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Thema: Beginnt schon bald der 3.Weltkrieg?

  1. #111
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    Der dritte weltkrieg

    Wieviel Fake-News schon damals in diesem Artikel steckt, wissen wir nicht.
    Seltsam ist nur (sh. 2. Artikel), dass die Panzer jetzt genau von der anderen Seite durch die "norddeutsche Tiefebene" kommen!

    Meinte Kohl mit "blühende Landschaften" eigentlich, dass diesen Landschaften "was blühen wird"???

    Montag, 25.07.1994, 00:00
    Die Sowjetunion hat bis Ende der achtziger Jahre den Frontalangriff auf Europa geübt. Das geht aus geheimen Unterlagen des Warschauer Pakts hervor

    Der 23. Juli 1983 ist ein sonniger Samstag. Schon am frühen Morgen meldet der Rundfunk die üblichen Staus auf den Autobahnen. Nichts deutet darauf hin, daß heute die Welt untergehen könnte.

    Um 9.59 Uhr springen die Ampeln an allen Grenzübergängen nach Berlin, in die DDR und in die CSSR auf Rot. 60 Sekunden später explodiert der Eiserne Vorhang im Norden bei Lübeck, zwischen Helmstedt und Göttingen, entlang des „Thüringer Balkons“ nahe Schweinfurt und schließlich in Ostbayern zwischen Regensburg und Passau.

    In allen Städten und Dörfern heulen die Sirenen. Die Rundfunkstationen brechen ihre Programme ab. In den Standorten der NATO-Verbände hetzen die Soldaten zu ihren Fahrzeugen, Panzern und Abfangjägern.

    Der Dritte Weltkrieg hat begonnen.

    Zumindest auf dem Papier. So hatten sich die NATO-Stäbe schon seit Jahren den massierten sowjetischen Angriff „aus dem Stand“, ohne jede Vorwarnung, vorgestellt. Und haargenau so war er geplant, wie aus den erst kürzlich aufgefundenen Übungsplänen der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR hervorgeht.

    Mit über 20 000 Kampfpanzern, 10 000 Schützenpanzern, fast 16 000 Geschützen hatten sich an diesem 23. Juli 1983 vier Millionen Soldaten aus der Sowjetunion, der DDR, Polen und CSSR, später auch aus Ungarn in Bewegung gesetzt, um in nur 30 Tagen quer durch die Bundesrepublik, die Beneluxländer und Frankreich bis zur Biskaya durchzustoßen. Unterstützt werden sie von 6000 Jagdbombern und Jägern sowie über 2000 Kampfhubschraubern.

    Der Hauptstoß kommt aus Thüringen. Er erreicht nach wenigen Stunden bereits Schweinfurt und zielt entlang des Mains direkt auf das nur 120 Kilometer Luftlinie entfernte Frankfurt. Auch die Operationen im Süden und im Norden haben die Aufgabe, in drei bis sieben Tagen zunächst den Rhein zu erreichen. An den vorliegenden Operationsplänen für den Stoß durch die norddeutsche Tiefebene über die Weser nach Westen wird deutlich, mit welcher Taktik der Warschauer Pakt seinen Angriff vortragen wollte.

    Während die polnischen Kräfte unmittelbar hinter der DDR-Grenze nach Norden Richtung Jütland abdrehen, sich die baltische Flotte der Sowjets durchs Skagerrak kämpft und zwischen Lübeck und Flensburg starke Kräfte anlandet, konzentrieren sich die sowjetischen und DDR-Divisionen auf engstem Raum nördlich Helmstedt.

    Hier, etwa an der Nahtstelle zwischen dem deutschen und dem niederländischen Korps, auf einer Breite von nur drei bis vier Kilometern, soll der Weg nach Westen geöffnet werden. In diesem kleinen Abschnitt haben die Sowjets auf jedem Kilometer 200 schwere Artilleriegeschütze in Stellung gebracht. Um Punkt 10 Uhr pflügt ein Feuerorkan die ersten drei Kilometer hinter der DDR-Grenze um und um. 50 Minuten lang hämmern die Granaten in jeden Meter Boden, bis die Feuerwalze vorwärts springt, um den Panzern und Schützenpanzern ihren Weg zu bahnen, überall dort, wo sie auf Widerstand treffen.

    Hier wird das Rätsel gelöst, warum der Warschauer Pakt in der DDR eine so ungeheure Menge an Munition angehäuft hatte.

    Die Taktik, den Durchbruch durch die NATO-Verteidigung zu erzwingen, ist einfach, aber verlustreich: Die Sowjets und ihre Verbündeten greifen mit drei Wellen in Bataillonsstärke an. Die erste Welle hat lediglich die Aufgabe, die Minensperren auszuschalten, die vordersten Linien der NATO zu erreichen und damit den Weg zu ebnen für die zweite Welle, die in die ersten Stellungen einbricht und die Verteidiger vernichtet. Die dritte Welle hat dann leichtes Spiel, in den freien Raum durchzustoßen.

    Lediglich 50 Kilometer tiefe Einbrüche hatte die NATO-Strategie erlaubt. Spätestens 50 Kilometer hinter der DDR-Grenze mußte der Feind auf Biegen und Brechen zum Stehen gebracht werden. Die Bundesrepublik durfte nicht Schlachtfeld werden.

    Die Optimisten in den NATO-Hauptquartieren und den Gefechtsständen – auch der Bundeswehr – waren überzeugt: „Das schaffen wir.“ Die Pessimisten fürchteten, daß der Angriff nur unter Einsatz von taktischen Atomwaffen zum Stehen gebracht werden könnte.

    Die Übungspläne des Warschauer Pakts sahen nach 1981 den Einsatz eigener Atomwaffen bei dem Angriff nach Westen nicht mehr vor. Das Oberkommando war offenbar davon überzeugt, die operativen Ziele – in spätestens sieben Tagen am Rhein, in 14 Tagen an der Seine und in 30 Tagen am Atlantik – mit konventionellen Kräften zu erreichen. Die tatsächliche Stärke der NATO-Verteidigung war selbst hohen Stäben im Warschauer Pakt verschwiegen worden. Kein Wunder, daß sie bei Übungen gewaltig unterschätzt worden ist.

    Nur so wird erklärlich, warum die Sowjets im Norden nur mit zwei Staffeln angreifen: Die 2. Armee mit der Masse der insgesamt elf Schützendivisionen (jeweils 10 000 Mann mit 240 Kampfpanzern und 400 Schützenpanzern) und sieben Panzerdivisionen (je 9000 Mann, 320 Panzer, 100 Schützenpanzer) sowie zahlreichen Artillerieeinheiten und Kampf-Unterstützungsverbänden wie Panzerabwehr, Kampfhubschraubern, Raketenbrigaden. Die 4. Armee wäre der 2. gefolgt und hätte sie nach deren „Verschleiß“ etwa jenseits der Seine mit den verbliebenen Kräften abgelöst.

    Sollte es der NATO nicht gelungen sein, den Angriff zu stoppen, hätte sie taktische Atomwaffen (in Reichweite und Stärke begrenzt) einsetzen müssen. Ob die Sowjets sich jedoch davon hätten beeindrucken lassen, ist fraglich: Die Kampftruppen des Warschauer Pakts waren für einen begrenzten Atomkrieg auf dem Gefechtsfeld genauso gut gerüstet wie die NATO-Verbände. Der Krieg wäre möglicherweise schon in den ersten Tagen weiter eskaliert und erst beendet worden mit der Drohung der USA, mit Interkontinentalraketen, die Mehrfachsprengköpfe tragen, die UdSSR zu vernichten.

    Unter diesem Damoklesschwert haben die Europäer fast 40 Jahre lang gelebt und schließlich überlebt, weil die Abschreckung tatsächlich funktioniert hat. Heute gehört das Schreckensszenario eines möglichen atomaren Vernichtungskriegs der Vergangenheit an. Nicht nur die geostrategische Lage Mitteleuropas hat sich entscheidend verändert. Ein Angriff der Russen „aus dem Stand“ ist schon wegen der weiten Entfernungen nicht mehr zu befürchten. Wenn auch ihre Armee als weitaus stärkste der Welt immer noch zu einer Bedrohung werden könnte.

    Auch das Kräfteverhältnis hat sich zugunsten einer friedlicheren Zukunft entwickelt. Immerhin gibt es heute in Europa 2500 Mittelstreckenraketen, 20 000 Atomsprengköpfe, 33 000 Panzer, Zehntausende Artilleriegeschütze und Tausende Kurzstreckenraketen weniger.

