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Thema: Permakultur

  1. #1
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    Permakultur

    durch AreWe's beitrag hierhab ich mich mal auf die suche nach SEPP HOLZER gemacht. sicherlich kann man das eine oder andere interessante in diesem thread zusammenstellen.

    hier geht's einmal zu seinem hof
    http://www.krameterhof.at/

    lg mike
    Geändert von lamdacore (19.10.2012 um 12:05 Uhr)
    um apollo 11 auf den mond zu bekommen, war eine rechnerleistung von DREI commodore 64 notwendig...
    um heute einen ticket zu lösen, ist EIN pentium-prozessor nicht ausreichend.


  2. #2
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    Hügelbeete anlegen mit und von Chronos

    Das nenne ich mal 'nen Artikel! Da bekommt man direkt Lust loszulegen.


    Anfang 2008 kaufte ich mir das Buch „Sepp Holzer’s Permakultur –Praktische Anwendung für Garten Obst und Landwirtschaft“. Permakultur – Wikipedia Der Mann war mir seit ca. 2004 ein Begriff…ein Landwirt der in eigentlich unmöglichen Höhen auf seinem Hof unter anderem Kiwis und Zitronen in Österreich anbaut! Dieser unglaublichen Geschichte zu lauschen, in Form von Hörbüchern oder Interviews aus dem Internet machten mich immer neugieriger und weckten meine Experimentierfreude. Damals bewohnte ich noch ein Haus, welches nur einen Minigarten hatte, also habe ich 2008 die Balkonvariante ausprobiert und die großen Kästen auf der Terrasse dementsprechend präpariert…der Ertrag auf so kleiner Fläche war einfach nur riesengroß… mehr dazu am Ende
    des Artikels. 2009 machte ich Urlaub in Österreich und ratet mal wen ich da besucht habe…, den Sepp Holzer in Ramingstein. Ich habe bei ihm eine Tagesführung über seinen Hof mitgemacht. Wir waren eine Gruppe von ca. 20 interessierten Menschen und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Diese gewaltige Dimension mit eigenen Augen zu sehen war ein ganz besonderes Erlebnis. Der Krameterhof – Permakultur mit Sepp Holzer
    Sepp Holzer ist ein bewundernswerter Zeitgenosse und ich bin dankbar ihn kennen gelernt zu haben. Mein Erinnerungsfoto kann ich euch leider nicht zeigen, sonst wäre meine Anonymität futsch und das muss ja nicht sein. Nun möchte ich euch die Hügelbeete schmackhaft machen. Diese sind zwar im Aufbau mit viel Arbeit verbunden, aber danach gibt es kaum was zu tun, außer ernten. Meine Beete sind so gefüllt, das sie ca. 7 – 10 Jahre halten werden.
    Vorteile:
    -Wässern braucht man die Beete nur selten, da sie durch ihre Form die Feuchtigkeit gut speichern und bei Bedarf abgeben.
    - Durch den Verrottungsprozess im inneren strahlt das Beet eine hohe Temperatur ab, die dem Pflanzenwachstum zu Gute kommt. So konnte ich im November und Anfang Dezember, trotz Frost immer noch Tomaten ernten!!! Ja, ja ich konnte es erst auch nicht glauben…
    - Düngen entfällt, da eine natürliche Düngung durch den Verrottungsprozess gegeben ist und die Nährstoffe so langsam abgegeben bzw. aufgenommen werden können. Somit ist die Gefahr der Überdüngung gebannt.
    - Platz sparend da die Beete steil nach oben angelegt werden.
    Nachdem ich im Jahre 2010 in ein größeres Haus, samt riesigem Garten gezogen bin war es 2011 dann soweit.
    Das Material stammt ausschließlich von meinem Grundstück. Es mussten nämlich ein paar Bäume gefällt werden…die Gelegenheit war also günstig, diese als Inhalt für die Beete zu verwenden.
    Das kann ich euch allgemein nur empfehlen, verwendet Material welches euch genau bekannt ist. Ihr wollt sicherlich keine Bäume die am Rande einer Autobahn gewachsen sind. Außerdem würden hohe Transportkosten entstehen und das wollen wir ja nicht. Die Natur bietet dir in deinem Umfeld alles was du brauchst. Einfach mal genau hinsehen.
    Platz hatte ich nur noch im Vorgarten, denn die anderen Flächen sind schon mit Obstbäumen, Gemüsebeeten usw. bestückt. Ich lege ja viel Wert auf Selbstversorgung.
    Einige werden jetzt vielleicht sagen, was im Vorgarten? Ich wohne so richtig in der Pampa und der Weg in Höhe des Vorgartens wird nur selten befahren.

