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Thema: 2. Partei "Alternative für Deutschland"

  1. #1
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    2. Partei "Alternative für Deutschland"

    Da es (dem Anschein nach) sonst keiner macht, eröffne ich diesen Thread.

    Ich werde aber dieser "neuen Bewegung" nicht huldigen und zujubeln! Ich bin da eher skeptisch aufgrund der Aussage zur friedlichen Einigung Europas. Denn Europa ist schon friedlich, die Bürger wollen keinen Krieg, verursachen und befehlen würden es unsere Damen und Herren Politiker, die Nullkommaichweissnicht Prozent!
    Wir brauchen keine Vereinigten Staaten von Europa!
    Also könnte die Parole mit dem Euro das Lockmittel sein, um uns wieder mal hereinzulegen.
    Desweiteren führt es zu einer weiteren Stimmenaufspaltung insgesamt bei den Parteien, und davon wiederum profitieren nur die etablierten grossen Parteien.

    Aber nun denn, schauen wir mal .......

    Neue Anti-Euro-Partei: Merkel hat Lage nicht mehr unter Kontrolle

    Der Sprecher der neuen Anti-Euro Partei, Bernd Lucke, glaubt, dass das Potential für seine „Alternative für Deutschland“ riesig ist. Wenn die europäischen Südstaaten Regierungen wählen, die die angehäuften Schulden nicht mehr zahlen wollen, ist der Zahltag für Deutschland gekommen.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: In Ihrem Gründungsaufruf schreiben Sie: Wir werden zur Bundestagswahl 2013 antreten, indem wir mit einer politischen Partei kooperieren, die unsere Ziele teilt. Das können Sie nur, wenn Sie eine Partei sind. Wird die Wahlalternative nach dem Scheitern der Verhandlungen mit den Freien Wählern nun eine Partei oder wie muss man sich das vorstellen?
    Bernd Lucke: Wir gründen eine Partei, die „Alternative für Deutschland“, weil die Altparteien den Herausforderungen der Eurokrise nicht gewachsen sind. Niemand von denen kommt als Partner in Frage. Wir sehen die europäische Währung scheitern und keiner Partei fällt mehr ein, als „Weiter so, koste es, was es wolle“. Deshalb müssen wir die „Alternative für Deutschland“ als eine neue Partei aufbauen. Die Wahlalternative 2013 bleibt dabei unverändert bestehen. Sie ist keine Partei, wird aber mit der „Alternative für Deutschland“ zusammenarbeiten.
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Das Echo bei unseren Lesern auf den Gründungs-Bericht war gewaltig. Die Leute scheinen auf eine solche Partei gewartet zu haben. Wie groß ist das Potenzial für eine solche Bewegung?
    Bernd Lucke, Professor für Volkswirtschaft an der Universität Hamburg.