    ÜBER WESER UND RHEIN BIS AN DIE BISKAYA

    Dieser Angriffsplan (von den Sowjets nicht maßstabsgerecht gezeichnet) war Grundlage einer Stabsrahmenübung des Warschauer Pakts 1983. Er wurde erst vor kurzem in Unterlagen der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR gefunden. Er beweist, daß die Sowjets ihre Stäbe und Truppen nicht für einen Verteidigungs-, sondern für einen Angriffskrieg ausbildeten. Geprobt wurde – am Kartentisch und in Manövern – die Eroberung Zentraleuropas mit drei Stoßkeilen: im Norden, in der Mitte und im Süden der Bundesrepublik.

    Im Norden hatten die Sowjets zwei Armeekorps zwischen Oder und DDR-Grenze aufmarschieren lassen. Sie verfügten über fast eine Million Mann aus der Sowjetunion, Polen und der DDR. Die Kampftruppen gliederten sich mit weit über 200 000 Mann in elf motorisierte Schützendivisionen, sieben Panzerdivisionen und mehrere Artilleriedivisionen sowie sechs NVA- und neun Sowjet-Divisionen, die in der DDR stationiert waren. Sie waren mit etwa 6000 Panzern und 5000 Schützenpanzern sowie Tausenden von Geschützen, Panzerabwehrkanonen, Raketenbatterien und Hunderten von Kampfhubschraubern ausgerüstet.

    Die erste Staffel der „3. Front“ = Heeresgruppe (in der Karte 3 kyrillisch F) bildete die 2. Armee – 2A (CA) – mit ihren 20 Kampfdivisionen. Dahinter war die 4. Armee – 4TA (CA) – mit weiteren fünf Divisionen aufgestellt.

    Sie sollte die dann „verschlissene“ 2. Armee im Stoß nach Westen ablösen. Zeitvorgaben: in drei Tagen am Rhein, in 30 Tagen am Atlantik.

    DAS LETZTE AUFGEBOT Westwärts der Seine erwarteten die Sowjets den letzten Widerstand. Die frisch herangeführte 4. Armee – 4TA (CA) – bricht diesen Widerstand. 30 Tage nach Kriegsbeginn ist die NATO in Europa zerschlagen. Die SED herrscht in ganz Deutschland.

    AUCH AM RHEIN KEIN HALTEN Mit massivem Feuer überwindet die 2. Armee – 2A (CA) – auch die Rhein-Barriere. Die rote Linie zeigt ihr operatives Ziel. Mögliche Nuklearverseuchung zeigt die gestrichelte Grenzlinie an. Doch wurden keine Atomwaffen eingesetzt.

    ALLE FÜNF METER EIN GESCHÜTZ An dieser Stelle, etwa nördlich von Helmstedt, war der Hauptdurchbruch geplant. In drei Wellen hintereinander sollten Panzerverbände eine drei Kilometer breite Schneise schlagen. Zur Vorbereitung dieses Angriffs hatten die Sowjets alle fünf Meter ein schweres Artilleriegeschütz aufgestellt. Eine vorwärtsrollende Feuerwalze (schwarze Kästchen) sollte den Angriffskeilen den Weg freischießen. Im Norden sollte die 1. polnische Armee (IA) nach Jütland durchbrechen.

    GEGENANGRIFFE SCHEITERN Westlich der Weser erwarteten die Sowjets NATO-Gegenangriffe. Bei ihrer Abwehr setzten sie wiederum auf massiertes Artilleriefeuer.

    IN 30 TAGEN ZUM ATLANTIK UND ZUM MITTELMEER

    ANGRIFFF DES WARSCHAUER PAKTS auf Zentraleuropa. In nur 30 Tagen wollten die Sowjets die Bundesrepublik, die Beneluxländer und Frankreich überrennen. Doch wurde in solchen Planspielen die tatsächliche Stärke der Verteidiger erheblich unterschätzt


    Quelle: http://www.focus.de/politik/deutschl...id_146963.html
    Die US-Armee will noch mehr Soldaten in Deutschland stationieren und sucht deshalb neue Standorte für Militärbasen. Ein Team der U.S. Army Europe besuchte neulich zwei Militäreinrichtungen in Norddeutschland, verkündete die US-Armee, eine Region ohne bisheriger amerikanischer Militärpräsenz. "Der Grund war, um die Einrichtungen zu evaluieren, sollte es einen Zuwachs an permanenter Stationierung von US-Streitkräften in Deutschland geben", sagte USAREUR in einer Mitteilung. Eine Entscheidung soll noch nicht gefallen sein. Besucht wurden die Orte Fallingbostel und Bergen, wo sich Truppenübungsplätze befinden und die britische Armee noch stationiert ist. Die Nähe zu Bremerhaven, ein wichtiger logistischer Eingangspunkt der US-Armee nach Europa, ist ein Entscheidungskriterium. Insgesamt überlegt das Pentagon, 4'000 Soldaten in Norddeutschland zu stationieren.


    Das Foto zeigt den Konvoi der US-Armee bei der Ankunft am Schiessplatz Bergen-Hohne am 9. Januar 2017.

    Als Begründung für die Aufstockung der Militärpräsenz auf dem europäischen Kontinent ist laut Pentagon, die "russische Intervention in der Ukraine". 4'000 Soldaten entspricht ungefähr einer Brigade an Kampfeinheit. Es gibt zwei amerikanische Brigaden, eine in Vilseck in der Oberpfalz beim Truppenübungsplatz Grafenwöhr, das 2. Kavallerieregiment, und die 173. Luftlandebrigade in Vicenza, Italien.

    Eine Entscheidung, mehr Streitkräfte in Europa zu stationieren, setzt die Genehmigung von Präsident Donald Trump voraus, der aber gesagt hat, die Europäer sollen sich mehr selber verteidigen, und er will bessere Beziehungen zu Russland suchen. Eine mögliche Vergrösserung der permanent stationierten amerikanischen Truppen in Deutschland ist noch eine Entscheidung von Obama.

    Das trifft auch auf die Stationierung der 3. Panzerbrigade, 4. Infanteriedivision im Januar zu, die für neun Monate an die russische Grenze verlegt wurde, bis sie im Rotationsprinzip durch eine andere Brigade abgelöst wird. In den letzten Wochen ist auch eine Brigade der Armee bestehend aus Kampfhelikopter in Europa angekommen, welche in Osteuropa an Manövern teilnimmt.


    Am 24. Februar wurden Apache AH-64 mit C-5M Galaxy Frachter der U.S. Air Force von Fort Bliss, Texas zur Ramstein Air Base gebracht.

    Die Verlegung von amerikanischen Soldaten, Geräte und Waffen nach Europa, ist Teil der andauernden Operation "Atlantic Resolve", welche zusammen mit anderen NATO-Streitkräften in den baltischen Ländern und in Polen Grossmanöver durchführen. Absicht soll sein, die "nervösen Alliierten" zu beruhigen, die vor dem "aggressiven Russland" Angst haben, und zur Abschreckung von "Russlands Abenteuer", wie es heisst.

    Moskau bestreitet die Begründung der NATO für den Truppenaufmarsch an der russischen Grenze. Von welcher "russischen Intervention in der Ukraine" und "Aggression Russlands" gegenüber den baltischen Staaten spricht der Westen, fragt der Kreml? Diese finden nur in der krankhaften Fantasie der westlichen Kriegshetzer statt. Es wird hier von einer Gefahr gesprochen, die in der Realität gar nicht existiert, als Ausrede für eine Expansion der NATO.


    Es rollen wieder deutsche Panzer in Richtung Osten zur russischen Grenze und sind in Litauen im Baltikum unterwegs, so wie 1941. Ist doch eine unverschämte Provokation Russlands!

    Statt die amerikanischen Besatzer in Deutschland endlich nach über 70 Jahren nach Hause zu schicken, sollen noch mehr stationiert werden. Diesmal in Norddeutschland, wo die Briten die Besatzer sind/waren und sich bis 2020 zurückziehen wollen. Was machen die deutschen Politiker? Nichts, wie üblich. Die Landesverräter lassen die fremden Soldaten einfach gewähren und durch die Schiessübungen auf den Truppenübungsplätzen die Landschaft zerstören!
    LG
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  2. #112
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    AW: Beginnt schon bald der 3.Weltkrieg?