    Das grüne im Hintergrund ist der Deich. Der Weg davor kaum zu sehen.
    Zuerst wurden die Rasenziegel ausgestochen und auf Schubkarren zwischengelagert.
    Da ich lehmigen Boden habe sind die Ziegel relativ stabil. Um sie vor dem Austrocknen zu schützen hatte ich sie mit Schilfmatten abgedeckt.

    Vorne ca. 3m x 1,5m
    Hinten ca. 4m x 1,5m

    Bäume sind mittlerweile gefällt.

    Gefällt wurden eine Weide, eine Kastanie, ein Pflaumenbaum und ein Kirschbaum.

    Das grobe Material nach unten.

    Das grobe Material auch im zweiten Beet nach unten.

    So fertig…ab jetzt wird feineres Material aufgebracht.

    Feineres Geäst oben drauf.

    Auf dem Kleineren ebenfalls.

    Frisches Grün…hier in Form von Zweigen, aber ihr könnt auch Laub oder ähnliches verwenden. Von Rasenschnitt rate ich ab, denn der fängt schnell an zu verfaulen. Wie gesagt der Verrottungsprozess soll langsam vonstatten gehen.

    Jetzt kommen die Rasenziegel wieder in Spiel…alles wird sozusagen eingemauert. Die Grasseite vom Ziegel nach unten platzieren…sonst wächst das Beet mit Gras zu und das wollen wir ja nicht.


    Geschafft…bevor jetzt noch hochwertige Muttererde aufgebracht wird, muss das Hügelbeet gut durch gewässert werden. Das funktioniert gut und schnell mit dem Gartenschlauch oder der guten alten Gießkanne.

    Jetzt wird hochwertige Erde aufgetragen, da ich hier lehmigen Boden habe, besorgte ich mir …COMPO Bio Universal-Erde torffrei…Ihr könnt aber auch Erde aus dem Garten verwenden. Ich verwende sie, weil lehmige Erde schnell mal hart bei Trockenheit wird und ich bei der lockeren Erde später leichter ernten kann.

    Hügelbeet Nr. 1 ist fertig. Jetzt wird gesät, ich verwende hochwertiges Saatgut alter robuster, regionaler Kultursorten in Demeter-Qualität. Das könnt ihr hier kaufen:
    Dreschflegel Saatgutshop

    Nach dem ausbringen der Saat, unter der Berücksichtigung der günstigen Mondphasen, habe ich die Erde mit Heu abgedeckt. Die Bambusstäbe sollen die Erbsen und Bohnen stützen.

    Diese Abdeckung mit Heu schützt die Erde und die Keimlinge vor Austrocknung. Nebenbei hält es auch die vielen Vögel fern, die gerne in der Erde ein Sandbad nehmen oder die Samen wieder ausbuddeln. Zusätzlich zur Ablenkung habe ich in der Anwachsphase Meisenknödel aufgehängt und somit haben sich die Vöglein nur ab und zu ein paar Heuhalme für ihr Nest stibitzt.
    Diese Schicht Heu ist übrigens zu dick aufgetragen, die Hälfte davon hatte ich am nächsten Tag runter genommen.

    Weiter mit Nr. 2…frisches grün…

    Rasenziegel mauern, am Schluss befeuchten.