    Bernd Lucke: Das Potential ist riesig. Wann immer man mit Menschen spricht, sind sie unzufrieden mit der Europolitik. Mindestens ein Drittel der Deutschen wünscht sich die D-Mark zurück. Nach manchen Meinungsumfragen sogar zwei Drittel. Da muss es in einer Demokratie doch eine seriöse Partei geben, die sich dieses Wunsches annimmt.
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Die alten Parteien kommen ja nicht in Frage, weil keiner von denen Euro abschaffen will. Ist es denkbar, dass Sie, wie Stronach in Österreich, einzelne Abgeordnete aus den alten Parteien gewinnen, bei Ihnen mitzumachen? Schäffler oder Willsch kämen da ja in Frage…
    Bernd Lucke: Schäffler hat einen sicheren Listenplatz und Willsch einen sicheren Wahlkreis. So sehr ich beide schätze: Das werden sie nicht aufs Spiel setzen wollen und deshalb können sie von ihren Parteien als Werbebanner missbraucht werden. CDU und FDP wollen signalisieren, dass sie ja auch solche Leute haben. Aber auf den Kurs der Partei haben sie leider keinen Einfluss.
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Warum hat die Zusammenarbeit mit den Freien Wählern nicht geklappt? Das wäre doch eigentliche die Ihnen am nächsten stehende Partei?
    Bernd Lucke: Die Freien Wähler haben leider enorme strukturelle Probleme, über die ich hier lieber den Mantel des Schweigens legen möchte. Aber es läuft darauf hinaus, dass sie außerhalb Bayerns schlicht nicht wahlkampffähig sind. Deshalb werden ja alle Ressourcen auf die Landtagswahl in Bayern konzentriert. Das kann ich verstehen, aber es heißt im Umkehrschluss, dass die Freien Wähler bei der Bundestagswahl völlig bedeutungslos sein werden.
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Ihre Ziele haben einen klaren wirtschafts- und völkerrechtlichen Schwerpunkt. Verstehen die Leute das? Ist das nicht zu kompliziert?
    Bernd Lucke: Die großen Probleme, die derzeit nicht gelöst werden, sind nun mal wirtschaftlicher und europapolitischer Art. Den meisten Wählern fehlt es an tieferem Verständnis, aber viele haben eine sehr gute Intuition. Die müssen wir ansprechen. Dass 50% Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland und Spanien eine Katastrophe ist, versteht jeder. Dass die Eurorettung dazu geführt hat, weiß jeder. Jetzt muss man die Leute doch nur mal fragen, ob der Euro wirklich so eine brilliante Idee war.
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Fühlen Sie sich durch den Wahlsieg von Beppe Grillo bestärkt in Ihrer Initiative?
    Bernd Lucke: Die Italienwahl zeigt, wie gefährlich die ganze Eurokrise noch ist. Im ESM haftet Deutschland mit dreistelligen Milliardenbeträgen für die Schulden anderer Länder. Doch ob andere Länder ihre Schulden zurückzahlen können und wollen, hängt von den unberechenbaren Wahlentscheidungen ihrer Bevölkerung ab. Die Bundesregierung hat uns in fatale Abhängigkeiten geführt, die wir nicht mehr unter Kontrolle haben. Und die Opposition macht das mit, statt zu opponieren.
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Werden Sie Ihr Programm noch erweitern, etwa um bürgerrechtliche, ökologische und soziale Ziele?
    Bernd Lucke: Unser Parteiprogramm ist sehr viel breiter als nur die Eurokrise. Aber da müssen Sie sich gedulden. Wir gehen als Partei erst in der kommenden Woche an die Öffentlichkeit.

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...ter-kontrolle/
    Kommt schon bald die Anti-Euro-Partei?

    Einer der prominentesten Unterstützer der Initiative ist Hans-Olaf Henkel, ehemaliger Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (Quelle: dpa)

    Kritiker der Euro-Rettungspolitik bereiten nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" die Gründung einer Partei mit dem Namen "Alternative für Deutschland" vor.
    Sie soll im April offiziell ins Leben gerufen und zur Bundestagswahl im September antreten, spätestens aber zur Europawahl im Juni 2014, wie die Zeitung berichtet. Gründer sind demnach der Ökonom Bernd Lucke, der Publizist und ehemalige FAZ-Redakteur Konrad Adam sowie der Publizist Alexander Gauland.
    Unterstützung von liberalen und konservativen Professoren

    Zu den Unterstützern der "Alternative für Deutschland" gehören dem Bericht zufolge überproportional viele liberale und konservative Professoren, die Lehrstühle für Volkswirtschaft innehaben oder hatten.
    Auch der ehemalige Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Olaf Henkel, finde sich auf der Unterstützerliste. Die neue Partei wendet sich laut des Berichts gegen die Euro-Rettung, bekennt sich aber uneingeschränkt zur friedlichen Einigung Europas.

    Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/d...o-partei-.html
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  2. #2
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    Das Bündnis gegen die Euro-Politik der Regierung zerbricht

    Wie ich schon schrieb, durch die Spalterei wird aus eins jetzt zwei (weniger Leute, weniger Macht)!

    Hans-Olaf Henkel von der “Alternative für Deutschland” und der Spitzenkanidat der Freien Wähler, Stephan Werhahn / Screenshot aus einem Video im Text

    Einst wollten die “Wahlalternative 2013″ gemeinsam mit den Freien Wählern die Euro- und Europapolitik der etablierten Parteien bekämpfen. Jetzt droht dieses Bündnis zu zerbrechen – für die “Alternative für Deutschland”.

    Der bürgerliche Protest gegen die Euro-Politik der Bundesregierung mündet nun aller Voraussicht nach in einer zweiten neuen Partei. Der Ökonom Bernd Lucke, der Publizist und ehemalige WELT-Redakteur Konrad Adam und der einstige Chef der hessischen Staatskanzlei, Alexander Gauland, bereiten die Gründung der „Alternative für Deutschland“ vor. Neben den Freien Wählern wären sie dann die zweite politische Gruppierung, die explizit gegen die von Bundestag und Bundesrat getragene Eurorettungspolitik antritt.
    Bevor es soweit ist, müssen allerdings erst einmal die Fronten zwischen beiden Gruppierungen geklärt werden. Denn bis heute kooperieren die Freien Wähler mit der Bürgerbewegung „Wahlalternative 2013“, aus der die „Alternative für Deutschland“ hervorgehen soll. Zur „Wahlalternative 2013“ hatten sich im vergangenen Jahr überwiegend liberale und konservative Professoren und Publizisten zusammengeschlossen. Zu den Gründungsmitgliedern zählten auch damals schon Lucke, Adam und Gauland. Inzwischen haben sich so bekannte Ökonomen wie Stefan Homburg, Charles Blankard, Joachim Starbatty, Wilhelm Hankel, der Staatsrechtler Karl-Albrecht Schachtschneider und der ehemaliger Vorstandschef der Thyssen AG, Dieter Spethmann zu ihnen gesellt.