    Vorbereitung des US-Militärs auf einen großen Krieg: Gigantische Mobilmachung auf Hochtouren

    Beunruhigende Drohnenaufnahme vom 10.03.2017 aus US-Camp Fort Steward belegen eine gigantische Mobilmachung unzähliger schwerer Kampfpanzer und hunderten weiteren gepanzerten Kriegsgeräten und Fahrzeugen aller Art.



    Soldaten sind dabei Panzer auf Züge zu verladen und zu verzurren.
    Unbestätigten Meldungen nach sollen sie an die Ost und Westküste der USA verlegt werden, Zielort unbekannt. Insiderinformationen sollen sie sich von dort aus auf eine Reise nach Kuwait, Nordkorea und ins Baltikum begeben. Eine solch derartig massive Kriegsgerät-mobilisierung hat es seit dem Ende des 2.Weltkrieges nicht mehr gegeben.

    Zeitgleich sind an mehreren Orten entlang der Route 90 US-Bahnstrecke schier unendlich wirkende Züge. beladen mit schweren Kampfpanzern gesichtet, fotografiert und gefilmt worden.

    Besorgte US-Bürger twitterten solch eine Anhäufung von Kilometer langen Zügen beladen mit Kriegsgerät noch nie gesehen zu haben. Hier sei etwas im Gange so eindeutig der Tenor, wenn man sich die Kommentare näher betrachtet.

    Am 11. März 2017 um Ortszeit 06.17 New Orleans | Louisiana | USA entstand dieses Video . Bitte Link folgen:

    http://usa.liveuamap.com/en/2017/11-...r-us-route-90-
    Dies bleibt natürlich nicht unbeachtet seitens Russland. Die Militärbewegungen sind eindeutig auf Satellitenbildern zu beobachten . Wer sich selber ein Bild machen möchte, den verweise ich gerne auf die Seite von Military Maps. Bitte Link folgen: http://militarymaps.info/?lat=29.92094154891873&lng=-90.16738371188664&z=16&t=3

    Quelle: http://noch.info/2017/03/vorbereitun...uf-hochtouren/




    US-Soldaten lernen Russisch mit Abc-Buch

    US-Soldaten haben angefangen, russisch mit einem Abc-Buch zu lernen, darauf deuten die Fotoaufnahmen aus dem Fremdsprachen Institut (DLI) der US-Armee hin, welche Chris Cavas vom Portal „Defense News“ in seinem Twitter veröffentlicht hat. weiter: https://de.sputniknews.com/politik/2...-mit-abc-buch/
    Die US-Army - Hauptverbündeter von TRUMP - macht mobil!
    Die GRÖSSTE Mobilisierung seit dem II.WK - doch dieses Mal geht es gegen den FEIND IM INNEREN!!!


    TRUMP will m.E. gegen OBAMA, KILLARY, SOROS mit der Armee vorgehen!

    Ich vermute mal, dass zunächst "MARTIAL LAW" verhängt wird, und dann alle Großstädte von der US-Army übernommen werden - besonders jene mit "democrat mayors"...
    Auch "democrat states" - BESONDERS KALIFORNIEN - dürften die HARTE HAND TRUMPS zu spüren bekommen.
    Die Lage ist dermaßen ernst, dass TRUMP sich nicht mehr anders zu helfen weiß, als sich auf die "Prätorianergarde" zu verlassen - eine weise Entscheidung.

    Vermutlich werden ALLE unbotmäßigen Richter, Staatsanwälte, leitenden Beamten, Senatoren und Pädophile in einer BLITZAKTION verhaftet...
    VOR ALLEN DINGEN SOLL DIE CIA "ABGEDREHT" WERDEN - is to be taken out!!!
    Jetzt wissen wir, was "JADE-HELM" tatsächlich zu bedeuten hatte - aber das war noch unter OBAMA...!?
    Deshalb soll DEUTSCHLAND auch seine Verteidigungsausgaben VERDOPPELN, da große US-Truppenkörper in den USA selbst länger gebunden sein werden - also nicht in EUROPA zur Verfügung stehen können.
    ISRAELI NEWS LIVE:
    ALEX JONES:
    VERLADUNG EINER BRIGADE:
    Sie haben recht - wenn Sie immer wieder darauf hin gewiesen haben, dass die Zeit knapp ist - in wenigen Tagen, vielleicht sogar NUR STUNDEN muss diese Aktion durch gezogen werden!
    Jetzt scheinen Trump die Sicherungen durchzubrechen!

    Nord Korea steht ein Flugzeugträger und Flottenverband Kampfbereit!
    In Syrien greifen seine Soldaten Damaskus an!
    Jetzt Macht er im eigenen Land auch Mobilmachung! (Grund, wegen versuchten Bombenanschlag?)

    LG

  3. #113
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    AW: Beginnt schon bald der 3.Weltkrieg?

    Ich denk mir eher,das Obamas Politik im hintergrund weiter stattfindet!Ich sag es immer wieder,ich steige nicht auf die Medien Anti Trump zug auf! Abwarten!
    Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Hiermit distanzieren ich mich ausdrücklich von den verlinkten Seiten, dafür sind ausschließlich die Urheber bzw. Betreiber verantwortlich.)

  4. #114
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    AW: Beginnt schon bald der 3.Weltkrieg?

    „Wir haben eine akute Kriegsgefahr in Europa“

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: Uhr

    Der renommierte Schriftsteller Wolfgang Bittner hat seine literarische Arbeit unterbrochen, weil ihn die Kriegsgefahr, die in Europa herrscht, zu sehr aufwühlt. Im Interview erklärt er, warum er fürchtet, dass eine Art Nebenregierung in den USA zum Äußersten entschlossen sein könnte.


    Ein US-Panzer vom Typ M1A2, während der über Monate laufenden Nato-Übrung Atlantic Resolve,
    im Januar 2017 in Swietozow in Polen. (Foto: U.S. Army Staff Sgt. Micah VanDyke)

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Nach dem Fall der Berliner Mauer bestand vielerorts die Hoffnung auf ein friedliches und vertrauensvolles Zusammenleben zwischen Ost und West. Der russische Präsident Gorbatschow sprach von einem „gemeinsamen Haus Europa“. Davon sind wir heute weit entfernt. Woran liegt das?

    Wolfgang Bittner: Seit mehreren Jahren herrscht wieder Kalter Krieg. Europa ist erneut von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer gespalten – ich empfinde das als eine Jahrhunderttragödie. Angefangen hat es mit der Ausdehnung der NATO nach Osten, entgegen den Gorbatschow 1990 gegebenen Versprechungen. Mit der Ukraine-Krise begann 2014 die Aufrüstung der russischen Anrainerstaaten und parallel dazu eine an Bösartigkeit kaum zu überbietende Propaganda-Kampagne gegen Russland.
    Das hat zu der heutigen, brandgefährlichen Situation geführt, an der nach meinen Untersuchungen ganz eindeutig die westliche Allianz aus USA, NATO und EU die Schuld trägt. Zum einen wurde der Regimewechsel in der Ukraine jahrelang subversiv vorbereitet. Die ehemalige EU-Beauftragte der US-Regierung, Victoria Nuland, hat sich bekanntlich damit gebrüstet, dass die USA mehr als fünf Milliarden Dollar in den Regime Change investiert haben. Zum anderen war die Strategie der westlichen Allianz vor vornherein darauf angelegt, sich die Ukraine als ein Brückenland von großer geostrategischer Bedeutung und auch als Wirtschaftsraum und Tor zu den Ressourcen Russlands einzuverleiben.

    Mit der Abspaltung der Krim nach dem Putsch in Kiew und dem von Poroschenko begonnenen Krieg gegen die Ostukrainer fand dann der Westen einen Anlass für die Sanktionspolitik. Das Ziel war und ist, Russland durch Wirtschaftssanktionen, Beeinflussung der Kapital- und Energiemärkte und durch die aufgezwungenen Aufwendungen für Nachrüstung in den Ruin zu treiben. Das ist keine Verschwörungstheorie, vielmehr hat der ehemalige US-Vizepräsident Joe Biden in einer Rede in Cambridge zugegeben, dass man Russland ruinieren wolle. Er hat sogar geprahlt, Präsident Obama habe die europäischen Politiker mit Nachdruck dazu gebracht, gegen anfängliche Widerstände an den Sanktionen teilzunehmen. Russland soll sich den westlichen Kapitalinteressen öffnen. Das wäre zwar vorteilhaft für den Westen, aber nicht für die russische Bevölkerung. Und da sich Russland nicht unterwirft, wird es isoliert und bekämpft.