    …COMPO Bio Universal-Erde torffrei…aufschütten.
    Im Hintergrund zuerkennen: Prächtiges Wachstum auf Hügelbeet Nr. 1

    …es wächst…

    …und wächst…hier gut zuerkennen: Spinat, Erbsen und Bohnen

    Salate, Postilein, Borretsch und Mangold

    Im Hintergrund Hügelbeet Nr. 2….kommt auch in die Puschen…

    Unglaublich oder…auf so kleinem Raum diese große Vielfalt: Mittlerweile sind auch die Möhren zu erkennen, na ja jedenfalls das Kraut davon. Unten in Höhe der Grasnarbe wachsen Radieschen, aber die waren zu diesem Zeitpunkt bereits aufgefuttert.


    Welch eine Pracht…
    Im Hintergrund einer meiner Walnussbäume. Wenn der Sommer nicht zu feucht ist, habe ich immer so viele Walnüsse, das die locker bis April reichen. Obwohl ich die nach der Ernte im Herbst oder auch in der Weihnachtszeit Kilogrammweise verschenke.

    Da ich 2011 ja nicht damit gerechnet hatte diesen Prozess zu veröffentlichen, habe ich ab jetzt keine Fotos mehr gemacht…außer die Nahaufnahmen die gleich folgen werden. Die Erbsen und Bohnen fingen so an zuwuchern, das ich sie mit längeren Stäben stützen musste. Von den Tomaten auf Hügelbeet Nr. 2 gibt es leider keine Beweisaufnahmen…das dürft ihr mir aber glauben, das ich im November und Dezember noch Tomaten geerntet hatte. Das Hügelbeet strahlte zu dieser kalten Jahreszeit eine so große Wärme ab, das es manchmal regelrecht dampfte.

    Spinat, Postilein, Mangold, Möhrenkraut

    Erbsen und Bohnen

    Mangold, Petersilie, Borretsch und wieder Möhren

    Der Spinat fängt nun bald an zu Blühen und sät sich so für das nächste Jahr selbst aus.
    Permakultur auf dem Balkon oder Terrasse
    Wer keinen Garten hat gestaltet einfach seinen Balkon oder Terrasse zu einem Garten Eden und präpariert einfach Kästen und Töpfe nach dieser oben genannten Methode. Nur eben kleineres Geäst verwenden. So hatte ich ja auch mal angefangen.

    Die nachfolgenden Bilder habe ich im Internet gefunden

    Bitte ganz unten Steine oder Tonscherben als Drainage einlegen bevor die Äste usw. eingebracht werden.

    Seit erfinderisch und benutzt z.B. Kunststoffrohre, damit ihr den Platz in die Höhe ausnutzen könnt.

    Salatbäume

    Die Twin-Towers mal auf leckere Art und Weise.
    Den Balkon in der kalten Periode mit Folie schließen und somit verlängert ihr die Erntezeit um ein Vielfaches.

    Eure Möglichkeiten im Kleinen sind unbegrenzt.

    Der Blickfang…

    Quelle: http://otacun.net/2012/08/hugelbeete...d-von-chronos/




    Liebe Grüße
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  3. #3
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    Permakultur - Ökosophie - Deglobalisierung



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  4. #4
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    Zukunft pflanzen – Bio für 9 Milliarden / Sepp Holzer
    – Vielfalt statt Einfalt, ohne Pestizide – die Massen-Lemminge



    Trotz allen wissenschaftlichen Fortschritts ist es bis heute nicht gelungen, den Hunger auf der Welt zu besiegen. Noch immer leidet ein Sechstel der Erdbevölkerung unter Mangelernährung. Dabei wäre Nahrung für alle da, meint die Filmemacherin Marie-Monique Robin. Ihr Dokumentarfilm zeigt, dass eine ökologische Landwirtschaft, die umweltgerecht und ressourcenschonend arbeitet, ausreichend Nahrung für alle Menschen bereitstellen könnte.
    Die Menschenrechtserklärung von 1948 beinhaltet das Grundrecht auf Nahrung. Aber wie soll man diesem Grundrecht Geltung verschaffen angesichts klimatisch bedingter Hungerkatastrophen, der Erschöpfung von Böden und Wasserquellen, dem Verlust der Artenvielfalt und der weltweiten Landflucht von Bauern?