    weiter hier: http://www.geolitico.de/2013/03/04/d...ung-zerbricht/
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  3. #3
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    Meinungsforscher: Neue Euro-Partei wird keinen Zuspruch bekommen

    Zum Trotze aller ewigen Zweifler hier aber die Homepage: http://www.alternativefuer.de/

    Das Allensbach-Institut gibt der neuen Anti-Euro-Partei „wenig Chancen“. Tatsächlich ist die Landschaft der kleinen euro-skeptischen Parteien sehr zersplittert. Das deutsche Wahlrecht macht es Newcomern besonders schwer.

    Der Meinungsforscher Thomas Petersen vom Institut für Demoskopie Allensbach sagte der FAZ, die neue Anti-Euro-Partei des Wirtschafts-Professors Bernd Lucke habe „wenig Chancen, stark wahrgenommen zu werden und viel Zuspruch zu bekommen“. Es herrsche zwar eine gewisse Verunsicherung in der Bevölkerung. Aber: „Das hat kein großes Potential für Volksaufregung“. Die Deutschen betrachten den Euro als eine „Sache von Fachleuten“.
    Tatsächlich wird es schwierig für die „Alternative für Deutschland“, den Einzug in den Bundestag zu schaffen. Denn die Fünf-Prozent-Hürde ist schwer zu nehmen. Außerdem bevorzugt das deutsche Wahlrecht mit den Überhang-Mandaten größere Parteien.
    Hinzu kommt, dass die Euro-Gegner in Deutschland – noch – sehr zersplittert sind. Die Finanz-Website Hartgeld hat die neuen Parteien, die in eine ähnliche Richtung tendieren, aufgelistet. Dabei kommt Hartgeld auf ein breites Spektrum:
    - Die Freien Wähler
    - Nationaldemokratische Partei Deutschland
    - Die Republikaner
    - Alternative für Deutschland
    - Die Freiheit
    - Partei der Vernunft
    Walter Eichelburg von Hartgeld wundert sich, warum sich einige dieser Parteien nicht zu einer „schlagkräftigen Organisation“ zusammenschließen. Er glaubt die Ursache darin zu sehen, dass „niemand den anderen traut“.
    Schon der versuchte Zusammenschluss der Alternative mit den Freien Wählern in Bayern endete im Fiasko. In Niedersachsen blieben die vereinten Euro-Gegner unterhalb der Wahrnehmung. Nach dem misslungenen Paarlauf trennten sich die Wege wieder, wie Lucke erzählt (hier).
    Die neue Gruppierung besteht aus bekannten Euro-Gegnern. Die meisten tragen ein a.D. (außer Dienst) hinter oder ein „ehemaliger“ vor ihrer Berufsbezeichnung, sind also schon ältere Semester.
    Das allein muss noch nicht zum Problem werden: In Österreich hat der Magna-Gründer und Euro-Gegner Frank Stronach vorgemacht, dass man auch noch mit 80 Jahren eine junge Klientel ansprechen kann. Ein Wahlforscher sagte dem ORF, dass die Kerngruppe der Stronach-Wähler männlich und zwischen 30 und 45 Jahre alt sei. Stronach habe kein klares Programm, habe jedoch eine hohe Glaubwürdigkeit und sei daher auf Anhieb in zwei Landtage gekommen (hier). Auch der italienische Revolutionär Beppe Grillo ist schon über sechzig und hat es geschafft, mit seinem Movimento 5 Stelle eine sehr junge und interessanterweise vorwiegend weibliche Klientel zu versammeln.
    Grillo war außerdem erfolgreich, weil er sich nicht monothematisch auf den Euro konzentriert hat. Er hat, wie Stronach, vor allem die Mißstände im eigenen Land angeprangert. Denn die Mehrzahl der jungen Wähler kennen die nationalen Währungen wie die D-Mark nur vom Hörensagen. Sie erkennen nicht auf den ersten Blick, warum es nötig sein soll, den Euro abzuschaffen. Sie neigen zu einem strukturellen Konservativismus, gerade, weil ihre eigene Zukunft unsicher ist. Da möchte man nicht gerne gleich das ganze System in Frage stellen.
    Stronach hat seinen Angriff auf das österreichische Establishment strategisch geplant: Bevor er in den ersten Wahlkampf ging, hatte er im österreichischen Nationalrat (dem Parlament) bereits Fraktions-Status. Er hatte einfach den anderen Parteien Abgeordnete abgeworben. Dass Geld dabei eine nicht unwesentliche Rolle gespielt hat, bestreitet Stronach nicht einmal selbst.
    Stronach will 25 Millionen Euro in den Bundes-Wahlkampf stecken. Wenn man die Größe des Landes in Betracht zieht, müsste eine erfolgreiche Gruppe in Deutschland ein Vielfaches aufbringen.
    Eine echte Chance dürfte die Alternative von Lucke daher nur haben, wenn es ihr gelingt, innerhalb kurzer Zeit erfolgreich Geld einzuwerben. Nachdem die deutsche Industrie kein besonderes Interesse an einem Euro-Austritt hat, ist es unwahrscheinlich, dass das Geld von Unternehmen kommen wird.
    Vor allem aber muss die neue Partei versuchen, einen attraktiven und medienerfahrenen Spitzenkandidaten oder eine Kandidatin aufzutreiben. Am Ende wird die Wahl über eine wirkungsvolle Medien-Präsenz entschieden. Das ist auch das Problem der Piraten: Nach dem Abgang der von den Medien heftig beflirteten Marina Weisband ist auch dieser Protest-Gruppe die Medien-Figur verloren gegangen.
    Die Gruppe um Lucke besteht aus honorigen Akademikern. Diese können das Dilemma hervorragend mit dem Kopf erklären. Entschieden werden Wahlen jedoch bei den meisten Leuten aus dem Bauch. Egal, ob er – wie in Deutschland noch der Fall – ziemlich voll ist oder schon leer genug, um wirklich etwas verändern zu wollen. Beiden Gemütslagen kann die neue Gruppe der Wirtschafts-Fachleute noch nicht in dem Maß etwas bieten, wie es für einen durchschlagenden Erfolg notwendig wäre.

    Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrich...ruch-bekommen/
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  4. #4
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    Großes Wählerpotenzial für deutsche Anti-Euro-Partei

    Laut einer Umfrage könnte sich jeder vierte Deutsche vorstellen, eine Partei (von mehreren!) zu wählen, die für die Abschaffung des Euro eintritt. Besonders groß ist das Potenzial unter 40- bis 49-Jährigen.

    In Deutschland kann sich jeder Vierte vorstellen, bei der Bundestagswahl eine Partei zu wählen, die sich für einen Austritt aus dem Euro starkmacht. Das ergab eine Emnid-Umfrage für das Nachrichtenmagazin "Focus".
    Emnid-Chef Klaus Peter Schöppner kommentierte das Ergebnis mit den Worten: "Bei den 26 Prozent handelt es sich um einen relativ hohen Wert. Dies deutet darauf hin, dass es hier möglicherweise Potenzial für eine neue Protestpartei gibt."
    Besonders Euro-kritisch sind der Umfrage zufolge die 40- bis 49-Jährigen: Hier ziehen vier von zehn Befragten in Betracht, eine Partei zu wählen, die den Euro wieder abwickeln will. Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid befragte 1007 repräsentativ ausgewählt Personen am 6. und 7. März.
    Euro-Skeptiker wollen bei Bundestagswahl antreten

    Die neu gegründete "Alternative für Deutschland" (AfD) hat laut "Focus" über ihre am Donnerstag freigeschaltete Internetseite bis Freitagabend 691 Mitglieder geworben. Das Mitglied des AfD-Sprecherrates, der Hamburger Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke, sagte, seine Partei wolle bei der Bundestagswahl antreten.
    Um die dafür erforderlichen 2000 Unterstützerunterschriften pro Bundesland mache er sich "keine Sorgen", so Lucke. Der Gründungsparteitag mit der Wahl eines Vorstands sei für Mitte April geplant. Die AfD tritt dafür ein, in der Euro-Zone wieder nationale Währungen oder kleine Währungsverbände einzuführen.

    Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschla...ro-Partei.html
    Somit teilen sich die angeführten 26% in die Bedeutungslosigkeit auf.