    An den russischen Grenzen wird eine gewaltige Militärmaschinerie aufgebaut – und es ist keineswegs abwegig, darin Kriegsvorbereitungen zu sehen.
    Michail Gorbatschow hat gesagt, über uns schwebe wie ein Damoklesschwert die Gefahr eines Atomkrieges, der alles zunichtemachen würde. Und er hat gesagt, eine der wichtigsten Freiheiten sei die Freiheit von Angst und dass die Bürde der Angst und der Stress, sie zu ertragen, heute von Millionen Menschen gespürt werde. Hauptgrund dafür seien der Militarismus, der erneute Rüstungswettlauf und die bewaffneten Konflikte in aller Welt, für die zum großen Teil die USA verantwortlich sind. Er rief dazu auf, die Menschheit von der Angst vor einem großen Krieg zu befreien. Dem kann ich mich nur anschließen.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten:
    Einem breiteren Publikum sind Sie als Romanautor – auch für Kinder und Jugendliche –, Essayist und Lyriker bekannt. Was hat Sie dazu bewogen, sich in ihrem Buch „Die Eroberung Europas durch die USA“ mit einem geopolitischen Thema zu beschäftigen?

    Wolfgang Bittner:
    Ich habe Anfang 2014 festgestellt, dass wir von den Medien und den Politikern über die Vorgänge in der Ukraine, die dann zur sogenannten Maidan-Revolte geführt haben, nicht korrekt unterrichtet wurden. Das hat mich zuerst irritiert und schließlich mehr und mehr empört. Ich habe seit meiner Jugend in der Nachkriegszeit, als ich in einem Barackenlager aufwuchs, ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden. Das wurde gravierend verletzt, und so kam es, dass ich begann, mich mit den Hintergründen und Ursachen der Ukraine-Krise zu befassen. Ich unterbrach die Arbeit an einem Roman und schrieb zunächst aufgrund meiner Recherchen mehrere Beiträge für Zeitungen und Zeitschriften. Als ich feststellen musste, dass daraufhin mehrere Kontakte zu Medien, denen ich jahrelang verbunden war, abrissen, veröffentlichte ich meine Artikel und Essays in Internetforen, die mir gewogen waren. Erst nachdem ich zahlreiche Informationen angesammelt hatte, begann ich das Buch „Die Eroberung Europas durch die USA“ zu schreiben, das dann schon im Herbst 2014 erschien. Die Arbeit daran, die sich bis in die Gegenwart fortsetzt, hat mich völlig absorbiert, auch emotional stark beschäftigt und von meiner eigentlichen schriftstellerischen Arbeit abgebracht. Aber ich habe den festen Vorsatz, demnächst wieder literarisch zu arbeiten und vor allem meinen angefangenen Roman zu Ende zu bringen.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten:
    Sie waren vor kurzem in Russland. Wie empfinden die Menschen dort die Sanktionspolitik des Westens?

    Wolfgang Bittner:
    Viele Menschen in Russland verstehen nicht, warum der Westen und insbesondere Deutschland gegen Russland Sanktionen verhängen. Sie sind zutiefst enttäuscht von dieser anmaßenden Politik. Die Menschen leiden – mehr oder weniger bewusst – unter der Teuerung durch die Sanktionen und die Isolationspolitik. In den ländlichen Gebieten macht sich das nicht so bemerkbar wie in den großen Städten. Natürlich ist die Wirtschaft betroffen: Maschinenbau, Technologie oder chemische Industrie.
    Aber ich bin auf meiner Reise, die mich nach Moskau, Sankt Petersburg und an die Wolga geführt hat, überall sehr freundlich aufgenommen worden. Das Interesse an Deutschland ist nach wie vor groß, die Einstellung wohl der meisten Russen – trotz des hohen Blutzolls im Zweiten Weltkrieg und der erneuten Aggressionspolitik – außerordentlich positiv. Das beruht übrigens auf Gegenseitigkeit: Nach Umfragen zum Beispiel der Körber-Stiftung sprechen sich 84 Prozent der Russen und 95 Prozent der Deutschen dafür aus, dass sich Russland und die EU wieder politisch annähern.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten:
    Glauben Sie, dass die deutsch-russischen Beziehungen unter der aktuellen Situation langfristig leiden werden?

    Wolfgang Bittner:
    Es sieht so aus, dass die Bevölkerung beider Länder die Beziehungen gern vertiefen möchte, die Wirtschaft sowieso. Dem steht aber diese unsinnige und hochgefährliche Konfrontationspolitik entgegen, die uns von den USA aufgezwungen worden ist. Die kulturellen Verbindungen sind brüchig geworden, in den vergangenen vier Jahren ist das bilaterale Handelsvolumen um etwa 40 Prozent eingebrochen, die deutschen Ausfuhren nach Russland sind erheblich gesunken.
    In Moskau kam ich zufällig mit dem leitenden Mitarbeiter einer deutschen Firma für technische Geräte ins Gespräch, der die Wirtschaftssanktionen für eine Schande hält. Er war ziemlich aufgebracht und meinte, das sei ein Armutszeugnis für die deutsche Politik, vollkommen unsinnig und in erheblichem Maße schädigend für die Wirtschaft. Über Jahre hinweg aufgebaute Handelsbeziehungen würden gekappt, und weil die russischen Partner kein Vertrauen mehr in die Zuverlässigkeit der deutschen Firmen hätten, orientierten sie sich inzwischen anderweitig, was zu erheblichen Verlusten führe. Er sah in dem Vorwurf der Krim-Annexion nur einen Vorwand und war der Überzeugung, dass die USA die Zusammenarbeit deutscher Firmen mit Russland verhindern wollen.
    Besonders tragisch ist die menschliche Entfremdung durch diese menschenverachtende Politik. Nach den Gräueln des Zweiten Weltkriegs war es doch geradezu ein Wunder, dass die Menschen in Russland und die russische Regierung den Deutschen die Hand gereicht haben. Dieses Entgegenkommen, die große Bereitschaft zu verzeihen, setzen wir zurzeit aufs Spiel. Das beklagt auch der SPD-Politiker und Vorsitzende des Deutsch-Russischen Forums, Matthias Platzeck, der sich für einen breiten Dialog zwischen Deutschland und Russland engagiert. Bedauerlicherweise verfolgt die SPD in dieser Frage eine Sowohl-als-auch-Politik, wonach beide Seiten gleichermaßen Schuld an der Situation haben, was nachweislich nicht stimmt.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten:
    Wie beurteilen Sie die weitere Entwicklung in den wirtschaftlichen Beziehungen?

    Wolfgang Bittner:
    Wir haben es nicht nur mit gravierenden globalpolitischen Problemen zu tun, sondern ganz konkret auch mit wirtschaftlichen Konsequenzen. Der Schaden ist schon jetzt enorm, und Wirtschaftsanalysten beklagen den Mangel an Weitsicht bei den europäischen Politikern. Russland wird sich immer mehr den BRICS-Staaten, vor allem China zuwenden, und dadurch werden unwiederbringliche Schäden für Deutschland und Westeuropa entstehen. Der deutschen Wirtschaft wird zum Beispiel die Möglichkeit genommen, sich an einem der größten Wachstumsprojekte der Gegenwart zu beteiligen: Dem Aufbau der Infrastruktur Eurasiens von Moskau bis China und Indien. Zu bedenken ist auch, dass die sogenannten Aufstrebenden Länder mit 85 Prozent der Weltbevölkerung schon heute einen Anteil von mehr als 50 Prozent an der Weltwirtschaftsleistung haben. Dort wird ein von den USA unabhängiges Finanzsystem aufgebaut. Finanzexperten sehen dort die Zukunft – das scheint vielen europäischen Politikern gar nicht bewusst zu sein. Mit der militärischen Aufrüstung und mit den Kriegen, an denen wir uns entgegen den Bestimmungen unserer Verfassung inzwischen weltweit beteiligen, wird im Übrigen auch unser Sozialsystem immer weiter abgebaut, wodurch die Existenzangst weiter Teile der Bevölkerung zunimmt.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten:
    Halten Sie die Verhärtung der Fronten zwischen dem „westlichen Lager“ und Russland für gefährlich? Könnte es zu einem Krieg kommen?