    Die Dokumentation
    Ein Sechstel der Weltbevölkerung leidet gegenwärtig Hunger. Aber das ist kein unab-wendbares Schicksal. Anhand von Beispielen aus Mexiko, Japan, Malawi, Kenia, Senegal, den USA und mehreren europäischen Ländern veranschaulicht Filmemacherin Marie-Monique Robin, dass radikales Umdenken gefordert ist und dass die Lebensmittelkette anders verwaltet und organisiert werden muss – und kann, um dem Hunger in der Welt Abhilfe zu schaffen.
    Mittlerweile beweisen weltweit aktive Initiativen, dass ökologische Landwirtschaft, die umweltgerecht und ressourcenschonend verfährt, nicht nur möglich, sondern auch ertragreicher ist als die industrielle Produktion von Nahrungsmitteln. Voraussetzung dafür ist allerdings auch, dass den Bauern – und nicht nur den Großproduzenten unter ihnen – wieder eine Schlüsselrolle in der für die Zukunft der Menschheit unabdingbaren Entwicklung zugebilligt wird.

    Ist die weltweite Hungersnot vermeidbar?
    Davon ist die Filmemacherin Marie-Monique Robin überzeugt und zeigt anhand von Beispielen aus aller Welt, dass durch eine Umstrukturierung der Lebensmittelkette, ökologische Landwirtschaft und eine neue Rolle der Bauern der Lebensmittelkrise entgegengewirkt werden kann.
    Lässt sich die Weltbevölkerung dauerhaft und gesund ernähren? Der Dokumentarfilm des ARTE-Themenabends “Bio für neun Milliarden” beantwortet diese Frage mit einem klaren Ja! Hier wird beweisen, dass ein Sechstel der Weltbevölkerung, das heute noch Hunger leidet, durchaus satt werden könnte, wenn mit ökologischen und ressourcen-schonenden Anbaumethoden der richtige Weg eingeschlagen würde.
    Sie lässt Agrarökonomen, Wirtschaftswissenschaftler und Vertreter internationaler Hilfsorganisationen zu Wort kommen, die sie bei ihren umfangreichen Recherchen auf vier Kontinenten befragt hat.



    Sepp Holzer – Permakultur Vielfalt statt Einfalt, weg von Pestiziden
    Holzer´sche Permakultur (Titelfoto: Krameterhof) ist eine natürliche Form der Landwirtschaft, die auf ein Arbeiten mit den Kreisläufen und Wechselwirkungen in der Natur aufgebaut ist. Ein Wirtschaften im Einklang mit der Natur ist nicht nur ökologisch richtig, es kann auch ökonomisch sehr erfolgreich sein!
    “Lerne, mit der Natur zu reden, lerne sie richtig einzuschätzen: was bietet sie dir? Wer lernt zu beobachten, wird Nischen in der Produktion und in jedem Bereich der Land-wirtschaft finden, die es ermöglichen davon zu leben!”

    Natürliches Denken, Leben und Arbeiten ist nicht nur Basis der Bewirtschaftung, es ist eine Lebenseinstellung, die sich quer durch alle Lebensbereiche zieht und nichts aus-schließt. Es geht darum, die Verantwortung für unsere Mitwelt und für alle Lebewesen anzunehmen und mit Zivilcourage für die Erhaltung einer lebenswerten Welt einzutreten! Es gilt den Entwicklungen unserer schnelllebigen Zeit voraus zu sein, voraus zu denken, anstatt kritiklos allem nachzulaufen.