    Tja, auf ewig, teile und herrsche!

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  5. #5
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    „Wir wollen den Euro nicht retten“

    Konrad Adam ist Gründungsmitglied der neuen Partei „Alternative für Deutschland“. Im Interview erklärt er, warum die Euro-Rettung nicht die Lösung ist – und ob die Partei zur Bundestagswahl antritt.

    Neue Parteien galten in Deutschland jahrzehntelang als wenig aussichtsreich, vor allem wenn sie der Union Konkurrenz machen wollten. Mit der „Alternative für Deutschland“ versuchen Sie und Ihre Mitstreiter das nun dennoch. Warum?

    Konrad Adam: Entscheidend für uns war der Eindruck, dass mit der Euro-Rettungspolitik eine Schwelle überschritten wird, die ohne Zustimmung der Bürger nicht überschritten werden sollte. Insofern halten wir uns an das, was das Bundesverfassungsgericht zu dieser Thematik gesagt hat. Hier wird tatsächlich, da geben wir der Kanzlerin recht, eine Schicksalsfrage entschieden. Allerdings ohne dass eine in der Bevölkerung weit verbreitete skeptische Stimmung im Parlament Resonanz findet. Alle Parteien dort sind in dieser Frage einer Meinung: Sie wollen retten. Und das finden wir verkehrt.
    Gab es ein auslösendes Moment, das Sie dazu veranlasste?
    Ja, das war der gezielte und geplante Wortbruch in Sachen Maastricht. Alle Kriterien sind über Jahr und Tag von allen Vertragsunterzeichnern missachtet worden. Dass man dann aber von heute auf morgen den Wählern zuruft: „April, April, womit wir euch bisher getröstet haben, das stimmt alles nicht, ab heute gelten neue Regeln, die wir untereinander ausgemacht haben, ohne euch zu fragen“, das ist ein unerhörter und beispielloser Vorgang. Wenn wir nicht wollen, dass der Wortbruch international hoffähig wird, müssen wir jetzt etwas tun.

    weiter hier: http://www.handelsblatt.com/politik/...n/7920490.html
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  6. #6
    Luzifer
    Gast
    Wen wählst Du denn jetzt? Bisher waren die Piraten doch für Dich erste Wahl.

  7. #7
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    Wahlen

    Zitat Zitat von Luzifer Beitrag anzeigen
    Wen wählst Du denn jetzt? Bisher waren die Piraten doch für Dich erste Wahl.
    Wie Du sicherlich weisst, sind unsere Wahlen "Allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim"!

    Liebe Grüße

    P.S. Netter Versuch!
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  8. #8
    Luzifer
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    Zitat Zitat von AreWe? Beitrag anzeigen

    P.S. Netter Versuch!
    Gottchen, ich konnte ja nicht ahnen, dass es sich dabei um ein Staatsgeheimnis handelt.

    Ich weiss noch nicht, ob ich überhaupt wählen gehe. In meinem Leben habe erst einmal gewählt. Und das war 98 als Kohl endlich weg sollte. Auch schon wieder fünfzehn Jahre her.

    Falls ich wähle, funktioniert das bei mir nach dem Ausschlussverfahren. CDU/CSU geht wegen CSU gar nicht. FDP natürlich auch nicht. Bleiben noch drei. Vielleicht die Linke ...

  9. #9
    Administrator Avatar von zwirni
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    Hi,

    tscha wen will man wählen? In meinen Augen haben sich so gut wie alle, die mal "ran" durften, nicht bewährt. Die Idee mit der Linken ist mir auch schon gekommen.
    Das wäre schon ne kleine Sensation wenn die Partei mal was zu sagen hätte!
    Blos würde sich dann wirklich etwas ändern? hmmm, ich weiß es nicht.

    LG. Sven

  10. #10
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    Die Idee mit der Linken ist mir auch schon gekommen.
    Das wäre schon ne kleine Sensation wenn die Partei mal was zu sagen hätte!
    Blos würde sich dann wirklich etwas ändern? hmmm, ich weiß es nicht.
    Es wäre zumindest ein klares Signal vom Volk an die Regierung, wenn die große Stimmenmehrheit sich nicht immer auf die gleichen Parteien verteilen würde.
    "Immer weigere ich mich, irgendetwas deswegen
    für wahr zu halten,
    weil Sachverständige es lehren, oder auch,
    weil alle es annehmen.

    Jede Erkenntnis muss ich mir selbst erarbeiten.
    Alles muß ich neu durchdenken, von Grund auf,
    ohne Vorurteile."


    Albert Einstein (1879-1955)

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