    Wolfgang Bittner:
    Zu befürchten ist, dass die Hardliner und Lobbyisten der Rüstungsindustrie im US-Kongress tatsächlich auf einen Krieg aus sind. Nun deutete sich ja nach dem Regierungswechsel in Washington eine Änderung des Verhältnisses zu Russland an. Ob jedoch der neue Präsident Donald Trump seine ursprünglichen Vorstellungen durchsetzen kann, ist äußerst fraglich. Schon jetzt, nach wenigen Wochen seiner Amtszeit, wird deutlich, dass seine Gegner, denen er in seiner Antrittsrede Misswirtschaft und Korruption vorgeworfen hat, das versprochene Tauwetter verhindern und immer wieder Öl ins Feuer gießen.
    Es gibt in den USA offensichtlich eine Art Nebenregierung aus global agierender Hochfinanz in Verbindung mit dem militärisch-industriellen Komplex, den Geheimdiensten, der Fed und anderen Institutionen des Machtapparats. Ihnen ist nicht an Frieden in der Welt und auch nicht an einem friedlichen und prosperierenden Europa gelegen. Sie bestimmen nach meinem Eindruck die Politik entsprechend einer Langzeitstrategie, die beispielsweise der Politikwissenschaftler und langjährige Regierungsberater Zbigniew Brzezinski eindrucksvoll in seinem 1997 erschienenen Buch „Die einzige Weltmacht“ dargestellt hat. Er schrieb, dass die USA ihre globale Vormachtstellung nur erhalten könnten, wenn sie das Aufkommen einer dominierenden Macht auf dem eurasischen Kontinent verhindern würden. Für die einzige Supermacht USA ist nach Brzezinski – jedenfalls aus damaliger Sicht – Eurasien das Schachbrett, auf dem sich der Kampf um die globale Vorherrschaft abspielt.

    Wenn wir dazu die Aussagen republikanischer Bellizisten wie McCain oder George Friedman oder von NATO-Befehlshabern wie Philip Breedlove nehmen – aber auch Hillary Clinton und ihr Anhang gehören dazu – dann kann einem angst und bange werden. Friedman, der Direktor des einflussreichen Think Tanks Stratfor war, hat das in einer Rede auf den Punkt gebracht: Ziel der US-Politik seit einem Jahrhundert sei gewesen, ein Bündnis zwischen Russland und Deutschland zu verhindern. Denn wenn sich deutsches Kapital und deutsche Technologie mit russischen Rohstoff-Ressourcen und russischer Arbeitskraft verbänden, entstünde für die USA eine wirtschaftliche und militärische Konkurrenz, die nicht hinnehmbar sei.

    Daher habe man einen „Cordon Sanitaire“ – so Friedman –, also einen Sicherheitsgürtel um Russland herum aufgebaut. Die unglaubliche Hybris dieses amerikanischen Establishments kommt zutage, wenn es weiter heißt, dass die USA aus ihrem fundamentalen Interesse alle Ozeane der Welt kontrollieren und jederzeit überall intervenieren könnten, ohne selbst angegriffen zu werden. Das ist die Imperialpolitik und die Vorstellung von einer unipolaren Welt, mit der wir es zu tun haben und vor der unsere Politiker und ihre Medien die Augen verschließen, aus welchen Gründen auch immer. Ich halte das für unverantwortlich. Seit Beginn des Ukraine-Konflikts haben wir akute Kriegsgefahr, was aber von einem großen Teil der Bevölkerung, die völlig indoktriniert ist, gar nicht wahrgenommen wird.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten:
    Was müsste die deutsche Politik tun, um die Lage zu deeskalieren?

    Wolfgang Bittner:
    Als erstes müssten die von den USA oktroyierten Sanktionen zurückgenommen werden. Es ist doch unbegreiflich, wenn die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel die Konfrontationspolitik gegen Russland fortsetzen will und dafür in der EU eintritt, obwohl vom US-Präsidenten, der Donald Trump nun einmal ist, Tauwetter angesagt wurde. Des Weiteren müsste sich die Bundesregierung dafür einsetzen, dass die NATO-Truppen von den russischen Grenzen zurückgezogen werden. Die aus Polen und von den Baltischen Staaten kommende Behauptung, Russland wolle sie angreifen, ist völliger Unsinn.
    Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder hat in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung gesagt, dass die Vorstellung, Russland könnte in Polen oder im Baltikum einmarschieren, realitätsfremd sei. Er hat vor einem neuen Rüstungswettlauf mit Russland gewarnt und die Notwendigkeit der Stationierung von NATO-Verbänden in Osteuropa bezweifelt. Dass insbesondere deutsche Truppen wieder an der russischen Grenze stationiert und noch dazu mit Führungsaufgaben betraut werden, hält er für einen großen Fehler und nach den schrecklichen Erfahrungen der Vergangenheit für eine politische Entgleisung.

    Wolfgang Bittner. (Foto: Achiv W. Bittner)www.wolfgangbittner.de.Das neue Buch von Wolfgang Bittner. (Foto: Westendverlag)
    „Die Eroberung Europas durch die USA“. Westend Verlag, 192 Seiten, 14,99€. Bestellen Sie das Buch hier direkt beim Verlag.

    Wenn das schon ein ehemaliger deutscher Bundeskanzler sagt, wäre es hoch an der Zeit für die Bundesregierung, der Aggressionspolitik der NATO, die sich von einem Verteidigungsbündnis zu einem Angriffsbündnis entwickelt hat, gegenzusteuern. Anfang der 1990er Jahre, als der Warschauer Pakt aufgelöst wurde, ist auf Betreiben der USA versäumt worden, die NATO zugunsten eines gesamteuropäischen Verteidigungsbündnisses unter Einbeziehung Russlands aufzulösen. Die Folgen spüren wir jetzt. In Deutschland müsste sich endlich ein Problembewusstsein dafür entwickeln, was es für Russland bedeutet, wenn 120 Kilometer vor der Stadtgrenze von Sankt Petersburg deutsche Soldaten und NATO-Panzer in Stellung gehen. An der „Ostflanke“ der NATO, wie es offiziell heißt, und das klingt in meinen Ohren nach „Ostfront“.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Glauben Sie, dass es innerhalb des deutschen politischen Establishments Kräfte gibt, die willens und in der Lage wären, sich dem Konfrontationskurs Washingtons zu widersetzen?

    Wolfgang Bittner: Dazu gehören nicht nur Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder oder der ehemalige SPD-Parteivorsitzende und Kanzlerkandidat Oskar Lafontaine (jetzt DIE LINKE) oder der ehemalige Planungschef im Bundeskanzleramt Albrecht Müller und Matthias Platzeck von der SPD. Da ist auch Willy Wimmer (CDU), Ex-Staatssekretär im Verteidigungsministerium und seinerzeit Vizepräsident der OSZE, da ist Sahra Wagenknecht von der LINKEN, General a.D. Harald Kujat, der dem NATO-Militärrat vorsaß, da war der verstorbene Altkanzler Helmut Schmidt – um ad hoc nur einige wenige gutwillige Repräsentanten einer anderen Russland-Politik zu nennen. Es ist natürlich schwierig, gegen die aus meiner Sicht verantwortungslose Politik, die Frau Merkel repräsentiert und die von den Mainstream-Medien beflissen begleitet wird, anzugehen. Aber immer mehr erfahrene ältere Politiker, Publizisten und Wissenschaftler, aber auch Künstler, Schriftsteller, Gewerkschafter und hochrangige Militärs beziehen – unabhängig von Parteizugehörigkeiten – Stellung gegen die Konfrontationspolitik der westlichen Allianz. Sie werden zum großen Teil von den Medien boykottiert.
    Selbst der jahrelang in die Talkshows, Politiksendungen und Diskussionsrunden eingeladene „Elder Statesman“ Helmut Schmidt kam dort nicht mehr vor, nachdem er vor der Gefahr eines dritten Weltkriegs gewarnt und der EU Größenwahn vorgeworfen hatte. Seine Meinung war plötzlich nicht mehr gefragt, sie passte nicht ins Bild. Und so geht man mit vielen kritischen Menschen um. Den dafür Verantwortlichen ist offenbar nicht klar, was sie der angeblich gelebten Demokratie damit antun. Hinzu kommt, dass aufgrund des zunehmend kritikfeindlichen, repressiven Klimas in der Bundesrepublik immer weniger Menschen es wagen, ihre Meinung öffentlich zu äußern. Außerordentlich bedauerlich finde ich, dass es in der Wirtschaft – nach anfänglichem Widerstand – kaum noch Protest gegen die Sanktionspolitik gibt.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Glauben Sie, dass sich die EU Schaden zufügt, sollte sie Russland aus dem „gemeinsamen Haus“ Europa herausdrängen?