    “Frag die Natur, frage dein Land, dein Wasser, deine Tiere, ob sie sich unter deiner Lenkung wohl fühlen.”
    Holzer´sche Permakultur beinhaltet Landschaftsgestaltung (Terrassenbau, Anlage von Hügel- und Hochbeeten, Wassergärten, Teichen, Humusrückhaltebecken, Trocken- und Feuchtbiotopen, Kleinklimazonen, etc.), Agroforstwirtschaft (Einbeziehung von Bäumen und Sträuchern in die landwirtschaftliche Nutzung), Fischerei, Wasserpflanzenzucht, Tierhaltung, Obstbau, Almwirtschaft und die Kultivierung von Alpenpflanzen und Heilkräutern. Auch der Tourismus ist nicht ausgeschlossen.
    Holzer´sche Permakultur beruht auf jahrzehntelanger Erfahrung und Praxis – seit der Übernahme des Krameterhofes im Salzburger Lungau im Jahr 1962 entwickelt Sepp Holzer seine eigene Methode der Landbewirtschaftung ständig weiter.
    Holzer´sche Permakultur wird im In- und Ausland auf zahlreichen Betrieben, in Institutionen und im Rahmen von Großprojekte praktiziert. Sie zeigt alternative Nutzungsmethoden in Extremzonen (von alpinen Regionen wie etwa am Krameterhof im Lungau bis hin zu Trockengebieten in Spanien und Portugal) auf, beschäftigt sich mit der Rekultivierung durch Intensivlandwirtschaft geschädigter Flächen, mit Katastrophen-vorbeugung (Hochwasser, Erosion, Sturmschäden, etc.), der Planung ganzheitlicher Projekte, der Schaffung von Natur-Erlebnis-Landschaften bis hin zu alternativen Golfplätzen und schließt die Auseinandersetzung mit alternativen Energiesystemen mit ein.
    Besonderes Augenmerk wird auf den Wasserhaushalt der Landschaft gelegt, denn Wasser ist Leben! Wichtiger Bestandteil ist auch die Regulierung von sogenannten “Schädlingen” – also die Regulierung der Populationen schadenverursachender Organismen. Es geht um die Entwicklung selbsterhaltender Systeme, einer “symbiotischen” Landbewirtschaftung, die es jedem Einzelnen ermöglichen, seine persönliche Lebensstrategie darin zu ent-werfen.



    Die Masse wird zu Lemmingen erzogen
    Der Permakultur-Pionier und Agrar-Rebell aus Salzburg beschreibt die Entwicklung unserer Gesellschaft, und die Prägung zu “Lemmingen”, die bereits im Kindesalter beginnt.
    Wir lassen uns verwenden und leben nicht für uns selbst. Der Mensch muss selbstständig sein, nicht abhängig gemacht werden.
    Anschauen, zuhören, nachdenken, handeln!

    Quelle

    Liebe Grüsse
    Angeni
    Sonnige Grüsse
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    Kern erforscht hat, desto weiter sind wir von uns selber weg gekommen
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  5. #5
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    Wolf-Dieter Storl - Mit der Natur in Einklang leben

    Einer der Höhepunkte im MSTICA Kongress „Der Neubeginn" 2012: Der humorvolle
    Vortrag des Ethnobotanikers und Kulturanthropologen Dr. Wolf-Dieter Storl über
    unsere Verbindung zu Pflanzenwelt. Die einfachste Heilung ist und war schon immer
    der Aufenthalt in der Natur. Können wir mit Pflanzen kommunizieren und ist wirklich
    für jedes Wehwehchen ein Kraut gewachsen?



    Ja, humorvoll
    Liebe Grüsse
    Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  6. #6
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    Permakultur – Leben in und mit der Apotheke Gottes

