sondern von einer „Gesellschaft, die weniger Bargeld verwendet.“ Steve Forbes, der Herausgeber des Forbes-Magazins, nannte die Bargeld-Reform in Indien „massiven Diebstahl der Menschen“ und „atemberaubend hinsichtlich seiner Immoralität.“

    Quelle: https://webcache.googleusercontent.c...ient=firefox-b
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  8. #218
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    Sparkasse Frankfurt: Visa-Kunden können nur noch 200 Euro bar abheben

    Wie gesagt, dass Ganze wird Stück für Stück demontiert!

    Die Sparkasse Frankfurt führt eine Obergrenze bei Bargeld-Abhebungen ein.

    weiter hier: https://webcache.googleusercontent.c...ient=firefox-b
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  9. #219
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    EU-Umfrage: 95 Prozent der EU-Bürger gegen Bargeld-Verbot

    Und hilft diese Umfrage jetzt gegen eine Bargeldabschaffung?

    Nein!

    Die Umfrage soll uns ja nur in Sicherheit wiegen (weil so viele dagegen sind) und dient eigentlich nur der Feststellung der "Mächtigen", wie sie es denn anders/unauffälliger machen können.

    Eine überwältigende Mehrheit der Bürger in der EU spricht sich gegen Beschränkungen der Bargeld-Nutzung aus.

    Eine von der EU in Auftrag gegebene Umfrage hat ergeben, dass sich eine überwältigende Mehrheit von knapp 95 Prozent der Befragten gegen Beschränkungen bei der Bargeldnutzung ausspricht.
    Demnach antworteten 94,94 Prozent der Befragten mit „Nein“ auf die Frage, ob sie der Einführung von Obergrenzen bei Bargeldzahlungen auf EU- Ebene zustimmen würden. Nur etwa 4 Prozent sprachen sich dafür aus. Falls solche Restriktionen trotzdem eingeführt würden, sprach sich eine große Mehrheit von fast 50 Prozent für Obergrenzen über 9.500 Euro bei Bargeldzahlungen aus. Nur rund 2,5 Prozent favorisierten Obergrenzen ab etwa 500 Euro Bargeldzahlungen.

    weiter hier: https://webcache.googleusercontent.c...ient=firefox-b
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  10. #220
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    EU-Staaten wollen Konten einfrieren, wenn Bank-Run droht

    Und wer wird für den Bank-Run sorgen?

    Na, die, die sich die Sorgen machen!

    Problem - Reaktion - Lösung

    In der EU gibt es Überlegungen, die Konten der Bank-Kunden einzufrieren, wenn eine Bank vom Zusammenbruch bedroht ist.

    Die EU-Staaten beraten über die europaweite Einfrierung von Konten im Falle eines drohenden Ansturms von Sparern auf Banken, berichtet der englischsprachige Dienst von Reuters. So sollen Repräsentanten der Mitgliedsländer bereits seit Jahresbeginn darüber nachdenken, wie mehrtägige Auszahlungs-Stopps von Bargeld praktisch umgesetzt werden können, um Notmaßnahmen für Banken in Schieflage zu beschließen.

    Die Pläne sehen vor, dass Auszahlungen in einem Basisszenario für bis zu fünf Werktagen ausgesetzt werden können. Komme es zu „außergewöhnlichen Umständen“, könne die Periode bis auf 20 Tage ausgeweitet werden, zitiert Reuters aus einem Brief der estnischen Regierung. Zuletzt kam es in Spanien im Zuge der Abwicklung der Banco Popular zu einem Bankrun. Auch in Griechenland fanden in den vergangenen Jahren mehrere Bankruns sowie Abhebebeschränkungen statt.
    Gegenwärtig herrscht unter den Regierungen in der EU noch keine Einigkeit hinsichtlich der Überlegungen. Allerdings würde die Bundesregierung entsprechende Schritte begrüßen, berichtet Reuters. „EU-Länder, die bereits Gesetze über Konteneinfrierungen im Falle drohender Bankpleiten haben, wie Deutschland, unterstützen die Forderungen, sagen Beamte.“ Reuters zitiert eine nicht namentlich genannte Quelle aus dem Umfeld der Bundesregierung: „Der Wunsch besteht darin, einen Bankrun zu verhindern, damit eine Bank, die sich in einer kritischen Phase befindet, nicht zusammenbricht.“

    Die estnische Regierung – welche gegenwärtig die Ratspräsidentschaft innehat – hat die Auszahlungsblockaden in einem Schreiben als „machbare Optionen“ bezeichnet. Allerdings sollte den Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, „zumindest einen Minimalbetrag“ abheben zu können.
    Vertreter der Bankenbranche befürchten, dass die Einführung von Auszahlungsstopps dazu führen, dass Bankruns noch viel schneller entstehen, weil Bankkunden schon bei kleineren Anzeichen von Schwierigkeiten ihr Geld abziehen, um Beschränkungen zu entgehen. „Wir glauben fest daran, dass dies dazu führen würde, dass Kunden schon sehr früh den Banken mit ihrem Geld den Rücken kehren werden“, sagt Charlie Bannister von der Lobbygruppe Association for Financial Markets in Europe.
    Die bestehenden EU-weiten Regelungen sehen Auszahlungsstopps für bis zu zwei Tage vor – sie betreffen allerdings nicht Spar- und Girokonten, sondern nur andere Formen von Konten und Auszahlungen.

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