    Wolfgang Bittner:
    Russland ist das größte Land Europas, das wird verdrängt und gerät allmählich in Vergessenheit. Zwischen Deutschen und Russen gab es jahrhundertelang intensive Handelsbeziehungen, kulturellen und wissenschaftlichen Austausch. Was wäre unsere Kultur ohne die russische Literatur, Kunst, Musik, ohne das russische Theater? Ich nenne nur die Schriftsteller und Dichter Tolstoi, Dostojewski, Tschechow, Gorki, Puschkin, Jewtuschenko, die Maler Jawlenski, Malewitsch oder Repin (ich habe sofort die Wolga-Treidler vor Augen), die Musiker Prokofjew, Schostakowitsch oder Tschaikowski (ich höre die Nussknacker-Suite). Puschkin las Goethe, Goethe las Puschkin, bis heute wird in Russland Heinrich Heine verehrt und Beethoven bedankte sich bei der Zarin Elisabeth für großzügige Zuwendungen mit der Komposition der Polonaise op. 89. In seiner Rede 2001 vor dem Deutschen Bundestag – das war damals noch möglich! – nannte Wladimir Putin Goethe, Schiller und Kant, und er sagte, dass Kultur immer unser gemeinsames, völkerverbindendes Gut war. Sollte das wirklich der Vergangenheit angehören?

    Wenn nicht bald ein Wandel in der Politik eingeleitet wird, entstehen in der Tat irreparable Schäden. Politiker wie Sigmar Gabriel oder Jean-Claude Juncker haben zwar vor einiger Zeit für ein besseres Verhältnis zu Russland geworben – vielleicht auf Druck aus der Wirtschaft –, aber sie wurden gerügt, und dann war das schnell vergessen. Gabriel ist nach meinem Eindruck ohnehin nicht zu trauen, er betreibt die übliche scheinheilige Ostpolitik der SPD, die von der CDU-Politik kaum abweicht. Was soll man davon halten, wenn er kürzlich bei einem Besuch in Polen von russischer Aggression spricht und am nächsten Tag in Moskau für bessere Beziehungen wirbt; ebenso bigott hat sich Frank-Walter Steinmeier als Außenminister verhalten. Da wird klar, dass die Vorgaben für die deutsche Ostpolitik aus Washington kommen. Daran wird sich auch unter Donald Trump nichts ändern und wohl auch nicht nach einem Regierungswechsel in Deutschland. Es fehlt an Persönlichkeiten in der Politik, die ernsthaft die Interessen der Bevölkerung und ihre souveränen Rechte in den Blick nehmen und gegenüber den Vereinigten Staaten durchsetzen.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Die Medien in Deutschland sehen die Schuld bei Russland und vor allem bei Präsident Putin. Gibt es Gründe, warum sich die Medien nicht differenzierter mit dem Ukraine- Konflikt oder der Krim-Frage auseinandersetzen?

    Wolfgang Bittner:
    Viele westlichen Medien betreiben in skandalöser Weise Regierungspropaganda – ein Teil sogar Kriegshetze. Das wird einer immer skeptischer werdenden Öffentlichkeit als objektiv verkauft, und die Aggressionspolitik des Westens ist angeblich zum Schutz der „westlichen Wertegemeinschaft“ vor den kriegslüsternen Russen notwendig. Sie hätten völkerrechtswidrig die Krim „annektiert“, lesen und hören wir, und damit begründen die Politiker die Sanktionen und Aggressionen gegen Russland. Bei genauerem Hinsehen handelte es sich jedoch nicht um eine Annexion, sondern um eine Sezession, das ist ein wesentlicher Unterschied. Denn es gab keine gewaltsame Aneignung der Autonomen Republik Krim durch Russland, sondern nach dem Staatsstreich eine friedlich verlaufene Abspaltung von der Kiewer Ukraine, in dessen Parlament heute Faschisten sitzen. Es fanden freie Wahlen statt, eine Erklärung der staatlichen Unabhängigkeit und danach der Beitritt zur Russischen Föderation. Das ist unter Berücksichtigung der Ereignisse auf dem Maidan völkerrechtlich nicht zu beanstanden. Bei einer Wahlbeteiligung von 83 Prozent sprachen sich mehr als 96 Prozent der Krimbewohner für den Anschluss an Russland aus.

    Hinzu kommt ein militärstrategischer Aspekt. Es ist wohl kaum davon auszugehen, dass die westlichen Militärs so dilettantisch sind oder so naiv waren anzunehmen, dass Russland die fortschreitende Einkreisungspolitik widerstandslos hinnehmen und seinen Flottenstützpunkt in Sewastopol in Frage stellen lassen würde. Weiter ist zu berücksichtigen, dass die Krim seit 1783 zu Russland gehörte und erst 1954 von Chruschtschow – man sagt, in einer Wodka-Laune – an die Ukraine „verschenkt“ wurde, was seiner Zeit nicht mehr bedeutete, als dass innerhalb der Sowjetunion eine Region einer anderen Provinz zugeordnet wurde.
    Wenn die Politiker – nicht nur in dieser Frage – die Fakten vernebeln oder verdrehen, wären die Medien zur Überprüfung der Sachlage und entsprechender korrekter Berichterstattung verpflichtet. Aber eine Presse, die gegensteuern müsste, gibt es kaum noch. Ich habe oft den Eindruck, dass irgendwelche dubiose „Agenturen“ Informationen verbreiten, die vollkommen unkritisch oder sogar bereitwilligst übernommen werden. Das bestätigen übrigens wissenschaftliche Untersuchungen darüber, welchen fremdbestimmten Einflüssen nicht wenige Politiker und Journalisten unterliegen.

    Auch was sich bei der Befreiung Aleppos von den Terrormilizen (ein legitimes Anliegen der syrischen Regierung) an Feindpropaganda gegen Syrien und Russland abgespielt hat, ist ein Tiefpunkt des deutschen Journalismus. Vergleichsweise wird über die von den USA koordinierte massive Bombardierung Mossuls kaum und völlig anders berichtet.
    Der Grund für dieses Versagen der Medien, der ehemals Vierten Gewalt im Staat, liegt darin, dass viele leitende Journalisten – wie auch führende Politiker – den von den USA und der NATO über Jahre hinweg eingerichteten Netzwerken angehören oder ihnen zumindest nahestehen. Dazu gehören beispielsweise die Atlantik-Brücke, Goldman Sachs Foundation, The American Interest, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, Atlantische Initiative und Münchner Sicherheitskonferenz. Die Einbindung in solche US- und NATO-affinen Strukturen führt dann zu einer bestimmten einseitigen, verfälschenden Berichterstattung, wie wir tagtäglich feststellen können. Auch darüber gibt es inzwischen wissenschaftliche Untersuchungen, die das belegen. Ich bin in meinem Buch „Die Eroberung Europas durch die USA“ darauf eingegangen.

    Im Fokus steht der russische Präsident Putin. Weil er der US-Regierung die Stirn geboten hat, wird er niedergemacht, um ihn als Machtfaktor in der internationalen Politik auszuschalten. Es gibt auch Versuche, Russland zu destabilisieren, also einen Regimewechsel zur Durchsetzung der westlichen Interessen zu provozieren. Das ist allerdings ebenfalls höchst gefährlich, denn Putin verhält sich gegenüber den Zumutungen und Aggressionen des Westens relativ moderat und deeskalierend. Käme es zu einem Machtwechsel in Moskau, könnte eine neue Regierung ganz anders reagieren – und das hätte schwerwiegende Folgen.
    Übrigens merke ich selbst eine weitere besorgniserregende Entwicklung: Kritiker der unverantwortlichen Politik und Informationsvermittlung in Presse, Funk und Fernsehen sehen sich seit einiger Zeit einer dreisten Gegenpropaganda ausgesetzt: Sie werden diffamiert und sind von Existenzentziehung bedroht.

    Wolfgang Bittner lebt als Schriftsteller in Göttingen. Der promovierte Jurist verfasst Bücher für Erwachsene, Jugendliche und Kinder, erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen und ist Mitglied im PEN. Von 1996 bis 1998 gehörte er dem Rundfunkrat des WDR an, von 1997 bis 2001 dem Bundesvorstand des Verbandes deutscher Schriftsteller. Er übernahm Lehrtätigkeiten im In- und Ausland, darunter Gastprofessuren in Polen. Wolfgang Bittner war freier Mitarbeiter bei Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen und veröffentlichte mehr als 60 Bücher. 2017 erschien im Westend Verlag der Satire-Band „Die Abschaffung der Demokratie“.
    Weitere Informationen:
    www.wolfgangbittner.de.