    Dr. med. Michael Ehrenberger und Peter Steffen im Gespräch mit Michael Vogt über Permakultur als die Alternative in der Landwirtschaft.
    Permakultur umfaßt alle Lebensbereiche und geht weit über die Begriffe Gartenbau oder Gartengestaltung hinaus. Permakultur heißt, einen Garten wie ein kleines Paradies anzulegen. Permakultur geschieht zuallererst im Kopf, denn erst, wenn man zum Umdenken bereit ist, wird Lebenskultur zur gelebten Philosophie. Jene Harmonie, die man bei der Gestaltung, Bearbeitung und Betreuung einer Permakulturanlage verspürt, greift auf alle Lebensbereiche des „Permakulturlebenden“ über und erfüllt dessen Tage mit Ruhe, Gelassenheit, Zuversicht, Freude und Zuneigung.
    Permakultur bedeutet nicht, einen Garten zu schaffen, um mehr Ertrag zu erzielen (das ist die „Nebenwirkung“), sondern heißt, einen Garten wie ein kleines Paradies anzulegen, um Natur und Schöpfung etwas zurückzugeben, heißt, ein Eldorado zu schaffen, indem es keine Bekämpfen, kein „Unkraut“, keine Chemie, keine Gifte, keine Kunstdünger (auch keine „biologischen“!)und keine Disharmonie, wohl aber ein friedliches Miteinander mit allen Kreaturen und Lebewesen innerhalb und außerhalb der Anlage gibt.
    Der Alternativmediziner und Spezialist für Natursubstanzen, Dr. Michael Ehrenberger, hat sich einen eigenen Permakulturgarten angelegt, bei dem durch eine Verdreifachung des Ertrags (ohne die geringsten Düngemittel!) bei einem Drittel der Arbeit eine Verneunfachung des „Outputs“ erreicht wird. Im Einklang mit der Natur und voller Genuß für die Menschen.
    Der Journalist Peter Steffen war drei Jahre lang ein Wegbegleiter von Sepp Holzer und setzt sich seit vielen Jahren für gesunde Ernährung, für Natur, Umwelt und für eine artgerechte Haltung von Nutztieren ein. Aufgrund der Erfahrungen mit Sepp Holzer betreute und betreut er zahlreiche Permakulturprojekte, bei denen es darum geht, im Einklang mit der Natur zu wirtschaften. Permakultur ist für ihn weit mehr als die Gestaltung eines Gartens, es heißt ein Stück Paradies der Natur zurück zu geben. Es ist Naturverbundenheit, Gesundung, Selbstfindung, Tierschutz, gegen Bienensterben zu wirken und viel mehr.

    Peter Steffen und Michael Ehrenberger zeigen nicht nur auf, was man umsetzen kann, sie bringen Geschichten aus dem Alltag und zeigen Zusammenhänge mit der Gesundheit auf. Aber das ist nicht alles: Der Garten wie der von Michael Ehrenberger kann auch die Apotheke Gottes sein. Wer weiß beispielsweise, daß Magnesium in der Roßkastanie, im Ackerschachtelhalm, in der Kamille, und in Hollerblüten enthalten ist oder das Brennesselkraut Lieferant für Eisen, Kalzium und Kalium sein kann? Viele Heilkräuter wachsen hier „zufällig“.
    Hier klicken und zur Diskusion gelangen

    LG Angeni
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  7. #7
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    AW: Permakultur

    Einfach nur toll!

    Solidarische Landwirtschaft

    http://www.br.de/mediathek/video/sen...dwirt-100.html
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  8. #8
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    AW: Permakultur

    Einfach nur genial! Zurück zum Ursprung.

    Solidarische Landwirtschaft

    http://www.br.de/mediathek/video/sen...dwirt-100.html[/QUOTE]


    Besserer Anbau mit Permakultur - FUTUREMAG - ARTE


    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  9. #9
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    AW: Permakultur

    Die Welt in 100 Jahren
    Sepp Holzer




    Ich liebe sein Wissen und stimme ihm voll & ganz zu
    Sonnige Grüsse
    Angeni



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  10. #10
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    PERMACULTURE: The New Ecologically-sound System For Growing Food Anywhere

    Es geht anders!

    Aber wir sollen/dürfen ja nicht!

    Recently, I had the enormous good fortune to enjoy the screening in my local arts movie theater of a most exciting, beautifully photographed and produced, full-length motion picture titled “Inhabit.”

    weiter hier: http://www.activistpost.com/2017/05/...-anywhere.html
    LG
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