    Wolfgang Bittner: „Die Eroberung Europas durch die USA“. In seinem Buch beschreibt Bittner die Rolle der USA als bestimmender Faktor der politischen Entwicklung im Osten Europas. Er schildert, wie mit geheimdienstlichen Mitteln Umstürze vorbereitet, die zentralen Medien beeinflusst und die Souveränität der europäischen Staaten unterlaufen wird. Chronologisch, vom Beginn der Maidan-Ereignisse bis zu den Entwicklungen im September 2015, schildert und analysiert Wolfgang Bittner die verhängnisvolle Einflussnahme der US-amerikanischen Regierung auf die zentralen Medien und die Politik Europas. Ein Appell an die Vernünftigen in Europa und den USA, den politischen Absturz aufzuhalten.
    LG

  5. #115
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    AW: Beginnt schon bald der 3.Weltkrieg?

    Sendet Trump 150.000 US-Soldaten nach Syrien?

    in Contra-Spezial, Naher Osten 10. April 2017 30 Comments

    Ein Plan der Trump-Administration sieht offenbar die Entsendung von 150.000 Soldaten nach Syrien vor. Die Neocons legen es offenbar wirklich darauf an. Wird dies zu Trumps "Vietnam"?

    Von Marco Maierhttps://www.contra-magazin.com/2017/04/sendet-trump-150-000-us-soldaten-nach-syrien/




    Offenbar leitet der aktuelle Nationale Sicherheitsberater des US-Präsidenten, Herber Raymon "H. R." McMaster manipulierte Geheimdienstberichte an Trump weiter, um so eine Eskalation des Syrien-Einsatzes der Vereinigten Staaten zu erreichen. Unterstützung erhält dieser vom ehemaligen CIA-Direktor David Petraeus, der seiner Geliebten geheime Informationen in Form von Dokumenten übergab und deshalb seinen Posten verlor.


    McMasters Job ist es, die Berichte aller US-Geheimdienste zu bündeln und die essentiellen Informationen dann samt Vorschlägen zur Reaktion an den Präsidenten und dessen Administration weiterzuleiten. Im Falle Syriens soll der "McMaster-Petraeus-Plan" demnach die Entsendung von 150.000 US-amerikanischen Bodentruppen in das vom Krieg zerrissene Land vorsehen. Dies wäre eine enorme Masse an Soldaten.


    Laut dem investigativen US-Journalisten Mike Cernovich haben bereits mehrere Veteranen der Spezialeinheiten, darunter General Joseph Votel, massive Bedenken über den Plan McMasters geäußert. Zudem soll er Geheiminformationen mit Petraeus geteilt haben, der jedoch keine Sicherheitsfreigabe mehr besitzt. Doch der ehemalige CIA-Direktor gehört zu McMasters Mentoren und gilt als Freund des neuen Nationalen Sicherheitsberaters.


    Auch Derek Harvey, der oberste Berater im Nationalen Sicherheitsrat der USA, pflegt enge Beziehungen zu Petraeus und ist ein Freund von McMaster. Harvey und McMaster versuchten von Beginn an Joseph Dunford und James Mattis zu untergraben, die beide eine multinationale Lösung anstrebten, während sie selbst eine reine US-Lösung anstrebten. Doch angesichts der komplizierten Lage in Syrien und all den Unwägbarkeiten könnte eine solche militärische Bodenoperation zu einem "Vietnam" für Trump avancieren. Den Interventionisten und neokonservativen Kriegstreibern in seinem Kabinett dürfte dies jedoch (zumindest derzeit) noch völlig egal sein. Immerhin sehen sie die Vereinigten Staaten als unbesiegbare Supermacht an. Ansonsten würden sie nicht noch mehr Kriege anzetteln wollen.

    Stürzen oder nicht stürzen? Die US-Außenpolitik zum Umgang mit Assad



    LG

  6. #116
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    AW: Beginnt schon bald der 3.Weltkrieg?

    Der Anfang vom Ende des US Imperiums - Bereitet euch auf den Einschlag vor



    Von Michael Krieger für www.LibertyBlitzkrieg.com, 7. April 2017

    Jeden, den die Götter zerstören wollen, lassen sie erst verrückt werden.

    Bevor ich zur Hauptsache dieses Artikels komme will ich kurz etwas rekapitulieren, das ich im Januar geschrieben habe.

    Im Beitrag "Sehr mächtige Menschen in der US Regierung wollen den Krieg - So werden sie ihn verkaufen" schreibe ich:
    Wir müssen verstehen, dass jene, die diesen Krieg wollen absolut unnachgiebig sein werden. Das Verkaufen des Krieges wird nicht enden, bis sie genau das bekommen, was sie wollen. Das ist auch, was bei uns kritischen Geistern im Mittelpunkt stehen muss. Wir müssen sorgfältig alle unbewiesenen offiziellen Behauptungen analysieren und uns gegen alle Kriegstreiber wehren, denn wir wissen mit Sicherheit, dass es die Konzernmedien nicht machen werden. Wir müssen darauf vorbereitet sein, unsere Mitbüger über das, was geschieht zu infomieren, damit wir keinen billigen Verkaufstricks mit katastrophalen Konsequenzen zum Opfer fallen. Unglücklicherweise müssen wir auch auf mögliche Aktionen unter falscher Flagge durch den Tiefen Staat vorbereitet sein, falls die aktuelle Verkaufsstrategie auf taube Ohren trifft.
    Amerika kann einen weltweiten Krieg eines solchen Ausmaßes nicht gewinnen, wenn er auf falschen Gründen basiert und ohne überwältigende Unterstützung der Öffentlichkeit geführt wird. Diese Unterstützung existiert nicht. Wird dies ausreichend sein, um die Kriegsherren von der Umsetzung ihres teuflischen Planes abzuhalten? Es ist zu früh, um dies zu beurteilen, aber ich weis sicher, dass sollten wir ohne triftigen Grund in eine globale Konfrontation gedrückt werden, dann wird es für uns nicht gut enden. Sollte das die Strasse sein, auf der wir in unserer verzwickten Lage weitergeführt werden, dann dürfen wir nie vergessen, wer die Täter sind und welche selbstsüchtigen Beweggründe hinter ihren Taten stehen.
    Vier Monate später bekam der Tiefe Staat genau das, was er wollte. Trumps Schwäche wurde identifiziert und ausgenutzt und er wurde erfolgreich in die neokonservative Außenpolitik hineinmanipuliert, wie auch schon George W. Bush und Barack Obama vor ihm. Ich habe die letzten Monate oft genau vor dem gewarnt, was gestern Abend passiert ist, nun aber ist die Nummer gegessen. Es gibt von nun an kein Zurück mehr.

    Und kommt mir nicht mit diesem Blödsinn von wegen Trump spielt "4D Schach." Trump ist ein brillianter Verkäufer und das wars auch schon. Intellektuell gibt es an Donald Trump nichts besonderes und er wird eines Tages als einer der unreflektiertesten aller Präsidenten eingeschätzt werden. Es gab eine gewisse Hoffnung, dass er das mit dem Nichtinterventionalismus ernst meinte im Wahlkampf, allerdings ist diese Hoffnung an diesem Punkt nun tot. Trump ist ein sehr schwacher Mann, der verzweifelt nach Lob bei jenen sucht, die er vorgibt zu hassen.

    Der Grund für diesen Artikel ist keine Analyse dessen, was gestern Abend passierte. Ihr alle habt die Nachricht mittlerweile mitbekommen. Meine Absicht ist vielmehr zu erklären, in wiefern sich dies auf die bevorstehenden Jahre auswirken wird. Ich glaube, der gestrige Luftschlag steht für den Anfang vom Ende des US Imperiums. Auch wenn die USA bereits während des ganzen Jahrhunderts einen inneren Niedergang erlebte, so ist Amerika international nach wie vor die Nummer Eins. Das macht Sinn für ein Imperium in seiner Endphase, da die satte und glückliche "Elite" sich nur noch mit Herrschaft und Macht beschäftigt, während es zu Hause zu erodieren und verrotten beginnt.

    Trump gewann mit seinem "Amerika zuerst" Mantra, in dessen Rahmen er versprach, das Wohl amerikanischer Bürger über geopolitische Abenteuer zu stellen. Nun aber wissen wir mit Sicherheit, dass er in das imperiale Denkgebäude manipuliert wurde und diese Rücksichtslosigkeit wird den Niedergang der USA auf der Weltbühne nur noch beschleunigen, wie auch jenen in der Heimat.

    Wenn jemand 4D Schach spielt, dann Russland. Russland ist derzeit absolut solide, da Putin trotz der Wirtschaftssanktionen, des Einbruchs des Rubels und dem Fall des Ölpreises überleben konnte. Putin steht noch immer und ist so mächtig wie nie. Nicht zu erwähnen die Tatsache, dass die UdSSR vor gerade einmal 30 Jahren völlig zusammenbrach und auseinanderfiel. Dieses Volk hat eine Menge duchgemacht. Gleichzeitig sind die USA im Vergleich dazu außergewöhnlich fragil und schwach, ein Unterschied, der uns in den kommenden Jahren noch sehr bewusst werden wird. Ich sage das nicht mit Vor- oder Schadenfreude, es ist einfach nur so, dass ich die Lage in dieser Weise einschätze.

    Nichts davon sagt, dass die russische Führung in irgendeiner Weise ein Haufen guter Leute wäre. Was ich vielmehr sage ist, dass sie tausendfach strategischer und intelligenter vorgehen, als die US Führung.

    Um dies aufzuzeigen möchte ich einen meiner Artikel von 2014 anführen mit dem Titel "Die Spannungen zwischen den USA und Russland sind schlimmer als man minen möchte - Bemerkungen von Außenminister Sergej Lawrow". Hier ein paar Punkte daraus:
    Es gibt zwei Gründe, weshalb ich denke, dass die folgenden Bemerkungen durch Außenminister Sergej Lawrow äußerst wichtig sind.

    Erstens, als jemand der sehr viel seiner Zeit mit der Analyse und Kritik von destruktiven politischen Entscheidungen durch amerikanische "Anführer" verbringt war ich schockiert, wie passgenau seine Beschreibung der US Machtstrukturen auf mich wirkte. Er hat sie durchschaut und er versucht die Welt mehr oder weniger davor zu warnen, dass Amerikas Führung aus nicht viel mehr als machttrunkenen Kindern besteht. Ich stimme dem zu.

    Zweitens beschreibt Lawrow den negativen Einfluss dieses Verhaltens auf die russische Psyche im allgmeinen. Er drückt seine Ablehnung darüber aus, dass die USA sich weiterhin als in einer unipolaren Welt befindlich sehen und versucht jedes Problem aus der Perspektive anzugehen, welche als die richtige erscheint. Lawrow macht sehr deutlich, dass Russland da nicht mitmachen wird. Ich denke auch nicht, dass die Russen bluffen, daher befinden wir uns in einer sehr gefährlichen Lage.

    Gäbe es jemanden im US Außenministerium mit einer solchen Fähigkeit zur Introspektive und zum klaren Denken, dann könnten wir diese Situation sogar entschärfen. Hofft besser nicht darauf.
    Es empfiehlt sich, den ganzen Eintrag mit allen von Lawrows Kommentaren zu lesen, da man erst dann versteht, wie ich zu dieser Schlussfolgerung komme.

    Die US Führung ist ein absoluter Witz und wird in den kommenden Jahren das ganze Land an die Wand fahren. John McCain, Lindsey Graham, Chucky Schumer und Nancy Pelosi, soll das ein Scherz sein? Sie erinnern mich an George Armstrong Custer und wir alle wissen, wie das ausgegangen ist.

    Noch schlimmer sind die Medien. In dem was Glenn Greenwald korrekterweise "eine der krankesten Sachen, die je im US Fernsehen gelaufen sind," ergözte sich Brian Williams von MSNBC über die "Schönheit" fliegender amerikanischer Lenkraketen.

    Ein weiteres Zeichen für den imperialen Zusammenbruch ist Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, der Krieg spielen darf.

    7 Experten, 1 Jared Kushner
    So etwas sieht man nicht in einer selbstbewussten, mutigen und zivilisierten Nation, es ist eher die Art von Sache, die man kurz vor dem Ende zu sehen bekommt. Es ist das Hohelied verbissner Kriegsgewinnler, von verlogenen Feiglingen und einer völlig entkoppelten und sehr gefährlichen Medienlandschaft. Die Zeichen sind wirklich überall; der imperiale Niedergang wird sich in den kommenden Jahren stark beschleunigen.

    Gut, wie aber wird das alles enden? Klar ist, niemand weis das wirklich, aber ich denke, wir sind in eine neue Phase der amerikanischen Geschichte eingetreten. Ich halte es für den Moment der Überquerung des Rubikons für das amerikanische Imperium. Eine starke oder sichtbare militärische Antwort durch Russland erwarte ich in nächster Zeit nicht. Ich denke auch nicht, dass Putin den US Medien und dem frischgebackenen Neokonservativen Donald Trump eine Ausrede geben will für etwas wahrhaft verrücktes, was sie dann am Ende auf Russland schieben können, um die öffenliche Meinung zu drehen. Ich denke, Putin ist zu schlau dafür. Eher wahrscheinlich sind alle möglichen Bewegungen hinter den Kulissen, um die amerikanische Wirtschaftsmacht zu schwächen, während sie sich gleichzeitig mit ein paar kleinen Provokationen bemerkbar machen, um die Hirnamputierten im US Außenministerium zum Begehen weiterer Fehlern zu bringen, was sie dann auch mit Freude nachkommen werden.

    Mit anderen Worten wird Russland versuchen, die USA tiefer in eine Region hineinzuziehen, in der keine wirklichen Erfolge möglich sind, während die amerikanische Wirtschaft weiter abschmieren wird. Die gegenwärige sehr schwache wirtschaftliche "Erholung" dauert nun ein ganzes Jahrzehnt an. Dieser Zyklus steckt uns tief in den Knochen und alles, was Russland tun muss ist, sich zurücklehnen, ein paar Aktionen hinter den Kulissen durchführen und darauf warten, bis die USA von selbst an ihrem Hochmut und ihrer Dummheit zu Grunde gehen. Genau das vermute ich, wird passieren.

    Schliesslich sollte man auch das folgende nicht vergessen.

    Seit 9/11:

    1. unablässiger Krieg
    2. Zerstörung der US Mittelschicht
    3. Unendliche Bankenhilfen
    4. Tod der bürgerlichen Rechte

    Man kann sich auf mehr des obigen gefasst machen, nun da das US Imperium die zerstörerischste Phase seines Zusammenbruches eintritt. Man darf dabei nie vergessen, was das für einen selbst und seine Familie bedeutet und sollte sich entsprechend vorbereiten.

    President Trump has ordered his military advisers to be ready with a list of options to smash North Korea’s nuclear threat.


    One of the advisers, Lieutenant General H. R. McMaster, confirmed his Commander-in-Chief has made the order as a U.S. carrier strike group heads for the region.

    It is believed that among the options are combined special forces raids and pre-emptive missile strikes.
    One of the problems facing an American-led operation to hit Pyongyang’s leader Kim Jong-Un is the intricate tunnel network under the capital.
    Read more


    Bleibt dann wirklich nur noch das Sacharow Szenario, um den Rest der Welt zu verschonen? Strahlungslos, Umweltschonend mit geringen Materialaufwand.

    Übrigens auf Deagel.com wurden wieder neue Zahlen veröffentlicht, diesmal um ein Jahr kürzer und die meisten Zahlen hinaufgesätzt ausgenommen USA,GB, Australien, Ukraine, Saudis, VAE und Israel eiter hinunter gesätzt!

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    WWW3: Trump tänzelt auf der Messerschneide

    Kurz nachdem Donald Trump die Wahlen in den USA gewonnen hatte, waren viele besorgte Menschen ein wenig beruhigter. Man war sich sicher, Hillary Clinton hätte ihren Freunden – den NeoCons – alle Ehre gemacht und die Staaten in weitere militärische Konflikte involviert. Trump hingegen – der eher ein wenig tolpatschig, aber sympatisch daher kam – würde sich eher um die echten Probleme im eigenen Land kümmern.

    weiter hier: http://www.iknews.de/2017/04/14/www3...esserschneide/
    Liebe Grüße
    Bill Gates ist 100% Eugeniker!
    Leute! Denkt immer an: "Teile und herrsche", und fragt Euch wer der "Dritte" ist! Cui bono?
    1 + 1 = 2 (universell und ewig)
    Love, peace and freedom!

  • #118
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    AW: Beginnt schon bald der 3.Weltkrieg?

    Gib mir 5 Min für Der gefakte Weltkrieg

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